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Veröffentlicht am 31.01.2020

Kommissar Dupin ermitteln wieder

Bretonische Brandung
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Die sagenumwobenen Glénan-Inseln wirken mit ihrem weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden. Wer sind die Toten am Strand? ...

Die sagenumwobenen Glénan-Inseln wirken mit ihrem weißen Sand und kristallklaren Wasser wie ein karibisches Paradies – bis eines schönen Maitages drei Leichen angespült werden. Wer sind die Toten am Strand? Wurden sie Opfer des heftigen nächtlichen Unwetters? Alles deutet auf Tod durch Ertrinken hin. Doch als sich herausstellt, dass einer der Toten ein windiger Unternehmer mit politischem Einfluss, der andere ein selbstherrlicher Segler mit jeder Menge Feinden war, ahnt Kommissar Dupin nichts Gutes. War der vermeintliche Unfall auf offener See in Wahrheit ein kaltblütiger Mord? Wer ist der dritte Tote, und was verbindet die drei Männer?

Gekonnt routiniert lässt der Autor seinen Kommissar wieder ermitteln. Ein bisschen Spannung ist zum Ende hin zu spüren, aber ich hatte irgenwie das Gefühl der Fall an sich war nur eine Art Nebenrolle. Sehr intensiv wurde die Bretagne mit ihrem Menschenschlag beschrieben und auch die Küche in diesem Landstrich bekam einen für mich zu großen Rahmen.

Nach dem 1. Teil hatte ich eigentlich mit einer Steigerung gerechnet. Doch der Wunsch ging leider nicht in Erfüllung.

Eine Leseempfehlung gibt es trotzdem. Aber der Daumen zeigt leider nur zur Seite.

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Veröffentlicht am 30.01.2020

Die Fraueninsel im Nebel

Betthupferl
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Ist Tante Caro eine untergetauchte Puffmutter oder nur eine alte Jungfer auf Kur? Josepha Schlagbauer hat sich zwar vom Truchtlachinger »Fetthenderl« zur kickboxenden Autohändlerin gemausert, aber als ...

Ist Tante Caro eine untergetauchte Puffmutter oder nur eine alte Jungfer auf Kur? Josepha Schlagbauer hat sich zwar vom Truchtlachinger »Fetthenderl« zur kickboxenden Autohändlerin gemausert, aber als es sie auf der Suche nach ihrer verschwundenen Patentante auf die Fraueninsel verschlägt, lassen die sturen Insulaner das zickige Mädel aus der Stadt erst einmal im Novembernebel stehen. Vor allem für Basti, den Insel-Schmied, sind Frauen wie Josepha das Feindbild Nummer eins...

Auch im 2. Teil kommt das bayrische hinsichtlich Mentalität und Sprache nicht zu kurz. Auch fehlten die Beschreibungen Rund um die Fraueninsel nicht. Die Geschichte ist unterhaltsam, humorvoll und bietet etwas fürs Herz aber es war leider auch vorhersehbar und teilweise klischeehaft. Aber als „Betthupferl“ durchaus geeignet.

Ich gebe eine Leseempfehlung, aber 1-Daumen-Hoch schafft das Buch bei mir nicht. Der Daumen weißt leider nur zur Seite.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Nicht so gut wie die Vorgängerbände

Trinity - Bittersüße Träume (Die Trinity-Serie 4)
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Vorab muss ich gestehen haben mir die ersten drei Bände dieser Serie super gefallen, und so war ich auf dieses Buch gespannt. Nur leider hat mich dieser 4. Band der Trinity-Reihe gar nicht überzeugen.

Maria ...




Vorab muss ich gestehen haben mir die ersten drei Bände dieser Serie super gefallen, und so war ich auf dieses Buch gespannt. Nur leider hat mich dieser 4. Band der Trinity-Reihe gar nicht überzeugen.

Maria ist eine der Charaktere aus den vorangegangenen Bänden und so weiß der Leser, dass sie eine schwere Zeit durchmacht. Als guter Freundin von Gillian und Chase soll nun auch sie ihr HappyEnd bekommen. Nur wie die Autorin hier die Geschichte konstruiert hat, hat mich leider nicht überzeugt, da wenig glaubhaft.

Ein echtes Plus ist der Schreib- und Erzählstil, dem man auch als Hörbuch gut folgen kann. "Bittersüße Träume" ist zwar eine Art Fortsetzung, die es jedoch nicht zwingend gebraucht hätte.


Veröffentlicht am 04.04.2026

Nicht so gut wie die Vorgängerbände

Trinity - Bittersüße Träume
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Vorab muss ich gestehen haben mir die ersten drei Bände dieser Serie super gefallen, und so war ich auf dieses Buch gespannt. Nur leider hat mich dieser 4. Band der Trinity-Reihe gar nicht überzeugen. ...



Vorab muss ich gestehen haben mir die ersten drei Bände dieser Serie super gefallen, und so war ich auf dieses Buch gespannt. Nur leider hat mich dieser 4. Band der Trinity-Reihe gar nicht überzeugen.

Maria ist eine der Charaktere aus den vorangegangenen Bänden und so weiß der Leser, dass sie eine schwere Zeit durchmacht. Als guter Freundin von Gillian und Chase soll nun auch sie ihr HappyEnd bekommen. Nur wie die Autorin hier die Geschichte konstruiert hat, hat mich leider nicht überzeugt, da wenig glaubhaft.

Ein echtes Plus ist der Schreib- und Erzählstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. "Bittersüße Träume" ist zwar eine Art Fortsetzung, die es jedoch nicht zwingend gebraucht hätte.


Veröffentlicht am 25.04.2025

Epische High Fantasy?

Eislotus. Wasser findet seinen Weg
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Die Buchbeschreibung empfand ich als interessant und sehr vielversprechend hinsichtlich Magie und Fantasie. Jetzt nach Beenden des Buches bin ich allerdings zwiegespalten. Einerseits liest sich die ...




Die Buchbeschreibung empfand ich als interessant und sehr vielversprechend hinsichtlich Magie und Fantasie. Jetzt nach Beenden des Buches bin ich allerdings zwiegespalten. Einerseits liest sich die Geschichte angenehm und leicht, aber tödliche Wettkämpfe, politische Intrigen und Elementar-Magie, Begriffe mit denen das Buch beworben wird, sind in diesem Buch noch nicht wirklich die Hauptthemen. Im Vordergrund stehen die Elementgesandten, die sich in der Akademie einfinden und die dem Leser bei einigen Aktionen nähergebracht werden. Im Mittelpunkt steht hier Nara, über deren bisheriges Leben der Leser zu Beginn einiges erfährt und die im weiteren Verlauf der Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist. Sehe ich mal vom mit einem fiesen Cliffhanger versehenen Ende ab, gab es leider keine mitreißenden, atemberaubenden Szenen, die ich mir laut dem Klappentext erhofft hatte. Auch die einzelnen Charaktere konnten mich noch nicht wirklich überzeugen. Selbst Nara blieb für mich eher blass und die anderen waren Statisten um Nara in Szene zu setzen.

Fazit: Die Geschichte fließt wie ein steter Strom, aber ohne Stromschnellen oder Wasserfälle dahin, hier hätte ich mir wenigsten stellenweise mehr Tempo und Action gewünscht. „Eislotus“ ist ein Buch, dem Spannungsmomente und die angepriesene epische High Fantasy fehlen und dessen Finale erst im nächsten Band erzählt wird.