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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2025

Intressant

My Italian Lovestory
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Das Buch „My Italian Lovestory“ von Nina Bilinszki zeichnet sich durch ein einzigartiges Konzept als Entscheidungsbuch aus. Der Leser hat die Möglichkeit, die Richtung der Geschichte selbst zu bestimmen ...

Das Buch „My Italian Lovestory“ von Nina Bilinszki zeichnet sich durch ein einzigartiges Konzept als Entscheidungsbuch aus. Der Leser hat die Möglichkeit, die Richtung der Geschichte selbst zu bestimmen und so seine ganz persönliche Leseerfahrung zu gestalten.
Das Cover des Buches ist ein wahrer Hingucker – es strahlt eine sommerliche Leichtigkeit aus und verspricht eine entspannte Lektüre für sonnige Tage. Allerdings war mein Lesevergnügen in der E-Book-Version nicht ganz optimal. Die Art und Weise, wie man beim Treffen von Entscheidungen Kapitel überspringen muss, empfinde ich in gedruckter Form als sehr viel ansprechender und angenehmer.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Emilia, die nach vielen Jahren in ihre alte Heimat Sizilien zurückkehrt, um ihrem Vater auf seinem Weingut unter die Arme zu greifen. Nach einem Beinbruch kann er sich nicht mehr wie gewohnt um den Betrieb kümmern. Zwar stehen ihm Mitarbeiter zur Verfügung, doch in diesem Jahr häuft sich das Unglück: Ein Schädlingsbefall bedroht die gesamte Weinernte, und es ist dringend Handlungsbedarf angesagt, um finanzielle Schäden abzuwenden.
Emilia ist eine warmherzige und einfühlsame Protagonistin, deren Entscheidungen sehr nachvollziehbar sind. Man spürt, dass sie auf ihr Herz hört und ihre Gefühle ernst nimmt. Die Geschichte entfaltet sich zu einer leichten Sommerromanze unter der warmen Sonne Siziliens, in der die Leser die Kontrolle darüber haben, wem Emilia ihr Herz schenken möchte. Diese Möglichkeit, Einfluss auf den Verlauf der Handlung zu nehmen, hat das Lesevergnügen für mich unvergesslich gemacht, da ich immer wieder neue Wege erkunden konnte, die zur Lösung der Geschichte führen.
Die Interaktivität und die verschiedenen Handlungsstränge, die sich je nach Entscheidung entfalten, haben mein Leseerlebnis unglaublich lebendig und spannend gemacht. Ich habe mit jeder Entscheidung mitgefiebert und war neugierig auf die nächsten überraschenden Wendungen, die Emilias Liebesgeschichte bereithielt.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Intressant

The Last One - Schicksalsberührt (Band 1)
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Das Buch „The Last One – Schicksalsberührt“ von Rachel Howzell hat ein ansprechendes Cover, das mit dem Nachtfalter symbolisch die düstere und mysteriöse Atmosphäre der Geschichte einfängt. Die Protagonistin ...

Das Buch „The Last One – Schicksalsberührt“ von Rachel Howzell hat ein ansprechendes Cover, das mit dem Nachtfalter symbolisch die düstere und mysteriöse Atmosphäre der Geschichte einfängt. Die Protagonistin Kai erwacht unter dramatischen Umständen: ohne Erinnerungen, halb nackt und beraubt. Nach und nach kehren ihre Erinnerungen zurück, während sie sich auf eine Reise begibt, die sie mit Olivia und Jadon teilen wird – beiden Charakteren, die ihr in dieser ungewissen Zeit beistehen.

Der Anfang des Buches ist kraftvoll und packend, doch leider flacht die Spannung schnell ab. Die Handlung zieht sich und wirkt über längere Zeiträume hinweg ereignislos, was stellenweise den Lesefluss hemmt. Trotz dieser Längen gibt es einige unerwartete Wendungen, die dem Leser zeigen, dass die Geschichte noch Überraschungen bereithält. Insbesondere das Ende hat mich überrascht, weshalb ich nun gespannt auf die Fortsetzung warte.

Der Schreibstil von Howzell ist ansprechend, jedoch gelang es mir nicht, vollständig in die Geschichte einzutauchen, was dazu führte, dass ich nur langsam vorankam. Dennoch haben mir die Plottwists gefallen, und ich schätze die Entwicklung von Kai, die ihren Weg inmitten von Unsicherheiten und Herausforderungen findet. Alles in allem ist es ein vielversprechender Auftakt, der auf das, was noch kommen mag, neugierig macht.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Glaskunst

Das Geheimnis der Glasmacherin
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Das Buch „Das Geheimnis der Glasmacherin“ ist von Tracy Chevalier geschrieben. Es ist ein historisches Buch welches den Leser in die Glas Manufaktur und die Geschichte von Murano eintauchen lässt.
Ich ...

Das Buch „Das Geheimnis der Glasmacherin“ ist von Tracy Chevalier geschrieben. Es ist ein historisches Buch welches den Leser in die Glas Manufaktur und die Geschichte von Murano eintauchen lässt.
Ich finde, dass das Cover sehr schön gestaltet ist. Man bekommt gleich einen Einblick in die Stadt Murano.
Während des Buches gibt es mehrere Zeitsprünge, insgesamt umfassen die Zeitsprünge über 500 Jahre. Ich hatte zum Teil Schwierigkeiten mich in eine neue Zeit Episode einzulassen. Die Handlung des Buches übermittelt einen guter Eindruck in die Glasherstellung und die sozialen Veränderungen, die die Familie Rosso und ihre Umgebung beeinflussen.
Am Anfang des Buches wird die Glasmacher Rosso Familie vorgestellt. Als der Vater während der Arbeit plötzlich verstirbt müssen seine Söhne den Betrieb am laufen lassen. Leider klappt dieses nicht so wie es soll. Die Schwester Orsola der Glasmacher Brüder Rosso soll sich einen Rat von der Glasmacherin aus dem Dorf holen. Dort wird ihr gezeigt, wie sie Glasperlen herstellt kann um diese auch zu verkaufen. In schwierigen Phasen des Betriebes schafft sie es durch die Perlen ihre Familie zu ernähren.
Es ist sehr interessant, wie die Technologie der Zeit sich verändert und wie Krankheiten, Niederschläge, Krieg und ein Generationen Wechsel einen Betrieb verändern können.
Eine Leseempfehlung für Menschen die an der historischen Geschichte der Glasmacher und Venedig interessiert ist.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Schöne Sprache, schwieriger Weg

Die Enthusiasten
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Dieser Roman hat bei mir sehr gemischte Gefühle hinterlassen. Einerseits war ich positiv überrascht von der blumigen, farbenfrohen Sprache. Manche Beschreibungen lesen sich fast wie kleine Gemälde, und ...

Dieser Roman hat bei mir sehr gemischte Gefühle hinterlassen. Einerseits war ich positiv überrascht von der blumigen, farbenfrohen Sprache. Manche Beschreibungen lesen sich fast wie kleine Gemälde, und einzelne Formulierungen oder Wortneuschöpfungen haben mich wirklich begeistert. Sprachlich ist das Buch definitiv etwas Besonderes und hebt sich von vielem ab, was man sonst so liest.
Auch die Grundidee fand ich spannend: Drei Geschwister mit sehr unterschiedlichen Leidenschaften, erzählt aus der Sicht des jüngsten Sohnes, und die Suche nach einem verschollenen Buch eines verstorbenen Autors. Der Einstieg mit der Fahrt in ein kleines englisches Dorf wirkt ruhig und vielversprechend.
Gleichzeitig hatte ich aber immer wieder Probleme mit der Umsetzung. Das ständige Abschweifen in teils sehr überdrehte Fantasien war mir auf Dauer zu viel. Es gab schöne, interessante Passagen aber auch längere Strecken, die sich für mich gezogen haben und in denen ich mich regelrecht zum Weiterlesen motivieren musste.
Das Ende hat mich zunächst irritiert. Im Nachhinein konnte ich die Idee dahinter nachvollziehen.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Intressant

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich
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Das Buch „Ihr habt es gut, ihr habt ja mich – Die Online-Omi lässt sich wählen“ stammt von Renate Bergmann. Es ist das erste Buch der Reihe, und ich bin ganz gut damit zurechtgekommen.

Die Geschichte ...

Das Buch „Ihr habt es gut, ihr habt ja mich – Die Online-Omi lässt sich wählen“ stammt von Renate Bergmann. Es ist das erste Buch der Reihe, und ich bin ganz gut damit zurechtgekommen.

Die Geschichte beginnt mit einem unglücklichen Sturz: Arianes Mutter fällt von einer Leiter und kann daraufhin nicht zur Arbeit kommen. Ariane muss deshalb nach Leipzig reisen, während Stefan mit den Kindern allein gelassen wird. Renate Bergmann gelingt es geschickt, die beiden zusammenzubringen, sodass Ariane sich um die Kinder und auch um Stefan kümmern kann. Sie reist von Berlin in das ruhige, beschauliche Spreeweide.

Ich würde jedem raten, dieses Buch nicht vor dem Schlafengehen zu lesen, denn Renates verschachtelte Sätze erfordern doch einige Gehirnzellen, um herauszufinden, was sie eigentlich zu Beginn eines Satzes gesagt hat.

Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten, auch wenn mir manches etwas zu langatmig war. Renate hat zu allem eine Meinung und neigt dazu, diese ausführlich darzustellen. Vermutlich ist gerade diese Detailverliebtheit das, was Renate Bergmann ausmacht. Leider war es mir manchmal ein bisschen zu viel des Guten.

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