Profilbild von Samira0112

Samira0112

Lesejury Profi
offline

Samira0112 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Samira0112 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

Magisch, winterlich und ein würdiger Abschluss

Spectacular
0

Mit „Spectacular“ hat Stephanie Garber für mich das beste Buch der Caraval-Reihe geschrieben! Dieses liebevoll illustrierte Extra und zugleich Abschluss hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Die detailreichen ...

Mit „Spectacular“ hat Stephanie Garber für mich das beste Buch der Caraval-Reihe geschrieben! Dieses liebevoll illustrierte Extra und zugleich Abschluss hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Die detailreichen Illustrationen sind wunderschön und ergänzen die magische Atmosphäre perfekt.

Das Worldbuilding war – wie in den vorherigen Büchern – wieder großartig. Besonders die Festtagstimmung hat mich begeistert. Durch die winterliche Atmosphäre und den Aspekt des Verschenkens erinnerte es stark an Weihnachten und verlieh der Geschichte einen besonderen Zauber.

Die Handlung war packend, und ich habe so mitgefiebert, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Besonders die Dark-Romance-Aspekte waren spannend. Anfangs war ich skeptisch, da die Reihe zuvor nicht in diese Richtung ging, aber die Auflösung hat alles gut erklärt. Ein Satz zur magischen Verschleierung der Identität hätte das Ganze für mich noch logischer gemacht.

Ein Kritikpunkt: Ein unwiderruflich zerstörter Gegenstand aus Finale taucht hier plötzlich wieder auf, was irritierend war. Schade fand ich auch, dass die Geschichte des Jungen vom Anfang nicht wieder aufgegriffen wurde.

Trotzdem bleibt Spectacular für mich ein wunderschöner Abschluss der Reihe. Das Buch ist zwar unabhängig von den anderen Bänden lesbar, aber ich würde trotzdem empfehlen, die Trilogie vorher zu kennen. Für Fans der Caraval-Reihe ist es ein Highlight!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.06.2025

Charmanter Krimi mit Überraschung

Marchfield Square
4

Ich mochte „Marchfield Square“ wirklich gern. Es spielt in einem geschlossenen Wohnkomplex im nebligen London und hat trotz des Mordfalls eine eher leichte, fast schon ruhige Atmosphäre. Die Geschichte ...

Ich mochte „Marchfield Square“ wirklich gern. Es spielt in einem geschlossenen Wohnkomplex im nebligen London und hat trotz des Mordfalls eine eher leichte, fast schon ruhige Atmosphäre. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: von Audrey, einer empathievollen Putzfrau, von Lewis, einem introvertierten Schriftsteller, und gelegentlich auch von Celeste, der älteren Vermieterin, die die beiden beauftragt. Besonders spannend fand ich, dass Lewis versucht, den Fall in seinem neuen Buch zu verarbeiten. Man bekommt immer wieder kleine Ausschnitte aus seinem Manuskript, die nochmal eine andere Sicht auf die Geschehnisse bieten.

Die Ermittlungen starten ab etwa Seite 100, davor lernt man die Figuren und das Umfeld kennen. Die Handlung ist stellenweise etwas langsamer, weil auch der Alltag der beiden eine Rolle spielt, aber für mich war es nie langweilig. Es bleibt immer eine unterschwellige Spannung da. Es gibt viele Verdächtige und nach und nach werden immer mehr Nachbarn und ihre Geheimnisse vorgestellt. Ich fand die Charaktere total vielfältig und gut ausgearbeitet. Jede Figur hatte etwas Eigenes, niemand wirkte flach oder nur wie ein Lückenfüller. Gerade diese Mischung aus verschiedenen Lebensrealitäten und Persönlichkeiten hat das Buch lebendig gemacht.

Was mich richtig überrascht hat, war der Plottwist am Ende. Ich hatte absolut keine Ahnung, wer hinter dem Mord steckt, und das kam für mich komplett unerwartet. Es hat alles plötzlich Sinn ergeben, aber ich wäre nie darauf gekommen. Solche Enden liebe ich, weil sie die Geschichte nochmal aufwerten und mich auch nach dem Lesen noch beschäftigen.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht, die Kapitel sind kurz, teilweise gibt es Textnachrichten, was das Lesen nochmal erleichtert. Die Karte des Wohnkomplexes am Anfang und Ende des Buches war super hilfreich und schön gemacht. Auch wenn ein Teil der Handlung außerhalb spielt, hatte das Setting für mich etwas Besonderes und sehr Charmantes. Ich mochte die Dynamik zwischen Audrey und Lewis, wie sie sich annähern und als Team zusammenwachsen. Insgesamt war es für mich ein ruhiger, tiefgründiger und cleverer Krimi, der mich mit seinem Setting, seinen Charakteren und dem überraschenden Ende wirklich überzeugt hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 12.05.2025

Unerwartet fesselnd

Fable – Der Gesang des Wassers (Fable 1)
0

Ich habe mir von Fable ein „Zwischendurch"-Buch erwartet und genau das habe ich auch bekommen. Trotzdem war ich positiv überrascht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und leicht verständlich, sodass ...

Ich habe mir von Fable ein „Zwischendurch"-Buch erwartet und genau das habe ich auch bekommen. Trotzdem war ich positiv überrascht. Der Schreibstil ist sehr angenehm, flüssig und leicht verständlich, sodass man die Zeit beim Lesen ganz schnell vergisst. Auch das Erzähltempo war für mich ideal. Die erste Hälfte ist zwar spannend, aber es entstehen eher kleinere Spannungshügelchen. Trotzdem halten einen die Erwartung auf die Entwicklung und die Atmosphäre im Buch, was verhindert, dass sich die Geschichte zieht. In der zweiten Hälfte wird die Handlung deutlich brisanter und wirkt stellenweise fast actionreich.

Die Romance taucht erst spät auf und bleibt insgesamt eher im Hintergrund, was ich für ein gehyptes Buch als sehr erfrischend empfunden habe. In der ersten Hälfte gibt es lediglich einzelne Andeutungen, was der Geschichte gut tut und sie nicht unnötig beschwert. Das maritime Setting mit den Handelsschiffen, der Taucherei und den versteckten Motiven fand ich spannend und atmosphärisch gelungen.

Fable als Protagonistin konnte überzeugen. Sie ist stark, unabhängig und bleibt dabei nahbar. Auch die Nebencharaktere tragen zur Stimmung des Buches bei, allerdings hatte ich manchmal Schwierigkeiten, sie auseinanderzuhalten. Zwar bringt jeder eine eigene Backstory mit, dennoch hätte ich mir stellenweise etwas mehr individuelle Kontur gewünscht.

Der Cliffhanger am Ende ist ziemlich fies, und ich denke, dass der Zweite Band den ersten sogar noch übertrumpfen könnte - wahrscheinlich werden dort noch einige weitere Geheimnisse endlich aufgedeckt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2025

Langsam, leise, berührend

The Last Bookstore on Earth
0

Das Buch punktet mit einer ruhigen, fast poetischen Atmosphäre und einem angenehm unaufgeregten Humor, der sehr gut zur düsteren Kulisse passt. Der Schreibstil war für mich durchgehend stimmig - leicht, ...

Das Buch punktet mit einer ruhigen, fast poetischen Atmosphäre und einem angenehm unaufgeregten Humor, der sehr gut zur düsteren Kulisse passt. Der Schreibstil war für mich durchgehend stimmig - leicht, klar und schön zu lesen.

Das Erzähltempo ist insgesamt eher langsam.
Teilweise war es für mich ein wenig zu ruhig, aber nie langweilig, da immer das Gefühl blieb, dass etwas bevorsteht.

Liz als Protagonistin war für mich nicht immer einfach. Ihre Art hat mich stellenweise gestört, wirkt aber nachvollziehbar, wenn man ihre traumatischen Erfahrungen mit einbezieht.
Einige brutale Momente kamen überraschend und haben einen Kontrast zur sonst leisen Erzählweise gebildet. Ich fand sie gut umgesetzt, nicht übertrieben, sondern passend zur Stimmung.

Die Liebesgeschichte zwischen Liz und Maeve war schön geschrieben. Zart, vorsichtig und gut eingeführt - am Ende hätte ich mir ein wenig mehr emotionale Tiefe gewünscht, trotzdem hat sie mich überzeugt.

Das Regen-Thema hat mich ganz leicht an „The Rain" erinnert, was aber eher eine Assoziation als ein inhaltlicher Vergleich ist.

Insgesamt eine interessante, atmosphärisch starke Geschichte mit authentischen Figuren und einer ruhigen Tiefe, die nachwirkt - auf leise Weise.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2025

Smart, spannend, süchtig machend

Cold Case Academy – Ein mörderisches Spiel
0

Ich liebe Bücher, die sich wie eine gute Folge Criminal Minds anfühlen und genau das war „Cold Case Academy" für mich! Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Cassie war mir von Anfang an sympathisch ...

Ich liebe Bücher, die sich wie eine gute Folge Criminal Minds anfühlen und genau das war „Cold Case Academy" für mich! Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Cassie war mir von Anfang an sympathisch - klug, neugierig und dabei angenehm ruhig. Kein übertriebenes Drama, keine nervigen Entscheidungen, einfach jemand, den ich sofort mochte.

Besonders cool fand ich das FBI-Setting und das Konzept der „Cold Case Academy", das hat sich spannend, fast elitär angefühlt, ein geheimer Club voller junger Genies. Die Nebencharaktere blieben für mich unsympathisch, aber vielleicht verändert sich das im nächsten Band.

Ich hätte mir tatsächlich noch ein bisschen mehr von den Trainingsszenen gewünscht - die Einblicke ins Profiling und die Fälle fand ich mega spannend!

Dafür war das Tempo schön schnell und das Ende gut aufgebaut. Nicht schockierend, aber definitiv so, dass ich direkt weiterlesen möchte!
Was für mich nicht unbedingt sein musste, war das Love Triangle. Das fand ich stellenweise eher nervig und hoffe, dass Cassie sich im nächsten Band zügig für den Richtigen entscheidet.

Für mich hat die Reihe richtig Potenzial, eine Comfort-Reihe zu werden. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, und freue mich auf die nächsten Bände!

Wenn ihr FBI-Vibes, kluge Protagonistinnen und spannende Twists liebt: „Cold Case Academy" könnte was für euch sein!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere