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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Er hat klare Regeln. Doch mit ihr bricht er jede davon…

Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie, Band 1)
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Inhalt:
Gabriella, eine junge Brasilianerin, fliegt nach München, um ihren Vater kennenzulernen. Kurz zuvor trifft sie im Flugzeug auf Anton, der zwar mit seinem distanzierten und regelorientierten Verhalten ...

Inhalt:
Gabriella, eine junge Brasilianerin, fliegt nach München, um ihren Vater kennenzulernen. Kurz zuvor trifft sie im Flugzeug auf Anton, der zwar mit seinem distanzierten und regelorientierten Verhalten eher unfreundlich wirkt, doch eine gewisse Anziehungskraft auf sie ausübt. Um mehr über ihren Vater herauszufinden, beginnt Gabriella heimlich ein Praktikum in seiner Catering-Firma – und trifft dort ausgerechnet auf Anton, der nun ihr Ausbilder ist. Zwischen den beiden beginnt es zu knistern, doch Antons klare Regeln zum Thema Beziehungen am Arbeitsplatz stellen eine Barriere zwischen ihnen dar.

Meinung:
Dieser erste Band der „Vielleicht“-Reihe hat mich auf viele Arten überrascht. Gabriella ist eine erfrischende Heldin, die mit ihrem offenen und entschlossenen Wesen direkt ins Herz trifft. Ihre Reise, sowohl in der beruflichen als auch in der persönlichen Entwicklung, ist spannend und authentisch. Besonders gefallen hat mir die Darstellung ihrer brasilianischen Wurzeln, die dem Buch eine besondere Note verleihen und für viel Atmosphäre sorgen. Anton ist als Charakter anfangs eher verschlossen und wirkt fast schon zu starr in seinen Prinzipien, was die Spannung zwischen den beiden noch verstärkt. Es war faszinierend zu sehen, wie sich ihre Beziehung Schritt für Schritt entwickelt, von anfänglichem Misstrauen hin zu einer zarten, aber intensiven Liebe. Die Autorin hat es geschafft, die Geschichte sowohl emotional als auch humorvoll zu gestalten, sodass man immer wieder mit einem Lächeln im Gesicht liest. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Hauptcharakteren und ihre kleinen, aber bedeutungsvollen Momente haben mir sehr gefallen. Auch wenn die Grundthematik der Geschichte nicht unbedingt neu ist, fühlt sich die Erzählweise frisch und charmant an, was das Buch zu einem angenehmen und kurzweiligen Lesevergnügen macht.

Fazit:
„Vielleicht jetzt“ ist eine charmante und einfühlsame Geschichte, die die Themen Liebe und Selbstfindung auf eine frische und moderne Weise behandelt. Carolin Wahl gelingt es, die komplexen Emotionen ihrer Protagonisten authentisch darzustellen, ohne dabei in Kitsch abzudriften. Besonders gelungen ist die Balance zwischen Humor und den ernsteren Momenten, die die Geschichte umso tiefgründiger machen. Zwar verfolgt das Buch eine klassische Erzählstruktur, doch es ist gerade diese vertraute Mischung, die es zu einem angenehmen Leseerlebnis macht. Wer romantische und zugleich nachdenkliche Lektüre schätzt, wird sich in dieser Geschichte schnell zurechtfinden und sie nicht mehr aus der Hand legen wollen. Eine klare Empfehlung für alle, die eine herzerwärmende Geschichte suchen. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 06.05.2025

Sie verbirgt ihr wahres Ich mit einer Maske. Nur er blickt dahinter – und in ihr Herz.

Vielleicht nie (Vielleicht-Trilogie, Band 2)
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Inhalt:
Joanas Leben scheint perfekt: Sie studiert, lebt in einer tollen WG und hat einen festen Freund. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine andere Wahrheit. Sie lebt nicht ihr eigenes Leben, ...

Inhalt:
Joanas Leben scheint perfekt: Sie studiert, lebt in einer tollen WG und hat einen festen Freund. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine andere Wahrheit. Sie lebt nicht ihr eigenes Leben, sondern richtet sich nach den Erwartungen, die sie glaubt, dass andere an sie haben. Als Kilian, der Bruder ihrer besten Freundin, nach Jahren wieder in München auftaucht, beginnt sich alles zu verändern. Kilian, ein abenteuerlustiger Adrenalinjunkie, ist der Einzige, der hinter ihre Maske blickt und sie zu verstehen scheint. Doch Joana weiß, dass er nicht in ihre geplante Zukunft passt und sie eigentlich nicht in seine Welt. Trotzdem kann sie die wachsenden Gefühle für ihn nicht ignorieren.

Meinung:
Dieser zweite Band der „Vielleicht“-Trilogie ist eine Geschichte, die mich emotional wirklich berührt hat. Die Dynamik zwischen Joana und Kilian ist von Beginn an faszinierend. Joana ist eine komplexe Figur – nach außen hin kühl und distanziert, doch im Inneren von Schuldgefühlen und Ängsten geplagt. Ihre Entwicklung, wie sie langsam lernt, für sich selbst einzustehen und ihre eigenen Wünsche zu verfolgen, hat mich tief beeindruckt. Besonders die Darstellung ihrer inneren Konflikte und die Art, wie sie sich von Kilian helfen lässt, fühlte sich authentisch und berührend an. Kilian ist der Gegenpol zu Joana – ein lebenslustiger, waghalsiger Mann, der genau weiß, wie er Joana aus ihrer Reserve locken kann. Ihre Dialoge und das Spiel zwischen ihnen sind einfach klasse und haben mich oft zum Lächeln gebracht. Der Mix aus Humor und den ernsteren Themen, wie Trauerbewältigung und Zukunftsangst, macht das Buch besonders. Der Schreibstil von Carolin Wahl ist flüssig und fesselnd, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Zwar gibt es auch Momente, in denen sich die Handlung etwas in die Länge zieht, aber insgesamt war es ein Leseerlebnis, das ich sehr genossen habe.

Fazit:
„Vielleicht nie“ von Carolin Wahl ist eine berührende und mitreißende Liebesgeschichte, die nicht nur romantisch ist, sondern auch tiefgehende Themen wie Verlust und die Suche nach dem eigenen Weg behandelt. Die Protagonisten Joana und Kilian sind hervorragend ausgearbeitet und ihre Entwicklung geht unter die Haut. Trotz kleinerer Längen in der Mitte des Buches, war es insgesamt ein wunderbares Leseerlebnis. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternchen und freue mich schon auf den letzten Band der Trilogie.

Veröffentlicht am 06.05.2025

Ihre Leidenschaft: seine Welt. Sein Ziel: ihr Herz.

Vielleicht irgendwann (Vielleicht-Trilogie, Band 3)
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Inhalt:
Karla lässt sich nach einer Reihe finanzieller Probleme auf ein ungewöhnliches Angebot ein: Sie soll die Freundin des aufstrebenden Formel-2-Rennfahrers Henning Kiefer spielen, um ihm bei seinem ...

Inhalt:
Karla lässt sich nach einer Reihe finanzieller Probleme auf ein ungewöhnliches Angebot ein: Sie soll die Freundin des aufstrebenden Formel-2-Rennfahrers Henning Kiefer spielen, um ihm bei seinem Bad-Boy-Image zu helfen und gleichzeitig ihre eigenen Geldsorgen zu lösen. Doch was als Fake-Beziehung beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas, das beide nicht erwartet haben. Karla muss nicht nur ihre Bindungsängste überwinden, sondern auch gegen ihre ständigen Zweifel an sich selbst ankämpfen. Inmitten der turbulenten Welt des Motorsports, aber auch im Kreise ihrer Freundinnen aus der Münchner WG, erlebt sie eine Achterbahnfahrt der Gefühle und entdeckt dabei, was es wirklich bedeutet, sich einem anderen Menschen zu öffnen.

Meinung:
Ich habe mich wahnsinnig auf den dritten Band der „Vielleicht“-Reihe gefreut, vor allem, weil Karla in den ersten beiden Bänden eine meiner Lieblingsfiguren war. Sie ist eine starke, unabhängige Frau, die sich trotz ihrer Ängste und Unsicherheiten durch das Leben kämpft. Es war faszinierend, sie nun auf ihrer eigenen Reise zu begleiten und mehr über ihre inneren Kämpfe zu erfahren. Henning, der anfänglich als typischer Bad Boy daherkommt, entpuppt sich als wunderbarer, einfühlsamer Charakter, der perfekt zu Karla passt. Die Chemie zwischen den beiden war für mich das Herzstück des Buches – ihre Entwicklung von einer Fake-Beziehung zu etwas Echtem, trotz ihrer verschiedenen Ängste und Zweifel, war sowohl glaubwürdig als auch berührend. Besonders gefallen hat mir der Mix aus Humor, Romantik und emotionaler Tiefe, der die Geschichte sehr lebendig macht. Trotz der vielen positiven Aspekte muss ich auch sagen, dass die Geschichte zwischendurch etwas langsamer vorankommt. Einige Szenen, besonders in Bezug auf den Motorsport, hätten meiner Meinung nach mehr Tiefe vertragen können, besonders weil das Thema nicht wirklich mein eigenes Interessensgebiet ist. Dennoch gelingt es der Autorin, den Sport so darzustellen, dass er nicht nur für Fans ansprechend ist, sondern die persönliche Entwicklung der Charaktere unterstützt. Der Konflikt zum Ende hin, der das Buch dramatisch werden lässt, war etwas abrupt, was mir als Leserin einen Tick zu wenig Raum für die emotionale Aufarbeitung ließ. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Spannung und einen intensiveren Showdown gewünscht.

Fazit:
„Vielleicht irgendwann“ von Carolin Wahl bietet einen emotionalen und unterhaltsamen Abschluss der „Vielleicht“-Reihe. Die Geschichte von Karla und Henning ist tiefgründig, romantisch und vermittelt auf wunderbare Weise, dass wahre Veränderungen oft von innen kommen. Auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Spannung gewünscht hätte, hat der dritte Band mich dennoch voll überzeugt. Die Chemie zwischen den Charakteren und der gelungene Mix aus Humor und Emotionen machen das Buch zu einem perfekten Abschluss der Trilogie. Ich vergebe 4 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 06.05.2025

Eine gelungene Fortsetzung

Diviners – Die dunklen Schatten der Träume
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Inhalt:
Im Jahr 1927 hat die junge Evie O’Neill, die durch ihre besondere Gabe, Geheimnisse von Gegenständen zu entlocken, berühmt geworden ist, eine eigene Radioshow und genießt die Aufmerksamkeit als ...

Inhalt:
Im Jahr 1927 hat die junge Evie O’Neill, die durch ihre besondere Gabe, Geheimnisse von Gegenständen zu entlocken, berühmt geworden ist, eine eigene Radioshow und genießt die Aufmerksamkeit als America’s Sweetheart. Doch während sie das Rampenlicht und ihre neugewonnene Berühmtheit auskostet, geht in New York ein geheimnisvolles Unheil um. Eine rätselhafte Schlafkrankheit befällt immer mehr Menschen, und niemand kann die Ursache finden. Die einzige Hoffnung ruht auf den „Diviners“, einer Gruppe mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Um die Krankheit zu stoppen, müssen sie in die Träume der Menschen eindringen, doch was sie dort entdecken, ist weit grausiger als erwartet.

Meinung:
Die Geschichte rund um Evie O’Neill und ihre Freunde geht in diesem Band deutlich tiefer. Anfangs war ich etwas unsicher, weil der Einstieg nicht so rasant war, wie ich es mir erhofft hatte. Doch sobald ich mich wieder in die Welt der Diviners hineingefunden hatte, wurde ich von der Atmosphäre und den Entwicklungen regelrecht gefesselt. Evie selbst bleibt eine komplexe, nicht immer sympathische Protagonistin. Ihre Unreife und der Egoismus, den sie im Umgang mit ihren Freunden an den Tag legt, sorgen für interessante, aber auch zermürbende Momente. Trotz ihres Ruhms und Erfolgs scheint sie zunehmend isoliert zu werden, was die Geschichte emotional intensiviert. Die mysteriöse Schlafkrankheit ist ein faszinierendes und gruseliges Element, das sich durch die ganze Geschichte zieht und zu einer wahrhaft düsteren und spannungsgeladenen Atmosphäre beiträgt. Die Idee, dass die Diviners in die Träume der Betroffenen eindringen müssen, öffnet Türen zu traumhaften und zugleich alptraumhaften Welten, in denen die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen. Das bringt eine ganz neue Dimension in die Erzählung und macht die Reise für mich als Leserin noch packender. Was mir besonders gefallen hat, ist die weiterentwickelte Charakterzeichnung. Figuren wie Theta und Henry, die im ersten Band eher Randfiguren waren, treten nun stärker in den Vordergrund. Ihre Geschichten sind bewegend und bringen eine tiefere, oft traurige Note in die Erzählung. Auch die Beziehung zwischen den Charakteren wird zunehmend komplizierter und zeigt, wie viel der Ruhm von Evie und die Geheimnisse der anderen zu zerreißen drohen. Die Mischung aus historischer Genauigkeit, übernatürlichen Elementen und tiefgründigen, oft auch dunklen Themen macht das Buch zu einer Lesereise, die mehr zu bieten hat als nur die eigentliche Krimihandlung. Natürlich ist es nicht immer einfach, die verschiedenen Erzählstränge und Charaktere zu verfolgen, aber der Schreibstil von Libba Bray – langsam, atmosphärisch und von einer fast filmischen Qualität – lässt einen dennoch nie den Faden verlieren.

Fazit:
„Die dunklen Schatten der Träume“ ist eine gelungene Fortsetzung der „Diviners“-Reihe, die mit einer spannenden, geheimnisvollen Handlung und einer tiefergehenden Charakterentwicklung überzeugt. Die Atmosphäre der 1920er Jahre wird meisterhaft eingefangen, und die übernatürlichen Elemente fügen sich nahtlos in die düstere Geschichte ein. Zwar gibt es an einigen Stellen längere Passagen, in denen die Handlung etwas stockt, doch der packende Verlauf und die emotionalen Momente machen das wieder wett. Eine klare Empfehlung für alle, die historische Fantasie mit düsteren Geheimnissen und komplexen Charakteren mögen. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 06.05.2025

Sie will niemanden lieben. Nicht einmal Titus. Vor allem nicht Titus.

Your Eyes on Me – Based on Alexa's True Story
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Inhalt:
Alea liebt ihren Plus-Size-Körper und lebt dies auf ihrem Body-Positivity-Account aus, wo sie durch ihre Follower gestärkt wird, sich mit ihrer schwierigen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Doch ...

Inhalt:
Alea liebt ihren Plus-Size-Körper und lebt dies auf ihrem Body-Positivity-Account aus, wo sie durch ihre Follower gestärkt wird, sich mit ihrer schwierigen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Doch der Frieden, den sie im virtuellen Raum gefunden hat, wird immer wieder durch die Realität erschüttert. Besonders, als der Fitness-Influencer Titus in ihre WG zieht. Er ist das komplette Gegenteil von ihr – optimiert seinen Körper und lebt in der Welt der perfekten Fitness-Posts. Zunächst begegnet Alea ihm mit Skepsis und Abwehr, doch nach und nach kommen die beiden sich näher. Inmitten von Spannungen und Missverständnissen entwickeln sich Gefühle, und beide müssen lernen, mit ihren eigenen Unsicherheiten umzugehen.

Meinung:
Die Geschichte um Alea und Titus hat mich emotional bewegt. Die Themen rund um Body Positivity und Selbstakzeptanz sind so wichtig und werden hier auf eine sehr authentische und aufrichtige Weise behandelt. Alea ist eine starke Protagonistin, die sich nicht nur mit ihrem Körper, sondern auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt, und ihre Reise zur Selbstakzeptanz ist inspirierend. Titus, der auf den ersten Blick so gar nicht zu ihr zu passen scheint, hat ebenfalls eine vielschichtige Geschichte, die sich im Laufe des Buches wunderbar entfaltet. Besonders gefallen haben mir die liebevoll gestalteten Nebencharaktere und die WG, die wie eine Ersatzfamilie für Alea fungiert. Ihre Unterstützung und der Zusammenhalt waren ein schönes Fundament in der Geschichte. Die Lovestory zwischen Alea und Titus ist zart, aber spürbar, und es war aufregend zu verfolgen, wie sich zwischen den beiden langsam eine tiefere Verbindung aufbaut. Die Mischung aus Spannung, Gefühl und einer positiven Botschaft hat das Buch für mich sehr bereichernd gemacht.

Fazit:
„Your eyes on me“ von Leonie Lastella ist eine berührende Geschichte über Selbstakzeptanz und Body Positivity. Alea und Titus sind vielschichtige Charaktere, deren Entwicklung gut nachvollziehbar ist. Obwohl die Lovestory etwas mehr Tiefe hätte vertragen können, überzeugt das Buch durch starke Nebencharaktere und eine wertvolle Botschaft. Insgesamt ein emotionales Leseerlebnis, das ich mit 4 von 5 Sternchen bewerte.