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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2025

Cosykrimi von 80-Euro-Waldi – spannend und humorvoll

Mord am Schätztag
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Der Schreibstil von Waldi Lehnertz ist flüssig und mitreißend. Sein Erzählstil ist erfrischend kurzweilig, locker und mit einer Prise Humor, sehr angenehm zu lesen. Man sieht beim Lesen förmlich den 80-Euro-Waldi ...

Der Schreibstil von Waldi Lehnertz ist flüssig und mitreißend. Sein Erzählstil ist erfrischend kurzweilig, locker und mit einer Prise Humor, sehr angenehm zu lesen. Man sieht beim Lesen förmlich den 80-Euro-Waldi aus "Bares für Rares" vor sich.

Das Cover gefällt mir, es ist passend zu der Story.

Am Schätztag verkauft ein Mann einen Koffer samt wertlosem Inhalt im Antiquitätenladen von Siggi. Kurz danach wird dieser Mann auf dem Gelände im Trevi-Brunnen tot aufgefunden. Der Polizist geht von einem Unfall aus. Aber Siggi und sein Freund Anton vermuten einen Mord. Der Tote hat viel Ähnlichkeit mit Siggi und hatte auch das gleiche Basecap auf. Sollte der Mordanschlag vielleicht Siggi treffen?
Als dann noch Doro, die Freundin von Siggi, spurlos verschwindet, ermitteln Siggi und Anton auf eigene Faust.

Der Cosy-Krimi hat mich sehr gut unterhalten.
Eine schöne Urlaubslektüre.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Spannender Roadtrip - toller Sommerroman

Der Sonne entgegen
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Das Cover mit dem sommerlichen Motiv gefällt mir gut. Es passt zu dem Roman.

Mina Teichert hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist klar, bildhaft und lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte ...

Das Cover mit dem sommerlichen Motiv gefällt mir gut. Es passt zu dem Roman.

Mina Teichert hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist klar, bildhaft und lässt sich angenehm lesen. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Perspektive von Romy und Valentin erzählt.

Bei einem Familientreffen macht Henry seiner Verlobten Romy einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Aber Henry hat alles über ihren Kopf hinweg geplant, Umzug in eine andere Stadt, sein Kinderwunsch. Da fühlt sich Romy total überrumpelt und nicht mehr selbstbestimmt. Fluchtartig verlässt sie die Familie und landet auf dem Gelände auf einer Kunstauktion, wo sie Valentin begegnet. Als sie ihn am nächsten Tag auf dem Parkplatz sieht, springt sie einfach in sein Auto ein.
Valentin hat ein ersteigertes Gemälde im Kofferraum, das er nach Italien bringen soll. So beginnt ein spannender abenteuerlicher Roadtrip.

Die Story ist mitreißend und kurzweilig. Sie gefiel mir gut und hat mich von Anfang an gepackt.

"Der Sonne entgegen" ist eine interessante schöne Sommerlektüre.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Gefühlvoll geschrieben

Das Haus der Türen
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Das Cover ist interessant und gefällt mir gut, sehr passend zum Roman.

Der Schreibstil von Twan Eng Tan ist flüssig und anspruchsvoll. Sein Erzählstil ist gefühlvoll, melancholisch und bildhaft, angenehm ...

Das Cover ist interessant und gefällt mir gut, sehr passend zum Roman.

Der Schreibstil von Twan Eng Tan ist flüssig und anspruchsvoll. Sein Erzählstil ist gefühlvoll, melancholisch und bildhaft, angenehm zu lesen.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und spielt auf drei Zeitebenen.

Der Roman spielt im Jahr 1921 in Malaysia, der Zeit der britischen Kolonialgesellschaft. Lesley lebt mit ihrem Ehemann Robert Hamlyn in Penang. Robert ist erfolgreicher Anwalt und hat den Schriftsteller Willie Somerset Maugham, mit dem er früher befreundet war, in sein Haus eingeladen. Willie reist mit seinem Assistenten Gerald an, mit dem er ein Verhältnis hat.
Lesley findet Willie sympathisch und erzählt ihm Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit, über ihre Liebesaffäre mit einem Chinesen, ihre unglückliche Ehe.

Der Roman ist interessant. Man ist durch diese Geschichte in eine andere Zeit und Welt versetzt. Der Autor gibt uns Einblick in das damalige China, die gesellschaftlichen Zwänge, besonders für Frauen. Es ist ein fiktiver Roman verbunden mit historischen Ereignissen.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Kunstsammlerin Peggy Guggenheim – Interessant und faszinierend

Peggy
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Das Cover ist interessant gestaltet und macht neugierig.

Das Buch ist eine Romanbiografie über die legendäre Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Sie wird in der Ich-Form erzählt.
Die ersten beiden Teile ...

Das Cover ist interessant gestaltet und macht neugierig.

Das Buch ist eine Romanbiografie über die legendäre Kunstsammlerin Peggy Guggenheim. Sie wird in der Ich-Form erzählt.
Die ersten beiden Teile hat Rebecca Godfrey geschrieben. Nach ihrem Tod hat ihre Freundin Leslie Jamison das Werk nach Vorgaben von Rebecca Godfrey vollendet.
Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und fesselnd.

Die Erzählung startet im Jahr 1912 und geht chronologisch bis 1938, der Epilog ist im Jahr 1958. Die Guggenheims sind eine jüdische und sehr wohlhabende Familie. Ihr Vater wollte von Europa nach Amerika zurückkehren und ist bei dem Unglück mit der Titanic untergegangen. Den Tod ihres Vaters hat Peggy nie verwunden, er verfolgte sie ihr Leben lang.
Zu ihrer Schwester Benita hat sie ein sehr inniges Verhältnis. Mit ihren Männern hat sie weniger Glück.

Die Lebensgeschichte von Peggy Guggenheim ist sehr interessant und beeindruckend. Es gibt neue Einblicke in das Leben der Milliarden-Erbin. Viele bekannte historische Persönlichkeiten sind in diese Biografie eingebunden.
Das Buch hat mich überzeugt und gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Cosy Krimi im Seniorenstift - humorvoll

Crime im Heim
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Der Schreibstil von Ida Tannert ist flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist erfrischend kurzweilig mit viel Humor.

Der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm Klemp findet, dass er und seine Heimmitbewohner ...

Der Schreibstil von Ida Tannert ist flüssig und mitreißend. Ihr Erzählstil ist erfrischend kurzweilig mit viel Humor.

Der ehemalige Feuilletonchef Friedhelm Klemp findet, dass er und seine Heimmitbewohner im Seniorenstift "Silberblick" mehr Kultur brauchen. So beschließen sie, mit mehreren Personen "Hamlet" von Shakespeares zu proben und aufführen zu wollen. Die Charaktere sind von der Autorin detailliert und bildhaft beschrieben.
Aber die erste Probe wird jäh abgebrochen. Ophelia, der Mops einer Darstellerin wird tot aufgefunden. Ein pensionierter Zahnarzt obduziert mittels eines Nageletuis den Mops mit dem Befund: er wurde erschossen.
Da nimmt Katja die Ermittlungen auf und entdeckt bei der Gräfin eine Waffe im Schrank. Dann wird noch eine Leiche vergraben im Garten gefunden. Hat die Gräfin mit den Morden etwas zu tun?
Bei allem entlarven sie auch noch den Enkeltrick-Erpresser.

Die Geschichte mit den skurrilen Heimbewohnern ist humorvoll und hat mich bis zum Ende gut unterhalten.

Ein witziger kurzweiliger Krimi-Roman für zwischendurch.

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