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Maria_12

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2025

Fesselnd und emotional

Die Akte Schneeweiß
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Schon alleine das Cover und der Titel zu „Die Akte Schneeweiß“ von Felicitas Fuchs hat mich magisch angezogen und ich wußte sofort, diesen Roman möchte ich lesen und wurde mit keiner Zeile enttäuscht. ...

Schon alleine das Cover und der Titel zu „Die Akte Schneeweiß“ von Felicitas Fuchs hat mich magisch angezogen und ich wußte sofort, diesen Roman möchte ich lesen und wurde mit keiner Zeile enttäuscht. Dieser bewegende Roman über Mut und Verrat, Schuld und Gerechtigkeit ist auf zwei Zeitebenen fesselnd und emotional, aufgebaut.

Bielefeld, 1936. Mathilde Schneeweiß ist Hausmädchen bei einer jüdischen Familie und als es unter dem Nazi Regime für Juden immer gefährlicher wird, verlässt die Ehefrau mit den Kindern das Land und Mathilde wird im Fotolabor zum Filme entwickeln, angelernt. Als ihr Arbeitgeber sein Haus und den Drogeriemarkt verkauft, schickt er Mathilde als Sprechstundenhilfe zu dem Gynokologen Dr. Bönisch. Mathilde verliebt sich in den engagierten Arzt und wird in ein gefährliches Unterfangen hineingezogen. Gemeinsam helfen sie hinter verschlossenen Türen Frauen in Not. Ihr Mut bleibt aber nicht unbemerkt. Kurz vor der Hochzeit stirbt Dr. Bönisch und sie gerät ins Visir der Gestapo. Mathilde, bekommt die wahre Macht der Gestapo zu spüren und wird zur Mitarbeit im Fotolabor gezwungen. Was sie zu sehen bekommt ist entsetzlich und sie vertraut sich ihrem Bruder an, der ihr einziger Vertrauter in dieser schweren Zeit ist. Mathilde begibt sich in große Gefahr …

Bielefeld, 1963. Katja Schilling, ist 14 Jahre alt und träumt davon, Ärztin zu werden. Ihre Eltern haben dafür kein Verständnis und wo sollte auch das Geld herkommen. Verständnis erfährt sie nur von ihrem Großvater bis dieser urplötzlich ohne jede Erklärung verschwindet. Katja und ihre Schwester Heike dürfen nicht mehr nach ihrem Opa Dom fragen und auch seinen Namen nicht mehr erwähnen. Er existiert einfach nicht mehr.
Katja folgt ihrem Traum auch gegen den Willen ihrer Eltern. Fernab von zu Hause und nach einer Ausbildung zur Krankenschwester, holt sie das Abitur nach und beginnt Medizin zu studieren.
Der Verlust ihres Großvaters schmerzt Katja weiterhin und sie versucht, jeder noch so kleinsten Spur nachzugehen um hinter das Familiengeheimnis zu kommen. Erst Jahre später kommt Katja durch Zufall dahinter, was ihrem Großvater passiert ist und was sich hinter seinem damaligen Verschwinden alles verbirgt.

Die Autorin fächert geschickt die Vergangenheit aus unterschiedlichen Perspektiven auf und lässt dazwischen immer wieder Raum für Katjas Entdeckungen. Der Kreis schließt sich und die grausame Wahrheit aus der Vergangenheit kommt ans Tageslicht.

Fazit:
Die Autorin hat ein unglaubliches Gespür für Details, Emotionen und die Zeit, in der die Geschichte spielt. Man spürt förmlich den Zeitgeist, die Erwartungen an Frauen und die Herausforderungen, denen Mathilde und Katja, sich stellen mussten. Der Schreibstil ist bildhaft und voller Intensität flüssig erzählt. Eine ergreifende Geschichte, die mich fesseln konnte und die ich sehr gerne gelesen habe.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Eine packende Geschichte über Liebe, Verlust und einer zweiten Chance

Wie Risse in der Erde
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Die Autorin Clare Leslie Hall erzählt in ihrem Roman "Wie Risse in der Erde" eine packende und geheimnisvolle Geschichte über eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung, die am Ende mit einem spannenden ...

Die Autorin Clare Leslie Hall erzählt in ihrem Roman "Wie Risse in der Erde" eine packende und geheimnisvolle Geschichte über eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung, die am Ende mit einem spannenden Todesfall, einem Prozess und einer Verurteilung verknüpft ist.

Die Geschichte wird abwechselnd auf zwei Zeitebenen aus der Perspektive von Beth in kurzen und geheimnisvollen Kapiteln aufgebaut während dazwischen immer wieder kurze und knappe Kapitel über einen Prozess protokollartig, einfließen. Auf eine angenehme und stilvolle Weise wird eine tolle Spannung aufgebaut, die einfach fesselt, weiter zu lesen.

Im Jahr 1955 verliebt sich die 17jährige Beth in den schönen und klugen Gabriel, der aus einem reichen Haus stammt. Beths Vater freut sich für seine Tochter während Gabriels Mutter versucht, Beth in ihre Schranken zu weisen. Am Ende jenes leidenschaftlichen Sommers zerbricht unverhofft das Glück der beiden.
Im Jahr 1968 ist Beth glücklich verheiratet mit ihrem Mann Frank. Er hat sie bereits in der Schule angehimmelt und Beth nach der Trennung von Gabriel aufgefangen. Gemeinsam mit ihm, dessen Bruder Jimmy und deren Vater David, lebt sie auf einer Schaffarm abseits des kleinen Ortes Hamston in Dorset. Ihr Leben hat sich in eine völlig andere Richtung entwickelt, als sie es sich als Siebzehnjährige erträumt hat. Sie und Frank kümmern sich aufopferungsvoll um Land und Tiere und genießen ihre noch immer große Liebe.

Als Gabriel mit seinem Sohn Leo nach Meadowland, dem Herrenhaus seiner Eltern, zurückkehrt, kommen bei Beth Erinnerungen hoch und sie merkt, dass ihre Wunden nie wirklich verheilt sind. Beth hat ihren Sohn verloren, der so alt war wie Leo jetzt und ihre Gefühle brechen wie ein Sturm auf sie ein. Sie trifft eine schwierige Entscheidung, die verheerende Folgen für alle hat, die ihr am Herzen liegen. Ein Unglück passiert und wer die Schuld daran hat, bleibt bis zum Ende ein großes Geheimnis.

Erst zum Ende offenbaren sich die tatsächlichen Zusammenhänge und das ganze Ausmaß der tragischen Wahrheit, die ich vorher so nicht mal erahnt habe.

Fazit:
Die Autorin rollt emotional die Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander und miteinander Stück für Stück auf, und offenbart eine Realität, die mich total überrascht hat. Und der Erzählstil mit seinen vielen Ereignissen und unerwarteten Wendungen, hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ein wunderbares Buch, mit dem ich viele schöne und intensive Lesestunden hatte.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 13.05.2025

Blick hinter die Fassade

Coast Road
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In seinem aufwühlenden und spannenden Debüt „Coast Road“ erzählt der Autor Alan Murrin, von den gesellschaftlichen Einschränkungen, die Frauenleben in Irland vor gerade einmal dreißig Jahren bestimmten ...

In seinem aufwühlenden und spannenden Debüt „Coast Road“ erzählt der Autor Alan Murrin, von den gesellschaftlichen Einschränkungen, die Frauenleben in Irland vor gerade einmal dreißig Jahren bestimmten – kurz bevor Scheidung in einem Referendum mit knapper Mehrheit legalisiert wurde – und beleuchtet dabei subtil, was Frauen überall auf der Welt auch heute noch davon abhält, ihre Partner zu verlassen.

Das Cover mit der aufgerissenen Tapete, gewährt einen Blick hinter die Fassade des irischen Küstenstädtchens Ardglas, einem kleinen Ort Mitte der 90er Jahre.

Im Herbst 1994 kehrt Colette Crowley, Dichterin, Bohemienne, die Frau, die ihre Familie verlassen hat, um in Dublin ihr Glück zu finden zurück nach Ardglas und wohnt in einem kleinen Cottage an der Coast Road. Es hat Colette schon einige Mühe gekostet, Dolores davon zu überzeugen, ihr das Cottage zu vermieten. Das Dolores‘ Mann Donal ein notorischer Fremdgänger ist, der trotz Frau und wachsender Kinderschar ein Auge auf Colette geworfen hat, konnte sie vorher nicht ahnen.

Colette ist noch verheiratet aber ihr Mann zahlt ihr keinen Unterhalt und untersagt ihr den Kontakt zu ihren Kindern. Die meisten Menschen in Ardglas meiden sie und gehen ihr aus dem Weg. Colette gründet einen Workshop für Schreiben, denn das kann sie und ein bisschen Geld verdienen, hat sie bitter nötig. Hier lernt sie Izzy Keaveney, Hausfrau und Mutter, in einer unglaublichen Ehe mit einem Lokalpolitiker, der sich ausgerechnet für die Legalisierung der Scheidung im Land einsetzt, näher kennen. Mit Izzys Unterstützung gelingt es Colette, sich mit ihrem Sohn Carl, heimlich zu treffen. Zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Frauen entsteht eine freundschaftliche Bindung, die ihre Leben in ungeahnte Bahnen lenkt.

Dann kommt es zu einem tragischen Vorfall, der die Schicksale der drei Frauen, geschickt miteinander verbindet …

Fazit:
Zum Teil konnte ich Colettes Verhalten nicht ganz nachvollziehen, dafür aber ihre Wut und ihre Hoffnungslosigkeit.
Sprachlich und inhaltlich ist dieser Roman ein ganz besonderes Werk, dem ich sehr gern meine Zeit geschenkt habe.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 10.05.2025

Eine berührende und gelungene Geschichte

Beeren pflücken
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In ihrem Debüt „Beeren pflücken“ erzählt die Schriftstellerin mit Mi'kmaq- und Siedlerabstammung Amanda Peters, eine eindringliche fiktive Geschichte über eine ungebrochene Hoffnung, die unerschütterliche ...

In ihrem Debüt „Beeren pflücken“ erzählt die Schriftstellerin mit Mi'kmaq- und Siedlerabstammung Amanda Peters, eine eindringliche fiktive Geschichte über eine ungebrochene Hoffnung, die unerschütterliche Liebe und den Zusammenhalt einer indigenen Familie.

Im Juli 1962 ist es wieder soweit und die Mi'kmaq-Familie aus Nova Scotia macht sich mit ihren fünf Kindern Mae, Ben, Charlie, Joe und der kleinen Ruthie auf den Weg nach Maine, um den Sommer über Blaubeeren zu pflücken. Sie leben ein einfaches, aber zufriedenes Leben, bis die vierjährige Ruthie spurlos verschwindet. Zuletzt wird sie von ihrem sechsjährigen Bruder Joe gesehen, als sie auf ihrem Lieblingsstein am Rande eines Beerenfeldes sitzt. Die Tage- ja Wochenlange Suche wirft Rätsel auf, denn Ruthie bleibt spurlos verschwunden. Hilfe von Außenstehenden erhält die Familie nicht und reist schließlich ohne Ruthie, wieder nach Hause. Die Hoffnung Ruthie je wiederzusehen, ist das Einzige was ihnen bleibt.

Ein Mädchen namens Norma wächst in Maine in einer wohlhabenden Familie als Einzelkind auf. Während ihr Vater ihr gegenüber emotional distanziert ist, wird sie von ihrer Mutter erdrückend fürsorglich umsorgt. In der Nacht begleiten Norma Träume, in der sie ein fürsorgliches und glückliches Leben hat, doch woher kommen all diese Bilder? Ihre Mutter versucht sie zu trösten, lässt Norma kaum aus den Augen und riegelt sie von der Außenwelt ab. Den kleinsten Versuch von Norma, sich frei zu bewegen löst bei ihrer Mutter sofort Kopfschmerzen aus und bei ihr, Schuldgefühle. Mit zunehmendem Alter ahnt Norma jedoch, dass ihre Eltern ihr etwas verheimlichen. Da sie nicht bereit ist, von ihrem Gefühl abzulassen, wird sie Jahrzehnte damit verbringen, dieses Geheimnis zu lüften.

Nach Jahren kehrt der schwerkranke Joe endlich zu seiner Familie zurück, obwohl er weiß, dass seine Zeit auf Erden nur noch begrenzt ist. Seine Gedanken und Erinnerungen schweifen im stätigen Wechsel zwischen der Gegenwart und den vergangenen 50 Jahren immer wieder hin und her. Joe hat sich ein Leben lang schuldig am Verschwinden seiner Schwester Ruthie gefühlt obwohl er damals selbst kaum älter war als sie!

Fazit:
Eine durchweg emotionale aber auch traurige Geschichte, der ich gerne gefolgt bin. Die Autorin hat in flüssig wechselnden Handelsträngen, das Leben von Joe und Norma/Ruthie geschickt der Reihe nach, aufgeblättert. Das Ende kam viel zu schnell! Ich konnte das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Die dunkle Vergangenheit

Die Erbin
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Mit „Die Erbin“ ist der Autorin Claire Winter, ein packender Spannungs- und berührender Famlienroman, der bis in die dunkle Vergangenheit einer großen deutschen Industriellenfamilie führt, voller Atmosphäre ...

Mit „Die Erbin“ ist der Autorin Claire Winter, ein packender Spannungs- und berührender Famlienroman, der bis in die dunkle Vergangenheit einer großen deutschen Industriellenfamilie führt, voller Atmosphäre und unverhoffter Wendungen, gelungen.

Im Jahr 1957: Ein Unbekannter kommt auf tragische Weise ums Leben und stellt einige Tage später, das Leben der jungen Miterbin Cosima Liefenstein, die einer angesehenen und erfolgreichen Industriellenfamilie angehört, auf den Kopf.

Nach einem Reitunfall trifft Cosima im Krankenhaus auf die alleinerziehende Lisbeth und ihre drei Kinder. Ihr Schicksal berüht sie, denn als Witwe bekommt Lisbeth so gut wie keine Hilfe vom Staat. Was für Frauen dieser Zeit unmöglich erscheint, gelingt Cosima, eine Stiftung für bedürftige Frauen und Witwen zu gründen. Auf der Feier macht Cosima, eine seltsame Beobachtung, denn ein Mann schüttet ihrem Onkel ein Glas Sekt ins Gesicht und Tage später, ist er tot. Als sie ihren Onkel darauf anspricht, reagiert er etwas sonderbar und die feinfühlige Cosima steht plötzlich vor einer Mauer des Schweigens.

Cosima lernt den Journalisten Leo Marktgraf kennen, der über ihre Stiftung berichten möchte, aber im Stillen, Nachforschungen über den Tod seines Freundes macht und hofft, mehr über die Liefensteins zu erfahren. Nach einem überraschenden Fund auf dem Dachboden, ist sich Cosima sicher, dass ihr Vater Edmund eine Geliebte hatte doch auch hier leugnet ihr Onkel Theodor und ihre Mutter erzählt ihr sogar wie groß die Liebe zwischen ihr und ihrem Vater war. Gerade die vielen Ungereimtheiten und offenen Fragen im Umfeld ihrer Familie, machen Cosima neugierig und besonders warum ihre Familie unbedingt verhindern will, dass sie in der Vergangenheit herumstöbert? Wird sie herausfinden, was die Familie vor ihr zu verbergen versucht?

Berlin, im Jahr 1929 kommt die junge Waise Elisa als Dienstmädchen in die Familie der schwerreichen Liefensteins und lernt dort nicht nur ein völlig neues Leben kennen, sondern begegnet auch ihrer großen Liebe.
Wilhelm Liefenstein, Großvater von Cosima, Vater von Theodor, Albert und Edmund, kauft Beteiligungen und Firmen auf um seinen Reichtum und Einfluss zu vermehren. Liefenstein-Batterien oder Liefenstein-Stahl sind bald international zu einem Namen geworden. Theodor soll die Nachfolge seines Vaters antreten, Albert ist willens aber es fehlt im an Fantasie und Führungskraft für ein Unternehmen. Von seinem jüngsten Sohn Edmund ist er grenzenlos enttäuscht besonders wegen seiner mangelnden Ambitionen der zunehmend engeren Beziehungen zu den Nationalsozialisten. Erst durch die standesgemäße Heirat mit Rita und der Geburt ihrer Tochter Cosima, wird Edmunds Leben, etwas leichter. Während Edmund seine Tochter über alles liebt, entfernt er sich immer mehr von Rita. Trotz des großen Standesunterschiedes, zieht es Edmund immer mehr in Elisas Arme, denn bei ihr findet er sein Glück.

Die Autorin fächert geschickt die Vergangenheit aus unterschiedlichen Perspektiven auf und lässt dazwischen immer wieder Raum für Cosimas Entdeckungen. Der Kreis schließt sich und die grausame Wahrheit der Vergangenheit kommt ans Tageslicht.

Besonders hervorheben möchte ich den ausführlichen Anhang der Autorin, mit den fiktiven und realen Fakten sowie der Angabe mit einer Bücherauswahl für Interessierte.
Die Industriellenfamilie Liefenstein ist fiktiv, während die Geschichte der Liefensteins und ihre Verstrickungen in den Nationalsozialismus angelehnt an wahre Begebenheiten sind. Erschreckend in welchem beträchtlichen Maße, die deutsche Industrie und Wirtschaft im „Dritten Reich“ von den Arisierungen, den Enteignungen und dem Raub jüdischer Betriebe und Firmen und von der Zwangsarbeit profitierten.

Fazit:
Die Autorin hat eine wunderbare Gabe, Geschichte lebendig zu erzählen und ihre gut recherchierten historischen Fakten, wie ganz nebenbei zu schildern. „Die Erbin“ ist ein packender und absolut glaubwürdiger Roman mit unverwechselbaren Figuren, voller Atmosphäre und unverhoffter Wendungen, den ich sehr gerne gelesen habe.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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