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Veröffentlicht am 10.09.2025

Wenn man ein buch lieben möchte, aber der Funke einfach nicht überspringt

Silvercloak - Unter Feinden
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Es gibt Bücher, die möchte man lieben aber irgendwie will der FUnke nicht überspringen. So ging es mir leider bei „Silvercloak“. Das Buch hat eine starke Grundidee, ein spannendes Setting mit Magierakademie, ...

Es gibt Bücher, die möchte man lieben aber irgendwie will der FUnke nicht überspringen. So ging es mir leider bei „Silvercloak“. Das Buch hat eine starke Grundidee, ein spannendes Setting mit Magierakademie, einem simplen, aber originellen Magiesystem und packenden Plot-Twists.
Leider verlor sich jedoch die Sogwirkung der Geschichte für mich durch einige Schwächen. Das Worldbuilding wirkte auf mich unausgereift, wichtige Details blieben nur angerissen. Die Logik des Magiesystems wird an entscheidenden Stellen gebrochen, sodass ich immer wieder aus der Story gerissen wurde. Auch die Liebesgeschichte zwischen Saffron und dem Sohn des Bloodmoon-Anführers konnte mich nicht überzeugen – weder als Slow Burn noch als „Enemies to Lovers“. Die Chemie fehlte meiner Meinung nach komplett, und die romantische Entwicklung wirkte auf mich erzwungen.
Das Tempo ist eher gemächlich, und die Figuren bleiben oft blass, was dem Buch leider zudem an Spannung nimmt. So hat sich „Silvercloak“ für mich wie eine gute Idee angefühlt, die leider nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen konnte
Für Fans von High Fantasy mit düsterem Touch und moralischer Ambivalenz könnte das Buch durchaus interessant sein, wer jedoch auf tiefgründiges Worldbuilding und authentische Liebesgeschichten Wert legt, wird hier eher enttäuscht.

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Veröffentlicht am 18.06.2025

Ganz anders als erwartet

Faebound
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„Faebound: Divided by Blood“ hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Einerseits empfand ich das Worldbuinding mit seinen unterschiedlichen Völkern und Kulturen sehr spannend, andererseits mochte ich ...

„Faebound: Divided by Blood“ hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht. Einerseits empfand ich das Worldbuinding mit seinen unterschiedlichen Völkern und Kulturen sehr spannend, andererseits mochte ich das originelle Magiesystem, das ich so noch nie gelesen habe sehr und wollte unbedingt mehr darüber erfahren. Zudem empfand ich es sehr erfrischend, wie die Autorin das Thema Diversität in vielerlei Formen fortlaufend aufgreift und in die Geschichte einwebt. Auch die Handlung ist spannend durch ihre Kontraste und thematisiert wichtige gesellschaftliche Fragestellungen, die auch unsere moderne Welt betreffen. Und obwohl dadurch die Geschichte schon wirklich viel Potenzial mit sich brachte, konnte mich die Story nicht ganz überzeugen. Durch die Erzählerperspektive konnte ich nie wirklich eine Verbindung zu den Figuren aufbauen. Ihre Handlungen und Gedanken blieben mir weitgehend fremd und so verlor sich für mich die Geschichte immer wieder. Auch die Liebesgeschichte hatte sehr viel Potenzial aber auch hier hätte ich mir mehr Tiefe und Intensität gewünscht.

Insgesamt handelt es sich um ein wirklich spannendes Werk mit vielen kreativen Ideen, das jedoch bedauerlicherweise nicht die Verbindung zu mir herstellen konnte, die ich mir gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Es hatte so viel Potenzial

Coven of Bones - Mein Verrat ist dein Schicksal
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Der Schreibstil der Fortsetzung ist ebenso atmosphärisch und fesselnd wie im ersten Band. Die faszinierende Welt der Hexen und Dämonen hat mich erneut begeistert. Besonders die Protagonistin Willow ist ...

Der Schreibstil der Fortsetzung ist ebenso atmosphärisch und fesselnd wie im ersten Band. Die faszinierende Welt der Hexen und Dämonen hat mich erneut begeistert. Besonders die Protagonistin Willow ist mir ans Herz gewachsen. Sie ist stark, zielstrebig und entwickelt sich im zweiten Band zu einer richtig tollen Heldin, die mit Entschlossenheit für ihre Überzeugungen einsteht. Als begeisterter Leser des ersten Bandes kann man sich auf diese packende Weiterentwicklung regelrecht freuen.

Aber leider setzte sich in diesem Buch auch das fort, was bereits im Vorgängerband zu erkennen war: Die fehlende Handlung. Es gibt zwar eine Story, doch das Potenzial, das sie hatte, wurde bei weitem nicht genutzt. Zu viele offene Handlungsstränge und eine oft inkonsistente Charakterentwicklung waren für mich zudem enttäuschend. Dabei hätte die faszinierende Welt mit ihren unterschiedlichen Hexencoven und deren Herausforderungen das Potenzial für eine aufregende Geschichte gehabt. Auch der Anteil an Spice war mir persönlich zu hoch, was leider zulasten der Handlung und der Charaktere ging. Versteht mich bitte nicht falsch – ich schätze leidenschaftliche Szenen, doch sie sollten die Handlung bereichern und nicht dominieren.

Ein unterhaltsamer Abschluss, aber mit zu vielen ungelösten Fragen und sehr viel Spice.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Anders als erwartet

Dark Labyrinth – Gefährliches Verlangen
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„Dark Labyrinth“ hat mich anfangs mit seinem Labyrinth und seinen Mysterien richtig in seinen Bann gezogen, doch je weiter ich las, desto mehr Probleme bekam ich mit der Geschichte. Der Schreibstil schwankte ...

„Dark Labyrinth“ hat mich anfangs mit seinem Labyrinth und seinen Mysterien richtig in seinen Bann gezogen, doch je weiter ich las, desto mehr Probleme bekam ich mit der Geschichte. Der Schreibstil schwankte zwischen fesselnd und stockend und die Interaktion der beiden Charaktere fühlte sich für mich oft sehr eindimensional an. Das Spannungsniveau war während der meisten Passagen eher zäh, trotz des wirklich vielversprechenden Settings.

Beide Hauptfiguren waren leider für mich auch sehr schwierig. Zwar fand ich sie hier und da ganz nett aber leider waren beide zu uninteressant, um ein komplettes Buch zu tragen. Zudem fand ich vieles in der Handlung sehr verwirrend und teils machte diese auch für mich keinen Sinn. Zwar konnte mich das Ende noch nochmal richtig überraschen und an das Buch gefesseln aber die vorherigen Passagen leider nicht ganz wettmachen.

Es könnte eine spannende Welt voller Magie und Rätsel sein, aber ich habe den roten Faden vermisst und mich manchmal sehr verloren gefühlt. „Dark Labyrinth“ ist für mich schwer zu beurteilen... Eine Achterbahn der Gefühle, die viel versprach, aber letzten Endes nicht ganz lieferte. Jetzt stehe ich vor der Frage, ob ich die angekündigte Dilogie weiterlesen soll – vor allem wegen des doch interessanten Magiesystems.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Junge Leser werden ihre Freude haben

Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1)
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"Royals of Nightfall“ besitzt zweifellos Potenzial, hat mich jedoch insgesamt nicht vollständig überzeugt. Die Grundidee und das sorgfältig recherchierte britische Setting haben mir gut gefallen, ebenso ...

"Royals of Nightfall“ besitzt zweifellos Potenzial, hat mich jedoch insgesamt nicht vollständig überzeugt. Die Grundidee und das sorgfältig recherchierte britische Setting haben mir gut gefallen, ebenso wie die „Gossip Girl Vibes“. Die Dialoge zwischen den Charakteren waren unterhaltsam, doch Felicia und ihre Welt erschien mir oft naiv und sorglos – ein Eindruck, der in Anbetracht der dramatischen Ereignisse auf mich unplausibel wirkte. Ihre schnelle emotionale Bindung zu Prinz Jasper kam mir unnötig und oberflächlich vor, was die ernsthafte Grundidee der Geschichte zusätzlich noch unplausibler für mich machte. Zudem blieben einige logische Fragen der Handlung unbeantwortet, und das mysteriöse System der Royal Guards, der geheimen Garde im Kampf der Dämonen, wirkte auf mich unauthentisch.

Am auffälligsten war jedoch, dass die Herausforderungen, vor denen Felicia und Jasper standen, für mich nie wirklich bedrohlich wirkten. Die gesamte Situation erschien mir als Leser zu entspannt und einfach.

„Royals of Nightfall“ hat interessante Ansätze, bleibt jedoch oft zu oberflächlich und unlogisch für meinen Geschmack. Ich kann mir jedoch vorstellen ,dass junge Leser, die das Romantasygenre entdecken wollen, hier ihren Spaß haben werden.

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