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Veröffentlicht am 04.05.2025

Cade + Willa

Heartless
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Cade sucht ein Kindermädchen für seinen kleinen Sohn, doch keiner der Kandidaten entspricht seinen Wünschen, bis Willa auftaucht. Die fünfundzwanzigjährige ist eigentlich Barkeeperin und hatte nicht vor ...

Cade sucht ein Kindermädchen für seinen kleinen Sohn, doch keiner der Kandidaten entspricht seinen Wünschen, bis Willa auftaucht. Die fünfundzwanzigjährige ist eigentlich Barkeeperin und hatte nicht vor den Sommer als Kindermädchen zu verbringen. Cade ist alles andere als begeistert von ihr, was er sie auch spüren lässt. Willa ist temperamentvoll, stur und stark, und treibt Cade damit in den Wahnsinn. Dass sein Sohn Luke so begeistert von ihr ist versteht er gut, doch er hätte nicht damit gerechnet, dass der Funke auch bei ihm überspringt.


Nachdem mir Band 1 zugesagt hat habe ich gleich den Folgeband ausgeliehen.
Cade ist anfangs mürrisch, ernst und würde für seinen Sohn einfach alles tun, was ihn in meinen Augen sympathisch gemacht hat. Cades persönliche Geschichte wird kurz mit eingebaut, so dass man versteht wie er so wurde. Der kleine Luke war für mich der heimliche Star der Geschichte. Die Szenen von ihm mit Willa sind am besten hängen geblieben.
Cade und Willa haben einen Altersunterschied von über zehn Jahren, und ich fand schön, dass es kein großen Drama deswegen gab. Es wurde hin und wieder thematisiert, floss aber ganz natürlich in die Geschichte mit ein.
Das Buch hat genug Spice, gefühlt etwas weniger als Band eins und bis auf eine Szene (Stichwort Party) fand ich hat es gut gepasst. Auf das wiederkehrende Thema um Willas Unterwäsche hätte ich trotzdem verzichten können.
Der Schreibstil hat mir, wie auch im Buch vorher, gut gefallen. Die Orte konnte ich mir gut vorstellen und auch wenn nicht alles hängen geblieben ist, habe ich gerne im Buch gelesen. Ein bisschen genervt hat mich dass wiederholt wurde die groß Cades Hände sind und dass er nach Kiefern riecht. Die „atemberaubende Geschichte“ die auf dem Buch versprochen wird habe ich allerdings nicht gefunden.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Haymitchs Geschichte

Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
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Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte ...

Wenn du dazu bestimmt bist, alles zu verlieren, was du liebst, wofür lohnt es sich dann noch, zu kämpfen? Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. In Distrikt 12 versucht Haymitch Abernathy, nicht allzu sehr über seine Chancen nachzudenken. Alles, was ihn interessiert, ist, den Tag zu überstehen und bei dem Mädchen zu sein, das er liebt. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht: einer Freundin, die fast wie eine Schwester für ihn ist, einem besessenen Quotenmacher und dem arrogantesten Mädchen der Stadt. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen - und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.


Anders als beim letzten Band, wo das Erscheinen an mir vorbei ging, habe ich mich auf dieses Buch gefreut und war sehr gespannt was mich bei Haymitch Abernathys Hungerspielen erwartet.
Durch die Hunger Games kann man sich schon denken wie das Buch ausgehen muss, aber das hat mich nicht gestört.
Anfangs hat der unschuldige 16-jährige Haymitch nichts mit dem gemein, den man aus den Filmen später kennt. So habe ich mich gefragt wie es dazu kam.
Es hat ein bisschen gedauert bis ich mich im Buch orientieren konnte und ins Geschehen gefunden habe. Als es dann um die Ernte ging wurde es besser.
Ich hatte gehört, dass es hieß das Buch soll sich anfühlen als würde man den ersten Teil der Reihe nochmal lesen und auch wenn ich das Gefühl nicht zu hundert Prozent hatte, verstehe ich total wieso. Es kamen viele Personen vor die man schon kannte, Beetee, Effie und auch die Covey und noch mehr, was ich als tolle Verbindung durch die Reihen fand.
Die Spiele fand ich von der Seitenzahl gut, aber entweder lag es an mir, es hat mich nicht so gut unterhalten wie ich dachte. Es gab eine Stelle bei den Spielen wo ich wirklich mitgefiebert habe, aber als Pageturner würde ich es nicht betiteln. Zum Schluss fand ich das Buch dann wieder besser und „unvorhersehbarer.“ Beim Epilog hab ich dann den Faden verloren und ich wusste nicht wann es spielt. Theoretisch konnte ich es mir denken, aber da wäre ein Hinweis besser gewesen.
Auch wenn die die Filme gut fand und während ich das Buch gelesen habe, den Film von Lucy und Snow geschaut habe, hat mir doch etwas gefehlt. Der Schreibstil war gut, aber auch etwas es hat mich nicht so ganz in die Geschichte gezogen wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem habe ich gerne in dem Buch gelesen und warte jetzt auf den Film.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Bis auf ein paar Kleinigkeiten mochte ich es

The Play – Spiel mit dem Feuer
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Nachdem die letzte Saison für das Eishockeyteam der Briar University katastrophal endete, ist es Hunter Davenports Ziel dieses Jahr nichts zwischen sich und Eishockey kommen zu lassen. Keine Ablenkungen ...

Nachdem die letzte Saison für das Eishockeyteam der Briar University katastrophal endete, ist es Hunter Davenports Ziel dieses Jahr nichts zwischen sich und Eishockey kommen zu lassen. Keine Ablenkungen und vor allem keine Frauen. Als er und die umwerfende Demi Davis in einem Projekt zusammenarbeiten müssen, fällt es Hunter zunehmen schwerer sich an seine eigenen Regeln zu halten. Dazu ist Demi vergeben, trotzdem fordert er sie immer wieder heraus und als Demi dann mit ihrem Freund Schluss macht, kämpft Hunter mit seinem Entschluss.

Mit dem dritten Band neigt sich die Reihe langsam dem Ende zu. Auch bei diesem Buch bin ich schnell ins Geschehen hineingekommen.
Demi ist in einer langjähigen Beziehung, doch ich hatte nicht das Gefühl, dass sie glücklich ist. Ihr Freund war irgendwie da und ich konnte mir die beiden nicht als Pärchen vorstellen. In einer Szene fand ich dass Demi ihn ein bisschen zu sehr bedrängt, das fand ich nicht so toll. Dass sie selbstbewusst ist, ist ja eigentlich nichts schlechtes. Aber es gab auch Szenen im Fitnessstudio, wo es mich etwas gestört hat, dass jeder im Buch den perfekten Körper hat und jeder Demi so toll findet. Das Gefühl (dass sie so eine tolle Person ist) kam nicht wirklich bei mir an. Auch bei einer Szene am Ende, wo es um einen Freund geht, fand ich man hätte mehr auf den Charakter eingehen sollen, auch weil Band 4 eine andere Hauptperson hat. Und Demis Vater hat mich echt aufgeregt in einer Szene, da hätte ich ihn am liebsten geschüttelt.
Auch bei Hunter hat man gemerkt, dass die Vergangenheit ihn geprägt hat. Das Gute an Hunters Vorhaben sich nicht ablenken zu lassen, war dass es weniger Spice gab, was mir gefallen hat. Ein bisschen genervt hat es mich, dass er in normalen Szenen „heiß“ war, da diese sich in Grenzen gehalten haben, fand ich es okay.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin gut. Ihre Bücher lassen sich gut und schnell lesen und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinfühlen. Zwar kann ich nicht immer jede Handlung nachvollziehen, aber ich wurde gut unterhalten. Das Ende fand ich hätte man nicht gebraucht, aber ich hoffe man erfährt mehr über die Personen im nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

spicy cowboy

Flawless
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Rhett Eaton ist Anfang 30 und Bullrider mit Leib und Seele, etwas anderes hat er nie gemacht. Doch als er seinen Sponsor mit einer Aussage vor den Kopf stößt ist der PR-Skandal perfekt. Sein Agent hat ...

Rhett Eaton ist Anfang 30 und Bullrider mit Leib und Seele, etwas anderes hat er nie gemacht. Doch als er seinen Sponsor mit einer Aussage vor den Kopf stößt ist der PR-Skandal perfekt. Sein Agent hat von da an ein Auge auf ihn und stellt ihm seine Tochter Summer als Babysittern an die Seite. Zusammen mit ihr soll er sein Image wieder aufpolieren. Die beiden können sich von Anfang an nicht leiden, denn Rhett hört nicht auf Summer. Doch als sie gezwungenermaßen mehr Zeit miteinander verbringen merken sie, dass etwas zwischen ihnen ist.


Ich hab die Reihe schon so oft gesehen, und als ich das Buch ausleihen konnte habe ich schnell zugegriffen. Das ländliche Setting und der Cowboy Vibe hat mich gleich interessiert und so war ich gespannt, ob die Bücher mir gefallen würden.
Anfangs war ich ein bisschen genervt davon, dass ständig wiederholt wurde, dass Rhett keine Milch mag, das hat sich dann aber nach ein paar Seiten gelegt.
Rhett ist ein Cowboy durch und durch. Bullenreiten ist eigentlich so gar nicht meins und wird auch nie mein Thema werden, aber in dem Buch war es okay. Sowohl Rhett als auch Summer sorgen sich beide um ihre Familien, was ich schön fand.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es gab genug Details ohne überladen zu sein. Das Ländliche und die Farm waren gut eingebaut. Ebenso das Bullreiten, wovon ich keine Ahnung hatte, im Buch aber mehr darüber erfahren konnte. Es gab allerdings ein paar Äußerungen im Buch, zb. im Bezug auf Maniküre die ich überholt fand. Auch Spice gab es genug im Buch, war jedoch besser verteilt als ich beim Durchblättern gedacht hatte. Der zweite Band steht schon auf meiner Wunschliste.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

poetisch

Blooming Hope
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Alles, was Thea will, ist, ihre Schwester Mia wieder bei sich zu haben. Nachdem diese vor einigen Jahren nach Toronto gezogen ist und ihr Glück gefunden hat, will Thea nun nach ihr suchen, nach dieser ...

Alles, was Thea will, ist, ihre Schwester Mia wieder bei sich zu haben. Nachdem diese vor einigen Jahren nach Toronto gezogen ist und ihr Glück gefunden hat, will Thea nun nach ihr suchen, nach dieser alten Verbundenheit, die sie seit über einem Jahr nicht mehr spürt. Statt weiter in ihrem eigenen Schmerz festzustecken, zieht sie deshalb nach Toronto und ist froh über die Chance, im traumhaften Blumenladen Rose Garden als Floristin arbeiten zu können. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat, ist Max. Der gut aussehende Pilot kommt bereits an ihrem dritten Arbeitstag mit einem Auftrag in den Laden: Thea soll für ihn jede Woche einen Strauß mit einem individuellen Gruß von ihm ausliefern. Und obwohl Thea professionell bleiben will, schreibt sich Max mit jedem einzelnen Wort weiter in ihr Herz. Dabei ahnen beide nicht, wie sehr ihre Leben tatsächlich miteinander verwoben sind.

Blooming Hope hat mich mit dem wortwörtlichen blühendem Thema angesprochen. Optisch ist es ein Hinkucker, aber auch die Geschichte selbst hat mich überzeugt.
Thea ist ein Blumenmädchen und introvertiert, alleine das hat gereicht, damit ich mich mit ihr identifizieren konnte. Ich mochte wie der Blumenladen beschrieben wurde und wie Thea Sträuße bindet. Leider hat das Thema sich mit der Zeit ein bisschen verloren, aber das hat mich nicht sehr gestört.
Max liebt das Fliegen und mir haben seine Szenen im Flugzeug sehr gut gefallen. Wie Thea bin ich kein Fan vom Fliegen, umso mehr hat mir deswegen ein spezielles Kapitel gefallen. Ich fand Max sehr sympathisch und mochte ihn von Anfang an. Ebenso ging es mir mit seiner Schwester.
Das Buch hat mich eigentlich schon auf der ersten Seite von sich überzeugt. Alleine die Seite mit den blumigen Vergleichen und dem poetischen Schreibstil hat mir genügt um zu wissen, dass mir die Geschichte gefallen wird. Sara West hat sowohl das Thema Blumen als auch das Fliegen wunderschön beschrieben und tolle Worte für die Geschichte von Thea und Max gefunden. Spannung gab es ebenfalls, so wollte ich immer wissen was denn nun mit Mia ist.
Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, eine Autorin die sich langsam in mein Herz schreibt. Ich freue mich, dass ich das Buch gelesen habe ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen.

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