Tolle Geschichte mit viel zu sehr in die Länge gezogenem Showdown!
Der unsichtbare FreundDie alleinerziehende Kate Reese flieht mit ihrem Sohn Christopher aus einer gewaltvollen Beziehung und will in Millgrove ganz neu anfangen und es ohne Mann an ihrer Seite schaffen. Als sie plötzlich im ...
Die alleinerziehende Kate Reese flieht mit ihrem Sohn Christopher aus einer gewaltvollen Beziehung und will in Millgrove ganz neu anfangen und es ohne Mann an ihrer Seite schaffen. Als sie plötzlich im Lotto gewinnt, ist sie die meisten ihrer Geld- und Zukunftssorgen auf einen Schlag los. Was sie jedoch nicht ahnt, ist das übernatürliche Machenschaften ihre Finger im Spiel haben und ihren Sohn Christopher als Schachfigur in ihrem Spiel nutzen.
Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen um nicht zu spoilern. Die Geschichte hat mich vom Weltenaufbau, dem Schreibstil und der Art wie die Charaktere gezeichnet wurden sehr stark an Stephen King erinnert, was für mich ein großer Pluspunkt war.
Über das ganze Buch hinweg konnte ich allerdings nicht verstehen, warum sich der Autor für so einen jungen Protagonisten entschieden hat. Christopher und seine Freunde haben Gedanken und treffen Entscheidungen, die zu 12jährigen meiner Meinung nach viiiel realistischer gepasst hätten als zu 7jährigen.
Das Alter konnte man aber beim Lesen sehr gut ausblenden und somit einen Teil des Buches trotzdem sehr genießen.
Was man allerdings nicht ausblenden konnte war der nicht enden wollende, bis zur Grenze in die Länge gezogenen Showdown des Buches. Wenn es viel Handlung gibt und ein finaler Kampf gut geschrieben ist, kann er von mir aus schon mal 50-80 Seiten lang sein, aber keine 300! Kein Autor dieser Welt ist in der Lage einen Spannungsbogen über diese Länge aufrecht zu erhalte und somit fühlt man sich schnell ermüdet und von Großereignissen übersättigt.
Ich konnte am Schluss nicht mehr wirklich mit den Charakteren mitfiebern, was definitiv ein schlechtes Zeichen ist. Und das obwohl die Charaktere mir sehr ans Herz gewachsen sind.
Aus diesem Grund kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.