Ein Alptraum, oder doch grausame Realität
Die Anstalt der gebrochenen SeelenJohanna ist Journalistin. schon wieder einmal muss sie eine Auftrag für ihre Freundin Maggi übernehmen. Es geht um einen Artikel, der zum Anlass des Jubiläums des alten Waldfriedhofes erscheinen soll. ...
Johanna ist Journalistin. schon wieder einmal muss sie eine Auftrag für ihre Freundin Maggi übernehmen. Es geht um einen Artikel, der zum Anlass des Jubiläums des alten Waldfriedhofes erscheinen soll. Anfangs hat sie garkein Lust darauf, als sie aber mit ihrer Interviewverabredung trifft, macht sie das ganze doch recht neugierig. Er erzählt ihr die Geschichte des Friedhofs und die Geschehnisse der anliegenden Heilanstalt. Hier geschahen früher grausame Dinge. Sicherlich wird das ihrem Chef nicht reichen, denn das ganze ist sicherlich nicht spannend genug. Aber ihr Chef hat eine Idee. Johanna soll eine Nacht auf dem Friedhof verbringen. Geschehen dort wirklich eigenartige Dinge? Eigentlich sträubt sie sich dagegen, alleine nur bei dieser Vorstellung. Aber sie tut es, denn sie hat Angst ihren Job zu verlieren. Was sie hier beobachtet ist grauenvoll.. Was hat das ganze zu bedeuten? Ist es Realität, oder nur ein böser Alptraum.
Die Autorin nimmt uns mit in längst vergangene Zeiten. Früher gab es wirklich solche Heilanstalten. Es wurde extrem gefährliche Experimente an Menschen durchgeführt, gerade auch in der Zeit an der Hitler an der Macht war. Menschen mit seelischen und körperlichen Leiden waren nicht gewünscht. Manche Therapien, die hier dargestellt werden, erscheinen mir auch authentisch zu sein. Allerdings wirkt das ganze schon recht grausam. Die ganze Geschichte erfährt zum ende hin noch einmal eine Wendung, mit der man so nicht rechnet.
Der Schreibstil ist flüssig, die Protagonisten vielschichtig gezeichnet aber ehr undurchsichtig. dieses buch kann man sehr gerne weiterempfehlen. Ich persönlich, kann es nicht als Gruselgeschichte einordnen, denn es ist schon ein Thriller.