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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2025

Cozy Smalltown Geschichte

No Matter What
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Auch dieses Mal hat die Autorin ein wunderbares Setting geschaffen. Tatsächlich gefällt mir Blossom Lake bisher am besten – sogar noch besser als das Setting der Strong Heart-Reihe. Besonders als großer ...

Auch dieses Mal hat die Autorin ein wunderbares Setting geschaffen. Tatsächlich gefällt mir Blossom Lake bisher am besten – sogar noch besser als das Setting der Strong Heart-Reihe. Besonders als großer Hundefan hat es mich gefreut, dass hier Tierheimhunde im Mittelpunkt stehen, denen geholfen wird, und für die ein liebevolles Zuhause gesucht wird.

Stella war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Ängste und Sorgen wurden sehr authentisch dargestellt, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Mobbing ist ein ernstes Thema, das leider viel zu oft heruntergespielt wird – was in Stellas Fall auch durch die Reaktionen ihrer Lehrer deutlich wurde.

Auch ihre Geschwister und die anderen Bewohner von Blossom Lake habe ich schnell ins Herz geschlossen – auch ihren wortkargen Chef und Erbenseintop-Liebhaber.

Austin wirkt anfangs wie ein typischer Schürzenjäger, doch im Laufe der Geschichte zeigt er immer mehr Tiefe. Man lernt nicht nur ihn, sondern auch seine inneren Konflikte besser kennen.

Die langsam entstehende Liebesgeschichte zwischen Stella und Austin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mit den beiden mitfühlen, allerdings haben sich die dramatischen Momente für meinen Geschmack manchmal etwas zu schnell aufgelöst. Gerade wenn ich gerade mit Stella mit gelitten habe war die Situation oft schon wieder geklärt und alles gut. Dadurch hat mich die Geschichte nicht so gepackt und mitgerissen.

Trotzdem ist es ein schönes Wohlfühlbuch für zwischendurch – und ich hoffe, dass mich der nächste Teil der Reihe wieder etwas mehr fesseln kann.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Tolles Setting

Fighting Through Deep Waters
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Die Autorin Julia Hausburg hat in Fighting Through Deep Waters mal ein ganz anderes Thema und Setting in ihrem Buch aufgegriffen. Wir begleiten Henriette und Lukas und weitere Studenten, die ein Semester ...

Die Autorin Julia Hausburg hat in Fighting Through Deep Waters mal ein ganz anderes Thema und Setting in ihrem Buch aufgegriffen. Wir begleiten Henriette und Lukas und weitere Studenten, die ein Semester auf einem großen Schiff verbringen. Es gibt 3 Studiengänge, Meeresbiologie, Nautik und Sprache.

Das Setting fand ich spannend und sehr interessant. Besonders die kleinen Ausflüge in den Bereich der Meeresbiologie aber auch den Alltag der Studenten auf dem Schiff.

Der Schreibstil war fließend und lebhaft und es war leicht in die Geschichte einzutauchen. Henriette war mir von Anfang an sympathisch und durch die Rückblicke im Buch erfährt man nach und nach mehr über Sie, ihre Familie und auch Mitstudent Lukas, den Sie schon aus Kindheitstagen kennt. Ebenso Lukas, ein sehr hilfsbereiter und offener junger Mann. Aber auch er hat es genauso wie Henriette in der Vergangenheit nicht so leicht gehabt. Wir begleiten die beiden auf ihrem Weg zueinander und wie Sie im Laufe des Studiums mehr zu sich selbst finden, ihre Vergangenheit bewältigen und auch zueinander finden.

Die Story an sich und auch Lukas und Henriette fand ich toll, auch das beide ihr Päckchen zu tragen haben, dennoch konnte ich die Geschichte gut weglegen, irgendwie hat sie mich nicht wirklich in ihren Sog gezogen. Das Ende kam für mich auch etwas abrupt aber hat auch schon neugierig auf den nächsten Teil gemacht.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Witziger Liebesroman

A Not So Meet Cute
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Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, und der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an humorvoll und bildhaft. Man hat die Protagonistin Lotti und ihre Umgebung sofort vor Augen. Aber auch Hux ...

Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos, und der Schreibstil der Autorin ist von Anfang an humorvoll und bildhaft. Man hat die Protagonistin Lotti und ihre Umgebung sofort vor Augen. Aber auch Hux wird vielschichtig und lebendig dargestellt, genauso wie die Nebencharaktere der Geschichte.

Selten habe ich bei einer Geschichte so viel gelacht wie hier. Die Autorin hat einen interessante und ungewöhnliche Handlungsstränge erschaffen – ich sage nur: Milchpumpen Die sexuelle Anziehung zwischen Lotti und Huxley war für mich spürbar, und es wurde nie langweilig, wenn es um dieses Thema ging. Auch Lotti weiß in sexueller Hinsicht genau, was sie will.

Die Entwicklung von Hux im Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen. Immer mehr zeigt sich, dass in ihm ein liebevoller und fürsorglicher Kerl steckt. Auch Lotti hat sich weiterentwickelt, wobei ich ihre Entwicklung zeitweise als recht anstrengend empfand. Dadurch war die reine Liebesgeschichte zwischen den beiden für mich nicht immer greifbar, und ich konnte das Buch auch gut aus der Hand legen.

Abgesehen von diesem Punkt war die Geschichte jedoch sehr unterhaltsam, und der Schreibstil der Autorin hat mir insgesamt sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Schöne Cozy-Geschichte aber nicht so spannend wie erwartet

Forever Never
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"Forever Never" ist das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Das Buchcover strahlt eine faszinierende und leicht düstere Atmosphäre aus, die sich auch in der Leseprobe widerspiegelt. Mich spricht ...

"Forever Never" ist das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Das Buchcover strahlt eine faszinierende und leicht düstere Atmosphäre aus, die sich auch in der Leseprobe widerspiegelt. Mich spricht das Buchcover auch viel mehr an als das E-Book Cover.

Das erste Drittel der Geschichte liest sich sehr gut, das winterliche Cozy-Setting gefällt mir besonders, und die Bewohner der Insel sind liebevoll ausgearbeitet. Durch den bildhaften und lebendigen Schreibstil der Autorin fühlt man sich mittendrin. Die Rückblicke fand ich spannend und interessant, und die Gefühle zwischen Brick und Remy waren für mich greifbar. Zudem noch die dunkle, drohende Bedrohung aus Chicago. Ich konnte die Verzweiflung von Remy und Brick sowie das Gefühl, beim Familienessen nicht dazuzugehören, deutlich spüren und litt gemeinsam mit den beiden mit. Bricks Bruder Spencer ist ein sympathischer Sonnenschein sowohl in den Rückblicken als auch in der Gegenwart. Seine und Audreys Geschichte wäre bestimmt auch interessant.

Leider fand ich die Geschichte ab dem Zeitpunkt, an dem Remy und Brick zueinander fanden, etwas zäh und langatmig. Obwohl ich Spicy Szenen gerne mag und lieber Geschichten mit solchen Elementen lese – und auch Dark Romance nicht abgeneigt bin –, war ich enttäuscht davon, dass sich die Handlung immer wieder darauf konzentrierte, wie groß Bricks bestes Stück ist. Ich hatte erwartet, dass die Geschichte spannender und actionreicher sein würde, aber erst zum Schluss nahm sie wieder Fahrt auf. Dadurch waren die Gefühle zwischen Remy und Brick nicht mehr so greifbar für mich.

Trotzdem habe ich die gemütlichen Lesestunden mit Remy, ihrer Familie, Brick und den herzlichen Bewohnern von Mackinac genossen. Wer eine schöne Geschichte mit winterlichem Setting sucht, wird hier sicherlich fündig. Basierend auf der Leseprobe hatte ich mehr Spannung und Drama erwartet, und die Spicy Szenen empfand ich nicht so ansprechend, obwohl ich normalerweise Geschichten mit viel Spice und Handlung bevorzuge. Dennoch schätze ich den Schreibstil der Autorin und die sorgfältig ausgearbeiteten Details sehr.

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Veröffentlicht am 16.05.2024

Atmosphärischer Cold Case in Edinburgh

Die Gabe der Lüge
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Die Gabe der Lüge ist mein erster Cold Case, nach einem etwas holprigen Einstieg hatte ich entspannte Lesestunden.
Das Team um Karen kümmert sich auch in Corona-Lockdown Zeiten um ungelöste Fälle. Nach ...

Die Gabe der Lüge ist mein erster Cold Case, nach einem etwas holprigen Einstieg hatte ich entspannte Lesestunden.
Das Team um Karen kümmert sich auch in Corona-Lockdown Zeiten um ungelöste Fälle. Nach einem Hinweis einer Bibliothekarin sichten Sie Skripte und den Nachlass eines verstorbenen Schriftstellers.
Die Autorin hat eine tolle atmosphärische Stimmung geschaffen. Richtig gut hat mir Edinburgh als Spielort und die vielen kleinen typischen Details für England wie etwa die Vorliebe für Teekekse gefallen. Durch den atmosphärischen Schreibstil der Autorin transportiert Sie auch die Situation der Corona-Lockdown Zeit sehr authentisch. Ich finde es gut, dass diese schwere Zeit für die Nachwelt festgehalten wird, aber stellenweise empfand ich es schon sehr bedrückend.
Der Fall selber empfand ich aufgrund des Skriptes etwas vorhersehbar, aber gerade zum Schluss hin mit seinen Wendungen und Herangehensweisen doch spannend und interessant.
Eine Leseempfehlung für alle, die es nicht zu „eklig“ in Kriminalfällen mögen und die entspannt noch mal die Coronasituation durchleben können.

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