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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

schönes Kinderbuch über Mut, Freundschaft und den Glauben in sich selbst

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Schon das Cover lässt bei diesem Buch ein fantasievolles Abenteuer erwarten und man wird nicht enttäuscht. Artemis Reise auf der Dreamcatcher ist sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Ich fand den ...

Schon das Cover lässt bei diesem Buch ein fantasievolles Abenteuer erwarten und man wird nicht enttäuscht. Artemis Reise auf der Dreamcatcher ist sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Ich fand den Schreibstil für die junge Zielgruppe sehr gut und auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Man kann gut mit Artemis mitfiebern und das Buch bleibt durchweg sehr spannend. Das Ende kam für meinen Geschmack etwas abrupt, war aber an sich wirklich schön.

Ich fand es etwas schade, dass die meisten der Charaktere leider eher blass bleiben und Artemis Handlungen konnte ich nicht immer wirklich nachvollziehen. Allerdings gehöre ich auch eher nicht zur Zielgruppe und habe als Erwachsene wohl einen kritischeren Blick.

Für Kinder ist das Buch auf jeden Fall sehr gut geeignet und ich kann es kleinen Fantasyfans nur wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 03.04.2025

spannender Krimi für Kids

Tod im Samtmantel
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Die Geschichte ist spannend und flüssig erzählt und lässt sich gut lesen. Grace ist eine sehr sympathische Protagonistin, ebenso wie ihre Freundin Suzy. Ich fand es schön, dass man neben der Suche nach ...

Die Geschichte ist spannend und flüssig erzählt und lässt sich gut lesen. Grace ist eine sehr sympathische Protagonistin, ebenso wie ihre Freundin Suzy. Ich fand es schön, dass man neben der Suche nach dem toten Mädchen und ihrem Mörder auch immer wieder Einblicke in den normalen Alltag von Grace und Suzy bekam. Die Mischung ist wirklich gut gelungen. Auch die Ermittlungen der beiden Mädchen fand ich gut beschrieben.

Die Visionen von Grace haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie sind in kursiver Schrift gehalten und heben sich so gut vom Rest des Buches ab. Außerdem geben sie dem Krimi nochmal eine ganz andere Wendung.

Aus Erwachsener Sicht hatte die Geschichte für mich leider ein paar Schwächen. Manches macht nicht so richtig Sinn und einige Sachen fügen sich ein bisschen zu perfekt, aber wahrscheinlich bin ich da einfach zu kritisch. Mein Patenkind ist jetzt genauso alt wie die Protagonistin Grace und fand das Buch sehr gut.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

düster und atmosphärisch, aber stellenweise etwas langatmig

A Dark and Drowning Tide
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Als erstes ist mir hier das wunderschöne Cover aufgefallen. Es hat etwas düsteres an sich, dass mich sofort neugierig gemacht hat. Auch der Klappentext klang sehr spannend, nach einer Mischung aus Fantasy ...

Als erstes ist mir hier das wunderschöne Cover aufgefallen. Es hat etwas düsteres an sich, dass mich sofort neugierig gemacht hat. Auch der Klappentext klang sehr spannend, nach einer Mischung aus Fantasy und Murder Mystery. Leider konnte das Buch dieses Versprechen nicht ganz halten.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Loreley erzählt, wodurch man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Auf den ersten Blick wirkt sie nicht gerade sympathisch. Sie ist eher schroff und unnahbar. Trotzdem ist sie ein durchaus spannender Charakter. Auch die restlichen Charaktere sind interessant, bleiben aber für meinen Geschmack etwas zu blass. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen und teilweise auch ihre Motive einfach nicht nachvollziehen.

Das Rätsel um den Tod von Loreleys Mentorin kam für mich ebenfalls zu kurz. Ich hatte eher das Gefühl, als würde die Frau sehr schnell in Vergessenheit geraten, was sehr schade war.

Wirklich gut gefallen hat mir dagegen die düstere Atmosphäre der Geschichte. Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil, sodass man sich die Schauplätze gut vorstellen kann. Die verzwickten Beziehungen der Charaktere untereinander waren ebenfalls sehr interessant, genauso wie die Enemies-to-Lovers Story zwischen Loreley und Silvia. Spannend fand ich die Idee, wie Magie in dieser Welt funktioniert und die magischen Wesen. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen doch etwas mehr Info gewünscht.

Gerade in der ersten Hälfte fand ich das Buch auch teilweise etwas langatmig. Hier hätte man meiner Meinung nach gerne ein bisschen was kürzen dürfen. Erst in der zweiten Hälfte zieht die Spannung dann an. Das Ende hat mir gut gefallen und es wurden auch alle Fragen beantwortet.

Mein Fazit: Eine nette Geschichte in einem tollen Setting, die sich leider stellenweise sehr zäh liest. Trotzdem würde ich das Buch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 24.02.2025

nette Lovestory mit einigen Klischees

Dark Cinderella
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Im Großen und Ganzen hält dieses Buch, was es verspricht. Man bekommt eine hübsche Lovestory zwischen einem Prinzen und einer Bürgerlichen. Was für mich dabei leider viel zu kurz kommt, ist die Geschichte ...

Im Großen und Ganzen hält dieses Buch, was es verspricht. Man bekommt eine hübsche Lovestory zwischen einem Prinzen und einer Bürgerlichen. Was für mich dabei leider viel zu kurz kommt, ist die Geschichte um die verschwundene Freundin der Protagonistin. Man erfährt so gut wie nichts über Alva. Sie bleibt eine blasse Randnotiz. Dafür nimmt die Liebesgeschichte sehr viel Raum ein und man hat immer wieder das Gefühl, dass Sofia komplett vergisst, warum sie eigentlich die Anstellung im Schloss wollte.

Sofia ist immerhin eine wirklich sympathische Protagonistin. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die sich nichts gefallen lässt und ihren eigenen Kopf hat. Auch ihre Großmutter fand ich sehr charmant.

Maximilian war mir dafür zu sehr der Klischee-Traumprinz. Er war mir zu glatt und irgendwie zu wenig echt. Alles in allem zu perfekt. Seine Schwester Linnea bekommt dafür das Klischee der Party-Prinzessin verpasst. Aber dadurch wirkt sie immerhin noch interessanter als ihr Bruder, weil sie einfach auch Schwächen hat.

Das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger, der natürlich die Neugier auf den nächsten Band schüren soll. Da ich allerdings befürchte, dass auch hier die Lovestory wieder im Vordergrund steht, weiß ich noch nicht, ob ich den wirklich lesen muss.

Wer auf royale Lovestories steht und sich an Klischees nicht stört, wird mit diesem Buch aber auf jeden Fall sehr viel Freude haben.

Veröffentlicht am 24.02.2025

niedliche Idee, aber man hätte mehr draus machen können

Papas Tattoos
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Also die Idee von diesem Buch fand ich wirklich super. Tattoos werden in Kinderbüchern ja kaum thematisiert, damit haben inzwischen so viele Menschen welche. Dass die Tattoos des Papas nachts lebendig ...

Also die Idee von diesem Buch fand ich wirklich super. Tattoos werden in Kinderbüchern ja kaum thematisiert, damit haben inzwischen so viele Menschen welche. Dass die Tattoos des Papas nachts lebendig werden, hat sich also richtig cool angehört.

Und im Grunde ist es das auch. Die Illustrationen sind großartig und sehr liebevoll gemacht. Die Sprache ist kindgerecht und einfach verständlich. Aber für meinen Geschmack wäre da einfach noch mehr drin gewesen. Die kleinen Geschichten zu den Tattoos sind alle extrem kurz und oberflächlich gehalten. Auch erfährt man überhaupt nicht, warum Emilia bei ihrem Papa lebt und was mit der Mutter ist. Mir hätte hier einfach ein bisschen mehr Inhalt besser gefallen.

Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich süßes Bilderbuch, dass durch ein ungewöhnliches Thema besticht.