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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.05.2025

schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere

Das Haus der Türen
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Der Roman hat mich zuallererst aufgrund des Covers angesprochen, es wirkt interessant und lädt zu Interpretationen ein. Der Schreibstil wirkt edel, gibt einen guten Einblick in das koloniale Leben der ...

Der Roman hat mich zuallererst aufgrund des Covers angesprochen, es wirkt interessant und lädt zu Interpretationen ein. Der Schreibstil wirkt edel, gibt einen guten Einblick in das koloniale Leben der gehobenen Schicht in Malaysia in den 1920er Jahren, von denen ich bisher noch nicht so viel gelesen oder gehört hatte. Zeitweise war es sehr geladen voller Emotionen, Affären, Beziehungsgeschichten, sodass der historische Background dadurch zeitweilig in den Hintergrund gerückt ist, aber es war insgesamt eine gute Abwechslung.

Veröffentlicht am 06.05.2025

naja, geht so

Geht so
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Der Titel ist sehr aussagekräftig, denn genau so würde ich auch den Roman inhaltlich beschreiben, es geht so. Aufgrund des peppigen und optisch sehr ästhetisch gestalteten Covers hätte ich mir noch mehr ...

Der Titel ist sehr aussagekräftig, denn genau so würde ich auch den Roman inhaltlich beschreiben, es geht so. Aufgrund des peppigen und optisch sehr ästhetisch gestalteten Covers hätte ich mir noch mehr Spannung und etwas weniger Klischees erwartet. Marisa ist zwar sehr kreativ, wenn sie Arbeitsaufträge von sich abwenden und an andere übertragen möchte und auch mit ihren Ausreden, aber mit der Zeit nutzen sich diese Pointen etwas ab. Auch das Teambuilding-Wochenende konnte mich nicht mehr überzeugen. Die Sprache hat mir an gewissen Stellen allerdings sehr gut gefallen, pointiert, bissig, aber teilweise waren mir Marisas Gedankengänge zu wirr und übertrieben und auch wiederholend.

Veröffentlicht am 01.05.2025

Gefühlschaos - nicht ganz aufschlussreich

Nowhere Heart Land
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Der Roman handelt von einer jungen Frau, die sich gerade in der Selbstfindungsphase befindet. Auf der einen Seite holt Rosa ihre Vergangenheit ein, sodass sie sich intensiv damit auseinandersetzen muss ...

Der Roman handelt von einer jungen Frau, die sich gerade in der Selbstfindungsphase befindet. Auf der einen Seite holt Rosa ihre Vergangenheit ein, sodass sie sich intensiv damit auseinandersetzen muss und auf der anderen Seite überlegt sie, wie sie ihre Zukunft gestalten könnte. Die Erinnerungen werden Stück für Stück zusammengesetzt, wie bei einem Puzzle, das ist für die Leser*innen interessant nachzuverfolgen. Das Tempo der Entwicklung ist unterschiedlich, mal hektisch und schnell, wie das Stadtleben, dann wieder entschleunigt und gemächlich. Das Ende war für mich nicht ganz so aufschlussreich, wie ich es mir erwartet hätte.

Veröffentlicht am 22.04.2025

wirr und etwas chaotisch

Frightened – Zwei Schwestern und ein Mord
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Der Thriller war für meinen Geschmack zu wenig thrilling, es war eher eine gemütlich erzählte Geschichte aus der Sicht von Nora, die dann am Ende etwas turbulenter geworden ist, aber grundsätzlich eher ...

Der Thriller war für meinen Geschmack zu wenig thrilling, es war eher eine gemütlich erzählte Geschichte aus der Sicht von Nora, die dann am Ende etwas turbulenter geworden ist, aber grundsätzlich eher ruhig war. Die Rückblenden aus der Jugendzeit von Nora und Rachel finde ich spannend und auch gut als Ergänzung, allerdings waren sie nie gekennzeichnet, sodass sie plötzlich eingeflochten wurden und ich mich immer erst orientieren musste, um welche Zeitspanne es gerade geht. Dies hätte besser gelöst werden können. Die Suche nach einem Mörder von Rachel gestaltet sich schwierig und zieht sich in die Länge, die Gedankengänge von Nora finde ich manchmal schwer nachvollziehbar oder etwas wirr. Schade, die Geschichte hätte mehr Potenzial gehabt.

Veröffentlicht am 21.04.2025

Briefe erzählen mehr als Gespräche

Ein menschlicher Fehler
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Der Roman beginnt sehr ruhig, erzählend und für meinen Geschmack schon etwas zu ruhig. Zwei Außenseiter begegnen sich nachts und kommen über streunende Katzen in ein Gespräch. Die Alltagsroutinen werden ...

Der Roman beginnt sehr ruhig, erzählend und für meinen Geschmack schon etwas zu ruhig. Zwei Außenseiter begegnen sich nachts und kommen über streunende Katzen in ein Gespräch. Die Alltagsroutinen werden sehr detailliert und wiederholend beschrieben, dies war etwas mühsam, bis sich die ersten Gespräche zu entwickeln begannen. Es passieren sehr wenige Handlungen, dafür mehr Reflexionen, Gespräche und innere Dialoge. Die Hauptthemen werden allerdings in Form von Briefen verarbeitet und erzählt. Die Briefe und Monologe zur Aufarbeitung der Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen, die restlichen Szenen weniger, hier hätten weniger Wiederholungen, dafür mehr Aktionen stattfinden können.