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Veröffentlicht am 18.07.2025

Der Tausch

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
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Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. Von Julie Clark ist ein interessanter Spannungsroman allerdings wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ich war gespannt auf den Roman und hatte irgendwie ...

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. Von Julie Clark ist ein interessanter Spannungsroman allerdings wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ich war gespannt auf den Roman und hatte irgendwie eine spannende, rasante und abwechslungsreiche Geschichte erwartet. Bekommen habe ich eine durchwachsene Geschichte mit etwas Spannung, eher blassen Protagonisten und eine oberflächigen Handlung. Gerade nach dem Klappentext hatte ich eine etwas andere Geschichte erwartet.

Claire ist mit einem einflussreichen Mann verheiratet der sie immer wieder misshandelt und kontrolliert. Sie plant ihn zu verlassen und eine neue Identität anzunehmen. Doch ihr Plan steht kurz vorm scheitern. Völlig verzweifelt nimmt sie das Angebot von der fremden Eva an, ihre Flugtickets zu tauschen. So fliegt Claire nach Kalifornien. Doch der Tausch war nicht die beste Entscheidung denn Eva hat Claire belogen. Alles wird noch schlimmer als sie erfährt das ihr eigentliches Flugzeug abgestürzt ist und man sie offiziell für tot hält.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell in die Geschichte rein. Die Kapitel sind aus der Sicht Clairs und Evas geschrieben. Bei Claire erlebt man die Gegenwart und wie sie alles nach ihrer Flucht und den Flugzeugabsturz erlebt. Bei Eva ist es die Vergangenheit und was sie letztendlich zu dem Tausch der Tickets bewogen hat. Was hinter Evas Geschichte steckte hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Damit hätte ich auch nicht wirklich gerechnet. So hat das Buch einen gewissen Spannungsbogen, der aber etwas erzwungen wirkt.

Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und bleibt nicht unbedingt lange im Kopf. Es werden manche Szenen sehr langatmig erzählt, andere nur kurz angeschnitten. Am Ende blieben bei mir auch noch einige Fragen offen.

Das Buch hat auf jeden Fall Potenzial was nicht ausgeschöpft wurde. Die Protagonisten sind sehr einseitig und wirken auch etwas statisch. Es hat sich recht angenehm lesen lassen, für zwischendurch ist es gut geeignet. Wer hier aber einen spannenden Abwechslungsreichen Thriller erwartet wird enttäuscht. Es ist ein netter Spannungsroman mehr aber auch nicht

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Veröffentlicht am 05.07.2025

Beethovens Geliebte

Beethovens Geliebte
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Beethovens Geliebte von Claudia Romes ist Band 11 Reihe „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Die Bücher der Reihe behandeln immer eine andere besondere Frau und sind von unterschiedlichen ...

Beethovens Geliebte von Claudia Romes ist Band 11 Reihe „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Die Bücher der Reihe behandeln immer eine andere besondere Frau und sind von unterschiedlichen Autoren geschrieben. Zudem sind alle Bücher in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden.

Ich habe schon einige Bücher der Reihe gelesen und mochte bisher die Kombination aus Fakten und Fiktion. So bekam man einen tollen Einblick in die Leben und Gefühle der jeweiligen Person. Bei Beethovens Geliebte war ich völlig ratlos was auf mich zukommt. Denn Babette Koch war mir bis dato völlig unbekannt. Das Beethoven allerdings oft verliebt war aber seine einzig wahre Liebe die Musik war, war mir bekannt. Daher war ich Neugier auf das Buch.

Man lernt in dem Buch Babette Koch kenne. Sie wuchs als Wirtstochter auf. Im Zehrgarten ihrer Mutter betreibt sie einen Lesesalon und lernt die Künste der verschiedensten Dinge kennen und viele verschiedenen Männer. Auch ihr Kindheitsfreund Ludwig van Beethoven ist oft dabei.

Das Buch liest sich recht gut. Der Schreibstill ist flüssig und leicht so lässt es sich schnell lesen. Allerdings fehlt es ihm etwas an Handlung und Substanz. Im Grunde plätschert die Geschichte vor sich hin. Es passiert nicht wirklich viel. Am Anfang lernt man Babette und ihre Familie kennen. Auch in welchem Verhältniss Kochs und die van Beethovens stehen. Erst im letzten Drittel kommt es zu einigen er Begegnungen das man davon reden kann, das Babette Beethovens Geliebte war. Bis dahin merkt man eher unterschwellig, dass die beiden mehr als bloße Freundschaft für einander empfinden.

Ich hätte gern etwas mehr über Beethoven gelesen, der kam im Grunde recht wenig vor. Auch wie das Leben damals war und wie schwer es für die Menschen war kam etwas kurz. Gerade wenn man bedenkt dass die französische Revolution gerade im Gange war und die Franzosen auch Bonn besetzten und es einige Umbrüche gab. Das wäre noch interessant gewesen, als so einige Nonsens Szenen. Wenn man dann im Nachwort liest das es überhaupt nicht bewiesen ist das Babette und Ludwig eine Affäre gehabt haben und das gesamte Buch reine Spekulation ist, hinterlässt es bei mir einen leicht bitteren Nachgeschmack.

Ja über Babette Koch gibt es vielleicht nicht viel zu berichten, aber sie hat es von einer Wirtstochter zu einer Gräfin gebracht. Da hätte man nicht unbedingt wild über eine Affäre mit Beethoven spekulieren müssen. Denn wirklich spannender oder unterhaltsamer wurde es dadurch nicht.

Wenn man sich nicht zu sehr darauf fixiert das es sich hier um Beethovens Geliebte handeln soll, liest sich das Buch recht gut und schnell. Für zwischendurch ganz okay, bleibt aber nicht wirklich im Kopf.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

The Surf House

The Surf House
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The Surf House Du bist im Paradies. Doch das Paradies ist tödlich. Von Lucy Clarke ist ein Spannungsroman mit Luft nach oben. Das Buch ist als Thriller deklariert, für mich war es nur ein leichter Spannungsroman.

Bea ...

The Surf House Du bist im Paradies. Doch das Paradies ist tödlich. Von Lucy Clarke ist ein Spannungsroman mit Luft nach oben. Das Buch ist als Thriller deklariert, für mich war es nur ein leichter Spannungsroman.

Bea schmeißt kurzentschlossen ihren Modeljob während eines Shootings in Marrakesch hin. Sie will ihr Leben endlich genieße, doch als sie in einer kleinen Gasse überfallen und ausgeraubt wird hat sie nichts mehr. Nur dank einer fremden Frau überlebt sie den Überfall und bekommt die Chance auf einen Job und etwas Auszeit in dem Surf House der Frau. Doch was anfangs eine gute Idee scheint, ist nicht unbedingt gut. Denn Bea wird plötzlich erpresst und dann taucht ein Gast auf der seine Schwester sucht. Diese war zuletzt im Surf House und seit einem Jahr gibt es kein Lebenszeichen von der jungen Frau.

Nachdem ich schon ein paar Bücher der Autorin gelesen habe, freute ich mich auf ihr neues Werk. Auch der Titel und der Klappentext hörten sich spannend an. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Zum einen war es mir zu langatmig, nichtssagend und konstruiert. Zum anderen hatte ich meine Probleme mit dem Protagonisten.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und bildhaft. Man findet recht schnell in die Geschichte und fühlt quasi die Sonne Marokkos, spürt den Sand und riecht das Meer. Man kann sich das Surf House die Umgebung und die Personen gut vorstellen. Es wirkt lebendig und dynamisch. Andererseits hat man das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorangeht. Es werden einige Szenen unnötig in die Länge gezogen, andere werden dafür sehr schnell abgehandelt.

Der Spannungsbogen ist eine Berg und Talfahrt. Die Autorin versucht zwar durch einige Wirrungen und durch Geheimnisse eine gewisse Spannung aufrecht zu halten, schafft es aber nicht dauerhaft. Am Ende überschlagen sich die Handlungen plötzlich und es wirkt alles etwas gehetzt.

Mit den Protagonisten konnte ich nicht viel Anfangen. Ich habe einfach keinen richtigen Zugang zu ihnen gefunden. Ich habe nicht verstanden wie man einer fremden Person die man nicht wirklich kennt soviel Vertrauen entgegen bringen kann und nichts hinterfragt. Das wirkt auf mich sehr naiv und unsympathisch. Die Protagonisten wirken alle sehr distanziert, unnahbar und kühl.

Es war ein netter Spannungsroman der sich gerade bei sommerlichen Temperaturen gut lesen lässt, aber ansonsten keinen großen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Den Thriller sucht man hier vergebens. Kaum Spannung, unnahbare Protagonisten dafür gab es bildhafte und eindrucksvolle Landschafts- und Surfbeschreibungen

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Veröffentlicht am 19.05.2025

In unseren Träumen ist immer Sommer

In unseren Träumen ist immer Sommer
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In unseren Träumen ist immer Sommer von Jenny Colgan ist ein seichten Wohlfühlroman der aber etwas holprig daher kommt. Ich habe einige Bücher der Autorin gelesen und war immer von ihrem Schreibstil und ...

In unseren Träumen ist immer Sommer von Jenny Colgan ist ein seichten Wohlfühlroman der aber etwas holprig daher kommt. Ich habe einige Bücher der Autorin gelesen und war immer von ihrem Schreibstil und den Geschichten begeistert. Doch leider lernte ich hier eine andere Seite der Autorin kennen.

Gertie ist eine schüchterne junge Frau die sich oft ihren Tagträumen hingibt und das stricken liebt. Als sie die Möglichkeit bekommt für zwei ehemalige Bekannte aus der Schule einen Job am Flugplatz zu übernehmen ist Gertie erst etwas hin und her gerissen. Doch sie wagt sich aus ihrer Komfortzone und begibt sich für sie in neue Abenteuer.

Wie oben schon angedeutet ist es mir diesmal schwer gefallen in das Buch rein zu kommen. Der Schreibstil ist recht holprig und die Geschichte recht zäh und langatmig. Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte etwas fahrt auf und es wurde spannender. Dort konnte man auch den eigentlichen mir bekannten Schreibstil der Autorin wahrnehmen.

Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Normalerweise stört mich sowas nicht. Allerdings kommen mir hier ein paar Personen zu viel zu Wort. Ab der Hälfte des Buches minimiert sich dies und es wird auch etwas flüssiger zu lesen. Dafür sind die Landschaftsbeschreibungen sehr bildhaft und schön. Auch die verschiedenen Orte und Gegebenheiten sind sehr detailliert und lebendig beschrieben.

Ich kam auch mit den Protagonisten nicht ganz so zurecht. Gerade Gertie als Hauptprotagonistin war mir etwas zu verhuscht und unsicher. Beim Lesen kommen einem manchmal Zweifel das sie wirklich 26 Jahre sein soll. Auf der einen Seite macht sie einen sehr altbackenen Eindruck auf der anderen wirkt sie mit ihren Tagträumen noch wie ein Teenager. Dann gibt es Szenen in denen sie sehr souverän auftritt. Dies steht im Widerspruch zu ihrer Persönlichkeit.

Ich war versucht das Buch abzubrechen. Doch das letzte Drittel hat sich dann noch gelohnt zu lesen. So hätte gerne das gesamte Buch sein dürfen. Es ist ein Roman bei dem ich anfänglich Schwierigkeiten hatte, aber am Ende doch das Gefühl hatte ein Wohlfühlroman in den Händen gehabt zu haben.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Die Apothekerin

Die Apothekerin
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Die Apothekerin von Ingrid Noll ist mein erstes Buch der Autorin. Ich bin aufgrund des Titels und des Klappentextes neugierig auf die Geschichte gewesen. Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen. Es ...

Die Apothekerin von Ingrid Noll ist mein erstes Buch der Autorin. Ich bin aufgrund des Titels und des Klappentextes neugierig auf die Geschichte gewesen. Mich konnte das Buch nicht ganz überzeugen. Es wird dem Genre Krimi zugeordnet, dafür fehlte mir aber der Spannungsteil. Es ist eher ein etwas sarkastischer Roman mit einem Krimianteil.

Hella Moormann liegt im Krankenhaus und vor lauter Langeweile erzählt sie ihrer Bettnachbarin ihre Lebensgeschichte. Und Hella hat schon einiges erlebt. Sie arbeitet als Apothekerin, ist verheiratet und hat so manches dunkles Geheimnis. Sie gerät immer wieder an die falschen Männer. Mit denen sie ziemlich abenteuerliche Dinge erlebt. Eine Erbschaft mit Hindernissen, Rauschgift, Mord, Unfälle usw.

Der Schreibstil des Buches ist recht angenehm. Man findet schnell in die Geschichte rein und durch die verschiedenen Schriftarten weiß man auch ob man gerade Hellas Erzählungen folgt oder in der Gegenwart und im Krankenhaus ist. Das Buch wird auf zwei Ebenen erzählt und bietet dadurch einen gewissen Spannungsbogen. Die Autorin hat einen schwarzen Humor und bringt auch einiges an Ironie in die Geschichte ein. Doch ehrlich gesagt war mir am Ende alles ein wenig zu viel und wirkte auch sehr trivial.

Auch Hella als Protagonistin war mir nicht sehr sympathisch. Anfangs begleitet man sie noch recht gerne und kann ihre Gefühle auch teilweise verstehen. Aber mit der Zeit nervt ihre naive Art einfach nur. Ich hätte sie mehrfach gerne geschüttelt um sie zur Vernunft zu bringen. Sie handelt nicht unbedingt wie eine Erwachsene.

Es war ein nettes Buch für zwischendurch. Da es auch nicht all zu viele Seiten hat, kann man es recht schnell lesen. Allerdings werde ich wohl keine weiteren Bücher der Autorin lesen.

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