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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2021

dunkle Familiengeheimnisse und großes Gefühlskino

ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL
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Als Manuels Mann Alvaro bei einem Autounfall stirbt, kann er nicht glauben was er von der Polizei erfährt. Sein Mann ist der Erbe eines galicischen Adelsgeschlechts und besitzt dort ein Landgut, auf dem ...

Als Manuels Mann Alvaro bei einem Autounfall stirbt, kann er nicht glauben was er von der Polizei erfährt. Sein Mann ist der Erbe eines galicischen Adelsgeschlechts und besitzt dort ein Landgut, auf dem Alvaros Familie lebt. Alles hat er Manuel verschwiegen. Manuel verliert den Boden unter den Füßen. Wer war dieser Mann, mit dem er verheiratet war. War ihre Liebe echt?
Anfangs war mir nicht klar wohin die Reise mit diesem Buch geht. Krimi? Liebesroman? Reiseroman? Drama? Mystery?
Der Roman ist ein bisschen von allem. Sehr mitreißend und spannend geschrieben geht der Leser zusammen mit Manuel auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Dabei sind die Figuren nicht schwarz und weiß, sondern voller Facetten. Genau das führt auch dazu, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Auf jeden Fall spannendes, großes Gefühlskino in einer wunderbar beschriebenen Landschaft.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

eine starke Frau und eine große Liebe

Olga
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Olga hat es nicht einfach im Leben. Früh wird sie Vollwaise und das Verhältnis zur strengen, kalten Großmutter lässt sie keine Geborgenheit fühlen. Kraft gibt ihr ihr Traum Lehrerin zu werden und die Freundschaft ...

Olga hat es nicht einfach im Leben. Früh wird sie Vollwaise und das Verhältnis zur strengen, kalten Großmutter lässt sie keine Geborgenheit fühlen. Kraft gibt ihr ihr Traum Lehrerin zu werden und die Freundschaft zu Herbert, dem Sohn des nahen Gutsbesitzers. Während sie ihren beruflichen Traum immer weiter vorantreiben kann, wird aus der Freundschaft zu Herbert Liebe. Die Liebe der beiden hat es aber auch nicht leicht. Zum einen ist Herberts Familie gegen die Verbindung und zum anderen ist Herbert jemand, den es immer wieder hinauszieht. Nach Afrika, nach Argentinien, in die Arktis, in die Weite.

Was mir am Buch gefallen hat ist die starke Persönlichkeit von Olga, die trotz aller Widrigkeiten ihre Träume nicht aufgibt und versucht das Beste aus allem zu machen. Obwohl mir auch die Geschichte sehr gefallen hat, hat es der eher distanzierte Schreibstil für mich schwer gemacht wirklich mitzufiebern. Für mich las es sich eher wie ein Bericht über die Liebe der beiden. Erst der Perspektivwechsel in die Briefe im dritten Teil hat mir die Personen wirklich näher gebracht.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

spannender, unterhaltsamer PageTurner

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Dawn Schiff ist bei ihren Kolleginnen und Kollegen alles andere als beliebt. Ihre pedantische, fast schon aufdringlich korrekte Art hat ihr kaum Sympathien eingebracht – und auch ihre leidenschaftliche ...

Dawn Schiff ist bei ihren Kolleginnen und Kollegen alles andere als beliebt. Ihre pedantische, fast schon aufdringlich korrekte Art hat ihr kaum Sympathien eingebracht – und auch ihre leidenschaftliche Liebe zu Schildkröten stößt eher auf Befremden als auf Verständnis. Als sie eines Tages spurlos verschwindet und in ihrem Haus eine große Menge Blut gefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf ihre Kollegin Natalie.

Die Handlung wird aus zwei Perspektiven erzählt: aus der Gegenwart durch Natalie und rückblickend durch E-Mails, die Dawn in den Monaten vor ihrem Verschwinden an eine Freundin geschrieben hat. Diese doppelte Erzählweise fesselt von Anfang an und sorgt für eine dichte Atmosphäre. Dabei bleibt bis zum Schluss unklar, wem man eigentlich trauen kann – nicht selten widersprechen sich die beiden Perspektiven in wichtigen Details.

Doch was ist wirklich geschehen? Vielleicht bringt erst eine Leiche Gewissheit – falls sie überhaupt auftaucht.

Der Roman ist spannend, unterhaltsam und gut geschrieben. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise recht konstruiert, und besonders bei der Auflösung gab es für mich einige Punkte, die nicht ganz überzeugten. Die Kollegin ist sicherlich kein Buch, das lange nachhallt, aber als kurzweiliger Spannungsroman liefert es gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

viel Wissen und leckere Rezepte

Scheinfasten – mein Masterplan
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Das Buch bietet einen sehr ausführlichen Wissensteil zu m Thema Fasten. Sowohl die positiven Auswirkungen auf den Körper als auch die verschiedenen Fastenmethoden werden vorgestellt. Natürlich wird auch ...

Das Buch bietet einen sehr ausführlichen Wissensteil zu m Thema Fasten. Sowohl die positiven Auswirkungen auf den Körper als auch die verschiedenen Fastenmethoden werden vorgestellt. Natürlich wird auch der Vorteil des Scheinastens gegenüber anderer Fastenmethoden wird aufgezeigt.

Im Anschluss daran kommt der Rezeptteil. Für jeden Tag sind mehrere Essenpläne ausgearbeitet, so dass man sich den, der einem am meisten zusagt wählen kann.

Ich muss nun zugeben, dass ich keine Woche Scheinfasten gemacht habe. Daher kann ich leider auch nichts dazu sagen, ob das Hungergefühl wirklich ausbleibt und, ob das Scheinfasten durchzuhalten ist. Ich habe das Buch eher als Grundlage genommen, meinen Essensverhalten zu kalibrieren und einzelne der Rezepte in meinen Alltag zu integrieren. Das hat für mich sehr gut funktioniert. Die Rezepte sind ansprechend und lecker. Allerdings ist mir folgendes aufgefallen. Die Rezepte im Buch sind für zwei Personen. Mein erste Gedanke war: "Man darf ja recht viel essen". Aber wenn die Rezepte halbiert werden eher nicht. Wenn man aber alleine ist und sich an den Essenplan hält, hat man eine Menge Lebensmittel übrig, die nicht verwendet werden. Es wäre also besser, wenn es noch Familienmitglieder gibt, die nicht fasen.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Igel und wofür die stehen

Das Igel-Tagebuch
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Den groben Rahmen für den Inhalt dieses Buches gibt der Tod des Vaters der Autorin. Da zeitgleich zu seiner Einlieferung ins Krankenhaus im Garten ein kranker Igel gefunden, der ebenfalls ins Krankenhaus ...

Den groben Rahmen für den Inhalt dieses Buches gibt der Tod des Vaters der Autorin. Da zeitgleich zu seiner Einlieferung ins Krankenhaus im Garten ein kranker Igel gefunden, der ebenfalls ins Krankenhaus kommt, wird die Geschichte des Vaters und des Igels auf einer Zeitlinie erzählt. Dabei hören die Gedanken an den Vater mit dessen Tod nicht auf, sondern in den Gedanken der Autorin ist er weiter präsent.

Im Laufe des Buches erfährt der Leser jede Menge interessante Dinge über Igel und wie sie von der Gesellschaft gesehen werden. Aber auch Tipps wie man ihren Lebensraum für die besser gestalten kann. Dabei ist das Buch in einem ruhigen, etwas melancholischem Ton geschrieben.

Ich habe die letzten zwei Wochen jeden Morgen gestartet, in dem ich ein Kapitel in dem Buch gelesen habe. So lies sich das Buch wunderbar aufteilen und tagsüber hatte ich Zeit das jeweilige Kapitel nachklingen zu lassen. Dieses Vorgehen habe ich als idealen Ansatz für dieses Buch empfunden.

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