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Lin8208

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2025

Beeindruckend

Es kann so schön sein, das Leben
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Ich bin ohne bestimmte Erwartungen in das Buch gestartet, und wurde wirklich positiv überrascht. Der Autor erklärt das Dolce Vita-Prinzip mit eigenen Erfahrungen oder denen von Bekannten. Diese werden ...

Ich bin ohne bestimmte Erwartungen in das Buch gestartet, und wurde wirklich positiv überrascht. Der Autor erklärt das Dolce Vita-Prinzip mit eigenen Erfahrungen oder denen von Bekannten. Diese werden genaustens erläutert, belegt und mit Bildern beschmückt. Die Beschreibung ist so menschennah, dass ich sofort nachvollziehen kann, worauf der Autor hinausmöchte, insbesondere da er im Vergleich die Gewohnheiten der Deutschen heranzieht. An vielen Stellen erkennt man sich selbst wieder, reflektiert das eigene Verhalten und steigert damit zugleich das Bewusstsein für alltägliche Dinge, wie das tägliche Abendessen. Mit sehr angenehmen, verständlichen Schreibstil schafft Alexander Oetker ein Buch, welches als Leitfaden für ein langfristig glücklicheres und entspannteres Leben dient, in dem man mit sich selbst und anderen im Reinen ist, ganz nach dem Prinzip der Dolcen Vita.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Geschichte mit Tiefgang

Great Big Beautiful Life
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Von der Leseprobe war ich überzeugt, vom Verlauf der Geschichte teils etwas enttäuscht, vom Ende bin ich überwältigt. Aber fangen wir vorne an. Schon nach wenigen Kapiteln war für mich klar, dass sowohl ...

Von der Leseprobe war ich überzeugt, vom Verlauf der Geschichte teils etwas enttäuscht, vom Ende bin ich überwältigt. Aber fangen wir vorne an. Schon nach wenigen Kapiteln war für mich klar, dass sowohl Setting, Charaktere als auch der Aufbau des Buchs durch und durch stimmig sind. Das ist für mich Kriterium Nummer eins für ein gelungenes Buch. Im Verlauf der Geschichte wurde zudem deutlich, dass die Autorin es erfolgreich schafft, Emotionen zu übermitteln. In einem Buch werden zwei Geschichten erzählt - was sage ich - eigentlich deutlich mehr als zwei. Man folgt zwei Strängen, der Gegenwart und der Vergangenheit. Dabei findet man sich so sehr in die Erzählung ein, dass man meinen könnte, man sei ein Bestandteil von dieser. Die Spannung nimmt im Verlaufe mal zu, mal ab. Und ich muss zugeben, dass ich mir zwischenzeitlich nicht sicher war, ob das Ende einen höheren Zweck hat als den, welchen man zu Beginn ziemlich schnell herauskristallieren kann. So kommt es, dass die ungelesenen Seiten weniger und weniger werden. Dabei ändert sich inhaltlich jedoch mehr und mehr, und dabei kam mein Herz fast nicht hinterher. Ganz ohne zu Spoilern kann ich sagen, "Great big beautiful life" ist eine Liebesgeschichte, die es Wert ist, gelesen zu werden. Fühlt was die Charaktere fühlen und lasst euch ein Stückchen heilen.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Überzeugt!

Zehn wirklich wichtige Gespräche, die Kinder und Eltern wachsen lassen
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Der Schreibstil ist äußerst angenehm, was für Bücher dieser Art essenziell wichtig für mich ist, damit die Gedanken nicht abschweifen, sondern inhaltlich vollends ergriffen sind. Der Aufbau des Buchs gefällt ...

Der Schreibstil ist äußerst angenehm, was für Bücher dieser Art essenziell wichtig für mich ist, damit die Gedanken nicht abschweifen, sondern inhaltlich vollends ergriffen sind. Der Aufbau des Buchs gefällt mir zudem ebenfalls sehr gut. Die einzelnen Kapitel sind untergliedert, mit Definitionen geschmückt und mit Zitaten belegt. Inhaltlich kann man ebenso nicht klagen. Anhand von Beispielen, typischen Verhaltensmustern etc. wird jede Situation genau dargelegt und Verbesserungsoptionen aufgezeigt. Dabei sind nicht nur die Tipps zur Gesprächsführung relevant, es werden auch grundlegende Informationen angeführt, damit man auch die Hindergründe für bestimmte Verhaltensweisen zu verstehen lernt. Wie lernen Kinder? Wann und wie lange können sie aufmerksam sein? Was bedeutet Mut? Das sind Fragen, die man sich definitiv stellen sollte, aber eben auch "wie würde ich selbst in einer ähnlichen Situation reagieren?". Das Buch dient in gewisser Weise auch der Selbstreflexion. Im Gesamten gibt es einen tollen Überblick über Sprache, aber auch über das Verhalten, bzw. die Beziehung zwischen Eltern und Kind.

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Veröffentlicht am 10.07.2024

Charaktere mit geheimnissvoller Vergangenheit

Unlock My Heart. Golden-Heights-Reihe, Band 1 (Dein-SPIEGEL-Bestseller | New-Adult-Romance für alle Fans von Stella Tack)
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"Unlock my heart" ist das erste Buch von Saskia Louis, das in meinem Regal einziehen darf. Dementsprechend bin ich ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen. Zum Beginn des Lesens kannte ich weder ...

"Unlock my heart" ist das erste Buch von Saskia Louis, das in meinem Regal einziehen darf. Dementsprechend bin ich ohne große Erwartungen an die Geschichte gegangen. Zum Beginn des Lesens kannte ich weder Klappentext noch Tropes. Doch schon der Prolog konnte eine große Spannung aufbauen. Durch die kriminellen und geheimnisvollen Hintergründe im Leben der Geschwister Lexie und Ty ist diese Spannung auch im Laufe des Buches nicht abgeflacht, hat wenn dann noch weiter zugenommen. Das bestätigt auch der irgendwie unerwartete Cliffhanger im Epilog. Überrascht hat mich zudem die Harmonie der Charaktere und der Witz mit dem die Geschichte erzählt wurde. Emotionen der Leser werden an passender Stelle erzeugt, ohne übertrieben zu sein. Lexie und Logan liefern sich zu Beginn regelmäßig einen Schlagabtausch, der auch bei weiterer Annäherung nicht abebbt. Bich begeistert, dass die Charaktere sich gegenseitig treu bleiben und keiner versucht den anderern zu verändern. Unterstrichen wird das ganze durch einen äußerst angenehmen Schreibstil, der mir nicht anspruchsvoll erscheint. Klare Empfehlung für alle College-Romance-Liebhaber, die Charaktere mit geheimnisvoller Vergangenheit mögen.

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Veröffentlicht am 04.04.2024

Ergreifend!

That Girl
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Das Buch hatte meine Aufmerksamkeit durch seine erzählende Weise ziemlich schnell erregt. Dem Schreibstil hat es an emotionaler Tiefe ebenfalls nicht gefehlt. Durch das Wiederholte Auftauchen eines Manuskripts ...

Das Buch hatte meine Aufmerksamkeit durch seine erzählende Weise ziemlich schnell erregt. Dem Schreibstil hat es an emotionaler Tiefe ebenfalls nicht gefehlt. Durch das Wiederholte Auftauchen eines Manuskripts der Protagonistin sowie von Textnachrichten, Briefen und Beitragen auf Social Media, wird Abwechslung in das Buch gebracht und gleichzeitig Gefühle deutlicher vermittelt. Hinzu kommen die kurzen Kapitel, die fast schon wie Aussagen eindringlich in Erscheinung treten.
Dieses Buch beginnt fast schon unspektakular und doch ziemlich direkt. Ein Buch, in dem eine junge Frau allen nur ihre Fassade präsentiert, ein Leben spielt, das von anderen gemocht, geradezu beneidet wird. Jemand zu sein, von der andere denken, wie schön sie sei und was für ein perfektes Leben sie zu führen scheine. Doch das erste Kapitel beginnt und man bemerkt die Zweifel um die eigene Person, man sieht den Schmerz ein Leben zu führen, das eigentlich gar nicht das eigene ist. Durch das Kennenlernen mit Leo und die Einblicke in das Manuskript von Tess, der Protagonistin, wird ein innerer Widerstreit deutlich, eine Zerissenheit bezüglich der bisherigen Lebensweise und zeitgleich dem, was die Gesellschaft von einem verlangt, bzw. was wir daraus machen. Tess macht sich an allen möglichen Normen und Erwartungen fest, sucht bestätigung auf jeder Seite, redet sich ein ein gutes Leben zu führen, obwohl sie auf diese Weise niemals wahrhaftig glücklich sein wird. Es ist eine Fassade die vor negativen Kommentaren, Scham, u. a. schützen soll. Doch all dies tritt trotzdem auf, also versucht sie sich noch vehementer an der Fassade festzuklammern, bis diese zu einem wird und man gar nicht mehr bemerkt, dass das eigentlich nicht das Leben ist, das man gerne führen möchte. Tess fängt an zu sehen, was sie selbst beeinflusst, indem sie Leo kennenlernt, der ihr Herz berührt, obwohl die Erfahrungen diesbezüglich immer enttäuschend waren. Sie verändert sich, macht Fehler, lernt und versucht wieder zu ihrem Weg zurückzufinden, den sie augrund verschiedener Einflussfaktoren in der Vergangenheit verlassen hat. Während des Lesens denkt man, man wüsste, worüber Gabriella Santos de Lima schreibt, was sie uns sagen möchte. Beziehungen, Routinen, das perfekte Leben, Erwartungen, Männer...die ungelesenen Seiten werden weniger und das Buch schließt sich ab mit dem Vorwort eines neuen Manuskripts der Protagonistin. Ein Vorwort über Liebe. Und dabei war das gar kein Liebesroman, sondern "nur" ein Roman über die Liebe.

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