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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Die Macht der schwarzen Farbe

Dynasty of Hunters, Band 2 - Von dir gezeichnet
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Laurent kehrt zurück ins Land der de Verts mit Laelia an seiner Seite. Anfangs hat er sie auf eine Stufe mit sich gestellt, doch mit der Zeit hat er sie immer wieder seine Befehle ausführen lassen. Laelia ...

Laurent kehrt zurück ins Land der de Verts mit Laelia an seiner Seite. Anfangs hat er sie auf eine Stufe mit sich gestellt, doch mit der Zeit hat er sie immer wieder seine Befehle ausführen lassen. Laelia möchte Rache, aber wie schafft sie es, dem ganzen ein Ende zu setzen?

In Laelia konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie möchte aus ihrer Situation entfliehen, doch das ist nicht so leicht. Trotzdem hat sie gekämpft und versucht, sich nicht unterkriegen zu lassen. Irina hat in diesem Band eine größere Rolle gespielt und sie hat mich echt positiv überrascht. Auch ihr Verhalten konnte ich nachvollziehen, irgendwann kann man nicht mehr alles entschuldigen und muss sich für das Richtige einsetzen.
Die Nebencharaktere in diesem Buch sind ebenfalls gelungen. Man trifft auf einige Protagonisten die man bereits kennt, es werden aber auch weitere Charaktere eingeführt. Die meisten sind echt toll, dahingegen ist Laurent komplett unsymphatisch geworden. Man kann zu ihm nichts sagen, außer dass ihm die Aufmerksamkeit zu Kopf gestiegen ist.
Die Handlung mochte ich. Der Fokus lag vor allem auf dem Widerstand, was wichtiges ist. Es ist wichtig, dass man sich zur Wehr setzt, wenn einem und vielen anderen Menschen Unrecht getan wird, und die Welt kann sich nur verbessern, wenn sich etwas ändert. Für meinen Geschmack hätten die Farben noch eine etwas größere Rolle spielen können, aber der Rest hat mir gut gefallen. Es gibt auch einige Wendungen, die dann noch mehr Spannung in die Geschichte bringen.
Der Schreibstil ist gut. Ich hatte das Gefühl, dass die Gedanken und Gefühle von Irina und Laelia hier im Vordergrund standen, weshalb man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Allgemein hat mir die Perspektive von Irina richtig gut gefallen.
Das Cover finde ich ansprechend und es passt mit der grünen Farbe gut zu den de Verts.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der wissen möchte, wie es Laelia, Ray, Amber und Astoria nach den Jagdspielen ergeht und wie man Veränderungen einleiten kann. Die Dilogie kann ich jedem empfehlen, der sich für Geschichten mit Jagdspielen interessiert und der gerne in eine originelle und spannende Welt eintaucht.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2025

Das Leben folgt keinem Algorithmus

Make IT Real
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Fallon arbeitet in einem Softwareunternehmen und Nebenberuflich ist sie außerdem noch Autorin. Diese beide Welten möchte sie um jeden Preis voneinander getrennt halten, bis die Grenze verschwimmt. Denn ...

Fallon arbeitet in einem Softwareunternehmen und Nebenberuflich ist sie außerdem noch Autorin. Diese beide Welten möchte sie um jeden Preis voneinander getrennt halten, bis die Grenze verschwimmt. Denn ausgerechnet Jesper, ihr Rivale im Unternehmen, taucht bei einer Lesung von ihr auf und zeigt Interesse an Rosalie. Und so hat Fallon ganz schnell eine "Zwillingsschwester" namens Rosalie. Doch wie lange geht diese Täuschung gut?

Fallon mochte ich ganz gerne, auch wenn sie ihre Fehler hat. Sie ist eine sehr willensstarke Person und will alles schaffen, was sie sich vornimmt. Auch Jesper konnte mich überzeugen. Anfangs wirkt er arrogant, doch je mehr man liest, desto klarer wird, dass er das nicht ist. Zu den Leuten die ihm etwas bedeuten ist er nett und insgesamt ist er sehr liebenswert. Mir hat vor allem auch gut gefallen, dass er ein Bewusstsein für die Probleme von Fallon bekommen und dann auch eingegriffen hat.
Die Handlung finde ich richtig toll und sie hat mich gut unterhalten. Das Versteckspiel ist interessant und auch die Einblicke in die IT-Welt sind spannend. Die beiden Aspekte wurden gut miteinander verbunden, weshalb man gerne weitergelesen hat. Die Kritik, dass Frauen in MINT-Berufen schlechter behandelt und weniger ernst genommen werden als Männer, ist absolut wichtig und ich finde es gut, dass in Büchern mittlerweile auch solche Themen angesprochen werden.
Der Schreibstil ist angenehm und fesselnd. Man ist ab dem ersten Moment in der Geschichte gewesen und hat mit Jesper und Fallon mitgefühlt.
Das Cover passt gut zu dieser RomCom und ich mag auch das Wortspiel im Titel.
Das Buch ist eine absolute Empfehlung. Die Charaktere sind symphatisch, egal ob Haupt- oder Nebenprotagonisten, und die Handlung ist unterhaltsam und eher außergewöhnlich.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Es ist okay, nicht okay zu sein

Hopeless
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Beau ist wieder zurück bei seiner Familie, jedoch fühlt er sich nicht wirklich wohl. Er weiß, dass sie es nicht böse meinen, aber er möchte nicht, dass man ihn mit Samthandschuhen anfasst. Die einzige ...

Beau ist wieder zurück bei seiner Familie, jedoch fühlt er sich nicht wirklich wohl. Er weiß, dass sie es nicht böse meinen, aber er möchte nicht, dass man ihn mit Samthandschuhen anfasst. Die einzige Person, die ihn noch normal behandelt, ist Bailey. Bailey, die von ganz Chestnut Springs ausgeschlossen wird aufgrund ihrer Familie. Die beiden gehen eine Fake-Beziehung ein, in der Hoffnung, dass sich ihre Probleme so lösen.

Beau und Bailey sind mir richtig ans Herz gewachsen. Beau hat es nach seiner Rückkehr von seiner letzten Mission schwer, denn er weiß gar nicht, was er möchte. Er ist nun nicht mehr in einer Spezialeinheit und weiß nicht, wohin mit sich. Bailey ist das Gegenteil. Sie weiß was sie will, jedoch werden ihr Steine in den Weg gelegt, weshalb sie sich nicht traut, ihren Wünschen nachzugeben. Beide haben es also nicht leicht im Leben, weshalb sie einander verstehen und füreinander dasein können. Sie sind gebrochen und doch haben sie Wünsche, die sie zurück ins Leben bringen.
Die anderen Charaktere wieder zu erleben ist schön und man fühlt sich schon fast dazugehörig.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Beau und Bailey nähern sich trotz ihrer Probleme und den Problemen, die noch auftauchen, immer weiter an und schon bald stellt sich die Frage, ob sie es beenden werden oder ob aus fake echt werden kann. Die kleinen "Rituale" der beiden sind echt süß und es hat mir gut gefallen, dass thematisiert wurde, dass es sowohl Hoch-, als auch Tiefpunkte gibt und man da durchkommt, wenn man zusammenhält.
Der Schreibstil ist wie immer angenehm und fesselnd, weshalb man das Buch recht schnell lesen kann.
Das Cover finde ich farblich sehr schön und es passt gut zu den anderen Covern der Reihe, auch wenn ich die weiterhin nicht wirklich passend finde.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Bücher mit gebrochenen Charakteren mag und Wert auf Geschichten legt, bei denen nicht immer alles nur perfekt läuft. Beau und Bailey sind tolle Charaktere, in die man sich gut hineinversetzen kann und die einen berühren. Es ist ein gelungener Abschluss der Reihe, auch wenn es schade ist, dass es nun zu Ende ist. Die ganze Reihe bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und man sollte sie definitiv gelesen haben.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Ein weiterer spannender Fall für die Finken

Season for Scandal
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Marigolds ganzer Stolz ist der Blumenladen ihrer Familie, doch als ihr Verlobter sie abserviert, könnte sie diesen verlieren. Als sie auf Oliver Lockhart trifft, leitet er sie an die Agency for Scandal ...

Marigolds ganzer Stolz ist der Blumenladen ihrer Familie, doch als ihr Verlobter sie abserviert, könnte sie diesen verlieren. Als sie auf Oliver Lockhart trifft, leitet er sie an die Agency for Scandal weiter, wo man ihr hilft und wo sie ausgebildet wird. Einer ihrer Aufträge führt sie zurück in die Hände von Oliver. Seine verschollene Schwester scheint wieder aufgetaucht zu sein, doch ist sie es wirklich? Und wenn sie es nicht ist, woher weiß sie so viel über die Famile? Mari und Oliver sollen sich nun als Paar ausgeben, damit Mari in dieser Sache ermitteln kann.

Marigold mochte ich als Protagonistin richtig gerne. Sie ist eine hart arbeitende Person und für sie ist ihre Familie mit das Wichtigste. Aber auch die Gerechtigkeit ist ihr wichtig. Oliver ist ihr in diesen Punkten nicht unähnlich. Auch ihm ist Gerechtigkeit und die Wahrheit sehr wichtig. Jedoch ist er, anders als Mari, ein Griesgram, aber das ist sein Charme.
Von den Finken bin ich weiterhin ein Fan. Sie sind sehr symphatisch und der Zusammenhalt ist bewundernswert.
Die Handlung ist sehr gelungen. Man bekommt viel von Maris Blumengeschäften mit und von ihrer Arbeit für das Finkennest. Die Mischung finde ich sehr gelungen, da man bei ihrer Arbeit im Blumenladen ein gemütliches Gefühl bekommt und ihre Aufträge sorgen für die Spannung in diesem Buch. Auch die Entwicklung der Liebesbeziehung ist richtig süß und die Anziehung zwischen Oliver und Mari ist schon früh spürbar. Was mir außerdem an Marigold gefallen hat ist, dass sie kurvig ist. Dementsprechend wird auch das Thema Body Shaming angeschnitten. Ich finde es gut und wichtig, dass es in Büchern immer mehr Diversität gibt und auch die Anfeindungen angesprochen werden.
Der Schreibstil ist sehr fesselnd und mitreißend. Die Geschichte und Entwicklung von Marigold berührt einen und man kann mit dem Lesen nicht aufhören, bis man mit dem Buch fertig ist. Des Weiteren hat es mir der stumpfe Humor von Oliver echt angetan.
Das Cover gefällt mir sehr. Es zieht den Blick sofort auf sich und passt gut zu einem Jugendbuch.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine Mischung aus cosy und Spannung mag. Die Charaktere sind absolut klasse und auch das viktorianische London ist als Setting gelungen. Für die Reihe gibt es eine klare Leseempfehlung von mir und man sollte die Bücher auf jeden Fall lesen.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Eine magische Welt kurz vor ihrem Untergang

Impossible Creatures – Das Geheimnis der unglaublichen Wesen
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Christopher besucht seinen Onkel und hat nur ein Verbot, er darf nicht auf den Hügel hinauf. Doch er hört nicht darauf und macht sich dorthin auf den Weg, als er auf einmal magische Wesen sieht. Denn auf ...

Christopher besucht seinen Onkel und hat nur ein Verbot, er darf nicht auf den Hügel hinauf. Doch er hört nicht darauf und macht sich dorthin auf den Weg, als er auf einmal magische Wesen sieht. Denn auf dem Hügel befindet sich ein Tor zu einer anderen Welt, durch das Christopher geht, um einem Mädchen und einem Greifen zu helfen.

Das Buch hat gelungene Protagonisten, vor allem jüngeren Lesern werden Christopher und Mal gefallen. Beide sind mutig und wollen die magische Welt retten. Sie schrecken nicht vor Gefahren zurück und sie werden im Verlauf des Abenteuers über sich hinauswachsen, insbesondere Mal.
Auch die Nebencharaktere und die Wesen konnten mich überzeugen, alle tragen zu einer abgerundeten Geschichte bei, und ich würde mich freuen, wenn man ihnen im zweiten Band wieder begegnet.
Die Handlung ist geprägt von Abenteuer. Mal und Christopher kommen weit herum und auf jeder Seite passiert etwas. Das hat mir gut gefallen, da es so nicht langweilig wurde und das Buch hat auch einige überraschende Wendungen. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber, für mich sind es zu viele Tote gewesen, vor allem da keiner davon eines natürlichen Todes gestorben ist und manche nicht wirklich etwas zur Geschichte beigetragen haben.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich konnte gut in die Geschichte abtauchen und es hat sich für mich nicht gezogen. Auch das Bestiarium am Anfang des Buches hat mir richtig gut gefallen, da man sich so ein gutes Bild von den magischen Wesen machen konnte, da nicht nur bekannte Wesen in die Geschichte eingebaut wurden.
Das Cover finde ich sehr passend und ansprechend. Es ist von der Gestaltung sowohl ansprechend für die Zielgruppe, als auch für ältere Fantasy Liebhaber.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der spannende Geschichten mag, in der eine interessante Welt mit magischen Wesen vorkommt und in dem sich die Protagonisten Gefahren stellen müssen. Die Handlung geht schnell voran und die Wendungen sind überraschend, weshalb das Buch einen fesselt.

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