Eine süße und emotionale Story, doch mir fehlte das gewisse Etwas!
Falling Like StarsNachdem Emma Scott mit den letzten beiden Büchern in das Fantasy-Genre eingetaucht ist, gibt es diesmal wieder altbekanntes und man erwartet sich mit „Falling Like Stars“ eine tiefgründige, verletzliche ...
Nachdem Emma Scott mit den letzten beiden Büchern in das Fantasy-Genre eingetaucht ist, gibt es diesmal wieder altbekanntes und man erwartet sich mit „Falling Like Stars“ eine tiefgründige, verletzliche und emotionale Geschichte. Das Buch wird unterteilt in Prolog, Teil 1-3 und den Epilog. Die Story wird aus der Sicht von Rowan und Zackery erzählt und man kommt sehr gut durch die Geschichte und wird auch mitgerissen von der Trauer, den unabgeschlossenen Dingen, welche die Protagonisten verfolgen. Trotzdem kamen diese Gefühle nicht ganz so bei mir an und es konnte mich nicht so begeistern wie andere ihrer Bücher. Es war süß und bewegend, aber es hat mich nicht abgehoben, ich fieberte nicht mit.
Rowan wollte schon immer Kostümdesignerin werden, doch ein Schicksalsschlag nach dem anderen begrub ihre Träume. Als Produktionsassistentin trifft sie auf den Filmstar Zackary und spürt eine tiefe Verbindung zu ihm. Doch auch er trägt Narben mit sich, und hinter seiner glamourösen Fassade entdeckt sie einen Mann voller Herzenswärme und Aufrichtigkeit. Sie weiß, dass sie sich erst ihrer Trauer stellen muss, bevor sie bereit ist, der Liebe erneut eine Chance zu geben.
Rowan ist in einem Teufelskreis gefangen und kann ihm nicht entkommen. Eigentlich ist sie eine intelligente, kreative und liebenswürdige Frau, welche durch die ganzen Schuldgefühle, welche sie sich einredet gehemmt ist und nicht vorwärtskommt. Ihre Trauer und Schmerzen hindern sie daran ihr Leben zu leben, zu genießen, was sich ergibt und immer stecken zu bleiben. Sie ist richtig süß und freundlich und auch sympathisch, doch sie muss endlich damit anfangen endlich alles aufzuarbeiten, denn sie hat alles zu lange schleifen lassen und sich damit selbst verschlossen, und trifft nicht allzu gute Entscheidungen.
Zackary ist ein absoluter Good Guy und hat nicht verdient was seine ehemalige Freundin ihm zumutet. Er ist bescheiden, obwohl er sich ein übergroßes Vermögen angehäuft hat, ist freundlich, aufmerksam und arbeitet hart. Für seine Filme gibt er alles und verwendet seine Gefühle und Erinnerungen für seine Rolle, um ein besserer Schauspieler zu sein, und sodass sein Charakter der bestmögliche wird. Das fand ich einfach richtig klasse gemacht und dargestellt, hat mir sehr gut gefallen. Und vor allem, er ist wirklich ein Good Guy, denn was er mit Eva alles aushalten muss, und was sie macht. Nicht viele wären so liebenswürdig und hätten das so stehen lassen, oder so mit sich umspringen lassen. Zackary hat echt besseres verdient.
Wir lernen auch Jeremy kennen. Er ist Zackarys Bruder und von ihm hätte ich wahnsinnig gerne mehr gesehen, denn er ist einfach ultra cool und ist einen ganz anderen Weg eingeschlagen als Zackary. Dann gibt es noch Rowans beste Freundin Jess, welche eigentlich ihr Leben so richtig auf der Reihe hat und Rowan immer zur Seite steht. Doch im Nachhinein erkennt man, dass nicht immer alles so passt wie man es erwartet. Dann natürlich noch Eva. Diese Zicke versteht einfach nicht, wieso ihr nicht alles auf einem Silbertablett serviert wird. Sie ist anstrengend, unfreundlich, verhält sich Zach gegenüber einfach unmöglich und erwartet ja wirklich, dass er alles stehen und liegen lässt um ihr zu helfen. Wenn er Erfolg hat, wird ihm das nicht zugerechnet, weil er ja sowieso alles bekommt was er will und nicht wirklich viel dafür tun muss. Sie versteht Zach Art zu Leben einfach nicht und erkennt nicht, wieso er so erfolgreich ist. Sie hat meiner Meinung nach nicht verdient, was mit ihrer Storyline passiert, aber naja, Sh** happens.
Die Story selbst war süß, emotional und auch tiefgründig. Man bekommt sehr gut mit, was bei den Beiden im Kopf vor sich geht und man verfolgt das Ganze gespannt, wann sie endlich vorwärtskommen. Man kann den Schmerz, die Trauer und die Schuldgefühle förmlich schmecken und das ist auch gut gemacht worden. Nur irgendwie hat es bei mir nicht klick gemacht. Es war nicht so, dass die Geschichte schlecht war, denn das war sie nicht. Aber es war auch kein Wow Moment, wo ich mir die Seele aus dem Leib geweint habe und alles verdammt hätte. Es bleibt mir nicht so im Gedächtnis wie damals Theos Schicksal in „Between Your Words“ oder wie in „The Light in Us“ wie Noah wieder zurück ins Leben findet. Diese Bücher haben mich von Anfang bis Ende begeistert und es war atemberaubend. Hier war das nicht so, und das fand ich echt schade. Diese Emotionen kamen bei mir nicht an und haben mich nicht so begeistert, wie erwartet.
Trotzdem habe ich das Buch auch wirklich schnell zu Ende gelesen, denn es war doch süß, herzlich und gut zu verfolgen. Rowan und Zackary haben ein gutes Gespann abgegeben, die Chemie hat man gespürt, es macht einfach traurig, was einen daran hindern kann, sich auf den anderen einzulassen. Mich haben die Geschichten von den Beiden interessiert und sind mir auch nahegegangen, nur eben nicht so viel. Leider.
Hiermit möchte ich mich noch recht herzlich bei LYX und NetGalleyDE für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken, wobei meine Meinung jedoch in keinster Weise beeinflusst wurde.