Cover-Bild The Summer We Fell
Band 1 der Reihe "The-Summer-Reihe"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 25.04.2025
  • ISBN: 9783736324770
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Elizabeth O'Roark

The Summer We Fell

Das perfekte Buch für deinen Sad-Girl-Summer
Bianca Dyck (Übersetzer)

Ich habe noch nicht viele Dinge auf dieser Welt geliebt, doch dich habe ich vom ersten Moment an geliebt

Nachdem Juliet in der Vergangenheit viel Schlimmes erleben musste, ist sie froh, als sie Danny kennenlernt und bei seiner Familie unterkommen darf. Ihre eigenen Pläne für die Zukunft hat sie aus Dankbarkeit längst begraben - bis Danny eines Tages seinen besten Freund Luke vom College mit nach Hause bringt. Wenn sie mit dem unverschämt attraktiven Surfer zusammen ist, hat Juliet das erste Mal in ihrem Leben das Gefühl, dass es sich für ihre Träume zu kämpfen lohnt. Doch das zwischen ihr und Luke darf nicht sein, und sie muss sich von ihm fernhalten, egal wie stark die Anziehungskraft zwischen ihnen ist - bis ein tragischer Schicksalsschlag alles zerstört ...

»Ein Buch voller Tragik, Schmerz, Sehnsucht und unendlicher Liebe. Mein Herz wird die Geschichte niemals vergessen.« Jessica von Chatterbooks Book Blog

Auftakt DER TIKTOK- Geheimtipp-Reihe

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Trotz des Genres nichts für Zwischendurch

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"Ich habe noch nicht viele Dinge auf dieser Welt geliebt, doch dich habe ich vom ersten Moment an geliebt."

Als Juliet bei der Familie ihres Freundes Danny aufgenommen wird, empfindet sie nichts als Dankbarkeit ...

"Ich habe noch nicht viele Dinge auf dieser Welt geliebt, doch dich habe ich vom ersten Moment an geliebt."

Als Juliet bei der Familie ihres Freundes Danny aufgenommen wird, empfindet sie nichts als Dankbarkeit darüber, endlich eine Zuflucht nach einer unheimlich schmerzhaften Vergangenheit gefunden zu haben. Tag für Tag gibt sie ihr bestes, seiner Familie gerecht zu werden und ihr Glück über das neue Heim zum Ausdruck zu bringen. Bis Danny eines Sommers Luke mit nach Hause bringt. Luke, der Juliet als erster zu verstehen scheint. Und Luke, der Juliet an ihrer gesamten Zukunft zweifeln lässt, bis ein einschneidendes Ereignis alles verändert...

"The Summer We Fell" ist der erste Band der "The Summer"-Reihe und auch das erste Buch, das ich von der Autorin Elizabeth O'Roark gelesen habe. Mit Sicherheit wird dies allerdings nicht das letzte gewesen sein. Denn ich bin auch einige Tage nach Beenden dieses Romans noch unheimlich berührt von Juliets Geschichte und während der Lektüre ein immer größerer Fan von O'Roarks Schreibstil geworden. Die Autorin schreibt mit einem leicht melancholischem Unterton, lässt tief in einzelne Charaktere blicken, und doch kommt dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit nie abhanden. Müsste ich ihren Schreibstil in Kombination mit dieser Geschichte mit einem Lied beschreiben, würde ich wohl "Summertime Sadness" von Lana Del Rey wählen. Ich hatte während des Lesens unheimlich oft die Melodie des Liedes im Hinterkopf.

Wer dieses kennt, wird nun aber vermutlich schon ahnen, dass es nicht ganz so einfach ist und fast schwermütig anmutet. Und genauso verhält es sich auch mit "The Summer We Fell". Denn Juliet ist durch eine überaus schwierige Vergangenheit gezeichnet, musste in ihren jungen Jahren bereits einiges erdulden und ist auch nach den besagten Ereignissen vorbelastet. Immer wieder hat sie das Gefühl, nicht gut genug zu sein, das pure Böse zu verkörpern. Wer in der Hinsicht schlechte Erfahrungen gemacht hat, dem würde ich das Buch nicht ans Herz legen: Oft verliert man sich als Leser in Juliets Gedanken und ich kann mir gut vorstellen, dass man mit der Zeit einen differenzierten Blick dafür verliert. Hier lohnt es sich definitiv, vor dem Lesen die Triggerwarnung am Ende des Buches zu lesen.

Meiner Meinung nach hat aber genau das dieses Buch zu so einer einzigartigen Lektüre gemacht. Ich fand Juliet absolut authentisch und habe von der ersten Seite an mit ihr mitgelitten. Stück für Stück lernt man ihre geschundene Seele näher kennen - fast so, als würde Juliet sich einem im Laufe der Seiten selbst öffnen und offenbaren. Luke empfand ich dabei als perfekte Ergänzung und überhaupt nicht klischeehaft, was sich, wie ich finde, in vergleichbaren Romanen häufig anders verhält. Gerade in Kombination mit Danny haben sich so einige Situationen ergeben, die eine noch tiefere Auseinandersetzung mit den Figuren ermöglichten und der Geschichte auf der einen Seite Tiefgang, auf der anderen Seite aber auch Hoffnung und einige Lichtblicke geschenkt haben.

Insgesamt würde ich "The Summer We Fell" auf meiner diesjährigen Favoritenliste platzieren, wenn bloß die häufigen Rechtschreib- und Satzstellungsfehler nicht gewesen wären. Hier haben die Übersetzung bzw. das Korrektorat leider nicht ganz so gute Arbeit geleistet. Abgesehen davon lege ich dieses Buch aber unbedingt jedem ans Herz, der etwas schwierigere Themen verkraften kann, eine Geschichte lesen möchte, die emotional mitreißt und deren Figuren einem unter die Haut gehen.
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.04.2025

The Summer We Fell“ – Eine emotionale Aufarbeitung von Liebe und Vergangenheit

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The Summer We Fell von Elizabeth O’Roark hat mich emotional sehr bewegt. Die Geschichte von Juliet und Luke hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Besonders gefallen hat mir, wie der Roman zwischen Vergangenheit ...

The Summer We Fell von Elizabeth O’Roark hat mich emotional sehr bewegt. Die Geschichte von Juliet und Luke hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Besonders gefallen hat mir, wie der Roman zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und herspringt. Dadurch konnte ich die Entwicklung der Charaktere viel besser nachvollziehen. Ich habe verstanden, wie Entscheidungen aus der Vergangenheit die Gegenwart beeinflussen – manchmal mehr, als einem lieb ist.
Elizabeth O’Roarks Schreibstil fand ich sehr einfühlsam und poetisch. Sie beschreibt die inneren Konflikte der Figuren so authentisch, dass ich mich oft selbst in ihnen wiedergefunden habe. Die Verbindung zwischen Juliet und Luke war spürbar intensiv – voller Spannung, aber auch von Unsicherheiten und innerem Zwiespalt geprägt.
Allerdings hatte ich manchmal Schwierigkeiten mit Juliets Verhalten. Sie wirkte oft passiv und verunsichert, was mich gelegentlich frustriert hat. Trotzdem konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen – gerade, weil das Buch zeigt, wie schwer es sein kann, sich aus toxischen Strukturen zu befreien.
Insgesamt hat mich The Summer We Fell sehr berührt. Es ist eine tiefgründige Liebesgeschichte mit ernsten Untertönen, die mich zum Nachdenken gebracht hat – über Liebe, Entscheidungen und das, was wir manchmal hinter uns lassen müssen, um uns selbst zu finden.

Fazit: 9/10

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Sehr emotionale Liebesgeschichte

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Es ist jetzt schon einige Stunden her, und ich finde immer noch keine ganz passenden Worte dafür, was dieses Buch mit mir gemacht hat, seitdem ich die letzte Seite von The Summer We Fell umgeschlagen habe.
Manche ...

Es ist jetzt schon einige Stunden her, und ich finde immer noch keine ganz passenden Worte dafür, was dieses Buch mit mir gemacht hat, seitdem ich die letzte Seite von The Summer We Fell umgeschlagen habe.
Manche Geschichten leben in einem gewissermaßen weiter – und manche Geschichten liest man eben einfach so.
Diese hier gehört definitiv zu der zweiten Sorte.

Diese bittersüße Melancholie, die wirklich über allem gelegen hat, ist schon ganz von Anfang an da gewesen.
Juliet sowie Luke schleichen sich leise, aber unausweichlich ins Herz, die zwei Charaktere, die nicht laut schreien, nicht mit grossen Gesten um Aufmerksamkeit bitten.
Mir wurde es klar, umso mehr ich denn las: Das hier, das wird wehtun. Ich wollte es trotzdem. Ich wollte jeden einzelnen Schmerz fühlen, jede einzelne Unsicherheit mit ihnen teilen, jeden noch so kleinen Hoffnungsschimmer festhalten.

Juliet hat mich von allen Figuren am tiefsten berührt. Sie ist es.
Ihre Verletzlichkeit und ihr Bedürfnis, richtig zu handeln, waren dermassen authentisch. Ich erkannte mich in vielem wieder, obwohl sie innerlich zerrissen ist.
Es hat sehr wehgetan, weil es so wahrhaftig war. Dieses Gefühl, für alle stark sein zu wollen, machte einen selbst immer kleiner und kleiner.

Und Luke...
Gott, Luke.
Sofort wird einem bei ihm doch klar: Er ist wirklich einer dieser Charaktere, bei denen jemand stets mehr Last trägt, als man auf den ersten Blick so sieht. So überaus greifbar, so überaus zerbrechlich war all dies: Seine Loyalität, seine Schuldgefühle und seine stille Liebe zu Juliet. Ich habe ihn nicht nur so verstanden, sondern auch derart gefühlt. Umso mehr er kämpfte, desto mehr wollte ich ihn einfach nur in den Arm nehmen und ihm sagen: Du darfst auch mal an dich selbst denken.

Diese Art von Liebe ist keineswegs perfekt, was dieses Buch für mich so besonders gemacht hat. Für mich ist dieses Buch aus diesem Grund wirklich so besonders gewesen. Keine einfache, geradlinige Romanze. Sondern vielmehr eine Liebe besteht wirklich aus Fehlern, aus Reue und auch aus unzähligen unausgesprochenen Worten. Eine Liebe ist dermaßen echt, eben deswegen sowie weil sie zuweilen viel zu schmerzhaft ist.

Ich musste einfach an so vielen Stellen immer wieder mal innehalten.
Weil Elizabeth O’Roark es eben geschafft hat, all die widersprüchlichen Gefühle so unglaublich roh, so total ungeschönt auf Papier zu bringen, waren dies Stellen, an denen mein Herz wahrlich einen Schlag aussetzte.
Dieser Satz gerade hat mich ganz besonders mitten ins Herz getroffen.

„Manchmal liegt das Richtige in dem, was wir einfach nicht anders können, und nicht in dem, was wir tun sollten.“

Darum geht es genau:
Nicht immer um Vernunft. Es geht nicht immer nur um falsch oder richtig. Sondern eben um dieses so tiefe, unausweichliche Gefühl. Manche von den Entscheidungen müssen einfach getroffen werden, auch dann, wenn sie nicht perfekt sind.
Ganz egal wie sehr wir kämpfen oder loslassen wollen, manche Menschen sind immer ein Teil von uns.

The Summer We Fell hat mich durchaus unterhalten. Es hat mich zum Nachdenken gebracht, an meine Sommer erinnert und mich aufgewühlt – wegen verlorener Leute, wegen Gefühle, die man nie vergisst, und wegen nicht ergriffener Gelegenheiten.

Dieses Buch ist wie ein alter Lieblingssong, den man schon viel zu lange nicht mehr gehört hat.
Dein Herz wird gebrochen werden – doch so sehr, dass du dafür dankbar bist, überhaupt fühlen zu dürfen.
Elizabeth O’Roark hat eine Geschichte voller Fehler und voller Hoffnung, bitter, wunderschön und roh, die sich vollkommen wie echtes Leben anfühlt, geschrieben.

Kein einziges Buch, das man so einfach weglegt, ist The Summer We Fell.
Es bleibt.
Es schmerzt.
Man wird daran erinnert, dass uns gewisse Sommer, gewisse Lieben, gewisse Entscheidungen für immer begleiten.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Wenn Liebe Hoffnung schenkt: The Summer We Fell

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Elizabeth O'Roark hat mit The Summer We Fell ein intensives, emotionsgeladenes Werk geschaffen, das den perfekten Auftakt für einen „Sad-Girl-Summer“ bietet. Schon ab der ersten Seite spürt man die Schwere ...

Elizabeth O'Roark hat mit The Summer We Fell ein intensives, emotionsgeladenes Werk geschaffen, das den perfekten Auftakt für einen „Sad-Girl-Summer“ bietet. Schon ab der ersten Seite spürt man die Schwere der Vergangenheit, die Hauptfigur Juliet mit sich trägt. Ihre Geschichte ist geprägt von Verlust, Unsicherheit und einem stillen Überlebenskampf – bis sie bei Dannys Familie ein neues Zuhause findet.

Die Beziehung zwischen Juliet und Luke, Dannys bestem Freund, ist der emotionale Kern des Romans. O'Roark gelingt es meisterhaft, die explosive Mischung aus Anziehungskraft, Hoffnung und Verzweiflung einzufangen. Luke ist mehr als nur der „unverschämt attraktive Surfer“ – er verkörpert für Juliet die Möglichkeit, endlich für ihre eigenen Träume einzustehen, anstatt sich nur dankbar durchs Leben treiben zu lassen. Ihre Liebesgeschichte entwickelt sich leise und doch intensiv – stets überschattet von dem Bewusstsein, dass sie eigentlich nicht sein darf.

O'Roarks Schreibstil ist einfühlsam, bildhaft und von einer melancholischen Schönheit. Sie erschafft eine Atmosphäre, die tief unter die Haut geht und den Leser förmlich in die Gefühlswelt der Figuren eintauchen lässt. Das tragische Ereignis, das die Handlung erschüttert, trifft einen umso härter, weil man Juliet und Luke auf ihrem verletzlichen Weg so nahe gekommen ist.

The Summer We Fell ist nicht einfach nur ein Liebesroman – es ist eine Geschichte über Verlust, Hoffnung und den Mut, trotz allem wieder an sich selbst zu glauben. Besonders Fans von bittersüßen, intensiven Liebesgeschichten werden hier vollkommen auf ihre Kosten kommen.

Fazit:
Ein emotionales Highlight, das Herzen bricht und gleichzeitig die Hoffnung neu entfacht. Perfekt für alle, die sich in tragische, wunderschön erzählte Liebesgeschichten verlieren wollen.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Sehr emotionale Liebesgeschichte mit bewegenden Themen…

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Durch das Cover bin ich sofort auf das Buch aufmerksam geworden. Mir gefällt die farbliche Gestaltung und auch die Motive sind gut gewählt.

Nachdem ich den Klappentext und eine Leseprobe gelesen hatte, ...

Durch das Cover bin ich sofort auf das Buch aufmerksam geworden. Mir gefällt die farbliche Gestaltung und auch die Motive sind gut gewählt.

Nachdem ich den Klappentext und eine Leseprobe gelesen hatte, ging ich von einer schönen Liebesgeschichte aus… ein kleines Liebesdreieck. Doch dieses Geschichte ist so viel mehr. Wow!

Juliet wurde von der Familie ihres Freundes als Pflegekind aufgenommen. Aus Dankbarkeit und Pflichtgefühl stellt sie sich aber immer hinten an und ist meist damit beschäftigt, hausfrauliche Tätigkeiten zu erledigen. Besonders bei Dannys Vater, dem Pfarrer der Gemeinde möchte sie nicht negativ auffallen. Aber auch Danny scheint in tradierten Rollenmustern verhaftet zu sein und weiß genau, was Juliet zu machen hat. Bis Danny seinen Freund Luke vom College mitbringt und er dort seine Semesterferien verbringt. Juliet fühlt sich von ihm gesehen, zu ihm hingezogen und lebendig. Doch kann sie sich nicht auf Luke einlassen, denn das wäre ihrer Pflegefamilie gegenüber unfair. Aber lassen sich Gefühle einfach so unterdrücken?

Juliet mochte ich von Anfang an. Sie scheint eine intelligente junge Frau zu sein und sie ist immer sehr um ihre Lieben bemüht. Sie hat aber auch schon ganz furchtbare Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt. Juliet hat mir einige Male einfach nur leid getan und ich hätte sie zu gern in die Arme genommen. Was ihr in ihrem Elternhaus widerfahren ist, ist unbegreiflich, vor allem die Reaktion ihrer Mutter. Aber auch in ihrer Pflegefamilie wird sie sehr speziell behandelt. Selbst im Umgang mit Danny geht es ihr immer nur darum, ihn nie zu enttäuschen und so lässt sie sich auf Dinge ein, die sie gar nicht wirklich will. Doch mit Luke lernt sie, nicht alles einfach nur hinzunehmen, sondern für sich einzustehen, auch wenn das ein langer Weg wird.

Danny war überhaupt nicht mein Fall und ich fand ihn eigentlich immer befremdlich in seiner Art. Wie er mit Juliet umgegangen ist, war für meinen Geschmack ekelhaft. Ich habe keinerlei Gefühle gespürt, die von ihm ausgehen. Danny kam mir so vor, als müsse er seiner Rolle bzw. den Erwartungen seines Vaters gerecht werden. Nichts anderes zählt. Und auch was dann im Verlauf der Geschichte passiert, hat zu ihm gepasst. Trotzdem muss ich erwähnen, dass ich nachvollziehen kann, dass er so geworden ist, denn sein Vater ist ebenfalls sehr speziell.

Luke mochte ich dafür gleich. Wahrscheinlich, weil ich gleich gespürt habe, dass er eine besondere Bindung zu Juliet hat und sie beschützen möchte. Um ehrlich zu sein geht auch Luke für meinen Geschmack zu weit, aber aus meiner Sicht gehört das zu seiner Entwicklung und ich glaube, dass insbesondere Juliet die ein oder andere Erfahrung miterleben musste.

Alle anderen Figuren fand ich auch sehr gelungen. Donna fand ich anfänglich auch ein wenig seltsam, doch hat sie sich nach und nach in mein Herz geschlichen, indem sie immer mehr von sich gezeigt hat.

Die Handlung hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es gibt einige kleinere und größere Konflikte und überraschende Wendungen. Mich hat es durchweg im Buch gehalten und ich fand es zu keiner Zeit langweilig. Es ist keine einfache Liebesgeschichte, sondern es ist insgesamt schon recht tragisch. Aber ich fand es rundum gelungen, insbesondere Juliets innere Zerrissenheit. Die gewählten Themen fand ich interessant. Sie sind aus meiner Sicht super wichtig, aber zum Teil echt schwer und auch etwas bedrückend, aber sie wurden toll bearbeitet. Und das Ende war dann ganz nach meinem Geschmack und hat mich zufrieden zurückgelassen.

Der Schreibstil ist wundervoll. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Die Dialoge sind authentisch und zum Teil sehr emotional. Überhaupt haben sie eine gewissen Tiefe, die bei den Themen aber auch nötig sind. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben mich in die Geschichte gezaubert und ich habe mich mittendrin gefühlt. Das fand ich großartig. Aber auch die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich total abgeholt. Ich konnte mich ganz hervorragend in die Figuren hineinversetzen und ich habe insbesondere mit Juliet mitgefiebert und mitgelitten.

Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (5+/5 Sterne), weil Juliet und Luke zwei ganz besondere Charaktere sind und ich ihre Verbindung so toll fand, weil die Geschichte durchweg spannend ist, weil es insgesamt sehr atmosphärisch war und weil der Schreibstil einzigartig ist. Kritikpunkte habe ich keine.

Vielen Dank an Elizabeth O‘Roarke und den LYX-Verlag für diese Geschichte.

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