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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Mystisch, bewegend, besonders

Die Schattenkrähe der Rocky Mountains
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Die Schattenkrähe der Rocky Mountains hat mir einen vierstündigen Flug versüßt und während um mich herum Kleinkindergeschrei und Gespräche von Passagieren durch die Kabine waberten, war ich ganz gefangen ...

Die Schattenkrähe der Rocky Mountains hat mir einen vierstündigen Flug versüßt und während um mich herum Kleinkindergeschrei und Gespräche von Passagieren durch die Kabine waberten, war ich ganz gefangen in dieser wunderbar berührenden Geschichte, die mich zurück auf die Willow Creek Ranch führt.

Während Lee noch immer glücklich ist mit seiner Naira, die er in „Die Schattenpferde der Rocky Mountains“ lieben gelernt hat, ziehen bei seiner Halbschwester Lyla und ihrem Nick dunkle Wolken am Horizont auf. Nick ist eifersüchtig auf ihre indigenen Wurzeln und alles, was damit zusammenhängt und unterstützt sie nicht bei ihren Bemühungen zum Schutz der Wildpferde.

Chuck hat es mir nicht leicht gemacht ihn zu mögen. Er ist nur zurück nach Spruce View, um das Erbe seines Vaters zu verkaufen, aber seine Liebe zu seinem Maultier Goat, die auf Gegenseitigkeit beruht, hat mir gezeigt, dass ich ihn nicht vorzeitig abschreiben darf.

Ich liebe die Magie, die die Bücher von Natascha Birovljev ausstrahlen. Die sanfte Gelassenheit eines Lonefeather Jones, der in sich ruht und tief in die Seelen seiner Mitmenschen zu blicken vermag.

Aber nicht für alle Menschen ist der Schutz der Wildpferde und der Natur von Bedeutung. Egoismus, privates Vergnügen und der Drang, alles zu Geld zu machen, bedroht nicht nur in den Rocky Mountains viele Schutzgebiete und ich hoffe sehr, dass diesen uneinsichtigen Großkopferten weiterhin die Stirn geboten werden kann.

Besonders gut gefallen mir übrigens auch die Legenden der Native Americans, die die Autorin in ihren Büchern verwebt. Dieses Mal eine Legende des Lenni Lenape-Volkes und ich fühle mich an ein Lagerfeuer versetzt und lausche gespannt der Stimme des Erzählers.


Teil 2 hat mich wieder begeistert und die Zeit ist im Nu verflogen. Ich freue mich schon sehr auf „Der Schattengrizzly der Rocky Mountains“, wenn es ein Wiedersehen mit dem attraktiven Lonefeather Jones geben wird 😍

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Nicht nur der Titel ist der Brüller

Oachkatzlkiller
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Warnung: dieses Buch sollte nicht in einer Umgebung gelesen werden, in der lautes Lachen oder gar ein Lachflash für Aufsehen sorgen könnten.

Was für ein herrliches Training für meine Lachmuskeln ist Oachkatzlkiller.

Doro ...

Warnung: dieses Buch sollte nicht in einer Umgebung gelesen werden, in der lautes Lachen oder gar ein Lachflash für Aufsehen sorgen könnten.

Was für ein herrliches Training für meine Lachmuskeln ist Oachkatzlkiller.

Doro und Gabi, zwei „Verlassene“ planen eigentlich ein paar entspannte Wellnesstage im Oachkatzlhof, aber daraus wird nichts. Während Doro von ihrem Mann verlassen wurde, leidet ihre Freundin Gabi an dem Empty Nest Syndrom, seit ihre Tochter ausgezogen ist.

Ein Mord stört die Wellness-Idylle und Doro und Gabi haben ihre ganz eigenen Gründe, den wahren Täter zu finden. Dabei stoßen sie auf jede Menge moralische Abgründe.

Wer wissen möchte, warum sich Doro besonders gerne zu Ermittlungszwecken in einer Besenkammer aufhält, der muss unbedingt dieses Buch lesen.

Der witzig ironische Stil der Autorin trifft genau meinen Geschmack. Ich kichere die ganze Zeit vor mich hin, kann kaum glauben, was Doro und ich alles bei unseren Ermittlungen entdecken und bin so begeistert, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen mag.

Ich hoffe sehr, dass Oachkatzlkiller kein Einzelband bleibt und bin bereit für weitere Ermittlungen mit Doro und Gabi. Ich vergebe 5 Sterne plus und empfehle Oachkatzlkiller sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Amüsanter Cosy Crime in der romantischen Provence

Madame Bonheur und ein Mord zwischen Weinreben
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Es geht endlich voran im Liebesleben von Wahrsagerin Maggie und ihrem Privatdetektiv Xaver, mit dem sie inzwischen bereits 2 Mordfälle aufgeklärt hat. Oder was sonst hat es zu bedeuten, dass Xaver Maggie ...

Es geht endlich voran im Liebesleben von Wahrsagerin Maggie und ihrem Privatdetektiv Xaver, mit dem sie inzwischen bereits 2 Mordfälle aufgeklärt hat. Oder was sonst hat es zu bedeuten, dass Xaver Maggie auf das Weingut seiner Familie nahe Avignon einlädt.


Ein großes Fest zum Abschluss der Weinlese, Wein und Tanzen bringen Maggie und Xaver gerade in romantische Stimmung, als eine junge Erntehelferin ermordet aufgefunden wird.


Wer hat die sympathische, lebenslustige Coco umgebracht? Die Autorin bietet mir jede Menge Verdächtige an und ich tappe lange Zeit im Dunkeln. Erst eine Séance von Maggie trägt schließlich zur Aufklärung bei.


Ich mag es, wie sich Madame Bonheur im Laufe der Reihe entwickelt hat und Maggie inzwischen mutig zu ihren Fähigkeiten steht. Auch dass eine Kommissarin in dem Todesfall ermittelt und sich als durchaus kompetent erweist, gefällt mir sehr.


Sympathische Ermittler, liebenswerte Verdächtige, ein wunderschönes Setting auf dem Weingut und viel Familiendrama um diesen spannenden Fall machen Spaß und gute Laune. Für mich könnte es noch ewig so weitergehen und ich bin schon gespannt, wohin es Maggie und Xaver als nächstes verschlägt.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Die Professorin und die Philosophin ermitteln auf Teneriffa

Das Schweigen der Kanarienvögel
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Amalia Fink, pensionierte Zoologie Professorin und Vogelkundlerin und ihre Freundin seit Kindheitstagen, Lydia Denk, Bäckersfrau mit dem Beinamen die Philosophin, verbringen gemeinsam ein paar Wochen auf ...

Amalia Fink, pensionierte Zoologie Professorin und Vogelkundlerin und ihre Freundin seit Kindheitstagen, Lydia Denk, Bäckersfrau mit dem Beinamen die Philosophin, verbringen gemeinsam ein paar Wochen auf der Kanareninsel Teneriffa. Anstelle eines Zimmers in einer der Betonburgen, genießen die beiden Freundinnen aus Salzburg ihren Aufenthalt in einer waschechten Finca und wecken in mir die Lust, ebenfalls mal wieder ein paar Tage in der spanischen Sonne zu genießen.

Amalia hat die Angewohnheit, allen ihren Bekannten einen ihrem Charakter und Aussehen entsprechenden Vogelnamen zu verpassen und ich überlege, als was sie mich wohl bezeichnen würde 😉. Eine ehemalige Studentin von Amalia, auch genannt das Rotkehlchen, freut sich über die zufällige Begegnung mit den Beiden doch verschwindet kurz danach spurlos. Amalia und Lydia starten deswegen ihre Ermittlungen.

Wunderbar erfrischend ist dieses Frauengespann und ich lerne wieder einmal jede Menge über Vögel. Geheime Machenschaften, skrupellose Geschäftemacher, die Naturschutzgebiete mit hässlichen Betonklötzen bebauen möchten und mutige Journalistinnen, in „Das Schweigen der Kanarienvögel“ wird einiges geboten. Es gibt mehrere Handlungsstränge und während wir Leser über das Schicksal des Rotkehlchens auf dem Laufenden gehalten werden, tappen sowohl die Vogelkundler als auch die Polizei lange Zeit im Dunkeln.

Eigenwillige Ermittlerinnen, ein flirtwilliger Kommissar, ein realistischer Fall und leckere regionale Köstlichkeiten versetzen mich in Urlaubslaune und bieten beste Unterhaltung.

Ich freue mich, dass ich Teneriffa mal von einer anderen Seite kennengelernt habe und hoffe auf weitere Fälle von Fink und Denk. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle „Das Schweigen der Kanarienvögel“ weiter.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Nervenzerfetzend spannender Pageturner

Bad Tourists
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Wow, was für eine Geschichte, wer denkt sich so etwas aus? Ich bin begeistert von den rasanten Wendungen, den überraschenden Plot-Twists.

Es beginnt eigentlich ganz harmlos: drei Freundinnen reisen gemeinsam ...

Wow, was für eine Geschichte, wer denkt sich so etwas aus? Ich bin begeistert von den rasanten Wendungen, den überraschenden Plot-Twists.

Es beginnt eigentlich ganz harmlos: drei Freundinnen reisen gemeinsam auf die Malediven, um die Scheidung von einer von ihnen zu feiern. Darcy, liebevolle Mutter von drei Kindern, die flirtwillige Camilla und die eher schüchterne Kate, alle drei verbindet ein traumatisches Ereignis aus der Vergangenheit.

Und während ich noch gemütlich einen Cocktail am Strand schlürfe und einen wunderschönen Sonnenuntergang genieße, verschwindet ein Gast. Der Kontrast zwischen dem Inselparadies und dem Bösen, welches Einzug gehalten hat, schockiert, wühlt mich auf und lässt mich nicht mehr los.

Jeder scheint etwas zu verbergen und die Geheimnisse, die hier zutage treten, überraschen mich bis zum Schluss und erlauben nicht, dass ich das Buch auch nur einmal zur Seite lege.

Ich vergebe begeisterte 5 Sterne plus für „Bad Tourists“ und empfehle diesen aufwühlenden Thriller sehr gerne weiter.

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