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Veröffentlicht am 15.05.2025

Grandioser Dilogie-Auftakt

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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Nur wenige Menschen wussten, dass die Nacht sprechen konnte. Und noch weniger, wie man ihr antwortete, wenn sie es tat. In diesem Moment verspottete sie mich. - Seite 11

"To Kill A Shadow" stand schon ...

Nur wenige Menschen wussten, dass die Nacht sprechen konnte. Und noch weniger, wie man ihr antwortete, wenn sie es tat. In diesem Moment verspottete sie mich. - Seite 11

"To Kill A Shadow" stand schon auf meiner Wunschliste, bevor die deutsche Übersetzung überhaupt angekündigt war. Die düstere Romantasy Geschichte klang genau nach meinem Geschmack. Entsprechend habe ich mich umso mehr über die Ankündigung, dass das Buch auf Deutsch kommt, gefreut.

Stell dir vor, du lebst in einem Land, in der Dunkelheit herrscht. Ein tödlicher Nebel umgibt Asidia, die Nahrungsmittel werden aufgrund der fehlenden Sonne immer knapper und es scheint keine Lösung in Sicht. In dieser Welt lebt Kiara, die in ihrem Dorf aufgrund eines Vorfalls als verflucht gilt. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie ausgerechnet von Kommandant Jude Maddox, der Hand des Todes, als Anwärterin für die Ritter des Ewigen Sterns rekrutiert wird, die für den König nach einem Weg suchen, die Sonne zurückzuholen. Was Jude nicht ahnt - Kiara weckt etwas in ihm, von dem er nicht geglaubt hat, es je wieder zu fühlen. Ihre Mission führt sie schon bald in den gefährlichen Nebel, in dem nicht nur ein Kampf ums Überleben, sondern auch einige Geheimnisse auf sie warten..

Kaum ist das Print bei mir eingezogen, habe ich es auch schon vom SuB befreit und zusammen mit meiner lieben Jassy (@lowin1000 auf Instagram) als BuddyRead gelesen.

Bereits die ersten 100 Seiten konnten mich so begeistern, dass mir schnell klar war, dass ich mit "To Kill A Shadow" ein Highlight in den Händen halte. Katherine Quinn erzählt die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Kiara und Jude, was ich unheimlich gern mochte. Der Schreibstil las sich flüssig und einfach nur toll.

Kiara gefiel mir direkt unfassbar gut. Sie ist eine unheimlich starke Person, die sich nicht unterkriegen lässt. Sie ist wirklich richtig cool. Der Kommandant Jude Maddox, die Hand des Todes, gefiel mir auch von Anfang an sehr. Sämtliche Figuren sind wunderbar und überzeugend dargestellt, konnten mich teils sehr überraschen und einfach nur mitreißen.

"To Kill A Shadow" spielt in einer finsteren Welt, die von der Dunkelheit beherrscht wird. Vor Jahren ist die Sonnengöttin, und mit ihr auch die Sonne, aus der Welt verschwunden. Entsprechend düster ist auch die gesamte Atmosphäre im Buch, es wird brutal und blutig. Am Ende vom Buch gibt es auch Content Notes, die ihr euch vorm Lesen unbedingt anschauen solltet, wenn ihr auf bestimmte Themen sensibel reagiert.

Doch die Story ist so viel mehr als nur brutal und blutig. Es wird überraschend tiefgründig, steckt voller Emotionen. Einfach grandios, wirklich. Die Handlung beginnt spannend und richtig interessant und wird im Verlauf nur noch spannender und interessanter. Katherine Quinn hat mich mit den Wendungen, der Entwicklung der Handlung und den bisher enthüllten Geheimnissen oft überrascht und jedes Mal, wenn ich eine Lesepause eingelegt habe, konnte ich es nicht erwarten, erneut zum Buch zu greifen. Es ist ein packender Pageturner, der mich wirklich begeistern konnte.

Bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Dilogie, Teil 2 ist gerade ganz frisch erschienen. Der Cliffhanger ist gemein und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

Mein Fazit:
"To Kill A Shadow" ist ein grandioser Dilogie-Auftakt, der mich vollkommen überzeugt hat. Egal ob es die starken Charaktere oder die düstere, brutale und überraschend tiefgründige Romantasy Geschichte ist.. ich bin begeistert von diesem Pageturner und kann es nicht erwarten, die Fortsetzung zu lesen.

Veröffentlicht am 09.05.2025

Highlight!

Blood over bright haven
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Thomil hatte den langen Rückweg vom Auskundschaften genommen. Wider besseres Wissen schob er die Wolfslederkapuze vom Kopf und hieß die Nadeln des Winds willkommen, während er sich durch die heulende Dunkelheit ...

Thomil hatte den langen Rückweg vom Auskundschaften genommen. Wider besseres Wissen schob er die Wolfslederkapuze vom Kopf und hieß die Nadeln des Winds willkommen, während er sich durch die heulende Dunkelheit vorankämpfte. - Seite 9

Als ich "Blood over bright haven" das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Ich habe mich nicht nur sofort in das wunderschöne Äußere des Buchs verliebt, auch die Story klang unheimlich spannend.

Hier geht es um Sciona, die seit über zwanzig Jahren all ihre Zeit in ihr Magiestudium steckt. Sie will die erste Frau werden, die es jemals in das Hohe Magisterium schafft. Tatsächlich werden ihre Bemühungen belohnt, doch kaum hat sie ihr Ziel erreicht, gehen die Probleme erst richtig los. Ihre Kollegen, allesamt männlich, wollen sie nicht in ihren Reihen haben und lassen sie das deutlich spüren.
Im Versuch sie noch weiter auszugrenzen und auszubremsen, bekommt sie anstatt eines qualifizierten Laborassistenten den Hausmeister Thomil an die Seite gestellt. Was keiner ahnt - er scheint genau die richtige Person, für diese Aufgabe zu sein und gemeinsam kommen sie einem uralten Geheimnis auf die Spur, das einfach alles verändert.

"Blood over bright haven" war so ganz anders, als ich es erwartet hatte. Aber auf gute Weise.. verdammt gute Weise. Die Welt, die M. L. Wang hier erschaffen hat, ist unheimlich spannend und auch das Magiesystem ist hochinteressant. Alles wirkt so viel.. technischer und moderner, als ich es mir vorm Lesen vorgestellt habe.

Die Akademie ist ein von Männern dominierter Ort. Generell hat man als Frau hier wenig Chancen auf Erfolg, sollte am besten nur dafür da sein, sich um Haushalt und Kinder zu kümmern. Das ist aber so überhaupt nicht Scionas Fall und so gibt sie alles dafür, als erste Frau ins Hohe Magisterium aufzusteigen. Doch selbst dann, als sie ihr Ziel erreicht hat, versuchen ihre Kollegen sie herabzusetzen, erkennen ihre Leistungen nicht an, belächeln sie. Sciona ist eine unglaublich starke Person, die im Lauf des Buches eine gigantische Entwicklung durchgemacht hat. Ich finde sie wirklich sehr beeindruckend.

Thomil arbeitet als Hausmeister in der Akademie und wird Sciona als Laborassistent zugeteilt, um ihr noch mehr zu zeigen, dass sie nicht erwünscht ist. Denn Thomil ist ein Kwen, jemand von außerhalb der Kuppel. Sein Volk wird in der Stadt nur geduldet, wenn sie auch etwas leisten können, sie gelten als Abschaum und müssen niedere Arbeiten verrichten. Doch in Thomil steckt so viel mehr und das zeigt er im Lauf des Buches auf eindrucksvolle Art und Weise.

Schnell wurde mir klar, dass ich mit "Blood over bright haven" ein absolutes Highlight in den Händen halte. Die rund 500 Seiten sind vollgepackt mit einer komplexen Story und es folgt ein Schlag und eine Wendung auf die Nächste - dabei wirkte das Buch aber keinesfalls überladen oder zu kompliziert. Gemeinsam decken Sciona und Thomil ein Geheimnis auf, das so viel tiefer geht, so viel grausamer ist, als sie es sich je hätten vorstellen können.

Die Autorin verpackt hier gekonnt gesellschaftskritische Themen wie Sexismus, Diskriminierung, Rassismus, Armut, Ausbeutung, Religionskritik und Feminismus in eine unheimlich spannende Fantasy Story, die mich kaum losgelassen hat. Vieles hat mich sehr an die Realität erinnert und regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. Es ist einfach grausam, macht wütend und fassungslos. Gleichzeitig gibt es aber auch einen Funken Hoffnung, Hoffnung auf ein besseres Leben, eine bessere Welt.

Bei "Blood over bright haven" handelt es sich um einen Einzelband, die Story ist also abgeschlossen. Das Ende hat mich erst einmal sprachlos zurückgelassen und ich musste das echt sacken lassen. Ganz, ganz großes Kino. Ich hoffe, dass wir noch sehr viel mehr von M. L. Wang zu lesen bekommen, denn ich habe ihre Art zu Schreiben wirklich sehr gemocht, fand ihre Art, wie sie die Geschichte erzählt hat, grandios, mitreißend und berührend.

Mein Fazit:
Ich hatte sehr früh das Gefühl, dass ich mit "Blood over bright haven" ein Highlight in den Händen halte.. und das sollte es auch werden. Die Story ist so ganz anders, als ich es mir erst vorgestellt habe, aber auf eine unheimlich gute, packende und mitreißende Art, die mich kaum losgelassen hat. Die Autorin hat hier gekonnt gesellschaftskritische Themen in eine Story voller Magie eingeflochten, die mich teils wütend und sprachlos gemacht haben. Doch in allem steckt auch ein wenig Hoffnung.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Grandioser zweiter Band

Thrones and Curses – Für die Krone geboren
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In der cellarischen Schwesternschaft, hoch oben im Alder-Gebirge, geht Beatriz in ihrer Zelle auf und ab - immer zehn Schritte, von Wand zu Wand. Fünf Tage ist es her, dass sie weggesperrt wurde, in dieser ...

In der cellarischen Schwesternschaft, hoch oben im Alder-Gebirge, geht Beatriz in ihrer Zelle auf und ab - immer zehn Schritte, von Wand zu Wand. Fünf Tage ist es her, dass sie weggesperrt wurde, in dieser kargen Kammer, mit nichts als einem schmalen Bett, einer verschlissenen Decke und einem Krug Wasser auf einem kleinen Holzschemel. - Seite 11

Im letzten Jahr habe ich mit "Thrones and Curses: Von den Sternen berührt" den Auftakt der Trilogie gelesen. Vor ein paar Jahren konnte mich Laura Sebastian schon mit ihrer "Ash Princess"-Trilogie sehr überzeugen und auch vom ersten Band der "Thrones and Curses"-Reihe war ich sehr begeistert. Mit den Wendungen am Ende hatte ich so überhaupt nicht gerechnet, entsprechend gespannt war ich schon auf "Thrones and Curses: Für die Krone", zu dem ich aus unterschiedlichen Gründen allerdings leider erst später gekommen bin, als ich wollte.

Auf eine eigene Inhaltsangabe verzichte ich an dieser Stelle, da ich ehrlich gesagt nicht weiß, wie genau ich das am besten kurz zusammenfassen könnte, sodass es auch verständlich ist und diesen Band nicht spoilert.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Obwohl für mich ein bisschen mehr Zeit zwischen Band 1 und Band 2 lag, waren meine Erinnerungen noch ziemlich klar oder kamen direkt wieder zurück. Der Schreibstil las sich wieder richtig angenehm und sehr flüssig und ich hatte das Gefühl, nur so durch die gut 600 Seiten zu fliegen.

Erzählt wird aus Sicht der Prinzessinnen und einer weiteren Perspektive, was sehr gut zur Story passt - immerhin spielt die Geschichte parallel an mehreren Orten. Nach dem Schock vom Ende des ersten Bandes, können Daphne und Beatriz kaum glauben, was passiert ist. Sie erkennen immer mehr, was wirklich hinter den Plänen ihrer Mutter steckt, die eine früher, die andere später, und schmieden im Gegenzug ihre eigenen Pläne. Die Charakterentwicklung gefiel mir richtig gut. Schon im ersten Band ist mir aufgefallen, wie sehr sich die Prinzessinnen entwickelt haben, hier war es für mich noch deutlicher. Sie sind keine typischen perfekten Heldinnen, sondern wirken sehr menschlich, machen nicht immer alles gleich richtig. Ich konnte mich so gut in sie hineinversetzen, fand sie toll dargestellt. Das Gleiche gilt auch für sämtliche anderen Figuren.

Die Story fand ich insgesamt etwas ruhiger als den ersten Teil, ich hatte das Gefühl, dass es weniger Action gab. Das machte das Ganze aber nicht weniger spannend, im Gegenteil. Die Entwicklungen haben mich unheimlich gepackt und es ist mir sehr schwergefallen, das Buch auch nur kurz zur Seite zu legen. So viele Intrigen und Machtspiele, so viele Geheimnisse und ein riesiges Lügenkonstrukt, was nach und nach aufgedeckt wird. Oft ist es bei Trilogien so, dass der Mittelband der schwächste Teil der Reihe ist.. zumindest ist das meine Erfahrungen. Hier ist das nicht der Fall, ich finde, dass Laura Sebastian mit diesem zweiten Teil sogar noch eine Schippe drauf gesetzt hat. Das Ende verspricht ein unheimlich spannendes Finale und ich würde am liebsten sofort zum nächsten Band greifen - glücklicherweise ist der schon erschienen, ich muss ihn mir nur endlich besorgen.

In "Thrones and Curses: Für die Krone geboren" erfährt man auch immer mehr über die Welt, in der die Geschichte rund um die Prinzessinnen spielt. Das Worldbuilding finde ich wirklich grandios und sehr detailreich, ohne allerdings zu überladen oder komplex zu werden. Auch über die Magie der Sterne erfährt man immer mehr und das Ganze ist sooo faszinierend und richtig gut gemacht.

Mein Fazit:
"Thrones and Curses: Für die Krone geboren" ist ein grandioser zweiter Band, der den Auftakt der Trilogie sogar übertreffen konnte. Ich bin begeistert von der Welt, der Magie, den Charakteren und der Story voller Intrigen und Geheimnisse. Das Ende verspricht ein packendes Finale und ich kann es kaum erwarten, den dritten Band zu lesen!

Veröffentlicht am 04.04.2025

Wundervolle Ergänzung für die Reihe

Der Winter zaubert Träume am Meer
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Der Ausblick vom Kirchturm auf einen malerischen Ort irgendwo in der Nähe der Nordsee war der schönste, den Lina Hansen kannte. Als sie von der umlaufenden Galerie auf den Platz inmitten des Städtchens ...

Der Ausblick vom Kirchturm auf einen malerischen Ort irgendwo in der Nähe der Nordsee war der schönste, den Lina Hansen kannte. Als sie von der umlaufenden Galerie auf den Platz inmitten des Städtchens Lütteby hinabschaute, den alle den Marktplatz am Meer nannten, wurde ihr Herz für gewöhnlich warm vor Freude und Glück. - Seite 5

Als ich vor einer Weile gesehen habe, dass mit "Der Winter zaubert Träume am Meer" ein vierter Band der "Zauberhaftes Lütteby"-Reihe von Gabriella Engelmann erscheinen soll, habe ich mich unfassbar gefreut. Es ist nun schon eine Weile her, dass ich den dritten Band der ursprünglichen Trilogie gelesen habe, doch die Bücher zählen noch immer zu meinen absoluten Wohlfühlromanen.

In "Der Winter zaubert Träume am Meer" geht es noch ein Mal gedanklich nach Lütteby, ein kleiner Ort an der Nordsee. Wie der Titel schon erahnen lässt, spielt das Buch rund um Weihnachten und wir begleiten erneut Lina, die nun frisch mit Jonas verheiratet ist, die Pastorin Sinje und Amelie, die ein französisches Café in Lütteby führt.

Ich habe mich so sehr gefreut, erneut von all den liebgewonnenen Charakteren und natürlich von Lütteby zu lesen. Gabriella Engelmann erzählt die Geschichte unregelmäßig abwechselnd aus der Perspektive von den drei Frauen, die alle vor neuen Herausforderungen stehen. Zwischendurch gibt es auch immer mal wieder ein Kapitel aus der Vergangenheit.

"Der Winter zaubert Träume am Meer" ist theoretisch unabhängig von den ursprünglichen drei Bänden lesbar, ich würde aber wirklich empfehlen, die Reihe der Reihenfolge nach zu lesen, da man sich mit diesem Band etwas spoilern würde. Deswegen gehe ich an dieser Stelle auch nicht zu genau auf alles ein.

Mit diesem vierten Band hat Gabriella Engelmann eine wirklich schöne weihnachtliche Geschichte geschrieben, die genau die gleichen Wohlfühlvibes wie die ersten drei Bände für mich hatte. Es war so schön, Lina, Sinje und Amelie noch ein Stück weiter zu begleiten und zu sehen, wie ihre Leben weitergehen. Ich kann nicht viel anderes sagen, als dass das Buch einfach wundervoll zu lesen war und mich sehr unterhalten konnte. Durch den Aspekt des aufziehenden Sturms kam auch noch Spannung rein und diese Mischung sorgte dafür, dass es mir sehr schwergefallen ist, das Buch zur Seite zu legen.

Am Ende des Buches gibt es noch einen Anhang mit einigen norddeutschen Rezepten, was mir sehr gefallen hat. Von süß über herzhaft bis zu Getränken ist hier alles dabei und ich werde in Zukunft ganz sicher etwas davon ausprobieren. Ganz besonders "Linas Apfel-Zimt-Muffins" schreien nach mir! :)

Mein Fazit:
"Der Winter zaubert Träume am Meer" ist eine wundervolle Ergänzung für die "Zauberhaftes Lütteby"-Reihe und eine wirklich tolle weihnachtliche Geschichte zum Wohlfühlen. Ich kann die Reihe nur immer wieder sehr empfehlen und habe mich so gefreut, noch ein weiteres Mal gedanklich nach Lütteby reisen zu können!

Veröffentlicht am 01.04.2025

Toller Abschluss

Glimmer Gossip (3). Drei Freundinnen und ein klitzekleiner Skandal
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Emma Flint hat sich langsam aber sicher zu einer meiner liebsten Kinderbuchautorinnen entwickelt. Ihre Tagebuchromane machen einfach Spaß und entsprechend habe ich mich schon sehr auf "Glimmer Gossip: ...

Emma Flint hat sich langsam aber sicher zu einer meiner liebsten Kinderbuchautorinnen entwickelt. Ihre Tagebuchromane machen einfach Spaß und entsprechend habe ich mich schon sehr auf "Glimmer Gossip: Drei Freundinnen und ein klitzekleiner Skandal" gefreut, war aber gleichzeitig auch ein wenig traurig, da wir uns mit diesem Band von der Reihe verabschieden müssen.

Aber halb so schlimm, denn das Buch ist ein würdiger Abschluss. Hier warten nicht nur das übliche Lexi-Chaos auf den Lesenden, sondern auch Liebe, tolle Freundschaften, die Suche nach Buzz XX und ein mysteriöser Geheimclub, in den sich Lexi ausgerechnet mit der Hilfe von Enno einschleichen muss..

Das Ganze ist wie gewohnt in Tagebuchform geschrieben. Die Perspektive wechselt hier wieder zwischen Lexi und ihrer Mitbewohnerin Juna, klar namentlich und durch eine etwas andere Schriftart gekennzeichnet. Emma Flints Schreibstil liest sich wie immer toll, sehr flüssig und richtig angenehm.

Die Story hat mich von Beginn an gepackt und wunderbar unterhalten. "Glimmer Gossip" bringt nicht nur eine tolle Freundesgruppe voll Chaos mit sich, sondern auch eine spannende Geschichte um die Suche nach dem mysteriösen Schreiber von Gossip Nachrichten. Dazu dann die üblichen Teenager Probleme wie die erste Liebe, das Leben im Internat und mehr.

"Glimmer Gossip: Drei Freundinnen und ein klitzekleiner Skandal" schließt die Reihe wirklich wunderbar ab. Ich hätte mir natürlich gewünscht, noch mehr von Lexi und Co zu lesen, da mir die Charaktere im Lauf der drei Bücher echt ans Herz gewachsen sind, aber ich bin wirklich glücklich mit dem Ende und hatte unfassbar viel Spaß, habe gelacht, mitgefiebert und mitgefühlt.

Mein Fazit:
"Glimmer Gossip: Drei Freundinnen und ein klitzekleiner Skandal" ist ein toller Abschluss für die Reihe, der mich sehr zufrieden zurückgelassen hat. Insgesamt kann ich die Trilogie nur empfehlen, die Bücher sind spannend, wunderbar chaotisch und unterhaltsam und machen einfach richtig viel Spaß.