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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2025

Anders als erwartet

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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„Dark Labyrinth“ hat mich anfangs mit seinem Labyrinth und seinen Mysterien richtig in seinen Bann gezogen, doch je weiter ich las, desto mehr Probleme bekam ich mit der Geschichte. Der Schreibstil schwankte ...

„Dark Labyrinth“ hat mich anfangs mit seinem Labyrinth und seinen Mysterien richtig in seinen Bann gezogen, doch je weiter ich las, desto mehr Probleme bekam ich mit der Geschichte. Der Schreibstil schwankte zwischen fesselnd und stockend und die Interaktion der beiden Charaktere fühlte sich für mich oft sehr eindimensional an. Das Spannungsniveau war während der meisten Passagen eher zäh, trotz des wirklich vielversprechenden Settings.

Beide Hauptfiguren waren leider für mich auch sehr schwierig. Zwar fand ich sie hier und da ganz nett aber leider waren beide zu uninteressant, um ein komplettes Buch zu tragen. Zudem fand ich vieles in der Handlung sehr verwirrend und teils machte diese auch für mich keinen Sinn. Zwar konnte mich das Ende noch nochmal richtig überraschen und an das Buch gefesseln aber die vorherigen Passagen leider nicht ganz wettmachen.

Es könnte eine spannende Welt voller Magie und Rätsel sein, aber ich habe den roten Faden vermisst und mich manchmal sehr verloren gefühlt. „Dark Labyrinth“ ist für mich schwer zu beurteilen... Eine Achterbahn der Gefühle, die viel versprach, aber letzten Endes nicht ganz lieferte. Jetzt stehe ich vor der Frage, ob ich die angekündigte Dilogie weiterlesen soll – vor allem wegen des doch interessanten Magiesystems.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Junge Leser werden ihre Freude haben

Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1)
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"Royals of Nightfall“ besitzt zweifellos Potenzial, hat mich jedoch insgesamt nicht vollständig überzeugt. Die Grundidee und das sorgfältig recherchierte britische Setting haben mir gut gefallen, ebenso ...

"Royals of Nightfall“ besitzt zweifellos Potenzial, hat mich jedoch insgesamt nicht vollständig überzeugt. Die Grundidee und das sorgfältig recherchierte britische Setting haben mir gut gefallen, ebenso wie die „Gossip Girl Vibes“. Die Dialoge zwischen den Charakteren waren unterhaltsam, doch Felicia und ihre Welt erschien mir oft naiv und sorglos – ein Eindruck, der in Anbetracht der dramatischen Ereignisse auf mich unplausibel wirkte. Ihre schnelle emotionale Bindung zu Prinz Jasper kam mir unnötig und oberflächlich vor, was die ernsthafte Grundidee der Geschichte zusätzlich noch unplausibler für mich machte. Zudem blieben einige logische Fragen der Handlung unbeantwortet, und das mysteriöse System der Royal Guards, der geheimen Garde im Kampf der Dämonen, wirkte auf mich unauthentisch.

Am auffälligsten war jedoch, dass die Herausforderungen, vor denen Felicia und Jasper standen, für mich nie wirklich bedrohlich wirkten. Die gesamte Situation erschien mir als Leser zu entspannt und einfach.

„Royals of Nightfall“ hat interessante Ansätze, bleibt jedoch oft zu oberflächlich und unlogisch für meinen Geschmack. Ich kann mir jedoch vorstellen ,dass junge Leser, die das Romantasygenre entdecken wollen, hier ihren Spaß haben werden.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Tolle Grundidee mit Potenzial für die Fortsetzungen

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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„How To Catch A Magical Light“ hat mich von der Grundidee und dem wunderschönen Cover sofort angezogen. Lily S. Morgans Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch ich schnell in die magische Welt eintauchen ...

„How To Catch A Magical Light“ hat mich von der Grundidee und dem wunderschönen Cover sofort angezogen. Lily S. Morgans Schreibstil ist flüssig und leicht, wodurch ich schnell in die magische Welt eintauchen konnte und sie auch wirklich gern für mich entdeckte. Generell fand ich die Idee, dass magische Wesen und Menschen zusammenleben und sich die magischen Wesen extrem voneinander unterscheiden können sehr spannen. Liebe geht raus an Libby, die Bibliothek, an dieser Stelle. Auch die Protagonistin Arlyn war mir von Anfang an sehr sympatisch und ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen. Ihre Vergangenheit und die Tatsache, dass sie ein Irrlicht ist, machten sie als Figur spannend und verliehen ihr eine besondere Tiefe.

Doch trotz all der positiven Aspekte fiel es mir allerdings nicht leicht, das Buch zu lesen. Immer wieder musste ich das Buch beiseitelegen. Die Spannung war für mich nicht durchgehend präsent, und manchmal fehlte mir die Tiefe in der Handlung sowie die Tension in der Beziehung zwischen Arlyn und Marlon. Dennoch hat der Cliffhanger mein Interesse geweckt und lässt mich hoffnungsvoll auf die Fortsetzung blicken.

Es gibt viel Potenzial in dieser kreativen Geschichte, doch das Leseerlebnis war für mich teils etwas herausfordernd.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Eine etwas andere Fortsetzung

Powerless - Die Flucht
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Ich war gespannt auf die Fortsetzung von „Powerless - Die Flucht“ und hatte hohe Erwartungen, besonders bezüglich der Dynamik zwischen Paedyn und Kai, die mir schon im ersten Band gut gefallen hat. Paedyn ...

Ich war gespannt auf die Fortsetzung von „Powerless - Die Flucht“ und hatte hohe Erwartungen, besonders bezüglich der Dynamik zwischen Paedyn und Kai, die mir schon im ersten Band gut gefallen hat. Paedyn bleibt eine starke Protagonistin, die alles gibt, um in einer chaotischen Welt zu überleben, ohne ihre Menschlichkeit zu verlieren.

Kai bleibt für mich jedoch ein zwiespältiger Charakter. Seine innere Zerrissenheit zwischen Pflicht und Herz ist für mich durchaus nachvollziehbar, aber manchmal wirkt seine Motivation unlogisch sowie der Drang an den alten Strukturen mit seinem Bruder festzuhalten. Auch die Welt, in der die Geschichte spielt, bleibt mir etwas zu blass, was viel Potenzial verschenkt.

Der Schreibstil von Lauren Roberts ist flüssig und bildhaft, was das Lesen angenehm macht. Allerdings driftet die Handlung oft ins Stagnierende ab und es passiert weniger, als ich erhofft hatte. Um ehrlich zu sein dreht sich die Geschichte über weite Passagen nur im Kreis und es gibt wenig neues zu entdecken. Dennoch gab es interessante Charakterentwicklungen, besonders beim König Kit, der das Potenzial hat, im nächsten Band noch als Figur spannender und aktiver zu werden.

„Powerless - Die Flucht“ ist unterhaltsam, hat aber in der Tiefe der Welt und der Handlung noch Luft nach oben. Ein solider Fortsetzungsband, der mit seinen Charakteren punktet, aber nicht ganz mein Herz gewonnen hat.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Ein rasantes Fae-Abenteuer

Court of Shadows
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Als ich dieses Buch beendet hatte, fiel es mir schwer, eine klare Meinung darüber zu bilden. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, und mit Arianna begegnet man einer starken Protagonistin mit einer Vorliebe ...

Als ich dieses Buch beendet hatte, fiel es mir schwer, eine klare Meinung darüber zu bilden. Der Schreibstil ist flüssig und leicht, und mit Arianna begegnet man einer starken Protagonistin mit einer Vorliebe für Lollis – eine interessante Kombination. Auch die Handlung hat ihren Reiz und war letztlich der Grund, warum ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe. Dennoch konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen, was vor allem an der kurzen Länge von nur 242 Seiten lag.

Ich persönlich bevorzuge es, wenn in einem Fantasy-Titel mehr Zeit für den Aufbau der Welt, die detaillierte Darstellung von Figuren und die Entwicklung ihrer Beziehungen investiert wird. Genau das habe ich in diesem Buch vermisst. Obwohl die Handlung rasant voranschritt und nie Langeweile aufkam, blieben mir die Figuren sowie die Welt und deren Regeln leider zu blass. Weder der Antagonist, noch der Love Interest oder die Nebencharaktere konnten mich wirklich erreichen. Auch die Organisation ist mir nach Band 1 noch völlig fremd und so zog die Geschichte einfach an mir vorbei. Da es sich jedoch um einen Reihenauftakt handelt, könnte die mir fehlende Tiefe in den Folgebänden ergänzt werden.

Für Leser, die auf der Suche nach einem dynamischen, schnelllebigen Abenteuer sind, könnte dieses Werk jedoch durchaus ansprechend sein.

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