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Veröffentlicht am 08.11.2024

Tolle Geschichte mit viel zu sehr in die Länge gezogenem Showdown!

Der unsichtbare Freund
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Die alleinerziehende Kate Reese flieht mit ihrem Sohn Christopher aus einer gewaltvollen Beziehung und will in Millgrove ganz neu anfangen und es ohne Mann an ihrer Seite schaffen. Als sie plötzlich im ...

Die alleinerziehende Kate Reese flieht mit ihrem Sohn Christopher aus einer gewaltvollen Beziehung und will in Millgrove ganz neu anfangen und es ohne Mann an ihrer Seite schaffen. Als sie plötzlich im Lotto gewinnt, ist sie die meisten ihrer Geld- und Zukunftssorgen auf einen Schlag los. Was sie jedoch nicht ahnt, ist das übernatürliche Machenschaften ihre Finger im Spiel haben und ihren Sohn Christopher als Schachfigur in ihrem Spiel nutzen.

Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen um nicht zu spoilern. Die Geschichte hat mich vom Weltenaufbau, dem Schreibstil und der Art wie die Charaktere gezeichnet wurden sehr stark an Stephen King erinnert, was für mich ein großer Pluspunkt war.
Über das ganze Buch hinweg konnte ich allerdings nicht verstehen, warum sich der Autor für so einen jungen Protagonisten entschieden hat. Christopher und seine Freunde haben Gedanken und treffen Entscheidungen, die zu 12jährigen meiner Meinung nach viiiel realistischer gepasst hätten als zu 7jährigen.
Das Alter konnte man aber beim Lesen sehr gut ausblenden und somit einen Teil des Buches trotzdem sehr genießen.

Was man allerdings nicht ausblenden konnte war der nicht enden wollende, bis zur Grenze in die Länge gezogenen Showdown des Buches. Wenn es viel Handlung gibt und ein finaler Kampf gut geschrieben ist, kann er von mir aus schon mal 50-80 Seiten lang sein, aber keine 300! Kein Autor dieser Welt ist in der Lage einen Spannungsbogen über diese Länge aufrecht zu erhalte und somit fühlt man sich schnell ermüdet und von Großereignissen übersättigt.
Ich konnte am Schluss nicht mehr wirklich mit den Charakteren mitfiebern, was definitiv ein schlechtes Zeichen ist. Und das obwohl die Charaktere mir sehr ans Herz gewachsen sind.

Aus diesem Grund kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 28.04.2022

Leider meine Erwartungen nicht erfüllt!

Hexenjäger
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"Hexenjäger" von Max Seeck ist ein Ermittler-Krimi-Thriller, dem in meinen Augen das entscheidende Element, nämlich die Spannung, im Laufe der Geschichte abhanden gekommen ist.

Jessica Niermi wird leitende ...

"Hexenjäger" von Max Seeck ist ein Ermittler-Krimi-Thriller, dem in meinen Augen das entscheidende Element, nämlich die Spannung, im Laufe der Geschichte abhanden gekommen ist.

Jessica Niermi wird leitende Ermittlerin in einem makaberen Fall. Frauen werden ermordet und alles deutet darauf hin, dass die Vorlage zu diesen Morden die Romane eines berühmten Schriftstellers sind.
Mehrere seltsame und fast surreale Vorfälle machen den Fall zu einem Horror-Trip für Jessica, die selbst in irgendeiner Art und Weise darin verwickelt zu sein scheint, und zunehmend mit Flashbacks ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat.

Die Grundidee des Buches hat mir sehr gut gefallen, und auch dass mehrere fähige Ermittler und nicht nur 1 oder 2 Genies an dem Fall gearbeitet haben hab ich als sehr erfrischende Abwechslung empfunden.
Jessica ist eine sehr interessante Protagonistin und auch ihre Vergangenheit hat mich sehr interessiert.

Nun zum großen Minuspunkt. Für mich hat der Roman durch zu lange Ausführungen und manche Längen leider zunehmend an Spannung verloren, weshalb mich der Ausgang der Geschichte auch immer weniger interessiert hat und mir am Ende fast gleichgültig war.
Das ist natürlich der Todesstoß für jeden Thriller.

Trotzdem hat mich das Buch über viele Seiten gut unterhalten, weshalb ich es mit 3 Sternen bewerte.

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Veröffentlicht am 28.06.2021

Potential nicht voll ausgeschöpft

Der Zopf
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In "Der Zopf" geht es um das Schicksal dreier Frauen an den verschiedensten Enden der Welt.
Smita lebt in Indien als Unberührbare und gehört damit der untersten Gesellschaftsschicht an. Für ihre Tochter ...

In "Der Zopf" geht es um das Schicksal dreier Frauen an den verschiedensten Enden der Welt.
Smita lebt in Indien als Unberührbare und gehört damit der untersten Gesellschaftsschicht an. Für ihre Tochter wünscht sie sich ein besseres Leben und ist auch bereit dafür zu kämpfen.

Gulia in Sizilien will die Firma ihres Vaters zu altem Erfolg führen und geht dabei unkonventionelle Wege, auch wenn das auf Missfallen in ihrem Heimatdorf und in ihrer Familie stößt.

Sarah in Montreal ist erfolgreiche Staranwältin die im Leben alles erreicht zu haben scheint, bis sie sich einem Feind stellen muss, dem sie nicht mit Ehrgeiz und Disziplin beikommen kann.

Erst im letzten Drittel des Buches wird der Zusammenhang zwischen den 3 Geschichten klar, auch wenn dieser um einiges "flacher" ausfällt als erwartet.

Fazit: Ich kam sehr gut in die Geschichten rein und fand die verschiedenen Persönlichkeiten der 3 Protagonistinnen sehr interessant. Doch mehr und mehr fehlt mir immer öfter der Tiefgang und die Charaktere verblassten. Der Schreibstil war mir auf dauer zu sachlich und die Emotionen haben gefehlt.
Das Ende kam dann viel zu plötzlich und war für mich nicht zufriedenstellend. Es wirkte so als wollte man schnell ein Ende finden, dass die meisten zufriedenstellt.

Kann mich dem Hype um das Buch leider nicht anschließen und sehe viel verschenktes Potential.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Sehr kurzweilig, aber irreführender Klappentext und flache Story

VERFÜHRT bis du mich LIEBST
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Leider hat mich die Autorin mit diesem Band etwas verloren. Man ist zwar wie auch schon bei Band 1 nur so durch die Seiten geflogen, allerdings gab es mir hier etwas zu viel unnötiges Drama rund um Jane ...

Leider hat mich die Autorin mit diesem Band etwas verloren. Man ist zwar wie auch schon bei Band 1 nur so durch die Seiten geflogen, allerdings gab es mir hier etwas zu viel unnötiges Drama rund um Jane und ganz viele im Klappentext beschriebene Szenen spielen im Buch keine große Rolle oder kommen erst gar nicht vor.
Im Klappentext wird erwähnt das Jane auf Maron Noir trifft und es wird angeteasert dass sich herausstellen wird ob Jane sie als Freundin oder Konkurrentin sehen wird. Sie lernt die gute Frau nur im gesamten Buch nicht einmal kennen, und generell taucht Maren erst im letzten Fünftel des Buches überhaupt auf.
Die Storyline mit Ducat und den angeblichen Konsequenzen für Lawrence und seine Brüder verläuft sich auch komplett im Sand und so sind wir einen Großteil des Buches eigentlich nur mit Jane und ihren merkwürdigen Problemen konfrontiert.

Leider nicht mein Fall! Und wer hat diesen Klappentext durchgewunken???

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Leider hat mich die Geschichte mit diesem Teil verloren!

Adular (Band 2): Rauch und Feuer
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Ich mochte den Auftakt von Adular wirklich gerne, doch im zweiten Band sind die kleineren Schwächen des ersten Teils so viel größer ins Gewicht gefallen, dass ich die Reihe nicht beenden werde.

Ich liebe ...

Ich mochte den Auftakt von Adular wirklich gerne, doch im zweiten Band sind die kleineren Schwächen des ersten Teils so viel größer ins Gewicht gefallen, dass ich die Reihe nicht beenden werde.

Ich liebe brutale und düstere Geschichte, aber besonders brutale und grausame Szenen müssen für mich auch immer irgendeine Begründung haben, die Handlung also in irgendeiner Form weiterbringen, oder etwas zum Verständnis oder zu Emotionen beitragen. Hier waren viele Szenen für mich unnötig brutal und irgendwann auch zu repetitiv.
Was mich aber am meisten gestört hat, ist die Art des Autors dem Leser kaum etwas der Fantasie zu überlassen. Jede Anspielung wird so lange zu Tode erklärt, bis es auch der letzte Verstanden hat, und das war ab einem gewissen Punkt nur mehr mühsam und hat die Geschichte unnötig in die Länge gezogen.

Die Story, die Welt und die Ideen sind wirklich toll, nur scheitert es hier für mich leider an der Ausführung.

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