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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Eine nette Abwechslung im Schreibstil, aber leider nicht fesselnd

Die Engel von Alperton
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Die Engel von Alperton ist ein von der Idee her raffiniert wirkender Kriminalroman von Janice Hallett, der die Leserinnen und Leser in die Welt der True-Crime-Autorin Amanda Bailey entführen will. Der ...

Die Engel von Alperton ist ein von der Idee her raffiniert wirkender Kriminalroman von Janice Hallett, der die Leserinnen und Leser in die Welt der True-Crime-Autorin Amanda Bailey entführen will. Der Fall scheint auf den ersten Blick eindeutig, doch wie so oft steckt der Teufel im Detail.

Die Geschichte wird nicht linear erzählt, sondern entfaltet sich durch verschiedene Textsorten wie E-Mails, Nachrichten und andere Dokumente, die nach und nach ein immer klareres Bild des Falls zeichnen. Dieser Ansatz soll vermutlich für eine besondere Nähe zu den Figuren sorgen und die Lesenden selbst zu Ermittlerinnen und Ermittlern werden lassen. Leider hat mich dieser Schreibstil nicht fesseln können, ich empfand es eher als schwierig den roten Faden nicht zu verlieren und auch die verschiedenen Personen und ihre Verbindungen zueinander nicht komplett miteinander zu vermischen

Die Charaktere an sich sind vielschichtig und glaubwürdig angelegt, der Plot überzeugt, wenn man sich dann irgendwann einmal durch den Dschungel von Informationen gewühlt hat, schon ein bisschen, gerade die subtile Kritik an der True-Crime-Kultur zum Ende finde ich doch ganz nett.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Leider nicht ganz so eindrücklich wie gewünscht

Women
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Chloe Caldwells "Women" ist ein Kurzroman, der die Reise einer jungen Frau durch Selbstfindung und sexuelle Identität erzählt.
Die Protagonistin, eine Autorin in ihren Zwanzigern, zieht in eine Großstadt ...

Chloe Caldwells "Women" ist ein Kurzroman, der die Reise einer jungen Frau durch Selbstfindung und sexuelle Identität erzählt.
Die Protagonistin, eine Autorin in ihren Zwanzigern, zieht in eine Großstadt und verliebt sich zum ersten Mal in eine Frau. 
Der Roman beleuchtet die Unsicherheiten, Freuden und Herausforderungen, die mit dem Entdecken der eigenen queeren Identität einhergehen.
Mit einer Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit versucht sie die Höhen und Tiefen einer lesbischen Liebesbeziehung sowie die damit verbundenen Selbstzweifel und gesellschaftlichen Erwartungen zu beleuchten. Schade ist, dass der Autorin das leider nur vereinzelt gelingt und auch die gesamte Handlung eher etwas oberflächlich wirkt und sie teils etwas mehr Tiefe hätte vertragen können.

Fazit: "Women" ist ein kurzer und leider nur an einigen Stellen eindringlicher Roman über Liebe, Identität und Selbstakzeptanz, der meiner Meinung nach leider dem im Nachwort angesprochenen "Hype" nicht gerecht wird .

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Leider aus guten Voraussetzungen wenig gemacht

Ingenium
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Ein Protagonist, der nach einem Sportunfall mit Schädelverletzung eine Insel-Begabung hat, die ihm dabei hilft Rätsel in Sekundenschnelle zu lösen, und eine stumme Mörderin, deren Verurteilung nach einem ...

Ein Protagonist, der nach einem Sportunfall mit Schädelverletzung eine Insel-Begabung hat, die ihm dabei hilft Rätsel in Sekundenschnelle zu lösen, und eine stumme Mörderin, deren Verurteilung nach einem mysteriösen Verbrechen, fraglich erscheint und die ihr Schweigen ausgerechnet gegenüber dem Rätsel-Meister brechen will – eigentlich sehr interessante und auch eher neuartige Voraussetzungen für einen gelungenen Thriller.
Leider schafft es die Autorin es nicht die eigentlich als so speziell angedachte Verbindung zwischen ihrem Hauptprotagonisten Mike und der vermeintlichen Mörderin Jess, so darzustellen, dass sie glaubwürdig erscheint oder dass man für die Beiden mitfiebert.
Außerdem verliert sie sich in einem bunten Genre-Mix, bei dem man als Leser recht schnell nicht mehr durchblickt, wo man sich eigentlich befindet. Ich persönlich bin mir auch nicht mehr sicher, ob es sich tatsächlich um einen Thriller handelt, da Fantasy- und Sci-Fi-Elementen teils echt vorherrschend sind. Irgendwie sorgte diese Vermischung dafür, dass ich mich sehr schwer nur motivieren konnte immer wieder weiterzulesen. Der bereits in Aussicht gestellte zweite Band wird mich wahrscheinlich nicht sehen.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Leider sehr konstruiert und langatmig

Die Brandung – Leichenfischer
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Anfangs fand ich die Geschichte vielversprechend. Wenn auch die vielen Protagonisten bzw. auftauchenden Charaktere nicht so wirklich mein Fall sind. Auch weil der Erzählstil so gewählt wurde, dass die ...

Anfangs fand ich die Geschichte vielversprechend. Wenn auch die vielen Protagonisten bzw. auftauchenden Charaktere nicht so wirklich mein Fall sind. Auch weil der Erzählstil so gewählt wurde, dass die Perspektive recht häufig mitten im Kapitel und teils auch mitten im Gedankenfluss zwischen den verschiedenen Personen wechselt. Der Lesefluss wird dadurch sehr oft unterbrochen und manchmal musste ich zwischendrin zurückblättern, um mich erinnern zu können, was eigentlich das letzte Mal in dieser Perspektive geschehen ist.
Leider findet man sich als Leser recht schnell inmitten der trockenen Ermittlerarbeit, während die eigentlichen Nebenstränge viel zu sehr ausgebaut werden und so das Ganze sehr langwierig gestalten.
Das Ende war für mich recht unspektakulär und auch wieder etwas an den Haaren herbei gezogen, wobei ich auch danach noch viele Fragen im Kopf hatte und auch für mein Empfinden zu wenig auf die Charaktere und deren Erlebnisse und Verhaltensweisen eingegangen wurde.


Mal sehen, ob ich dem nächsten Band noch eine Chance geben, die Reihe zu "retten"

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Leider kann auch der zweite Band nicht überzeugen

Invictum
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Leider war auch der zweite Teil nichts besonderes. Ich fand den ersten Teil schon nicht so gut, die Idee fand ich aber eigentlich ganz nett. Deswegen wollte ich der Reihe noch eine Chance geben
Auch wenn ...

Leider war auch der zweite Teil nichts besonderes. Ich fand den ersten Teil schon nicht so gut, die Idee fand ich aber eigentlich ganz nett. Deswegen wollte ich der Reihe noch eine Chance geben
Auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, dann man hier immer wieder auf Mikes Geschichte hingewiesen. Um mit immer wieder meine ich immer und immer und immer wieder. Was für ein Genie er doch ist ist, aber gleichzeitig ist er doch so arm dran, weil er sein normales Leben nicht auf die Reihe bekommt, obwohl er doch so begabt ist .
Es fängt schon mit den ersten hundert Seite, die so nichtssagend sind an. Es passiert so gut wie nichts. Alle sehr oberflächlich und langweilig, man muss sich wirklich zwingen weiterzulesen.

Die Grundidee des chinesischen Rätsels ist auch hier grundsätzlich wieder interessant, was daraus aber gemacht wird, wird dem Ganzen aber nicht gerecht.

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