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Veröffentlicht am 28.04.2025

tolles SF-Finale

Defiant - Jenseits der Sterne
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Brandon Sanderson kann Fantasy. Aber er kann auf SF. Das beweist er mit diesem Finale seiner Reihe. Er hat es mal wieder geschafft, alle Stränge zusammenzuführen und das Finale nochmal hochzupuschen. Die ...

Brandon Sanderson kann Fantasy. Aber er kann auf SF. Das beweist er mit diesem Finale seiner Reihe. Er hat es mal wieder geschafft, alle Stränge zusammenzuführen und das Finale nochmal hochzupuschen. Die Charaktere haben über die vielen Seiten eine sichtbare Entwicklung durchgemacht und bleiben dennoch ihren Idealen treu. Das finde ich immer schön, dass Sanderson da Wert drauf legt und man die Darsteller bis zum Schluss besser kennen lernt aber schon am Beginn weiß, was in ihnen vorgeht.
Ich würde mir wünschen, dass mal etwas von ihm verfilmt wird. Denn ich finde, er gehört zu den Big 10 unter den Fantasyautoren weltweit.

Veröffentlicht am 28.04.2025

berührend

Maikäferjahre
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Das Buch hat mich von der ersten Seite an sehr berührt. Es beginnt 1944 in Dresden, wo Anni eine kleine Tocher zur Welt bringt. Der Mann ist irgendwo im Krieg verschollen, der Zwillingsbruder wird bei ...

Das Buch hat mich von der ersten Seite an sehr berührt. Es beginnt 1944 in Dresden, wo Anni eine kleine Tocher zur Welt bringt. Der Mann ist irgendwo im Krieg verschollen, der Zwillingsbruder wird bei einem Flugzeugeinsatz über England abgeschossen und der Vater bringt sich in tödliche Gefahr, weil er einen jüdischen Kollegen versteckt und ihm hilft.

Ich habe bereits viele Bücher gelesen, die ähnliche Schicksale aus dem zweiten Weltkrieg schildern. Und wenn es so gut geschrieben ist wie "Maikäferjahre", dann berühren mich die Darsteller sehr. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten und die jungen Leute, die heute meiner Kinder sein könnten, hatten so ein Pech, gerade in dieser Zeit leben zu müssen. Und überleben zu müssen.

Es war mein erstes Buch von Sarah Höflich. Aber sicher nicht mein letztes. Man merkt dem Buch das Herzblut der Autorin und ihre gute Recherche an.

Veröffentlicht am 02.03.2025

schöne Fantasygeschichte

The Serpent and the Wolf
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Der Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe.

Was mir gefallen hat.
Das Cover ist wirklich sehr ansprechend und der Titel vielversprechend. Außerdem kannte ich die Autorin noch nicht und war gespannt.

Der Erzählstil ...

Der Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe.

Was mir gefallen hat.
Das Cover ist wirklich sehr ansprechend und der Titel vielversprechend. Außerdem kannte ich die Autorin noch nicht und war gespannt.

Der Erzählstil ist sehr gut lesbar. Scheinbar einfach aber das täuscht, denn er ist gleichzeitig auch gehaltvoll und voll schöner Vergleiche und Beschreibungen. Außerdem entwickeln sich die Personen sehr gemächlich, so dass man sich ihnen langsam nähert und sie dabei auch Veränderungen durchmachen dürfen.

Ich mochte auch, dass die Heldin Vaasa kompliziert und misstrauisch ist und keine dieser naiven mädchenhaften Mädels, die so oft durch Fantasystories hüpfen. Und ebenso mochte ich, dass die Welt sehr politisch und sehr komplex daherkommt. Man merkt, dass die Autorin sich Zeit lässt, was aber vollkommen in Ordnung ist, da es ja ein erster Teil ist.

Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund. Es ist dadurch eine ganz natürliche und gemächliche Entwicklung. Wohltuend normal.

Ach ja, was mir nicht gefallen hat. Leider gibt es noch keine Ankündigung von Band 2. Kann es kaum erwarten.

Veröffentlicht am 26.02.2025

macht warm ums Herz

Zuhause in Virgin River
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Ein neues Buch von Robyn Carr lesen ist wie heimkommen an einen lieb gewonnenen Ort. Zu Leuten die man kennt aber auch um neue Menschen kennen zu lernen.

Diesmal sind es Leslie und Connor. Beide durch ...

Ein neues Buch von Robyn Carr lesen ist wie heimkommen an einen lieb gewonnenen Ort. Zu Leuten die man kennt aber auch um neue Menschen kennen zu lernen.

Diesmal sind es Leslie und Connor. Beide durch vergangene Beziehungen und Ehen vorsichtig geworden. Beide aber ziemlich schnell aneinander interessiert auch wenn der Kopf erst mal was anderes sagt. Diesmal gibt es zusätzliche Verwicklungen, da Connor eigentlich im Zeugenschutz ist und deshalb noch zusätzlich Geheimnisse mit sich herumschleppt.

Ich hab mal wieder genau das bekommen, was ich mir von diesem Buch erhofft hatte. Eine nette Liebesgeschichte, sympathische Darsteller mit teils ganz normalen, teils etwas speziellen Problemen, die ganz gemächlich auf ein Happy End zu segeln. Das ist sicherlich keine gehobene Literatur aber fürs Herz und die gute Laune manchmal sehr heilsam und genug.

Veröffentlicht am 25.02.2025

Quinn-Qualität

Bevelstoke – Die Geheimnisse eines Gentlemans
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Wie immer wurde ich herrlich unterhalten von diesem Julia-Quinn-Roman. Besonders gefällt mir, dass die Personen des letzten Bandes als Randpersonen eine Rolle spielen - wir also erfahren, wie es mit ihnen ...

Wie immer wurde ich herrlich unterhalten von diesem Julia-Quinn-Roman. Besonders gefällt mir, dass die Personen des letzten Bandes als Randpersonen eine Rolle spielen - wir also erfahren, wie es mit ihnen weitergeht - und dass wir den guten Sebastian auch schon kennen. Ein Womanizer, einer vor dem man sich als Frau doch eher in Sicherheit bringen sollte, da er meist keine ehrlichen Absichten hat. Aber wenn dann doch die Liebe zuschlägt und diese auch noch die liebenswerte Annabel ist, dann wird es einfach sehr amüsant. Die Dialoge sind erfrischend, das Liebesprickeln macht gute Laune und ein wunderbares Kopfkino.

Wie immer ein toller Liebesroman. Ich staune, dass Frau Quinn mich immer wieder packt. Auch wenn das Thema immer das gleiche ist und die Zutaten durchaus eine gewissen Vorhersehbarkeit haben. Macht nichts. Sie mixt es einfach gut.