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Veröffentlicht am 08.05.2025

Tiefgründiger Histo-Manga

Himmel der Träume 01
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„Ich bin Luft. Luft ist Paradies. Das Paradies bin ich.“

Mich hat das sehr ausdrucksstarke Cover auf den Comic aus Korea aufmerksam gemacht. Besonders, da die Blicke der beiden jungen Frauen nicht einander ...

„Ich bin Luft. Luft ist Paradies. Das Paradies bin ich.“

Mich hat das sehr ausdrucksstarke Cover auf den Comic aus Korea aufmerksam gemacht. Besonders, da die Blicke der beiden jungen Frauen nicht einander zugewandt sind, obwohl sie sich halten, sondern in die Ferne gerichtet sind, hat mich neugierig gemacht.

Zudem bin ich großer Fan historischer Romane - und hier geht es um ein höchst spannendes historisches Thema. Um Glaube und Wissenschaft und die Freiheit, das auszuleben, für das man brennt.

Die fromme Amelie ist mit Hans verheiratet, einem holländischen Kaufmann aus gutem Hause. Als solche hat sie in Demut zu leben und ihrem Gatten zu Willen zu sein. Doch sie hat einen starken Wissenshunger, wann immer sie Gelegenheit findet, betreibt sie wissenschaftliche Studien - über das Fliegen. Als Hans von einer seiner Reisen eine exotische Sklavin mit nach Hause bringt, wird sie jedoch mit ganz anderen Emotionen konfrontiert.

„Himmel der Träume“ ist stark auf den historischen Aspekt ausgelegt - was mir sehr gut gefallen hat. Man erfährt vieles über die holländische Geschichte und die Eigenarten der der dort lebenden Bevölkerung - was für mich diesen Histo-Comic einen besonderen Charme verleiht. Ich hatte teilweise wirklich das Gefühl, im 1600 Jahrhundert zu leben, zu Zeiten großer Umbrüche und neuer Entdeckungen.

Amelie, die Protagonistin, ist nicht glücklich in ihrer Ehe. Trotzdem ist sie bemüht, ihrem Mann zu Willen zu sein. Doch ich habe ihren Zwiespalt deutlich gespürt, vor allen Dingen, als sie in Berührung mit neuer Kultur und neuen Ideen kommt. Auf jeden Fall ist der Comic sehr spannend aufgebaut.
Die Liebesgeschichte, die sich auf dem Cover schon andeutet, baut sich langsam auf und fußt eher auf gegenseitigem Verständnis und Verständigung als auf erotischen Gedanken. Beide müssen sich erst mal mit den Emotionen und dem Mindset des jeweils anderen auseinandersetzen - und das benötigt Zeit.

Die Themen, mit denen der Comic spielt, sind Wissenschaft und Wissensdurst, tief verwurzelter Glauben und die Kluft dazwischen, denn Amelie lebt wie schon erwähnt in beiden Welten. Das kann in den nächsten Bänden noch spannend werden! Zudem wird im ersten Teil die oftmals tiefe gegenseitige Abhängigkeit thematisiert. Mann und Frau, Herrin und Untergebene, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Panels erscheinen ausdrucksstark und passen gut zur Thematik. Yudori geht auch bei expliziten Szenen nicht zu sehr ins Detail, verschweigt jedoch auch nichts.

Ein starker Auftakt! Ich bin auf den nächsten Band wirklich gespannt!

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Tolle Mischung aus Mythologie und Alltäglichkeit

Mein Nachbar Yokai 01
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Der Manga war zuckersüß und am Ende richtig spannend! Ich mochte das Miteinander eines modernen japanischen Dorfes mit Handy und Co. und den Yokai einfach sehr gerne.

In der Kleinstadt Fuchigamori existieren ...

Der Manga war zuckersüß und am Ende richtig spannend! Ich mochte das Miteinander eines modernen japanischen Dorfes mit Handy und Co. und den Yokai einfach sehr gerne.

In der Kleinstadt Fuchigamori existieren nämlich Menschen, Dämonen und Geister friedlich nebeneinander und helfen einander den Alltag zu bewältigen. Der erst neu zum Yokai gewordene Buchio muss sich mit seinem Kater-Yokai-Leben erst mal zurecht finden. Zum Glück hat er dazu tatkräftige Unterstützung. Doch nicht nur der kleine Yokai hat so seine Probleme. Auch die menschlichen Nachbarn schlagen sich mit einigen Problemen herum.

Sobald man den Manga aufschlägt, wird man von Mythen und Legenden begrüßt. Das hat mich zumindest schon mal sehr gefreut! Generell schafft es der Manga mit seiner Nähe und seiner Alltäglichkeit von Mythen und Legenden zu überzeugen. Wo sieht man sonst schon Yokai, die in alltägliche Rollen schlüpfen und Jobs nachgehen. Denen Zeit gelassen wird. Viel Fokus wird auf den Alltag der Figuren gelegt. Wir gehen mit Mu-chan zur Schule, wir erleben Sportfeste mit ihr, erste Verliebtheiten und schlecken Eis an der Seite ihrer Freunde - dämonischen und menschliche. Ich zumindest musste dabei Lächeln.

Oft begleiten wir auch Bushio, den Yokai in Ausbildung - und erleben dabei die Güte und das Verständnis, mit dem sich Menschen und Dämonen in diesem Manga begegnen. Ihm wird Zeit gegeben, seine Fähigkeiten zu entdecken und seinen Platz in der Gesellschaft zu finden. Dass dabei die Familie wächst sowie der kleine Yokai hat mich berührt.

Ganz nebenbei lernen wir auch unglaublich viel über die japanische Kultur, die Mythen und Legendenwelt, gemeinsam mit Bushio. Zum Schluss wird’s noch mal richtig spannend!

Die Zeichnungen sind zart und einfühlsam, die Gesichter, egal ob dämonisch oder menschlich ausdrucksstark, ohne zu übertreiben. Das führt zu einem wunderschönen lebendigen Stil, der mich begeistert.

Ein toller Auftaktband, der Themen wie Mut und Freundschaft, Zusammenhalt und Akzeptanz in den Vordergrund stellt - ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Wir brauchen mehr Geschichten wie diese!

Yumi and the Nightmare Painter
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„Wir brauchen Geschichten!“

Wir brauchen Träume und Alpträume, die uns ängstigen und anspornen, Fantastereien und Geschichtenerzähler, die uns nahe zu sich rufen und mit uns die Faszination von Geschichten ...

„Wir brauchen Geschichten!“

Wir brauchen Träume und Alpträume, die uns ängstigen und anspornen, Fantastereien und Geschichtenerzähler, die uns nahe zu sich rufen und mit uns die Faszination von Geschichten teilen.
Wir brauchen solche Geschichten, von denen wir einfach nicht genug bekommen können und solche die uns mit verheulten Augen nach der letzten Seite nicht loslassen, selbst wenn wir das Buch zugeschlagen haben, selbst wenn wir das Ende kennen, weil wir das Buch schon einmal gelesen haben. Solche Geschichten brauchen wir. Und so eine Geschichte habe ich in „Yumi and the Nightmarepainter“ gefunden.

Yumi und Nikaro sind für mich vollkommen gegensätzlich. Nikaro lebt als Alptraummaler (ich find den Beruf ja total spannend!) in einem modernen japanischen Setting, in dem es keinen Sonnenschein, sondern nur leuchtende Energiekabel gibt - die Hion-Linien. Als Alptraummaler verdient er sein Geld und beschützt die Bürger der Stadt. Yumi beschwört Geister - ihr Leben ist streng reglementiert und traditionell und techniklos. Die beiden leben wortwörtlich in verschiedenen Welten. Umso entsetzter ist Nikaro, als er plötzlich in Yumis Welt und in ihrem Körper erwacht. Ihre Leben sind von nun an untrennbar miteinander verknüpft.

Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt - mit wehenden Fahnen führt das Feld aber die Alltäglichkeit an, die ich in beiden Welten erlebt habe. Wofür Brandon Sanderson in seinen großen epischen Fantasyromanen kaum Zeit hat, das lebt er in Yumi wirklich aus. Und für mich ist es wunderbar! Ich will mit Maler Nudeln essen gehen, mit der Shopbesitzerin quatschen und mit Yumi shoppen gehen. Ich will in Decken eingekuschelt Zuhause bei Nikaro KDramen schauen und mit Yumi baden und Steine stapeln. Allein, dass es Sanderson schafft, diese beinahe banalen Tätigkeiten so interessant zu schreiben, dass ich mich beinahe danach verzehre, spricht schon für sich. Dass die beiden Protagonisten so ganz nebenbei ihre jeweiligen Welten retten müssen vor düsteren Alpträumen, scheint da beinahe nebensächlich.

Nikaro hat den Glauben in seine Kunst verloren - es ist für ihn zur Arbeit geworden. Das genaue Gegenteil ist Yumi, die ihre Kunst sklavisch ernst nimmt und dadurch ihre Kreativität einbüßt. Der Austausch der beiden, die Dynamik und ihre Dialoge sind Sanderson so gut gelungen. In den ersten Kapiteln steckt so viel Humor, dass ich mich gekringelt habe!

Alte Kosmeer-Hasen werden den Erzähler kennen. Ich persönlich liebe Hoid sehr. Seinen Sarkasmus, seine Art, Situationen darzustellen - für mich war seine Perspektive eine Bereicherung! Für Neulinge ist er aber ebenso geeignet! Der Weltenhüpfer kann auch sehr gut in eine neue Welt des Kosmeers einführen, keine Sorge! Generell haben beide Leser-Gruppen ihren Spaß an dieser Geschichte. Der Einstieg in die Welt ist niederschwellig und gelingt mit den beiden Sympathieträgern leicht. Für die, die sich im Kosmeer auskennen, streut Hoid einige spannende Details über die Drei-Reiche-Lehre ein.

Aber das ist nicht das Außergewöhnliche an dem Buch - sondern die wunderschöne Beziehung zwischen Yumi und Nikaro. Von vorsichtigen Vertrauen, über Freundschaft bis hin zu einer zarten Liebe entfaltet sich die Seele des Buches so langsam mit einer so poetischen, leisen Sprache, dass Sanderson mein Herz mit der Romanze schmelzen hat lassen!

Einher geht dieses Buch mit Fragen über die Rolle von KI in Kunst, mit dem Kunstverständnis an sich und den vielen Nuancen dazwischen, die dem Lesenden natürlich nicht plump gestellt werden.

Mein liebstes Secret Project mit super vielen Themen, die mein Herz berührt haben! Allen voran Freundschaft und Vertrauen in die eigene Kraft aber auch in die Kraft der anderen.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Überraschend gut

The Surviving Sky (Die Rages-Trilogie 1): Eine epische Science-Fantasy
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Das … war ein überraschendes Buch! Überraschend gut und überraschend innovativ für mich. Eine Mischung aus Dystopie, Science-Fiction, Ökofantasy und Ansichten, deren teilende Kraft im Buch erst überwunden ...

Das … war ein überraschendes Buch! Überraschend gut und überraschend innovativ für mich. Eine Mischung aus Dystopie, Science-Fiction, Ökofantasy und Ansichten, deren teilende Kraft im Buch erst überwunden werden muss.

Doch von vorn - worum geht es in diesem bizarren Abenteuer?
Die Menschen haben sich in den Himmel geflüchtet. Dort ist ihr Refugium - Eine aus Pflanzen und Magie, Technik und Tradition erschaffene Zivilisation. Die Menschen teilen sich in Architekten - die die Pflanzenmagie beherrschen - und Nicht-Architekten - was zu Spannungen führt. Unter ihnen lauert der Dschungel und alles verschlingende Erdstürme. Doch da geht eine Dschungelexpedition gewaltig schief. Parallel dazu beginnt die botanische Himmelsinsel zu sinken.

Zunächst einmal das Magiesystem in diesem Buch - ist richtig cool. Die Architekten können trajezieren - sie können das Wachstum von Pflanzen manipulieren und etwas erbauen. Das fängt bei Treppenstufen an und geht bis hin zu monumentalen Bauwerken, auf denen die Bevölkerung lebt. Dass ihnen das viel Macht verleiht, geht damit einher. Wie selbstverständlich Rao diese Magie mit in den Alltag einflechtet, ist ziemlich genial. Ich habe trotzdem etwas gebraucht, um das Magiesystem zu durchdringen. Die Magie ist verwoben mit hinduistischen Traditionen und Ritualen und Begrifflichkeiten, ohne das die gesamte Thematik vom Urschleim noch mal erklärt wird - was für mich erfrischend war, basiert die meiste SFF-Literatur doch auf der Westlichen Welt.

#thesurvivingsky wird aus zwei Perspektiven erzählt. Ahilya ist eine Archäologin, die immer wenn Flaute herrscht und die Stürme schweigen, in den Dschungel hinabsteigt und die Vergangenheit erforscht. Doch dann geht eine Expedition gewaltig schief. Ihr Mann, Iravan, ist ein hochrangiger Architekt. Die beiden haben sich einst geliebt, doch mittlerweile kriselt es in ihrer Ehe und sie sind sich beide nicht mehr sicher, was sie dem jeweils anderen gegenüber fühlen. Ob ihre Karrieren wichtiger sind und sie sich auseinandergelebt haben oder ob sie sich trotz allem noch lieben. Dieser Plotstrang nimmt viel Raum ein, er ist zentral für den Fortgang der Geschichte und mit der gesamten Magie- und Untergangsthematik eng verwoben. Das hat mich zu Beginn zweifeln lassen. Würde ich es als so spannend empfinden, einem streitbaren Ehepaar ein ganzes Buch hindurch zu folgen? Bei dem die Emotionen hochkochen und die sich auch in ihren Zielen unterscheiden? Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen - ja, die beiden haben mich bis auf wenige Abschnitte prächtig bei Laune gehalten und durch das Buch begleitet.

Und das war auch gut so. Mir hat das Hirn so manches mal geraucht, wenn es um die Details der Trajektion, die hierarchischen Strukturen oder die komplexen übergeordneten Zusammenhängen ging. Aber die beiden haben mich bei der Hand genommen, obwohl ich auch sagen muss, dass ich keinen der zwei in meinen engeren Kreis aufgenommen habe.

Über die Länge des Romans hinweg hätte ich mir ein paar kleine Ausflüge auf der Himmelsinsel selbst gewünscht - und ich hoffe, dass die kleinen Details im zweiten Band mehr in den Fokus rückt.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Atmosphärischer Histo-Krimi

Der gefrorene Fluss
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Martha hat mich mitgenommen - mit in ihre Kleinstadt - Hallowell, in ihre Nachbarschaft, in ihre Berufung und in ihr Leben. Ich durfte dabei sein, wenn sie Babys aus dem Mutterleib zog und an die Brust ...

Martha hat mich mitgenommen - mit in ihre Kleinstadt - Hallowell, in ihre Nachbarschaft, in ihre Berufung und in ihr Leben. Ich durfte dabei sein, wenn sie Babys aus dem Mutterleib zog und an die Brust junger Mädchen und erschöpfter Frauen legte, horchte, wenn sie die neusten Informationen aus dem Dorf erfuhr, war dabei wenn sie ein Bier trank, Brutus ritt oder die Tiere versorgte. Wenn Sie mit Ephraim diskutierte und lachte. Seltsam intim kam mir das Buch vor - und genau deswegen traf er mich auch mit einer solchen Wucht.

Das Buch spielt in Maine Ende des 18. Jahrhunderts. Im zugefrorenen Fluss wird eine Leiche entdeckt und nachdem die Männer diese mühsam aus der eisigen Umklammerung befreit haben, wird Martha gerufen - die Hebamme des Örtchens, um die Todesursache zu untersuchen. Schnell wird ihr klar, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist. Sie beginnt zu ermitteln … während das Verfahren immer näher rückt.

Lange habe ich gezögert, ob ich dieses Buch zur Hand nehmen soll oder nicht. Ich liebe historische Kriminalromane, wohingegen die Hebammenthematik bei mir eher auf wackligen Füßen steht. Manchmal funktioniert sie bei mir, manchmal wird es mir auch einfach zu viel. Doch bei Martha war es anders. Sie hat mich nicht nur in ihr Leben als Hebamme mitgenommen, sondern vollständig in ihren Alltag gezogen. Martha ist eine gestandene Frau mit erwachsenen Kindern und Hof und Mühle, die es zu versorgen gilt. Sie kann fluchen wie ein Kesselflicker, und hat ein sanftes Händchen für die werdenden Mütter und Babys. Ich habe ihr einfach geglaubt - ich habe ihr jeden Satz abgenommen, den sie mit den Frauen des Ortes, mit ihrem Mann oder mit dem Ladenbesitzer, mit den höher gestellten Herrschaften des Städtchens oder mit den Tieren gewechselt hat. Das hat für mich das Buch ausgemacht.

Schnell macht der Lesende aus, wer die dunklen Gestalten des Ortes sind. Doch das eigentlich spannende ist die Spurensuche von Martha, was hinten raus noch einmal richtig dramatisch wird. Ich habe den Kriminalaspekt an diesem Buch auf jeden Fall sehr genossen.

Was für mich auch noch sehr gut gemacht war, war die rechtliche Seite. Martha musste immer wieder vor verschiedenen Gerichten auftreten und ihre Zeugenaussagen tätigen - die Autorin hat die Zeugenaussagen dazu genutzt, um die Gerichte und rechtlichen Sachverhalte etwas näher in Augenschein zu nehmen. Sehr interessant, so tief habe ich das amerikanische Recht auch noch in keinem Buch gelesen.

Das Setting hat mir ausnehmend gut gefallen. Es war wie ein kleiner Mikrokosmos für sich. Die Stadt, ihr Haus, die Mühle, der Fluss und die verschiedenen Geburtsräume - es passte einfach wunderbar zusammen. Jedes Kapitel war mit der Örtlichkeit überschrieben, in der es stattfand. Ballards Mühle, Dr. Colemans Laden, Pfarrhaus und so weiter. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Ein weiterer spannender Aspekt waren Marthas Tagebucheinträge - heute mag es in Vergessenheit geraten sein, früher gehörte es einfach dazu, wichtige Ereignisse des Tages festzuhalten.

All das wurde von Ariel Lawhorn zu einem wirklich eindringlichen historischen Kriminalroman verwoben.

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