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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2025

durchwachsen

All Better Now
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"All better NOW" von Neal Shusterman war nicht das erste Buch des Autors, welches ich gelesen habe. Besonders seine Scythe Reihe konnte mich vom ersten bis zum letzten Band absolut fesseln.

Corona ist ...

"All better NOW" von Neal Shusterman war nicht das erste Buch des Autors, welches ich gelesen habe. Besonders seine Scythe Reihe konnte mich vom ersten bis zum letzten Band absolut fesseln.

Corona ist vorbei, doch Jahre später grassiert ein neuer Virus in der Welt, genannt Crown Royal. Genau wie Corona überträgt sich der Virus durch die Luft, doch es hat neben der Sterblichkeit der Infizierten einen erstaunlichen Ausgang für die genesenen. Sie sind nur noch glücklich, zufrieden und vor allem sehr sozial eingestellt.
Der Einstieg in die Story war sehr ausführlich, sollte aber für die Zielgruppe genau richtig sein. In den einzelnen Kapiteln werden unterschiedliche Orte auf der Welt und die einzelnen Protagonisten vorgestellt und fortwährend begleitet. Schien mir Mariel anfangs als stärkster Charakter, schwächelt ihre Entwicklung im Laufe der Story, ganz anders Ron und Morgan. Sie machen im Buch die verschiedenen Einstellungen zu einem weiteren Leben aus.

Während des Lesens kommen die Erinnerungen an die spaltende Corona-Zeit auf, vor allem in Bezug auf Leugner, die verschiedenen Lager und Querelen auf.

Insgesamt konnte mich "All better Now" nicht ganz überzeugen, dennoch werde ich einem Folgeband auf jeden Fall noch eine Chance geben, vor allem in der Hoffnung offene Fragen beantwortet zu bekommen.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Für True Crime Einsteiger

Angeklagt! Schuldig oder nicht?
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Nach langer Wartezeit ist es nun erschienen, das Buch von Constantin Schreiber und Alexander Stevens, die mir von ihrem Podcast schon bekannt sind.

Im Buch werden sieben unterschiedliche Fälle, die teilweise ...

Nach langer Wartezeit ist es nun erschienen, das Buch von Constantin Schreiber und Alexander Stevens, die mir von ihrem Podcast schon bekannt sind.

Im Buch werden sieben unterschiedliche Fälle, die teilweise schon sehr bekannt sind, vorgestellt. True Crime Kenner dürften so gut wie jeden davon kennen. Das Interessante an den vorgestellten Fällen ist in meinen Augen der Umstand, dass es sich um Fälle handelt, die bis heute noch einiges an Ungereimtheiten haben.
Am bekanntesten dürfte da für die Öffentlichkeit der Fall von Gil Ofraim sein, der in den Medien lange Thema Nummer 1 war.

Der Aspekt des Strafrechtes und der deutschen Rechtssprechung nimmt einen großen Raum ein und wird von den Autoren sehr verständlich erklärt, ohne zu viel Fachtermini zu verwenden. Durch diese Erklärungen wurde mir bewusst, wie es zu für mich unverständlichen Entscheidungen der Gerichte kommt.

Ein Buch für Menschen, die True Crime mögen, in dem die Fälle zum auch die psychischen Komponenten eines Falles für das Umfeld beleuchtet.

Veröffentlicht am 03.05.2025

gespaltene Gefühle

Die Buchreisenden - Ein Weg aus Tinte und Magie
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"Die Buchreisenden-Ein Weg aus Tinte und Magie" hat mich mit dem Klappentext neugierig auf das Buch gemacht.

Adam ist ein Libronaut, der in einer unscheinbaren Buchhandlung am Rande der Charing Cross ...

"Die Buchreisenden-Ein Weg aus Tinte und Magie" hat mich mit dem Klappentext neugierig auf das Buch gemacht.

Adam ist ein Libronaut, der in einer unscheinbaren Buchhandlung am Rande der Charing Cross Road mit zwölf weiteren Libronauten lebt. Diese Buchhandlung ist etwas ganz besonders, so öffnet sie nur für besondere Gäste, die eine Reise in ihre Lieblingsgeschichte gebucht haben. Alle diese Männer haben die unfassbare Gabe, mit ihrer Stimme einen Weg in die Geschichten zu schaffen. Adam bekommt zum ersten Mal durch Zufall die Chance eine Reise allein mit einem Kunden zu unternehmen und ist darüber mächtig glücklich. Doch die Reise gestaltet sich anders als von ihm geplant, der Gast verlässt den vorgeschriebenen Weg und bringt dadurch nicht nur sich, sondern auch Adam und die Geschichte in Gefahr. Was Adam allerdings durch diesen und weitere folgende Zwischenfälle herausfindet, wirft nicht nur sein ganz Leben durcheinander.

Der Einstieg in die wundersame Geschichte war rasant und konnte mich dadurch schnell in seinen Bann ziehen. Die Idee, in seine Lieblingsgeschichte reisen zu können, ist einfach genial. Die Beschreibung ist äußerst bildhaft und lebendig, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Leider erschien mir Adam im Großen und Ganzen doch zu naiv als Protagonist, da es für mich unvorstellbar ist, Jahre mit Menschen zusammenzuleben ohne einen der Bewohner jemals gesehen oder gehört zu haben. Auch hat das Buch bedauerlicherweise einiges an Längen, besonders im Mittelteil, was allerdings durch ein ziemlich rasantes Finale wieder wettgemacht wurde.

Insgesamt finde ich die Idee auch nach dem Lesen des Buches noch genial, nur die Umsetzung konnte mich nicht gänzlich überzeugen.

Veröffentlicht am 21.04.2025

von allem etwas

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Der letzte Mord am Ende der Welt ist nicht mein erstes Buch von Stuart Turton und wie auch die anderen Bücher verlangt dieses ein großes Maß an Konzentration beim Lesen.

Eine griechische Insel ist der ...

Der letzte Mord am Ende der Welt ist nicht mein erstes Buch von Stuart Turton und wie auch die anderen Bücher verlangt dieses ein großes Maß an Konzentration beim Lesen.

Eine griechische Insel ist der letzte Ort auf der Erde, der für Menschen bewohnbar ist und 122 Personen leben dort geschützt vor dem tödlichen Nebel der Welt. Als das Schutzsystem der Insel durch einen Mord ausfällt, haben die Bewohner genau 107 Stunden Zeit den Mörder zu finden und ihre Welt vor dem Untergang zu schützen. Soweit so gut. Die Gesellschaft auf der Insel besteht aus drei Ältesten, die quasi verehrt werden und der jüngeren Generation, die den Ältesten dienen. Geleitet wird die Welt von einer KI, die vernetzt mit den Gehirnen der Bewohner alle Gedanken und Geschehnisse auf der Insel mitbekommt. Sie ist in gewissem Sinne der Kopf der Insel.

Nach einem spannenden Einstieg, von dem ich durch den Klappentext schon einiges wusste, begann die Geschichte für mich ein wenig auseinander zu fallen. Es gab für viele unterschiedliche Szenarien Informationen, die sich mir nicht immer auf den ersten Blick erschlossen.
Nach einer Lesepause gelang mir dann allerdings wieder ein sehr guter Einstieg und die einzelnen Figuren, besonders Emory sind mir näher gekommen.

Meine Erwartung an das Buch war eine gänzliche andere, als die, die ich letztendlich bekommen habe. Dennoch konnte mich dieses Genre Mix insgesamt gut unterhalten, auch wenn einige Informationen für mein Empfinden überflüssig waren und etwas von der Spannung nahmen.

Veröffentlicht am 04.03.2025

spannender Fall

Mörderfinder – Das Muster des Bösen
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Mörderfinder-Das Muster des Bösen ist der 5. Fall für den Fallanalytiker Max Bischoff des Autoren Arno Strobel.

Es ist der Tag vor der Eröffnung des Detektei-Büros Detektei WaBi Investigation, welches ...

Mörderfinder-Das Muster des Bösen ist der 5. Fall für den Fallanalytiker Max Bischoff des Autoren Arno Strobel.

Es ist der Tag vor der Eröffnung des Detektei-Büros Detektei WaBi Investigation, welches Max gemeinsam mit dem Psychologen und Handschriften-Experten Marvin Wagner gegründet hat. Unterbrochen werden die Vorbereitungen zur Feier von der Entführung eines 9-jährigen Jungen, der Sohn eines Richters ist. Als sich dann noch der Freund eines Häftlings bei ihnen meldet, der sich indirekt für die Tat verantwortlich fühlt, hat die Detektei ihren ersten Fall. Schnell wird eine zweite, bestialisch zugerichtete Leiche gefunden-diesmal eine Richterin.
Jemand scheint sich auf einem Rachefeldzug gegen zu lasch richtende Richter zu befinden. Zum Glück kann Max auf seinen ehemaligen Kollegen Böhmer zurückgreifen, um einige Informationen zu den Fällen zu erhalten.
Im Darknet findet Bischoff dann eine Spur und kann Kontakt zum Täter aufnehmen. Doch kann er dadurch weitere Morde an Unschuldigen verhindern.

Auch der 5. Band um Max Bischoff konnte mich überzeugen und vor allem mit gut strukturierter Spannung fesseln. Die Thematik ist äußerst brisant, ertappe ich mich doch häufig selber bei manchen Gerichtsurteilen, diese als zu lasch zu empfinden.
Die Kombination Wagner und Bischoff ist super, ergänzen sie sich doch auf gute Weise. Den Gedanken von Max zu folgen war wieder mehr als interessant. Was mich ein wenig gestört hat, war wieder einmal in einem Thriller der Bezug auf die Diagnose DIS, da stellt es sich immer so dar, als seien Menschen mit dieser Diagnose potenzielle Verbrecher und Mörder. Dafür muss ich leider einen Stern abziehen.