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CynthiaM94

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2025

Wie die Ruhe vor dem Sturm

Lauter kleine Lügen
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Ich liebe ja so Kleinstadt-Geschichten in denen jeder etwas zu verbergen hat. Und genauso startet dieses Buch sehr vielversprechend in die Handlung. Leider flaute der Spannungsbogen zwischendurch immer ...

Ich liebe ja so Kleinstadt-Geschichten in denen jeder etwas zu verbergen hat. Und genauso startet dieses Buch sehr vielversprechend in die Handlung. Leider flaute der Spannungsbogen zwischendurch immer wieder ganz schön ab

Was ich super schade fand war, dass sich aus den wenigsten, teilweise sehr alltäglichen Geheimnissen, tatsächliche Konfrontationen mit den zugrundeliegenden Themen ergeben. Dabei deutet sich das Konfliktpotential sehr deutlich an, die Eskalation bleibt aber meist aus oder findet nur in sehr salonfähiger Form statt.

Im Mittelteil zog sich der Roman für mein Empfinden ein bisschen zu sehr. Die Spannung und Anspannung ist generell eher subtil, die Themen zwar vielfältig gestreut und dadurch sehr authentisch und nachvollziehbar, gehen aber nicht so richtig in die Tiefe. Man bekommt zwischenzeitlich das Gefühl als würde das Buch nicht zu unbequem sein wollen.

Die dörfliche Kleingeistigkeit kommt zwar rüber, hätte aber gerne noch pointierter sein können. Die Auflösung des Falls gestaltet sich dann überraschend perfide, das hat mir wieder gut gefallen.
Insgesamt für mich ein Buch, das sein Potential nicht voll ausschöpft, das man aber gut weglesen kann.

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Eine Verkettung ungünstiger Umstände

Horror-Date
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Ich bin großer Fan der Fitzek-Thriller aber seine Romane konnten mich bisher eher nicht hinter dem Ofen herholen. Bei diesem fand ich jetzt aber die Grundidee sehr ansprechend und habe mir viel erhofft. ...

Ich bin großer Fan der Fitzek-Thriller aber seine Romane konnten mich bisher eher nicht hinter dem Ofen herholen. Bei diesem fand ich jetzt aber die Grundidee sehr ansprechend und habe mir viel erhofft. Vielleicht aber zu viel.

Die Figuren sind sehr klischeehaft gezeichnet. Eigentlich weiß man bereits nach wenigen Seiten, wie der Hase läuft und was man von der Story zu erwarten hat. An sich finde ich das auch erstmal nicht schlimm, aber da auch sonst nicht viel überraschendes passiert, war es irgendwann ein bisschen mau.

Die Story wirkt zu gewollt witzig. Die chaotischen Zufälle, Missverständnisse und Ungeschicke reihen sich hier zahlreich aneinander. Das ist überhaupt nicht mein Fall, weil es gar keine Atempausen von der eher mittelmäßigen Situationskomik gibt.

Die Kapitel sind kurz und lesen sich flüssig. Sein Handwerk beherrscht Fitzek eben, sodass die Geschichte angenehm vor sich hinplätschert und durchaus kurzweilig ist. Man verpasst nichts, wenn mans nicht liest, dafür fehlt die Tiefe. Der Roman soll unterhalten und tut das auf Slapstick-Art.
Ich fands ok und ganz nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Nimmt das Schicksal unabwendbar seinen Lauf?

Vorsehung
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Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte: es erschafft ein spannendes Gedankenexperiment- wenn wir nur stark genug an eine Prophezeiung glauben, erfüllt sie sich dann automatisch selbst? Oder können ...

Warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte: es erschafft ein spannendes Gedankenexperiment- wenn wir nur stark genug an eine Prophezeiung glauben, erfüllt sie sich dann automatisch selbst? Oder können wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen?

Ich bin nicht unbedingt gut in die Handlung gestartet, die unmittelbar vor Beginn des Fluges einsetzt. Ohne viel Vorgeplänkel geht es direkt an die titelgebenden Vorsehungen. Die zahlreichen Personen und die vielen, schnellen Perspektivwechsel haben es mir am Anfang schon ein bisschen schwer gemacht, der Handlung zu folgen. Ich bin einfach nicht gut mit Namen, aber ich fand es super spannend Einblicke in die Leben und Lebenswandel der Personen zu erhalten und wie unterschiedlich sie mit den Prophezeiungen umgehen.

Die vielen Einschübe über Cherrys eigenes Leben fand ich dagegen beinahe irgendwie langweilig. Sie haben nichts mit der Flugreise und damit eigentlich auch nichts mit dem Hauptplot zu tun. Bin ehrlich, die hätte nicht nicht gebraucht und habe sie sogar stellenweise quergelesen wenn es z.B. um Cherrys erste Ehe oder ihre Mutter ging. Das hat mir halt einfach nichts gegeben.

Ich hatte so 1-2 Figuren, mit deren Schicksal ich mitgefiebert habe, weil ihre Vorlesungen tragischer waren bzw. sie gefühlt auch mehr Platz auf den Seiten gefunden haben. Überraschend fand ich, welche Querverbindungen sich teilweise zwischen den Personen ergaben. Das fand ich eigentlich sogar ganz raffiniert geplottet.

So richtig packend wurde es aber leider nicht und tatsächlich fehlte mir hier auch ein bisschen die Dramatik. Gleichzeitig fand ich es bis zum Schluss etwas mühselig zu lesen, weil mir die Wechsel zwischen Cherry und Passagieren oft unverhältnismäßig vorkamen.

Hat mich letztendlich nicht ganz so abgeholt wie erhofft.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

War mir zu komplex

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Der Leser wird ziemlich unvorbereitet in die Handlung geworfen, zu einer Protagonistin, der nicht weiß wer oder was sie ist. Es wird wenig zum Worldbuilding und den magischen Wesen erklärt, wodurch ich ...

Der Leser wird ziemlich unvorbereitet in die Handlung geworfen, zu einer Protagonistin, der nicht weiß wer oder was sie ist. Es wird wenig zum Worldbuilding und den magischen Wesen erklärt, wodurch ich lange nicht so richtig in die Story reingekommen bin und mich auch zwischendurch immer wieder mit dem Weltenkonzept schwergetan habe.

Recht schnell beginnt, was eine abenteuerliche Reise sein sollte. Aber irgendwie wirkt sie immer wieder undurchdacht und willkürlich. Die Stimmung und Intention der Protagonistin ist wankelmütig, es gibt wenig Entwicklung aus ihr selbst heraus, immer wieder muss sie von anderen auf Entscheidungen/ Antworten gedrängt werden.

Das schamlose Geflirte zwischen Jadon und Kai fand ich teilweise etwas too much. Ja, es gibt eine aufgeladene Spannung zwischen den beiden, aber irgendwie wird die so künstlich in die Länge gezogen, dass ich es irgendwann anstrengend fand. Bringts einfach hinter euch. Dieses ständige Push&Pull war nichts meins.

Insgesamt fand ichs zwischendurch einfach zäh, schwer der Handlung zu folgen, die öfter mal sprunghaft und willkürlich auf mich wirkte. Die Enthüllung am Ende war sehr vorhersehbar und so richtig hat es mich bis zum Schluss nicht abgeholt.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

nicht, was ich erwartet hatte

Das Ministerium der Zeit
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Für mich ist dieses Buch ein Beispiel fantastischen Marketings: vom Klappentext und den Empfehlungen, bis hin zur Aufmachung schreit dieses Buch: moderne Sci-Fi Romance. Bei mir hat all das aber völlig ...

Für mich ist dieses Buch ein Beispiel fantastischen Marketings: vom Klappentext und den Empfehlungen, bis hin zur Aufmachung schreit dieses Buch: moderne Sci-Fi Romance. Bei mir hat all das aber völlig falsche Erwartungen geweckt und so richtig war das für mich weder Sci-Fi, noch Romance, vielmehr hing die Handlung irgendwie in der Luft, hat erst gegen Enden einen Rahmen bekommen, den ich dann auch nicht 100% überzeugend fand.

Was mir an diesem Buch vielleicht am besten gefallen hat ist, wie sprichwörtlich Welten aufeinander prallen und die damit einhergehenden Weltansichten, Erfahrungen und umweltbedingten Charakterzüge. Nicht nur war es interessant zu beobachten, wie sich die Expats in die moderne Welt integrieren, sondern vor allem auch wo sie anecken.

Durch die historischen Umstände bekommt die Geschichte eine gewisse Tiefe und Ernsthaftigkeit, die mir gut gefallen hat.
Ansonsten schreitet die Handlung aber eher überschaubar voran. Es deutet sich zwar an, dass etwas größeres im Gange sein könnte, aber so richtig kommt das erst in der zweiten Hälfte des Romans zum Tragen, bis dahin dümpelt die Story so ein bisschen vor sich hin.

Auch die Lovestory steht eher am Rande und entwickelte sich für mein Empfinden ein bisschen aus dem Nichts. Sie ist auch überraschend nüchtern, fast schon auf rationale Art kühl angelegt.
Für mich lebt die Geschichte hauptsächlich von den Erfahrungen, die die drei Hauptexpats machen. Besonders Maggie war ein Quell der Freude für mich. Generell blieben mir aber alle Figuren eher fremd, so einen echten Zugang habe ich zu keiner von ihnen gefunden.

Gegen Ende überschlugen sich dann die Ereignisse plötzlich und ich fand es wurde etwas unübersichtlich, was die Interessen der einzelnen Parteien anging.
Insgesamt habe ich einfach etwas völlig anderes erwartet und bleibe eher ernüchtert zurück.

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