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anne_bier

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2025

Sehr schön, aber nicht ganz so stark wie Band 1

Mondia-Dilogie 2: Twisted Treason
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Sim und Remy haben es geschafft, sie haben die Weltenbibliothek Mondia gerettet. Doch Ihre Freude ist nur von kurzer Dauer. Denn die Novas, die größten Feinde der Weltenschreiber, haben Sim entführt. ...

Sim und Remy haben es geschafft, sie haben die Weltenbibliothek Mondia gerettet. Doch Ihre Freude ist nur von kurzer Dauer. Denn die Novas, die größten Feinde der Weltenschreiber, haben Sim entführt. Für Remy steht die Rettung von Sim an erster Stelle, doch die Weltenschreiber sehen das anders. Für sie hat die Rettung der Mondia oberste Priorität. Remy ist auf sich allein gestellt und sucht nach Antworten. Dabei deckt sie ein Geheimnis über ihre eigene Herkunft auf, das ihre gesamte Welt ins Wanken bringt. Umgeben von Verrat und Lügen scheint sie niemandem mehr trauen zu können.

Der zweitn Band der Mondia-Dilogie hat mir auch sehr gut gefallen. Für mich war Band 1 aber weitaus stärker. Es war toll wieder nach Paris und in den Untergrund zurückzukehren und zu erfahren wie es für Remy und Sim weitergeht.

Beim ersten Band hat mir gefallen, dass Remy und Sim ständig zu einem neuen Ort gereist sind und dort immer etwas erlebt haben. Das hat mir im zweiten Band etwas gefehlt. Es ist auch einiges passiert und sie sind gereist, aber das war immer nur von kurzer Dauer und für mich auch nicht so schön ausgeschmückt wie in Band 1. Nichtsdestotrotz eine gelungene Fortsetzung. Ich bin mir sicher das ich die Mondia-Dilogie nicht zum ersten Mal gelesen habe.

Auch wenn es nur eine Dilogie ist, schreit das Ende für mich nach einer weiteren Fortsetzung

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Spannend, aber für mich nicht so fesselnd wie ursprünglich erwartet

Gestehe
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Vor vier Jahren wurde der Wieder Chefinspektor Johann „Jacket“ Winkler durch einen spektakulären Fall zur nationalen Berühmtheit. Er hat sogar ein Buch über den Fall herausgebracht, das ein Bestseller ...

Vor vier Jahren wurde der Wieder Chefinspektor Johann „Jacket“ Winkler durch einen spektakulären Fall zur nationalen Berühmtheit. Er hat sogar ein Buch über den Fall herausgebracht, das ein Bestseller wurde, und genießt seither das Rampenlicht. Doch jetzt muss sich Jacket erneut beweisen. Gemeinsam mit seinem jungen, unerfahrenen Kollegen Mohammad „Mo“ Moghaddam wird er an einen mysteriösen Tatort gerufen. Das Opfer wurde grausam ermordet und mit einem blutigen Wort markiert: GESTEHE. Während Mo fieberhaft an der Aufklärung arbeitet, um endlich von seinen Kollegen ernstgenommen zu werden, scheint Jacket etwas zu verbergen. Denn was niemand weiß: Er kennt den Tatort – aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Roman, der ebenfalls GESTEHE heißt. Und das Morden darin hat gerade erst begonnen.

„Sie dachten, Sie würden mich holen. Dabei bin ich es, der Sie holt. Einen nach dem anderen. Die Rechnung muss beglichen werden. Bis zum letzten Leben.“ Dieser Satz sowie der zweiseitige Prolog, haben mir beim Lesen das Blut in den Adern frieren lassen. Leider wurde ich letztendlich etwas enttäuscht. Denn die fesselnde Spannung wie ich Sie am Anfang empfunden habe, hielt nicht lange an. Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen, obwohl ich es mir spannender, fesselnder und erbarmungsloser vorgestellt hatte.

Zu Anfang ist das Buch sehr langatmig und wird vielleicht von dem ein oder anderen Leser als zäh empfunden. Wir erhalten einen Einblick in das Leben von Jacket und seinem Kollegen Mo. Für mich war dieser Teil sehr unterhaltsam, denn ich mochte den Schreibstil sehr. Die Art und Weise wie die beiden Charaktere Ihre Umwelt und die darin enthaltenen Personen wahrnehmen und beschreiben hat mich sehr amüsiert. Jacket beispielsweise betitelt einen älteren mürrischen Kollegen als „alten Furz“ oder Korinthenkacker.

Nachdem der Start etwas langatmig war, tauchen wir tiefer in den Fall ein. Für mich persönlich gingen einige Dinge viel zu schnell. Die Ereignisse und Wendungen überschlagen sich. Ich möchte hier nicht zu viel ins Detail gehen, da ich nicht spoilern möchte. Es kommt abschließend auch noch zu einer sehr actionreichen Szene, die ich persönlich nicht wirklich verstanden habe bzw. nachvollziehen konnte.

Was ich sehr mochte war, dass der Leser in dem Buch auch immer wieder mit aktuellen Themen konfrontiert wird. Mo hat beispielsweise stark mit dem Thema Rassismus zu kämpfen, sei es im beruflichen, als auch privaten Bereich.

Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch gefallen hat. Optisch ist es ebenfalls ein Eyecatcher und ich mochte den Schreibstil sehr. Weniger als vier Sterne hat es aus meiner Sicht nicht verdient. Einen Punkt ziehe ich jedoch ab, da ich mir gewünscht hätte, dass mich das Buch mehr schockiert und erschüttert.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Geht so!

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Nachdem Liv von der Uni geflogen ist, sieht sie nur noch eine Chance: ein Autorenwettbewerb, der den nächsten Weltbestseller kürt. Sie reist nach Korfu um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Sie möchte nicht ...

Nachdem Liv von der Uni geflogen ist, sieht sie nur noch eine Chance: ein Autorenwettbewerb, der den nächsten Weltbestseller kürt. Sie reist nach Korfu um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Sie möchte nicht gewinne, ihr geht es darum auf ihren Webtoon aufmerksam zu machen. Bis Liv in das Spiel um die heißbegehrten Küsse der Musen gezogen wird. Auf sie warten tödliche Rivalen und jeder Kuss wird zur Gefahr.

Optisch gefällt mit das Buch sehr gut. Auf dem Cover sehen wir Liv und Flame als wunderschöne Illustration. Hier wurde wirklich ganze Arbeit geleistet. Zusätzlich verfügt das Buch über einen tollen Farbschnitt. Das Buch ist ein absoluter Hingucker.

Inhaltlich, geht so. Der Leseeindruck war ok und ich fand ihn vielversprechend, sodass ich mich für das Buch als Wunschbuch entschieden habe. Insgesamt war mir die Geschichte und der Charakter von Liv allerdings zu oberflächlich. Vom Schreibstil her war das Buch gut zu lesen. Der Humor und die Nebenhandlungen waren nicht mein Fall und teilweise sehr übertrieben. Was mir sehr gut gefallen hat war das Setting. Ich fand die Atmosphäre toll. Auch an sich die Idee zu diesem Buch finde ich nicht schlecht. Die Umsetzung hat mir allerdings nicht gefallen. Das Buch hat mir mehrfach Anlass zum Fremdschämen gegeben.

Der Charakter von Flame hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr mysteriös und auch bis zum Schluss erfährt man nicht viel über ihn. Ich fand ihn nett, zuvorkommend und er versucht einfach zu allen einen guten Draht zu haben. Der nette Kerl von nebenan ist er aber auch nicht.
Nachdem Liv von der Uni geflogen ist, sieht sie nur noch eine Chance: ein Autorenwettbewerb, der den nächsten Weltbestseller kürt. Sie reist nach Korfu um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Sie möchte nicht gewinne, ihr geht es darum auf ihren Webtoon aufmerksam zu machen. Bis Liv in das Spiel um die heißbegehrten Küsse der Musen gezogen wird. Auf sie warten tödliche Rivalen und jeder Kuss wird zur Gefahr.

Optisch gefällt mit das Buch sehr gut. Auf dem Cover sehen wir Liv und Flame als wunderschöne Illustration. Hier wurde wirklich ganze Arbeit geleistet. Zusätzlich verfügt das Buch über einen tollen Farbschnitt. Das Buch ist ein absoluter Hingucker.

Inhaltlich, geht so. Der Leseeindruck war ok und ich fand ihn vielversprechend, sodass ich mich für das Buch als Wunschbuch entschieden habe. Insgesamt war mir die Geschichte und der Charakter von Liv allerdings zu oberflächlich. Vom Schreibstil her war das Buch gut zu lesen. Der Humor und die Nebenhandlungen waren nicht mein Fall und teilweise sehr übertrieben. Was mir sehr gut gefallen hat war das Setting. Ich fand die Atmosphäre toll. Auch an sich die Idee zu diesem Buch finde ich nicht schlecht. Die Umsetzung hat mir allerdings nicht gefallen. Das Buch hat mir mehrfach Anlass zum Fremdschämen gegeben.

Der Charakter von Flame hat mir sehr gut gefallen. Er ist sehr mysteriös und auch bis zum Schluss erfährt man nicht viel über ihn. Ich fand ihn nett, zuvorkommend und er versucht einfach zu allen einen guten Draht zu haben. Der nette Kerl von nebenan ist er aber auch nicht.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Ein netter Roman der für Heiterkeit sorgt!

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich
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Für mich war es der erste Band von Renate Bergmann. Ich hatte keine Probleme in die Geschichte rein zu finden und bei den Charakteren habe ich schon kurz nach Beginn gewusst um wen es sich handelt.

Renate ...

Für mich war es der erste Band von Renate Bergmann. Ich hatte keine Probleme in die Geschichte rein zu finden und bei den Charakteren habe ich schon kurz nach Beginn gewusst um wen es sich handelt.

Renate Bergmann wohnt in Berlin-Spandau und hat eine kleine Einliegerwohnung auf dem Land. Im Dorf liegt einiges im Argen und Renate ist nach kurzer Zeit klar, dass hier etwas geändert werden muss. Allerdings ist der Bürgermeister Herr Brummer ein richtiger Schnösel und absolut nicht engagiert. Renate ist der Meinung, dass sie das besser kann. Herr Brummer lässt sich das nicht zweimal sagen und fordert sie für die kommende Wahl heraus. Was hat Renate mit Ihrer Zustimmung da nur getan.

Renate ist 82 Jahre und auf Zack. Sie lebt alleine in einer Wohnung in Berlin-Spandau. Es ist gleich klar, dass man ihr nichts vormachen kann. Sie weiß zu allem etwas und geht absolut mit der Zeit.

Im Großen und Ganzen hat mir der neue Roman von Renate Bergmann ganz gut gefallen. Ich habe mich unterhalten gefühlt. Mir war teilweise alles etwas zu langatmig. Renate hat zu allem eine Meinung und weiß alles. Das wurde auch immer sehr ausschweifend berichtet. Vermutlich ist es genau das was Renate Bergmann ausmacht. Mir war es teilweise aber leider etwas zu viel.
Für mich war es der erste Band von Renate Bergmann. Ich hatte keine Probleme in die Geschichte rein zu finden und bei den Charakteren habe ich schon kurz nach Beginn gewusst um wen es sich handelt.

Renate Bergmann wohnt in Berlin-Spandau und hat eine kleine Einliegerwohnung auf dem Land. Im Dorf liegt einiges im Argen und Renate ist nach kurzer Zeit klar, dass hier etwas geändert werden muss. Allerdings ist der Bürgermeister Herr Brummer ein richtiger Schnösel und absolut nicht engagiert. Renate ist der Meinung, dass sie das besser kann. Herr Brummer lässt sich das nicht zweimal sagen und fordert sie für die kommende Wahl heraus. Was hat Renate mit Ihrer Zustimmung da nur getan.

Renate ist 82 Jahre und auf Zack. Sie lebt alleine in einer Wohnung in Berlin-Spandau. Es ist gleich klar, dass man ihr nichts vormachen kann. Sie weiß zu allem etwas und geht absolut mit der Zeit.

Im Großen und Ganzen hat mir der neue Roman von Renate Bergmann ganz gut gefallen. Ich habe mich unterhalten gefühlt. Mir war teilweise alles etwas zu langatmig. Renate hat zu allem eine Meinung und weiß alles. Das wurde auch immer sehr ausschweifend berichtet. Vermutlich ist es genau das was Renate Bergmann ausmacht. Mir war es teilweise aber leider etwas zu viel.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Wunderschön illustriertes Wimmelbuch mit Punktabzug für die Geschichte

Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland
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Das Wimmelbuch von Sternenschweif ist wunderschön illustriert und es gibt auf jeder Seite tolle Dinge zu entdecken. Das Buch ist für mich eher zum Anschauen als zum Lesen geeignet. Die Geschichte ist meiner ...

Das Wimmelbuch von Sternenschweif ist wunderschön illustriert und es gibt auf jeder Seite tolle Dinge zu entdecken. Das Buch ist für mich eher zum Anschauen als zum Lesen geeignet. Die Geschichte ist meiner Meinung nach nicht stimmig mit den Bildern. Gleich am Anfang hat mich die Geschichte etwas verwirrt und ich habe mich gefragt ob ich etwas überlesen habe.

Zu Anfang sprechen die Einhornältesten miteinander und sind sich einig, dass sie Hilfe von Sternenschweif und Laura benötigen. Was passiert ist und warum sie Hilfe benötigen ist unklar. Danach sieht man nur noch das kleine Fohlen Schimmerhorn, dass sehr traurig ist weil es nicht weiß wann es Geburtstag hat. Sternenschweif und Laura ist sofort klar, dass sie dem Einhornfohlen helfen möchten. Ob das nun das gleiche Problem ist weshalb die Einhornältesten die beiden gerufen haben erfährt man nicht. Beim Trollgeburtstag liest man von einem seltsamen Fluggerät, dass mit vier Trollkindern an Bord davon schwebt. Auf den Bildern sind allerdings nur vier kleine Trolle zu sehen die an einem Gegenstand arbeiten der ein Fluggerät sein könnte.

Für mich sind die Bilder und Texte daher nicht sehr gut aufeinander abgestimmt und gerade das ist es, was ich an Wimmelbüchern besonders mag. Nachdem man den Text gelesen hat begibt man sich auf die Suche das Gelesene zu finden. Zum anschauen wirklich schön, aber ich denke gerade bei Kleinkindern die sowieso sehr neugierig sind, könnten einige Fragen aufkommen.

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