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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2025

Starker Einstieg!

Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)
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@ die Leute, die dieses Buch ständig auf TikTok & co in die Kamera gehalten und gesagt haben, wie gut es ist: ihr hattet alle recht. Es ist fantastisch.

Der Schreibstil & das Pacing sind gut ausgearbeitet ...

@ die Leute, die dieses Buch ständig auf TikTok & co in die Kamera gehalten und gesagt haben, wie gut es ist: ihr hattet alle recht. Es ist fantastisch.

Der Schreibstil & das Pacing sind gut ausgearbeitet und reflektieren toll, wie viel Zeit (ca. 7Monate) im Buch vergangen ist.

Tisaanah..ich liebe sie! So eine tolle Protagonistin, die eine tolle Entwicklung durchmacht.

Die erste Hälfte des Buches ist aus Tisaanahs Perspektive erzählt, was auch total Sinn macht, wenn man sich die Handlung hier vor Augen führt (Tisaanahs Training). Ab der Hälfte ändert sich jedoch der Fokus der Handlung und das Buch wechselt von Single pov zu Dual pov.
Mir hat nicht nur gefallen aus Max’s Perspektive zu lesen, sondern auch mehr von seinen Gedanken und Gefühlen zu erfahren, vor allem über seine Beziehung zu anderen Charakteren.

Die Beziehung von Tisaanah & Max ist einfach chefs kiss. Slow Burn mit toller Entwicklung!

Ich habe die ersten zwei Bücher bzw. die erste Dilogie in Carissas anderer Reihe Crowns of Nyaxia gelesen und obwohl mir beide Bücher eigentlich gefallen haben, hat mir Daughter of No Worlds mehr zugesagt und ich fand es auch um einiges stärker.

Freue mich schon auf den zweiten Teil!

Vielen Dank an Tor Bramble (UK Verlag) für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Fantastisch emotional!

Say You’ll Remember Me
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EMOTIONAL. DAMAGE.

Habs sehr geliebt. Das letzte Buch, das mich so emotional gemacht hat, war Jessica Joyces “The Ex Vows”, was ich zufälligerweise vor ziemlich genau einem Jahr gelesen habe.

Die ersten ...

EMOTIONAL. DAMAGE.

Habs sehr geliebt. Das letzte Buch, das mich so emotional gemacht hat, war Jessica Joyces “The Ex Vows”, was ich zufälligerweise vor ziemlich genau einem Jahr gelesen habe.

Die ersten ca. 20% sind SOO witzig. Und danach ist es einfach nur traurig und irgendwie melancholisch mit den gelegentlichen witzigen Situationen. Habe alles daran genossen.
Samantha & Xaviers Beziehung war einfach chefs kiss.

So eine Art von Buch mit dieser Art von dargestellter Beziehung kann nur funktionieren, wenn es eine sehr starke Nebenhandlung gibt, die das entsprechend unterstützt, und in diesem Fall war das bei beiden Hauptcharakteren der Fall, obwohl ich Samantha’s Handlungsstrang als den stärkeren einschätzen würde. Ich würde auch behaupten, dass dieser schon fast 50/50 mit der eigentlichen Romance war. Mir persönlich hat es nichts ausgemacht, denn ich fands großartig.

Große Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Hält genau das, was es verspricht!

Quicksilver - Tochter des Silbers. Gefangener der Schatten
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War das Buch perfekt? Sicherlich nicht.
Hat es mich köstlich unterhalten? Aber hallo.

Mit 860 Seiten (ca. 800 gehören zur Story und der Rest sind Bonusgeschichten) ist “Quicksilver” ein ordentlicher ...

War das Buch perfekt? Sicherlich nicht.
Hat es mich köstlich unterhalten? Aber hallo.

Mit 860 Seiten (ca. 800 gehören zur Story und der Rest sind Bonusgeschichten) ist “Quicksilver” ein ordentlicher Wälzer und man könnte wahrscheinlich argumentieren, dass nicht wirklich alles auf diesen 800 Seiten nötig gewesen wäre, aber überraschenderweise hat es sich nicht wirklich lang oder langatmig angefühlt.

Das Worldbuilding war mega, die Charaktere (jedenfalls der Großteil davon) waren toll und die Handlung war spannend.
Während ich die erste Hälfte unterhaltender fand, da hier der Humor überwiegt hat, war die zweite Hälfte etwas spannender & actionreicher.
Einige Erkenntnisse konnte man sich denken, andere haben sich als spannender Plottwist erwiesen. Besonders die letzten 100-150 Seiten fand ich absolut überzeugend.
Das ist zufälligerweise mein zweites Buch, in dem Fae & Vampire in einer Welt koexistieren und verglichen mit dem ersten Buch, das eher einem Unfall glich als irgendwas anderem, wurde dieses Konzept hier wirklich toll umgesetzt.

Erzählt wird, bis auf die Bonusgeschichten, komplett aus Saeris’ Sicht. Und ich bin beim besten Willen kein Fan, wenn es nur aus einer Sicht erzählt wird, aber selbst das hat hier wenig gestört.
Ich werde nicht leugnen, dass es Momente gab, in denen nicht nur Kingfishers Sicht interessant gewesen wäre, sondern auch die von anderen Charakteren (Ren, Carrion, vielleicht auch Layne).

Saeris & Kingfisher konnten als Hauptcharaktere auf jeden Fall überzeugen, sowohl als eigenständige Charaktere, als auch zusammen. Der “Hass” und der viele Schlagabtausch zu Beginn des Buches waren wirklich vorzüglich.
Carrion, mehr oder minder ein Freund von Saeris, der anfangs noch eher nervend war, hat sich als absoluter Gewinn herausgestellt.
Zum Ende hin wurde noch ein neuer Charakter vorgestellt, von dem ich hoffe, im nächsten Teil mehr zu lesen!

Die Bonusgeschichten an sich..nun, ich kann nicht sagen, dass sie mir etwas gegeben haben. Eigentlich gar nichts, wenn ich ehrlich bin.
Ja, sie waren nett und zwei (oder auch eine, weil die eine Geschichte einfach in zwei Kapitel geteilt wurde) von diesen Geschichten haben einen Einblick in ein Ereignis gegeben, das ungefähr während der Hälfte des Buches angesprochen wird, aber wirklich spannend war es nicht. Und wirklich brauchen tut man diese Geschichten auch nicht. Ich gebe auch teilweise die Schuld an der Perspektive, denn wenn ich 800 Seiten aus Saeris’ Sicht lese und dann 50 Seiten aus der von Kingfisher, dann liest es sich einfach etwas komisch.

Habs geliebt. Sue me.
Ich freue mich auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Phänomenales Debut!

Die Sprache der Drachen
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Ich habe anfangs etwas gezögert mit diesem Buch, denn Dark Academia ist nicht so meins und da es hier noch um Sprachen ging und ich direkt an Babel denken musste, war das alles eine Mischung, bei der ich ...

Ich habe anfangs etwas gezögert mit diesem Buch, denn Dark Academia ist nicht so meins und da es hier noch um Sprachen ging und ich direkt an Babel denken musste, war das alles eine Mischung, bei der ich mir nicht ganz sicher war, ob es etwas für mich ist.

"Die Sprache der Drachen" hat mich allerdings sehr überrascht und wirklicht positiv überzeugt.

Ich habe die Charaktere und vor allem die Drachen, die hier auch eigenständige Charaktere waren, sehr gemocht.
Das Setting, ein alternatives London/England in den 1920ern, war wirklich klasse.
Die Gesellschaft, gespalten durch ein Klassensystem mit der Bedrohung durch Krieg und Verrat an der Regierung.

Hier hat einfach alles gepasst.

Ich habe einige Meinungen gelesen, die gesagt haben dass der Hauptcharakter naiv und unüberlegt gehandelt hat. Ich muss sagen, das fand ich nicht und für mich war es eher das Gegenteil: Sie hat eher sehr Charaktertypisch gehandelt. Alles in ihrem handeln und denken entspricht zu 100% ihrer Persönlichkeit.
Jedoch hat man im Verlauf auch die tolle Entwicklung sehr stark gesehen.

Etwas zum Marketing, womit ich nicht ganz mitgehen würde: Ich bin mir nicht ganz sicher, wie es im deutschen vermarktet wird, denn ich habe das Buch auf englisch gelesen. Im englischen wird es als "dark academia with slow-burn enemies to lovers" beschrieben.
Es ist KEIN Dark Academia. Academia ja, denn wir haben hier das erleben von Sprachen in einem akademisch-ähnlichen Setting.
Es gibt romance, die ist aber eher Nebenhandlung und obwohl ich sie sehr passend für die Charaktere und die Story fand, war diese Romance weder "slow-burn" noch "enemies-to-lovers".
Ich würde also empfehlen das im Hinterkopf zu behalten.

Ansonsten ist "Die Sprache der Drachen" ein phänomenales Debut und ich freue mich schon auf den zweiten Teil!

(Danke an NetGalley & HarperFire für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst)

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Veröffentlicht am 05.04.2024

Ich war auch ganz überrascht..

Fourth Wing – Flammengeküsst
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Wer mich kennt, der weiß, dass ich super selten, wenn überhaupt, 5 Sterne für ein Buch gebe.
Fourth Wing ist eins der Bücher, das dieses Wunder vollbracht hat.

Ich glaube das letzte Mal, dass ich so einen ...

Wer mich kennt, der weiß, dass ich super selten, wenn überhaupt, 5 Sterne für ein Buch gebe.
Fourth Wing ist eins der Bücher, das dieses Wunder vollbracht hat.

Ich glaube das letzte Mal, dass ich so einen Wälzer innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe, war entweder die letzten Bände von Throne of Glass oder ACOTAR, was beides ca. 1,5 Jahre zurückliegt. Aber was soll man machen, wenn es um Drachen geht?

Obwohl ich die Beziehung von Violet und Xanden (und das entsprechende anschmachten, was Violet niemand verübeln kann) sehr gerne verfolgt habe, muss ich doch sagen, dass mir die Beziehung zwischen den Reitern und ihren Drachen und vor allem zwischen Violet und Tairn doch schon fast mehr gefallen hat.
Als die Drachen endlich mehr in den Vordergrund gerückt sind, hatte ich Drachen wie aus GoT vor Augen und entsprechend nicht erwartet wie die Beziehung zwischen Mensch und Drache sein wird. Aber das war einfach..interessant? Am wenigstens habe ich jedoch die Witz und den Charme der Drachen erwartet, die deutlich in den Dialogen durchgekommen ist.

Violet als Charakter fand ich auch interessant. Das Buch wurde komplett aus ihrer Perspektive erzählt und wer weiß dass ich grundsätzlich keine 5Sterne gebe, der weiß auch, dass ich kein großer Fan bin Fantasy aus der einseitigen ich-Perspektive zu lesen. Aber auch hier hatte ich nicht das Gefühl, als ob ich viel verpasse, wenn ich nur aus Violets Sicht lese. Es würde mich trotzdem freuen, wenn das in den nächsten Bänden etwas aussehen würde.
Ich hätte auch gerne mehr Entwicklung und mehr Momente mit Violet und ihren Freunden gehabt.

Was auch durchgehend im Buch präsent war, waren Violets chronische körperliche Schmerzen. Obwohl es nie namentlich benannt wurde, was genau sie hat, würde mehrfach von ihr als auch von den Personen um sie herum erwähnt wie unpassend sie sei, für die Position einer Reiterin. Aber was man auch im Verlauf des Buches sieht, ist wie sie sich durchkämpft und wie ihr gesundheitlicher Zustand ein immer kleineres Hindernis wird.

Ein auch interessanter Aspekt im Buch war der militärähnliche Stil, mit dem das College geführt und die Reiter ausgebildet wurden. Wehrdienst, Einberufung, Kriegsführung, Lagepläne, Berichte, Formationen, Kampf. Das waren alles Aspekte, die deutlich im Buch hervorkamen.

Mir hat das Buch unfassbar gut gefallen und da ist mit einem fiesen, aber aashaltbaren Cliffhanger geendet hat, freue mich sehr auf den zweiten Teil!

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