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Veröffentlicht am 31.07.2018

Weit weg von Verona

Weit weg von Verona
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Handlung:
Egal in welcher Situation sich Jessica befindet, sie sagt stets ihre Meinung, egal ob erwünscht oder unerwünscht. Durch diese Besonderheit fällt sie in dem kleinen englischen Badeort auf und ...

Handlung:
Egal in welcher Situation sich Jessica befindet, sie sagt stets ihre Meinung, egal ob erwünscht oder unerwünscht. Durch diese Besonderheit fällt sie in dem kleinen englischen Badeort auf und kommt in verschiedene Situationen. Doch darum kümmert sich das Mädchen nur kaum, sie konzentriert sich vollkommen auf ihr Ziel: Schriftstellerin zu werden.

Meinung:
Das Cover ist recht zurückhaltend, das gemalte Mädchen steht im Vordergrund. Die Farben sind sehr stimmig gewählt, jedoch ist es auch etwas nichtssagend und nicht sehr auffällig. Hier fehlt mir noch das gewisse Etwas, welches dem Cover Ausdruck verleiht und markant ist, sodass man nicht daran vorbeigehen kann.

Bei dem Buch habe ich lange Zeit überlegt, ob es mich denn wirklich interessiert, oder ob ich abgeneigt bin. Grund dazu war die Inhaltsangabe. Sie war mir viel zu vage, ohne richtige Details. Zum Beispiel steht zwar darin, dass die Hauptprotagonistin ein Mädchen ist, jedoch gibt es Information über das Alter von ihr. Dies fände ich allgemein sehr hilfreich, weil ich mir nach dem Lesen des Klapptextes nicht vorstellen konnte, in welcher Altersklasse sich die Protagonistin befindet und daher unsicher war, ob mir ein Jugendbuch vorliegt, oder doch eher ein klassischer Roman. Hätte am Anfang nicht der Zusatz gestanden, dass eine Mädchenfigur ihre Ereignisse schildert, hätte ich mir eher vorgestellt, dass Jessica erwachsener ist und nicht erst um die 13 Jahre alt ist.

Trotzdem hat mich der Roman irgendwie nicht losgelassen. Ich hatte einfach das Bedürfnis, mir die Leseprobe mal anzuschauen und dadurch mehr Informationen zu erhalten. Diese fand ich dann große klasse. Mir gefiel es richtig gut, wie alles geschildert wurde und besonders die Darstellung von Jessica.
Trotzdem konnte mich der Roman nach ungefähr 100 Seiten nicht mehr fesseln. Die Spannung und auch mein Interesse war einfach dahin und ich musste mich zwingen, dem Roman zu folgen.

Während ich Jessica anfangs noch unglaublich interessant fand, ging sie mir mit der Zeit auf die Nerven. Zum einen hat sie sich nicht weiterentwickelt, obwohl der Roman wenige Jahre umfasst, in denen sie sich von einem Kind zum Teenager entwickelt. Trotzdem bleibt sie ziemlich naiv und nervig. Bei vielen Dingen war ich mir unsicher, ob die Protagonistin dies wirklich erlebt oder sie gerade nur einen Traum schildert. Dafür waren dann doch einige Situationen und Handlungen zu absurd, fern der Realität.
Besonders positiv fand ich bei ihrer Figur, wie selbstreflektiert sie ist. Trotzdem hat sie sich für mich nicht weiterentwickelt und ist nicht reifer geworden, sondern noch genauso kindlich wie am Anfang.

Die anderen Protagonisten fand ich durchweg merkwürdig. Sie wirkten steif und starr, ohne einen Hauch von Lebendigkeit. Alle wirken zerstreut und genauso absurd wie einige Teile der Handlung. Keinen von ihnen fand ich auch nur ansatzweise sympathisch, dafür verkörperten sie zu wenig Menschlichkeit.

Es herrschte eine locker Schreibweise vor, die das Lesen an sich leicht gestalten und ein fixes vorankommen in der Handlung zulassen. Viele Ereignisse und Geschehnisse wirken zufällig und willkürlich, wodurch sich bei mir, wie schon erwähnt, ein Gefühl des Zweifels eingestellt hat, weil ich mir bei vielen Dingen unsicher war, ob sie wirklich so passiert sind.

Fazit:
Ich hatte nach der Leseprobe große Erwartungen, welche nicht gehalten wurden. Das Buch wird mir wahrscheinlich kaum in Erinnerung bleiben, dadurch ist zu wenig passiert und hat mich nicht genug mitgenommen.

Veröffentlicht am 19.07.2017

Kein Tag mehr ohne dich

Kein Tag mehr ohne dich
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Die junge Estelle war glücklich verlobt mit Wyatt, als dieser durch ein Unglück stirbt. Danach ändert sich für sie alles. Sie verkauft das gemeinsame Haus und zieht bei ihrem älteren Bruder Victor ein. ...

Die junge Estelle war glücklich verlobt mit Wyatt, als dieser durch ein Unglück stirbt. Danach ändert sich für sie alles. Sie verkauft das gemeinsame Haus und zieht bei ihrem älteren Bruder Victor ein. Dort will Elle noch ein wenig ihre Wunden lecken und in Ruhe um den Verstorbenen trauern. Doch in dem Haus ihres Bruders trifft sie Oliver wieder. Der Oliver, der in ihrer Jugend schon einmal ihr Herz wie im Sturm erobert hat. Und gebrochen hat. Wird dies nun wieder geschehen?

Das Cover ist sehr auffallend und knallig, wodurch es mir bestimmt auch in einer Buchhandlung ins Auge gesprungen wäre. Besonders gut gefällt mir, dass das Cover auch einen Bezug auf das Buch hat, welcher einem erst beim Lesen auffällt.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Sowohl die Schreibweise, als auch der Inhalt klangen für mich sehr vielversprechend und ich hatte mich an diesem Zeitpunkt schon auf eine romantisch-kitschige, aber auch teilweise lustige Geschichte gefreut. Leider hat sich dies im Verlauf des Romans gewandelt, es gab einige Szenen und Ausdrucksweisen, die ich persönlich als zu viel empfunden habe. Diese Szenen hätte ich am liebsten übersprungen, weil sie zum einen nicht zu meiner Erwartung gepasst haben, und zum anderen fand ich sie nicht gut beschrieben. Die romantischeren/erotischeren Szenen hatten auf mich die Wirkung, dass sie sehr schnell geschrieben wurden.

Die Protagonisten waren ganz nett beschrieben, aber mit keinem wurde ich wirklich warm. Ich konnte mir leider keinen einzigen wirklich vorstellen oder sie als sympathisch empfinden.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Geschichte nicht nur aus der Sichtweise von Estelle geschrieben wurde, wie ursprünglich gedacht. Sie zeigt dem Leser lediglich die Gegenwart. Die Vergangenheit wurde aus Olivers Sicht geschrieben. Dadurch kann man viele Handlungen und Gedanken viel besser nachvollziehen.

Die Geschichte an sich fand ich ganz gut, besonders, dass die Handlung ungefähr ein Jahr nach Wyatts Tod einsetzt und nicht die direkte Zeit nach seinem Tod beschrieben wird. Jedoch war mir das Buch an vielen Stellen viel zu langatmig. Teilweise drehte sich für mich die Handlung im Kreis und immer wieder wurden die selben Zweifel und Bedenken auf den Tisch gebracht. Ich war irgendwie erleichtert, als dann endlich alles geklärt war und das Buch zu Ende war. Das ganze hin und her war mir mit der Zeit doch sehr langweilig.

Ein Liebesroman, der nicht neu erfunden wurde, den ich aber schon besser gelesen habe.

Veröffentlicht am 01.05.2025

Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah

Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah
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Handlung
Småland 1852
Algot Olsson ist der Sohn eines Schweinezüchters und eigentlich steht ihm eine vielversprechende Zukunft bevor. Doch dann wird seine Familie Opfer von Intrigen und ihm bleibt nur ...

Handlung
Småland 1852
Algot Olsson ist der Sohn eines Schweinezüchters und eigentlich steht ihm eine vielversprechende Zukunft bevor. Doch dann wird seine Familie Opfer von Intrigen und ihm bleibt nur noch ein Destillierapparat und ein Kartoffelacker. Algot macht sich den Apparat zunutze und beginnt, richtig guten Schnaps zu brennen. Sein Kundenstamm wächst, allerdings gibt es auch noch den missgünstigen Graf Bielkegren, der ihn mit allen Mitteln sabotiert.
Doch Algot hat Freunde an seiner Seite, die ihn unterstützen, allen voran der Druckermeister Helmut mitsamt seiner Tochter Anna Stina. Sie trotzen dem Grafen und verhelfen dem Schwarzgebrannten zu noch mehr Erfolg. Der Schnaps gilt als Wundermittel, doch hilft er auch bei hoffnungsloser Verliebtheit?

Meinung
Von Jonas Jonasson hab ich die letzten zwei Werke gelesen, die mich richtig gut unterhalten haben. Sie stellten eine willkommene Abwechslung zu meinem sonstigen Leseinteressen da und es war spannend zu verfolgen, welch kuriose Wendungen noch auftauchen. Daher wollte ich auch gern sein neuestes Werk lesen und habe mich sehr über das Rezensionsexemplar gefreut, ein herzliches Dankeschön an das Bloggerportal von PenguinRandomhouse!

Ich war extrem gespannt auf die Geschichte und hatte viele Erwartungen. Tatsächlich geht’s auch sehr vielversprechend los. Man lernt die Protagonisten, sowie deren Lebenssituationen kennen und schon da zeigten sich erste merkwürdige, aber sehr unterhaltsame Züge der Protagonisten. Auch die Sprache war sehr fein und es gibt einen steten Fortschritt der Handlung, was mir sehr gefallen hat. Auf unnütze Momente wurde verzichtet, wodurch ein recht kompakter Eindruck entstand.

Die Sprache lässt sich flüssig lesen, sie wirkt häufig lebendig und zeichnet von den Protagonisten und allerhand Ereignissen sehr unterhaltsame Bilder. Einige Momente, allen voran die Handlungsorte konnte ich mir ziemlich bildhaft vorstellen. Es wurde versucht, den Personen viel Leben einzuhauchen, was stellenweise auch gelungen ist. Vor allem Algot sticht dabei heraus, er wurde am ausführlichsten beschrieben und war mir letztendlich auch die sympathischste Figur.

Der Roman zeichnet sich vor allem durch kuriose Momente und Figuren aus, was an sich eine unterhaltsame Mischung darstellen könnte. Allerdings hatte ich irgendwann den Eindruck, dass die Geschichte sich nur sehr langsam fortbewegt und es kaum Fortschritte gibt. Es entstanden Längen, zudem wurde die anfängliche Leichtigkeit verloren. Der Reiz ging verloren und damit auch mein Enthusiasmus, weiterlesen zu wollen. Tatsächlich bin ich ab der Hälfte des Buches dazu übergegangen, die Seiten nur noch zu überfliegen, was mir letztendlich auch vollkommen gereicht hat.

Fazit
Ich war extrem gespannt, hatte viele Erwartungen und nach einem vielversprechenden Anfang hatte ich ein richtig gutes Gefühl für die weitere Geschichte. Es war unterhaltsam, lustig und wunderbar kurios, das hatte ich mir auch für den Rest des Romans gewünscht. Leider ging die Leichtigkeit, der Schwung verloren, irgendwann entstanden Längen und ich habe damit begonnen, die Seiten nur noch zu überfliegen. So richtig mitreißen konnte mich die Geschichte nicht, ich hatte mehr erwartet.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2025

Schwestern im Geiste

Schwestern im Geiste
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Mir stand die Handlung vom ersten Teil noch lebendig vor Auge, daher hatte ich einen leichten Start in die Geschichte. Zudem gibt es zwar eindeutig eine Verbindung zum Auftakt, allerdings setzt die Story ...

Mir stand die Handlung vom ersten Teil noch lebendig vor Auge, daher hatte ich einen leichten Start in die Geschichte. Zudem gibt es zwar eindeutig eine Verbindung zum Auftakt, allerdings setzt die Story auch nicht nahtlos aufeinanderfolgend an, sodass es gar nicht so wichtig ist, wie intensiv man sich noch an Band eins erinnert.

Als hilfreiches Extra gibt’s am Anfang des Buches eine Auflistung der handelnden Personen. Einige davon sind alte Bekannte, einige kommen neu hinzu. Ein hilfreiches Extra, wenngleich ich keinerlei Probleme damit hatte, die Figuren wiederzuerkennen und einzuordnen.

Es wurde eine Sprache genutzt, die leicht und lebendig lesbar ist, die Situationen solide und angenehm umschreibt. Die einzelnen Szenen wurden anschaulich umschrieben, sowohl die Figuren, als auch die Handlungsorte konnte ich mir ganz gut vorstellen. Allerdings finde ich, dass die Stimmung sehr mau war, atmosphärisch kam bei mir leider gar nichts rüber. Was dazu geführt hat, dass kein rechter Lesefluss entstanden ist, die Geschichte so n bissl vor sich hergetröpfelt ist. Es gab nur wenig Spannung vorhanden und auch diesmal find ich es wieder schad, dass sich die Handlung irgendwann weg vom Pensionat und hin zu einer Reise bewegt haben. Ich fand es nicht gut, dass sich der Fokus in dieser Hinsicht verschoben hat. Damit ging für mich der Reiz der Geschichte ein wenig flöten und das große Interesse war dahin. Für mich war dies auch der Zeitpunkt, an dem ich begonnen habe, viele Szenen nur noch zu überfliegen. Mich konnte die Story einfach nicht mehr packen und sie wurde langatmig.

Fazit
Ich hatte so einige Erwartungen an die Geschichte und war extrem gespannt darauf, wie es mit dem Pensionat weitergeht, was die Bewohner diesmal alles erleben. Und auch auf das Wiedersehen mit den bekannten Protagonisten hab ich mich gefreut. Anfänglich entstand ein guter Eindruck, es wird ein feiner Start geboten und es zeigte sich viel Potenzial. Leider wurde dieses nicht entfalten und ich war leicht von den Ereignissen, aber auch ein wenig von den Figuren gelangweilt und habe irgendwann damit begonnen, den Roman nur noch sehr oberflächlich zu lesen. Schade, schade, ich wurde nicht überzeugt.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 20.10.2024

Bei der Laterne woll'n wir stehen

Bei der Laterne woll'n wir stehen
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Handlung
Hamburg 1914
Lili und Cord, Cord und Lili. Für beide scheint es die große Liebe zu sein. Bis sich Cord freiwillig für den Kriegsdienst meldet und Lili daraufhin am Boden zerstört zurückbleibt. ...

Handlung
Hamburg 1914
Lili und Cord, Cord und Lili. Für beide scheint es die große Liebe zu sein. Bis sich Cord freiwillig für den Kriegsdienst meldet und Lili daraufhin am Boden zerstört zurückbleibt. Sie gehen im Streit auseinander, für Lili gibt es keinen Grund mehr, in ihrer Heimatstadt zu bleiben. Sie zieht es in die Welt, sie möchte Sängerin werden und die Bühnen erobern. Trotzdem lässt sie die Erinnerung an Cord nicht los...

Meinung
Ich hab den Roman in der Vorschau gesehen, klang gut und ich finde, dass eine schöne Geschichte versprochen wird. Mein Interesse wurde auf jeden Fall geweckt, ich hatte viel Lust darauf, das Buch zu lesen und war gespannt darauf, wie das berühmte Lied „Lili Marleen“ von Lale Andersen in Romanform umgewandelt und angepasst ist. Herzlichen Dank an das Bloggerportal von PenguinRandomhouse für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr darüber gefreut!

Ich habe mit dem Lesen begonnen, ohne mir vorab das Lied angehört zu haben. So grob hatte ich den Inhalt des Liedes im Ohr und wurde daher schnell stutzig, in welche Richtung sich die Geschichte eigentlich entwickelt. Daher habe ich mir den Song angehört und es zeigte sich, dass er nur ganz leicht als Inspiration diente, die Story sich ganz anders entwickelt, als gedacht und anhand des Liedes erwartet. Was an sich nicht schlecht ist, mir erscheint es allerdings unpassend, damit zu werben.

Der Start in die Geschichte ist wirklich nicht schlecht, es geht interessant und abwechslungsreich los. Meine Erwartungen wurden anfangs erfüllt, es liegt ne interessante Geschichte mit historischem Hintergrund und ein bisschen Liebe vor. Ich war gespannt darauf, wie es wohl weitergeht und habe gern weitergelesen. Leider änderte sich das bald. Der Liebesaspekt ist weggefallen, stattdessen begleitet man Lili auf all den Stationen ihres Lebens, von Cord hört man nicht mehr wirklich was. Ich hatte auf eine richtig schöne Liebesgeschichte gehofft, leider wars mit der Liebe schnell vorbei...
Oft wurden Zitate von Künstlern oder von Schriftstellern und Auftritte der damaligen Stars eingebaut. An sich immer ganz schön, allerdings kam mir das hier zu häufig vor. Es wirkte als Mittel, um an Seiten und damit an Umfang zu gewinnen, fügte sich aber nicht komplett und stimmig in die Geschichte ein.
Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Geschichte schnell gelangweilt hat. Es gibt zwar immer wieder Momente, die neuen Schwung in die Geschichte bringen, es aber nicht geschafft haben, mein Interesse wieder auf die Story zu lenken. Ab ungefähr der Hälfte des Buches habe ich die Seiten nur noch überflogen, hat mir vollkommen gereicht.

Lili habe ich anfangs als sympathischen Charakter wahrgenommen, der wahrlich nicht perfekt ist und noch viel Raum zum Wachsen, zur Entwicklung besitzt. Ich war wirklich gespannt darauf, was aus Lili wird und wo sie privat und beruflich in ein paar Jahren steht. Leider entwickelte sie Züge, die ich absolut nicht mochte, sie wirkte verbissen und zu selbstbewusst, jegliche Sympathie, die ich anfangs für sie empfunden habe, war verschwunden.
Die anderen Protagonisten zeigten sich von einer schwachen Seite, sie wirkten nur sehr selten lebendig. Häufig war ich von ihnen gelangweilt und sie waren nur dazu da, um Lili noch mehr in den Vordergrund zu rücken, was deren Selbstverliebtheit natürlich zugute kommt.


Fazit
Leider war es nicht meins. Ich hatte mit ner ganz anderen Geschichte gerechnet, es wurde was anderes versprochen, es gab immer wieder Längen. Die Protagonisten waren null sympathisch, sie sind entweder zu blass oder zu selbstverliebt. Auch die Sprache kann nicht wirklich mitreißen, ihr fehlt die Tiefe, ihr fehlen Emotionen und verschiedene Stimmungen. Mein Enthusiasmus war schnell verschwunden, ab der Hälfte des Buches hab ich die Seiten nur noch überflogen, was mir vollkommen ausgereicht hat. An sich bietet die Geschichte viel Potenzial, welches aber leider nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wurde.

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