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Veröffentlicht am 14.05.2025

Tiere sind gute Freunde und Zuhörer

Freundschaft auf vier Hufen
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Dieser Jugendroman überzeugte mich mit einem angenehm lesbaren und bildreichen Schreibstil. Die Emotionen der Figuren waren für mich greifbar macht und haben mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen. ...

Dieser Jugendroman überzeugte mich mit einem angenehm lesbaren und bildreichen Schreibstil. Die Emotionen der Figuren waren für mich greifbar macht und haben mich förmlich durch die Seiten fliegen lassen. Für diesen Roman liegt keine Altersempfehlung vor. Ich denke das sich Jugendliche ab 14 Jahren sich von der Geschichte abgeholt fühlen werden. Aber auch ältere Leserinnen und Leser können sich in die Tiefe und Ehrlichkeit dieses Buches einfühlen

Im Mittelpunkt steht Lina, ein junges Mädchen, das unter der Trennung ihrer Eltern leidet. Ihre Welt gerät aus den Fugen: Die schulischen Leistungen sinken, sie beginnt sogar, Unterschriften zu fälschen – ein stiller Schrei nach Halt. Ihre Großmutter Annemie wird zu ihrem rettenden Anker, einer festen Größe inmitten des familiären Chaos.

Annemie, hat einen festen Glauben, den sie in dieser Situation Lina näher bringt. Diese spirituelle Dimension wird sensibel und glaubwürdig erzählt. Besonders berührend ist, wie sich Linas Suche und auch die Wege ihrer Eltern langsam wieder annähern – bis hin zu einem echten Neuanfang. Und dann ist da noch Jonas. Kein Bad Boy, sondern ein einfühlsamer, ernsthaft glaubender Junge, der sich vorsichtig Lina nähert und ihr Herz erobert.

Freundschaft auf vier Hufen von Swantje Schöniger ist dine rundum gelungene Geschichte über Schmerz, Hoffnung, Glaube und Liebe. Sie ist spannend erzählt, emotional bewegend und thematisch vielschichtig. Ich freue mich schon auf Band 2, welcher im Herbst erscheinen wird. Meinerseits gibt es eine klare Empfehlung – nicht nur für Teenager, sondern für alle, die sich für menschliche Beziehungen und die Kraft der Versöhnung interessieren.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Wer suchet der findet und wer anklopft dem wird aufgetan

Das Alle-über-Gott-Projekt
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In diesem Roman entführt die Autorin die Leser in die 1990er Jahre. Ich hatte lebhafte Bilder von Telefonzellen, Telefonbüchern und Telefonkarten. Auch erinnerte ich mich an die Zeit als ich mit meinen ...

In diesem Roman entführt die Autorin die Leser in die 1990er Jahre. Ich hatte lebhafte Bilder von Telefonzellen, Telefonbüchern und Telefonkarten. Auch erinnerte ich mich an die Zeit als ich mit meinen Brüdern gemeinsam wöchentlich die Stadtzeitung meiner Heimatstadt verteilte.

Mia, eigentlich Milkaw, kam nach Deutschland, um mit ihrer Familie vereint zu werden. Doch statt ihre Familie zu finden - fand sie Gott. Völlig unwissend was Glauben heißt, nahm sie alles wörtlich und glaubt kindlich. Geprägt war ihre Kindheit von traumatischen Erlebnissen: Sie erlebte sowohl körperlichen als auch geistigen Missbrauch. Trotz allem war sie vertrauensvoll – fast naiv – und zugleich tief misstrauisch.

Kalle ist ein junger Theologie-Student, der für ein Praktikum in einen Teil Bayerns eingeteilt wurde, der als geistlich tot gilt. Viele seiner Vorgänger haben das Praktikum dort vorzeitig beendet. In der Rolle, für Mia ein geistlicher Lehrer zu sein, fühlt er sich überfordert. Besonders Mias kindliche Erlebnisse schockieren ihn zutiefst. Dennoch wächst in ihm der Wunsch, mehr für sie zu sein.

Die Autorin schreibt in einem verständlichen, flüssigen und leicht lesbaren Stil. Szenen und Landschaften sind so gut beschrieben, dass man sie sich mühelos vorstellen kann.

Insgesamt ist es ein sehr tolles Buch, das sich für mich anfangs jedoch schwer lesen ließ. Besonders mit Mias Wechselhaftigkeit tat ich mich zunächst schwer. Richtig fesselnd wurde das Buch für mich ab dem Moment, als Kalle und Mia sich persönlich begegnen. Mias Kindheit ist schwer zu ertragen und für mich kaum vorstellbar – im Gegensatz zu ihr habe ich Gott für mein behütetes Leben zu danken.

Christina hat es wunderbar geschafft, die Suche nach Gott zu beschreiben und zu zeigen, was der Glaube im Leben eines Menschen bewirken kann. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Bevor man spricht sollte man nachdenken ob man sich selbst mit seiner Aussage wohlfühlt

Einander verstehen lernen
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ERST DENKEN, DANN REDEN …
Diesen Satz habe ich schon oft gehört – doch erst durch dieses Buch wurde mir wirklich bewusst, was er bedeutet.

Denkst du darüber nach, wie das, was du sagst, bei deinem Gegenüber ...

ERST DENKEN, DANN REDEN …
Diesen Satz habe ich schon oft gehört – doch erst durch dieses Buch wurde mir wirklich bewusst, was er bedeutet.

Denkst du darüber nach, wie das, was du sagst, bei deinem Gegenüber ankommt? Fühlst du dich mit dem, was du sagst, wohl?

Diese und ähnliche Fragen beleuchtet Elisabeth Haag in ihrem Buch. Sie beschäftigt sich dabei nicht nur mit Sprache und Kommunikation, sondern auch mit Themen wie Gefühlen, Gedanken, Empathie und Entschleunigung.

Ihren Schreibstil empfand ich als angenehm und gut lesbar. Allerdings wurde mein Lesefluss gelegentlich durch einige wissenschaftliche Begriffe wie „Kohärenz“ oder „diametral“ unterbrochen. In solchen Momenten musste ich oft zum Handy greifen, um die Begriffe nachzuschlagen und besser zu verstehen.

Dennoch konnte ich persönlich viel aus dem Buch mitnehmen. Besonders hängen geblieben ist bei mir die Erkenntnis, dass wir Menschen dazu neigen, vorschnell zu interpretieren – anstatt zunächst einfach zu beobachten. Auch der Gedanke, dass man sich beim Bitten über den tatsächlichen Anspruch hinter der Bitte im Klaren sein sollte, hat mich sehr angesprochen.

Elisabeth erklärt anschaulich, was den Menschen und seine Sprache ausmacht. Sie zeigt auf, dass ein liebevoller Umgang mit anderen nur möglich ist, wenn man mit sich selbst im Reinen ist und sich selbst wertschätzt. Auch das aktive Zuhören wird thematisiert – eine Fähigkeit, die man erlernen kann und die für gelingende zwischenmenschliche Beziehungen essenziell ist.

Im Rahmen meines Studiums habe ich bereits das Konzept der gewaltfreien Kommunikation im Konfliktmanagement kennengelernt. Daher hat mich das Buch – sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf Titel und Klappentext – nicht enttäuscht. Ich finde es sehr wertvoll. Wer gerne Sachbücher mit einem etwas gehobeneren sprachlichen Niveau liest, wird in diesem Buch viele hilfreiche Impulse entdecken.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Ein Kinderkrimi über Mut, Zusammenhalt und ein großes Geheimnis

Der Schrazelschatz
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Ein mitreißender Kinderkrimi in leicht verständlicher Sprache – perfekt für junge Leser! Als Erwachsene musste ich über die gelegentlichen Dialektsätze schmunzeln, die dem Buch eine besondere Note verleihen. ...

Ein mitreißender Kinderkrimi in leicht verständlicher Sprache – perfekt für junge Leser! Als Erwachsene musste ich über die gelegentlichen Dialektsätze schmunzeln, die dem Buch eine besondere Note verleihen. Die schwarz-weißen Illustrationen helfen dabei, die Geschichte noch besser nachzuvollziehen und sich in die Abenteuer der drei Hauptfiguren hineinzuversetzen.

Gemeinsam mit Bene, Anton und Leni begeben sich die Leser auf eine aufregende Suche nach einem Dieb und einem geheimnisvollen Schatz. Bene, ein energiegeladener Achtjähriger, und sein älterer Bruder Anton, ein besonnener und wissbegieriger Elfjähriger, sind ein unschlagbares Team. An ihrer Seite steht Leni, Benes beste Freundin und Klassenkameradin, mit der er so manches Abenteuer erlebt.

Die Geschichte steckt voller spannender Botschaften: Vorurteile hinterfragen, über sich selbst hinauswachsen, Hilfe annehmen, Zusammenhalt zeigen und Vertrauen in Gott haben. All das wird geschickt in die Handlung eingebunden, sodass die jungen Leser nicht nur mitfiebern, sondern auch wertvolle Lektionen fürs Leben mitnehmen.

Kinder, die gerne spannende Bücher lesen, werden mit diesem Buch eine wunderbare Lesezeit haben!

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Stumm aus Trauer

Melody of Silence
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In diesem Jugendbuch begleiten die Leser die Jugendliche Keana. Nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ihre Mutter ums Leben kam, hat Keana aufgehört zu sprechen. Ihr Vater sitzt wegen einer schweren ...

In diesem Jugendbuch begleiten die Leser die Jugendliche Keana. Nach einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ihre Mutter ums Leben kam, hat Keana aufgehört zu sprechen. Ihr Vater sitzt wegen einer schweren Straftat im Gefängnis, sodass Keana und ihr jüngerer Bruder bei ihrem Onkel ein neues Zuhause finden müssen.

Der Start an ihrer neuen Schule ist alles andere als einfach. Ihre Mitschüler setzen alles daran, sie zum Sprechen zu bringen – mit fragwürdigen Methoden. Doch es gibt einen Jungen namens Luca, der sich dem Gruppenzwang widersetzt. Wird es ihm gelingen, seine Mitschüler aufzuhalten?

Ab der ersten Seite hat mich dieser Roman gefesselt, und ich habe ihn innerhalb eines Tages verschlungen. Der Schreibstil ist einnehmend und flüssig, die Szenen sind so lebendig beschrieben, dass man sich alles mühelos vorstellen kann. Keana war mir sofort sympathisch. Ich konnte ihre Trauer gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Auch Luca mochte ich sehr, ebenso seine quirlige Cousine Jennica.

Der Glaube an Gott zieht sich unaufdringlich durch die gesamte Geschichte. Zentrales Thema des Romans ist die Überzeugung, dass Gott alles lenkt und auch in Zeiten der Trauer an unserer Seite ist. Vanessa zeigt außerdem auf, dass alles im Leben seine Zeit hat – Trauer, Vergebung und Neuanfänge.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die empfohlene Altersgruppe halte ich für passend, doch auch Leser außerhalb dieser Zielgruppe werden Freude an der Geschichte haben. Die behandelten Themen sind aktuell und tiefgründig. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter!

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