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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2025

Wer bin ich?

Wenn die Tage länger werden
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Der Roman fällt sofort aufgrund des optisch sehr ästhetischen Covers auf, das zum Träumen anregt. Inhaltlich hat mir der Einstieg in die Gefühls- und Gedankenwelt von Lisa sehr gut gefallen, ich konnte ...

Der Roman fällt sofort aufgrund des optisch sehr ästhetischen Covers auf, das zum Träumen anregt. Inhaltlich hat mir der Einstieg in die Gefühls- und Gedankenwelt von Lisa sehr gut gefallen, ich konnte ihre Sorgen und Ängste, aber auch ihren innerlichen Kampf mit sich selbst gut nachvollziehen. Lisa reflektiert ehrlich und ist oft sehr hart zu sich selbst, definiert sich über das Muttersein und die Liebe zu ihrem Sohn und hat ansonsten das Gefühl, in allen Bereichen unzulänglich zu sein. In ihren Sommerferien, den ihr Sohn bei seinem Vater verbringt, hat sie endlich wieder die Zeit, sich um sich selbst zu kümmern und herauszufinden, wer sie als Person ist und was sie möchte. Zwischenzeitlich ist mir der Roman dann etwas zu weit vom eigentlichen Thema abgedriftet.

Veröffentlicht am 13.05.2025

schnapp dir die Hauptrolle

Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pizza und Aperol
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Die Lektüre ist eine gelungene Kombination aus Roman und Ratgeber, der auf lockere Erzählweise in jedem Kapitel eine eigene Message transportiert, die am Ende mit Affirmationen zusammengefasst werden. ...

Die Lektüre ist eine gelungene Kombination aus Roman und Ratgeber, der auf lockere Erzählweise in jedem Kapitel eine eigene Message transportiert, die am Ende mit Affirmationen zusammengefasst werden. Es ist schön, die persönliche Entwicklung von Eva im Laufe des Sommers mitverfolgen zu können, wie sie sich selbst besser kennen und schätzen lernt und wie sie ihren alten Mut und ihre Lebendigkeit, die sie als Kind gehabt hat, zurückbekommt. Auf ihrer Reise begegnet sie unterschiedlichen Menschen, von allen kann sie etwas abschauen und durch ihre Aktivitäten Erfahrungen sammeln. Besonders gut gefallen hat mir die Aussage, dass es nicht reicht, immer nur die Nebenrolle zu spielen, es ist Zeit, sich die Hauptrolle zu schnappen. Auch wenn man sich damit bei Freunden und der Familie nicht immer beliebt macht, so ist es doch für einen selbst wichtig, zur eigenen Meinung zu stehen und diese auch durchzusetzen. Man sollte das eigene Glück nicht von anderen abhängig machen.

Veröffentlicht am 13.05.2025

Das war es jetzt?

Der zweite Verdächtige
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Der fünfte Fall der Serie war für mich aufgrund der Themenauswahl spannend, aber die Umsetzung finde ich nicht ganz so gelungen, wie bei den vorangegangenen Fällen. Einerseits kam mir Dr. Justus Jarmer ...

Der fünfte Fall der Serie war für mich aufgrund der Themenauswahl spannend, aber die Umsetzung finde ich nicht ganz so gelungen, wie bei den vorangegangenen Fällen. Einerseits kam mir Dr. Justus Jarmer hier viel zu kurz, er hatte nur eine kleine Nebenrolle, das finde ich schade. Andererseits finde ich auch die Beweisführung vor Gericht etwas zu zufallslastig und nicht ganz überzeugend. Rocco Eberhardt hat mir als Charakter hingegen wieder sehr gefallen, da er authentisch wirkt und uns beim Lesen auch an seinen Zweifeln und Kritikpunkten teilhaben lässt. Er zweifelt selbst an der Unschuld seines Mandanten und kann sich nicht erklären, warum alle Indizien gegen ihn sprechen. Interessant war, dass viele der Beteiligten einen persönlichen Bezug zu Täter, Opfern oder aufgrund der persönlichen Lebensgeschichte haben.
Die letzten Sätze haben es in sich, das geht gar nicht – so eine Andeutung und dann keine Auflösung dazu, aber mehr möchte ich hier an dieser Stelle nicht verraten.

Veröffentlicht am 08.05.2025

der Sommer der Veränderungen

Das Leben fing im Sommer an
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Ein sehr schönes und ausdrucksstarkes Cover, das zum Träumen einlädt. Der Roman selbst ist eine Achterbahn der Gefühlswelt, in die man als Leser*in zu Beginn einsteigt und am Ende durchgerüttelt wieder ...

Ein sehr schönes und ausdrucksstarkes Cover, das zum Träumen einlädt. Der Roman selbst ist eine Achterbahn der Gefühlswelt, in die man als Leser*in zu Beginn einsteigt und am Ende durchgerüttelt wieder aussteigt. Chris nimmt uns mit durch seine Jugendzeit, die für ihn nicht so einfach ist. Er hat Träume, die er erreichen will und Ängste, warum es nicht klappen könnte, und die große Liebe trifft ihn unerwartet und mit voller Wucht. Die Situationen wirken aus der Sicht von Chris ehrlich und authentisch. Ganz große Gefühle, sowohl positive wie auch negative und auch die Widmung am Ende finde ich sehr rührend, hat mich persönlich stark angesprochen.

Veröffentlicht am 08.05.2025

die Welt der Vorfahren

Vor hundert Sommern
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Die Autorin lässt uns Leser*innen in diesem Roman in die Welt der Vorfahren eintauchen. Ich stelle es mir sehr spannend vor, den Nachlass einer verwandten oder bekannten Person zu sortieren, da man zwangsläufig ...

Die Autorin lässt uns Leser*innen in diesem Roman in die Welt der Vorfahren eintauchen. Ich stelle es mir sehr spannend vor, den Nachlass einer verwandten oder bekannten Person zu sortieren, da man zwangsläufig auf besondere Schätze oder Geheimnisse stößt. Gerade Tagebuchaufzeichnungen oder Fotos sind so wertvoll, wenn man näheres über die damalige Zeit und die Umstände erfahren möchte. Man erkennt vielleicht, wie es hier passiert ist, auch Gemeinsamkeiten, gewisse Situationen sind zeitlos und wiederholen sich von Generation zu Generation, auch wenn sich die Umgebung verändert hat. Manche Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, haben noch immer Auswirkungen auf die Gegenwart, auch das ist schön zu sehen.