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Veröffentlicht am 16.07.2025

Ordnungsfanatiker x Chaosqueen

Chapters unfinished
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Coulter ist einer der drei Gründer des Indie-Verlags Badger Books. Er liebt Ordnung und Regeln und findet nichts schlimmer als jemanden, der seine Regeln bricht. Dies trifft absolut auf die neue Assistentin ...

Coulter ist einer der drei Gründer des Indie-Verlags Badger Books. Er liebt Ordnung und Regeln und findet nichts schlimmer als jemanden, der seine Regeln bricht. Dies trifft absolut auf die neue Assistentin Evie zu. Sie ist die größte Chaosqueen und bringt Coulter zum Verzweifeln. Und trotzdem ist da diese Anziehung, der beide nicht widerstehen können, bis sie schließlich eine Affäre am Arbeitsplatz beginnen und feststellen müssen, dass sie trotz ihrer Unterschiede nicht voneinander loskommen. Stellt sich die Frage, ob sie ihre Differenzen überwinden können.

Der Schreibstil in diesem Band war wie von der Autorin gewohnt sehr flüssig. Kathinka schafft es immer wieder ihren Charakteren eine Tiefe zu verleihen, ohne dem Leser die Charakterzüge und Details der Figuren zu sehr aufzudrängen.

Auch Evie und Coulter haben diese Tiefe. Von Coulter wusste ich schon etwas mehr, da er bereits in den ersten beiden Bänden vorkam. Jetzt erfährt man noch mehr über ihn und einige Dinge ergeben auch deutlich mehr Sinn. Ich mag es, wie Coulter sich für seine Freunde einsetzt und sie bei allem unterstützt. Ein besonderes Highlight in diesem Band war für mich Coulters Beziehung zu der kleinen Katze, die er bei sich aufgenommen hat.
Evie war ebenfalls schon bekannt, da sie Bashs Schwester ist und bei Badger Books angefangen hat. Allerdings ist sie deutlich später hinzugekommen und man konnte noch viel über sie erfahren. Evies Charakter fand ich besonders stark. Sie hat eine Vergangenheit, die alles andere als das ist, was sie sich vorgestellt hatte und die zu einer der Kernbotschaften dieses Buches beigetragen hat.

Jeder soll der sein dürfen, der ist ohne sich jemals verstecken oder verstellen zu müssen.

„Chapters unfinished“ ist ein wirklich gelungener Abschluss der tollen Badger Books Reihe und ich empfehle dieses Buch gerne weiter.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

eine Steigerung in jedem Band

Alea Aquarius 9 Teil 2. Der Gesang der Wale
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Mit Band 9 Teil 2 nehmen wir die rasante Fahrt in Richtung Finale der Serie wieder auf. Der zweite Teil nimmt die Geschichte an genau der Stelle wieder auf, an der der vorherige Teil geendet hat. Alea ...

Mit Band 9 Teil 2 nehmen wir die rasante Fahrt in Richtung Finale der Serie wieder auf. Der zweite Teil nimmt die Geschichte an genau der Stelle wieder auf, an der der vorherige Teil geendet hat. Alea und die Alpha Cru haben es beim Klimakonzert mit einigen Überraschungen zu tun. Nach dem Konzert konzentrieren sie sich darauf Thea zu retten und Orion zur Lafora zu bringen. Dabei begegnen sie einigen Herausforderungen und der Kampf spitzt sich immer weiter zu. Wird es der Cru gelingen Orion zu fassen und Thea und Alea zu vereinen?

Die Geschichte in diesem Band ist ein andauerndes Auf und Ab, was neben dem angenehmen Schreibstil dafür gesorgt hat, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Neben den uns bekannten Charakteren lernen wir in diesem Band auch wieder neue Charaktere kennen. Besonders gefallen mir immer wieder die Begegnungen der Alpha Cru mit den verschiedenen magischen Meeresbewohnern.

Das Buch endet mit einem weiteren Cliffhanger, der die Vorfreude auf den nächsten Band steigert und mich ungeduldig warten lässt, wie es weitergeht.

Auch dieser 10. Band vermittelt wieder ganz klar die Botschaft zum Schutz und zur Rettung der Meere gegen Umweltverschmutzung und ihre gravierenden Folgen.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

mitreißendes Finale

Westwell - Hot & Cold
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Gerade als Helena sich für Jess entschieden hat, muss sie mitanhören, wie er auf offener Straße angeschossen wird und anschließend in Lebensgefahr schwebt. Steckt hinter dieser Sache mehr als ein Raubüberfall? ...

Gerade als Helena sich für Jess entschieden hat, muss sie mitanhören, wie er auf offener Straße angeschossen wird und anschließend in Lebensgefahr schwebt. Steckt hinter dieser Sache mehr als ein Raubüberfall? Hat es mit ihren Ermittlungen zum Tod ihrer Geschwister zu tun? Und werden die beiden endlich herausfinden können, was vor vier Jahren in dem Hotelzimmer geschah?

„Hot & Cold“ ist der dritte und finale Band der Westwell-Reihe von Lena Kiefer. Wie die ersten Bände der Trilogie erzählt auch der dritte Band abwechselnd aus der Perspektive von Helena und Jessiah. Auch in diesem Band habe ich den Lesefluss als angenehm empfunden.

Helena hat im zweiten Band eine tolle Entwicklung gehabt und steht endlich für sich selbst ein. Leider wird ihr ihr Glück mit Jess auch in diesem Band zunächst nicht gegönnt, sodass es erneut zur Trennung der beiden kommt. Das führt dazu, dass mir die Liebesgeschichte der beiden wie ein ständiges auf und ab vorkam.
Spannend war auch in diesem Band wieder das Rätsel um Valeries und Adams Tod, das endlich gelöst werden kann. Nachdem der Leser immer wieder neue Puzzleteile erhalten hat, setzt sich das Bild der Todesnacht endgültig zusammen. Ich hatte lange keine Idee, wie es abgelaufen sein könnte und wer für den Tod der beiden verantwortlich war.

Insgesamt hat mich dieser Band wieder gut unterhalten und ich habe mitgerätselt, wie sich der Kriminalfall lösen wird. Meiner Meinung nach ein mitreißendes und gelungenes Finale.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

eine Fortsetzung voller Sehnsucht

Westwell - Bright & Dark
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Helena hat ihre Familie über ihr persönliches Glück gestellt und das Angebot von Trish Coldwell angenommen. Das ist jetzt zwei Monate her und bisher hat sie es geschafft Jessiah nicht zu kontaktieren und ...

Helena hat ihre Familie über ihr persönliches Glück gestellt und das Angebot von Trish Coldwell angenommen. Das ist jetzt zwei Monate her und bisher hat sie es geschafft Jessiah nicht zu kontaktieren und ihm nicht über den Weg zu laufen. Doch während sie weiter im Todesfall ihrer Schwester ermittelt, läuft sie Jess doch über den Weg und er erfährt von ihrem Detektivspiel.

„Bright and Dark“ ist der zweite Band der Westwell-Reihe von Lena Kiefer. Der Schreibstil war mir aus dem ersten Band bekannt und ich kam gut zurecht. Geschrieben ist auch dieser Band wieder abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten, sodass man als Leser die beiden gut nachvollziehen kann.

Die beiden Charaktere fand ich auch in diesem Band wieder spannend. Helena ist gefangen in dem Gegensatz ihrer persönlichen Wünsche und den Erwartungen ihrer Eltern und der gehobenen Gesellschaft New Yorks. Durch ihre Entscheidung Trishs Angebot anzunehmen, wird diesem Gegensatz in diesem Band noch mehr Raum gegeben. Sie versucht die Erwartungen zu erfüllen und lässt dabei zu, dass ihre Mutter in sehr persönliche Bereiche ihres Lebens eingreift.
Jess hingegen ist erstmal davongelaufen, eine nicht untypische Reaktion für ihn. Um sich von Helena abzulenken, stürzt er sich in neue Projekte. Im Kampf mit seiner Mutter und den Erwartungen ist Jess Helena nach wie vor einige Schritte voraus, wobei das Verhältnis zu seiner Mutter immer angespannter wird.

Die Handlung hat mir in diesem Band gut gefallen. Wie erwartet, schritt die Liebesgeschichte von Helena und Jess nicht so schnell voran, da Helena quasi die Pausetaste gedrückt hat. Dafür ging es aber mit der Kriminalgeschichte voran und Helena konnte einige Entdeckungen machen. Auch die brauchten ihre Zeit, aber allmählich kommt Licht in die Geschichte. Wie ich es von Lena Kiefer in ihren Reihen gewohnt bin, endet auch dieser zweite Band wieder mit einem fiesen Cliffhanger.

Insgesamt hat mir dieser zweite Band wieder sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es in Band drei mit der Liebesgeschichte und den Ermittlungen zu Valeries und Adams Tod weitergeht.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Ein Ratgeber der anderen Art

Der Pinguin, der fliegen lernte
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„Der Pinguin, der fliegen lernte“ ist ein Buch von etwas über 100 Seiten. Aufgefallen ist mir dieses Buch vor allem wegen der Pinguine. Es besticht mit einer tollen Aufnahme eines „fliegenden“ Pinguins ...

„Der Pinguin, der fliegen lernte“ ist ein Buch von etwas über 100 Seiten. Aufgefallen ist mir dieses Buch vor allem wegen der Pinguine. Es besticht mit einer tollen Aufnahme eines „fliegenden“ Pinguins und enthält auch innen viele tolle Tierfotografien.
Eckart von Hirschhausen war mir bereits bekannt, allerdings hatte ich noch kein Buch von ihm gelesen.
Die Pinguingeschichte, die er bereits häufig erzählt hat, hat er diesmal zum Mittelpunkt seines Ratgebers gemacht. Ein Tier, dass an Land so falsch und unbeholfen wirkt, entfaltet im Wasser seine Stärken und ist wortwörtlich in seinem Element. Diese Tatsache nutzt Hirschhausen als Metapher und vermittelt wie wichtig es ist, seine Stärken zu kennen und sein Leben so auszurichten, dass man in seinem Element voll aufgehen kann. Dafür ist es manchmal nötig, dass ein Pinguin den Sprung ins kalte Wasser wagt und fliegen lernt.
Hirschhausen vermittelt seine Gedanken mit viel Wärme, einer Prise Humor und einer sehr persönlichen Ansprache, die die Lesenden zum Nachdenken anregen.

Für mich ein tolles Buch, das in unserer nach Perfektion strebenden Welt ein Mutmacher ist, sich auf seine wahren Stärken zu fokussieren, auch wenn es oft nicht leicht ist.

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