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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.05.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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Dieses Buch konnte mich leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es bei 80 % abgebrochen, da weder eine erkennbare Handlung vorhanden war, noch die Charakterentwicklung oder der Weltenbau überzeugen ...

Dieses Buch konnte mich leider in keiner Hinsicht überzeugen. Ich habe es bei 80 % abgebrochen, da weder eine erkennbare Handlung vorhanden war, noch die Charakterentwicklung oder der Weltenbau überzeugen konnten.

Die Geschichte wirkt strukturlos. Statt einer klaren Handlung oder Entwicklung erhält man vor allem lange Dialoge und Erklärungen, die sich inhaltlich oft wiederholen, ohne dass es zu einem spürbaren Fortschritt kommt. Spannung baut sich kaum auf, wodurch es zunehmend mühsam wurde.

Die Protagonistin bleibt über weite Strecken blass und agiert meist unüberlegt. Trotz ihrer angeblich bedeutenden Rolle handelt sie unreflektiert und wirkt oftmals naiv. Problematisch war für mich zudem die Darstellung weiblicher Charakteren im Allgemeinen. Bis weit in das Buch hinein kommt lediglich eine Frau vor – erst später wird eine weitere eingeführt, deren Rolle sofort in eine klischeehafte Gegenspielerin gedrängt wird. Ein respektvoller, positiver Umgang zwischen weiblichen Charakteren findet nicht statt, was besonders in einem modernen Romantasy-Werk enttäuschend ist.

Der romantische Handlungsstrang konnte mich ebenfalls nicht überzeugen. Die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren wirkt unausgewogen und teilweise toxisch. Die Beziehung ist geprägt von Kontrolle, Misstrauen und unausgesprochener Manipulation, was wenig Raum für echte emotionale Tiefe lässt.

Auch der Magieaspekt blieb ungenutzt. Die Protagonistin verfügt zwar über besondere Kräfte, zeigt aber kein echtes Interesse daran, diese zu verstehen oder zu entwickeln. Stattdessen wird dieser Aspekt der Geschichte wiederholt verdrängt, wodurch Potenzial verschenkt wird.

Sprachlich ist der Stil zwar bemüht, eine besondere Atmosphäre zu erzeugen, jedoch passt der gewählte Ausdruck oft nicht zur Handlung oder den Figuren. Viele Beschreibungen wirken gestelzt oder unpassend eingesetzt, was zusätzlich den Lesefluss hemmt.

Die verwendeten Tropes – unter anderem geheime Kräfte, dunkler Krieger, Enemies-to-Lovers-Dynamik und ein angedeutetes Liebesdreieck – bleiben oberflächlich. Bekanntes wird wiederholt, ohne eigene Akzente zu setzen oder die Handlung mit Tiefe zu füllen. In Verbindung mit auffälligen Parallelen zu bekannten Reihen entsteht der Eindruck, dass hier mehr auf Wiedererkennbarkeit als auf Originalität gesetzt wurde.

Insgesamt konnte mich weder die Handlung noch die Charakterzeichnung oder die Beziehungskonstellationen überzeugen. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 12.05.2025

1 ⭐

Lessons in Forgiving
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Es fällt mir leider sehr schwer, etwas Positives über dieses Buch zu sagen. So leid es mir auch tut – diese Buch war für mich eine große Enttäuschung. Zwar ist das Cover sehr gelungen, doch inhaltlich ...

Es fällt mir leider sehr schwer, etwas Positives über dieses Buch zu sagen. So leid es mir auch tut – diese Buch war für mich eine große Enttäuschung. Zwar ist das Cover sehr gelungen, doch inhaltlich konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen.

Die Charaktere wirkten auf mich über weite Strecken äußerst anstrengend und weinerlich, was das Lesen zur echten Geduldsprobe machte. Besonders die Protagonistin empfand ich als extrem nervtötend, wodurch es mir schwerfiel, überhaupt eine Verbindung zur Geschichte aufzubauen. Trotz der relativ geringen Seitenzahl kam bei mir keinerlei Spannung auf – im Gegenteil: Der Handlungsverlauf wirkte zäh und es fehlte nahezu komplett an einem durchdachten Plot. Auch die Liebesgeschichte, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, ließ mich vollkommen kalt. Die Chemie zwischen den Charakteren war für mich nicht greifbar, wodurch selbst die romantischen Momente flach und bedeutungslos blieben.

Ein weiterer Kritikpunkt war das Tempo der Handlung, das sehr unausgewogen wirkte. Wichtige Szenen wurden im Eiltempo abgehandelt, während weniger relevante Passagen unnötig in die Länge gezogen wurden. Es gab Abschnitte, in denen ich mir gewünscht hätte, mehr Kontext oder emotionale Tiefe zu bekommen – gerade bei einem zentralen Event wurde dies deutlich, als der gesamte Ablauf übersprungen wurde und man nur noch die Ergebnisse präsentiert bekam, ohne emotional involviert zu werden.

Auch die Darstellung der Charaktere blieb oberflächlich. Besonders Paula, deren Hintergrund viel Potenzial geboten hätte, wurde kaum facettenreich gezeichnet. Ihre Herkunft aus der Dominikanischen Republik wurde nur am Rande erwähnt, dabei hätte gerade dieser Aspekt mehr Raum und Tiefe verdient, um sie als Charakter greifbarer und authentischer zu machen. Auch Henry, den man bereits aus dem ersten Band kannte, zeigte kaum Weiterentwicklung. Zwar übernahm er eine deutlichere Rolle als Love Interest und trug die romantische Dynamik durch seine charmante Art gewissermaßen allein, doch darüber hinaus fehlte es ihm – wie auch der gesamten Beziehung – an Substanz.

Der Spannungsbogen zwischen den beiden Hauptcharakteren wurde zwar über längere Zeit aufgebaut, was grundsätzlich ein gelungener erzählerischer Kniff sein kann, doch leider fehlte am Ende die emotionale Belohnung. Selbst das Ende wirkte überhastet und unglaubwürdig. Nachdem über vier Jahre hinweg eine Lüge gegenüber den Eltern thematisiert wurde, wurde die Auflösung auf wenigen Seiten abgehandelt – ohne große Reaktion oder Konsequenz.

Insgesamt war dieser Band für mich leider eine Enttäuschung. Die Charaktere konnten mich nicht erreichen, die Handlung war sprunghaft und wenig durchdacht, und auch die romantische Komponente blieb blass. Ich vergebe 1 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 06.05.2025

1 bzw. 0 ⭐

Wie die Luft zum Atmen
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Nach ca. 50% habe ich dieses Buch endgültig abgebrochen – und zwar nicht etwa, weil es mir gleichgültig war, sondern weil es mich regelrecht abgestoßen hat. Ich bin mit der festen Absicht an das Buch herangegangen, ...

Nach ca. 50% habe ich dieses Buch endgültig abgebrochen – und zwar nicht etwa, weil es mir gleichgültig war, sondern weil es mich regelrecht abgestoßen hat. Ich bin mit der festen Absicht an das Buch herangegangen, ihm trotz meiner Skepsis eine faire Chance zu geben. Doch mit jedem Kapitel wurde mir bewusster: Diese Geschichte verkörpert genau das, was ich an vielen New-Adult-Romanen kritisiere – toxische Beziehungen, künstliches Drama und ein Schreibstil, der mir stellenweise unangenehm war.

Die Protagonistin erschien mir widersprüchlich und unreflektiert. Ihre Reaktionen wirkten oft unnatürlich und wenig nachvollziehbar. Der männliche Hauptcharakter hingegen wurde von Anfang an durch aggressive, verletzende Verhaltensweisen gezeichnet, die durch seine Vergangenheit entschuldigt werden sollten – ein Muster, das ich persönlich sehr kritisch sehe. Statt einer behutsamen Aufarbeitung von Verlust und Trauer wirkte die entstehende Beziehung zwischen den beiden vielmehr wie ein destruktives Abhängigkeitsverhältnis.

Auch die Nebencharakteren trugen nicht dazu bei, dem Buch mehr Tiefe zu verleihen. Insbesondere die Darstellung der besten Freundin wirkte überzeichnet und klischeehaft. Insgesamt wurde häufig auf stereotype Rollenmuster zurückgegriffen, die problematische Botschaften vermittelten und moderne Entwicklungen in der Figurenzeichnung ignorierten.

Die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren war für mich nicht romantisch oder berührend, sondern geprägt von Manipulation, Schmerz und einem Ungleichgewicht, das nicht hinterfragt, sondern vielmehr als leidenschaftlich glorifiziert wurde. Besonders verstörend fand ich gewisse Gedankengänge der Protagonistin, die meine letzte Geduld auf die Probe stellten.

Schließlich musste ich mir eingestehen, dass es keinen Sinn mehr hatte, weiterzulesen. Ich empfand keine Neugier auf den weiteren Verlauf und sah keinen Mehrwert darin, mich weiter durch eine Geschichte zu kämpfen, die mich inhaltlich wie stilistisch enttäuscht hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Buch für mich ein Negativbeispiel dafür ist, was im New-Adult-Genre schieflaufen kann: mangelnde Sensibilität im Umgang mit schwierigen Themen, eine toxische Grunddynamik in der zentralen Beziehung und ein überzeichneter, wenig glaubwürdiger Handlungsaufbau. Auch wenn viele Leserinnen und Leser diesem Roman etwas abgewinnen konnten, entspricht er in keiner Weise meinen literarischen Ansprüchen oder meinem persönlichen Empfinden von guter Erzählkunst. Ich vergebe somit nur 1 bzw. o ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 03.05.2025

1 bzw. 0 ⭐

A Fate inked in Blood (Skaland-Saga 1)
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"A Fate Inked in Blood" versprach eine spannende Fantasygeschichte mit nordischer Mythologie, starker Protagonistin und epischen Konflikten – geliefert wurde jedoch ein Werk, das mich durchweg enttäuscht ...

"A Fate Inked in Blood" versprach eine spannende Fantasygeschichte mit nordischer Mythologie, starker Protagonistin und epischen Konflikten – geliefert wurde jedoch ein Werk, das mich durchweg enttäuscht hat. Bereits nach ca. 20% des Buches war für mich klar: Diese Geschichte kann sich nicht mehr zu etwas entwickeln, das meinen Erwartungen gerecht wird. Deshalb habe ich das Buch letztlich abgebrochen.

Die Hauptfigur wirkte in ihren Handlungen sprunghaft, ihre Beweggründe waren inkonsequent, und die emotionale Darstellung grenzte oft an Übertreibung. Ihre Loyalität galt Personen, die ihr offenkundig schadeten, was sie nicht etwa als selbstlos oder standhaft erscheinen ließ, sondern schlichtweg unlogisch und naiv. Eine glaubwürdige Charakterentwicklung konnte ich leider nicht erkennen.

Die Handlung folgte keiner klaren Linie, sondern wirkte eher wie eine Aneinanderreihung widersprüchlicher Entscheidungen. Innerhalb kürzester Zeit wandelten sich Überzeugungen der Charaktere auf kaum nachvollziehbare Weise, wodurch jede emotionale Tiefe oder Spannung verloren ging.

Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht überzeugen. Der Schreibstil war repetitiv, die Dialoge wirkten häufig unausgereift, und stilistische Eigenheiten nahmen mit der Zeit überhand. Für ein Werk einer erfahrenen Autorin war das Niveau des Textes überraschend schwach.

Die romantischen Elemente konnten ebenfalls nicht überzeugen. Anstelle einer glaubwürdigen, emotionalen Verbindung zwischen den Figuren wurde auf überzeichnete Beschreibungen gesetzt, die eher befremdlich als sinnlich wirkten.

Insgesamt fehlte es dem Roman an Substanz, Stil und Charaktere, mit denen man mitfühlen möchte. Trotz des vielversprechenden Konzepts konnte das Buch keines seiner Potenziale ausschöpfen. Ein enttäuschender Reihenauftakt, den ich nicht weiterverfolgen werde. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Veröffentlicht am 28.04.2025

1 bzw. 0 ⭐

The Monet Family – Shine Bright, Rising Princess
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Ich habe "Shine Bright, Rising Princess" nach knapp einem Drittel abgebrochen, weil mich weder die Handlung noch die Charaktere überzeugen konnten. Obwohl der flüssige Stil zu Beginn noch Hoffnungen weckte, ...

Ich habe "Shine Bright, Rising Princess" nach knapp einem Drittel abgebrochen, weil mich weder die Handlung noch die Charaktere überzeugen konnten. Obwohl der flüssige Stil zu Beginn noch Hoffnungen weckte, driftete die Erzählung schnell in allzu vertraute Mustern ohne echte Spannung ab. Hailie, umgeben von fünf Brüdern und einem Bodyguard, wirkt in ihrem "goldenen Käfig" zwar gut charakterisiert, doch die Konflikte der Familie bleiben oberflächlich und bieten kaum neue Impulse.

Besonders enttäuschend fand ich, dass die laut Klappentext verheißungsvolle Entführung, in der endlich Gefahr gespürt werden sollte, bereits nach wenigen Seiten abgehandelt wurde, ohne dass ich echte Sorge um die Protagonistin empfand. Vielmehr plätschert die Handlung dahin, während Hailie an strengen Regeln laboriert und immer wieder dieselben inneren Zweifel durchlebt.

Auch die Motivation der Nebenfiguren – allen voran die Brüder – blieb vage, sodass es mir schwerfiel, mich für ihr Schicksal zu interessieren. Dass der Roman an entscheidenden Stellen Tempo verliert und auf große Wendungen verzichtet, hat meine Geduld endgültig auf die Probe gestellt. Ich vergebe 1 bzw. 0 ⭐.

Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar!