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Veröffentlicht am 05.06.2025

Familie

Liebe im Anzug – Band 9
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Als hätte Yoshitsune mit Tsubaki, dem Haushalt und der Heimlichtuerei nicht genug zu tun, taucht auch noch sein Bruder auf, um ihn aus den Griffen seines "perversen" Chefs zu retten. Den Tumult kann weder ...

Als hätte Yoshitsune mit Tsubaki, dem Haushalt und der Heimlichtuerei nicht genug zu tun, taucht auch noch sein Bruder auf, um ihn aus den Griffen seines "perversen" Chefs zu retten. Den Tumult kann weder der Direktor, noch der Butler gebrauchen und so muss er wohl oder übel endlich wieder mit Kaoru reden. Und dann steht auch noch seine Freundin vor seiner Tür, um ein altes Versprechen einfzufordern...läuft wohl nicht ganz so rund...

Meine Meinung:
Ich weiß, ich sage das bei jedem, aber wie wild war dieser Band ? Nicht nur, dass sein Bruder ihn vor den zudringlichen Händen seines "perversen" Chefs retten wollte, so vergisst er auch noch ein altes Versprechen und hat Ärger mit Tsubaki, die auf ihre Art und Weise zurückschlägt. Es war so herrlich drüber und teilweise einfach nur verrückt, was auch viel an dem Zeichenstil lag, der mir doch so manches Mal die Tränen vor Lachen in die Augen trieb.

Die Geschichte entwickelte sich zwar grundlegend kaum weiter, aber dennoch passierten ein paar sehr wichtige Dinge, gerade in der Beziehung zwischen Tsubaki und ihrem Butler, die beinahe von ihrem Vater entdeckt worden wären. Aber wie so oft haben sie einfach Glück und bei dem Ende konnte ich einfach nicht mehr, das war zu wild, zu drüber und passte deswegen auch so gut zu der Reihe. Leider endete es recht abgehackt und ein paar mehr Seiten wären ganz gut gewesen. Yoshitunes Bruder nahm hier mehr Raum ein als in den Vorgängern, vor allem als ein Familienmitglied und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es zu der Entfremdung zu seiner Familie kam. Die beiden Brüder waren zusammen einfach zu herrlich und diese Szene am Tor brachte mich zum Lachen. Man merkte, wie wichtig Yoshi seinem Bruder war und es ihn nicht so ganz kalt ließ, auch wenn er äußerlich sich nichts anmerken ließ. Die Charaktere entwickelten sich schon ein Stückchen weiter, allerdings könnte Tsubaki auch gerne mal ein paar andere Wesenszüge an den Tag legen und es gab Stellen, wo sich mich auch ein wenig mit ihrer Naivität nervte. Mein Higlight bleiben aber Kaoru und Tsubakis Vater, der an der Pubertät seiner Tochter verzweifelte. Die Bonusstory am Ende mochte ich nicht so gerne und fand sie eher irritierend.

Den Zeichenstil mochte ich gerne und fühlte mich damit wohl. Klar, es wurde an manchen Stellen etwas einfach gehalten, aber das störte mich nicht, weil die Emotionen und Gedanken der Charaktere gut erkennbar waren und zu der jeweiligen Situation passten.

Fazit:
Es war nicht der stärkste Band der Reihe und war manchmal etwas zu drüber, unterhielt mich aber gerade wegen Kaoru und Tsubakis Vater, die beide so wild waren, sehr gut und ich hatte meinen Spaß damit. Nur schade, dass das Ende recht abgehackt wirkte und die Zusatzstory nicht meins war. Generell sprechen mich diese Geschichten eher nicht an und ich hätte mir stattdessen ein paar Seiten mehr Inhalt in der Hauptgeschichte gewünscht. Insgesamt mochte ich diesen Band aber durchaus und von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2025

Heimlichkeiten

Liebe im Anzug – Band 7
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!!!Spoilerwarnung!!!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack und die Beziehung zwischen Tsubaki und ihrem Butler verändert sich schlagartig, was diesem wohl noch einen Herzkasper bescheren wird, so, wie sich ...

!!!Spoilerwarnung!!!

Jetzt ist die Katze aus dem Sack und die Beziehung zwischen Tsubaki und ihrem Butler verändert sich schlagartig, was diesem wohl noch einen Herzkasper bescheren wird, so, wie sich die kleine Rotzgöre verhält. Anstatt alles zu verheimlichen und sich nicht auffällig zu verhalten, reizt Tsubaki die Entdeckung durch ihren Vater geradezu heraus. Aber dieser ist bereits misstrauisch, nachdem er Yoshitsune dabei erwischte, wie seine Hand etwas zu vertrauensselig am Kinn seiner Tochter ruhte. Kurzerhand wird der Butler in den Urlaub geschickt, was diesen erst recht nicht glücklich macht, genau wie Tsubaki.

Meine Meinung:
Nach den letzten Ereignissen in Band sechs war ich sehr gespannt darauf, wie sich diese absolut verrückte und manchmal übertriebene Geschichte rund um Tsubaki und Yoshitsune alias Toshizo weiter entwickeln würde. Nachdem die Katze nun aus dem Sack war und es im Grunde keine Geheimnisse mehr zwischen den beiden gab, fragte ich mich schon, ob die naive Tsubaki versehentlich ganz schnell auffliegen lassen würde oder ob sie ihr Verhältnis mit dem Butler geheim halten könnte. Der siebte Band hatte seine gewissen Längen und nach der großen Enthüllung flachte es etwas ab, aber dennoch wurde ich sehr gut unterhalten.

Die Geschichte machte trotz der Längen viel Spaß und es war einfach zu herrlich, wie die beiden sich verrenkten, um nicht aufzufallen, bzw. eher Yoshitsune alles dafür tat, während Tsubaki im siebten Himmel schwebte und noch verträumter durch die Gegend lief als sonst. Und das blieb auch ihrem Vater nicht verborgen, der so langsam, aber sicher misstrauisch wurde, vor allem, nachdem er die beiden in einer recht intimen Situation vorfindet, aus der sie sich gerade noch so herauswinden können. Durch das Auftauchen von Yoshitunes Bruder Kaoru gab es eine neue interessante Figur und die kleinen Hinweise auf das Verhätnis der Brüder und ihre Vergangenheit war interessant. Aber der hatte auch ein Geheimnis, das Tsubaki mit involvierte und das für manches Chaos und Missverständnisse sorgte, die einfach zu herrlich waren. Mein Highlight bleibt aber immer noch ihr Vater, der insgeheim doch auf seinen Butler stehen muss, denn eine spezielle Szene war einfach zu wild ! Und der kleine Machtkampf zwischen Chef und seinem Angestellten war auch zu gut und sorgte für einige Lacher.

Die Charaktere entwickelten sich ein klein wenig weiter, blieben aber dennoch sie selbst und vor allem Tsubaki zeigt dies recht deutlich. Ihre Naivität passte hier sogar recht gut rein und brachte irgendwie Spaß, weil so einige recht brenzlige Situationen entstanden, an denen der arme Yoshitsune beinahe verzweifelte. Aber der machte auch kleine Wandlung durch und trotz einem gewissen Verhalten, das leicht an der Grenze war, wirkte er irgendwie ruhiger und ließ auch mal Emotionen zu, die nichts mit Wut oder Gereizheit zu tun hatten.

Den Zeichenstil mochte ich gerne und fühlte mich damit wohl. Klar, es wurde an manchen Stellen etwas einfach gehalten, aber das störte mich nicht, weil die Emotionen und Gedanken der Charaktere gut erkennbar waren und zu der jeweiligen Situation passten.

Fazit:
Nach der großen Enthüllung flachte es ein wenig ab, brachte aber dennoch viel Spaß, was vor allem an dem leicht perversen Vater von Tsubaki, dem fetten Kater und Yoshitsunes Verzweiflung über die mangelnden Fähigkeiten seiner Freundin lag, die einfach nicht subtil sein konnte. Es hatte ein paar Längen, aber die brenzligen Situationen und die neue Figur aus der Vergangenheit des Butlers waren klasse. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2025

Swan is back !

Liebe im Anzug – Band 4
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!!Es können Spoiler vorkommen!!

Der Ausflug nach Hakone lief nicht so wie erwünscht, aber neben gesundheitlichen Beschwerden tauchen noch weitere Probleme auf. Denn nach drei Jahren im Ausland beschließt ...

!!Es können Spoiler vorkommen!!

Der Ausflug nach Hakone lief nicht so wie erwünscht, aber neben gesundheitlichen Beschwerden tauchen noch weitere Probleme auf. Denn nach drei Jahren im Ausland beschließt Tsubakis Kindheitsfreund Swan nach Hause zu kommen und ihr gleich einen Heiratsantrag zu machen. Wie wird sie reagieren und vor allem Yoshitsune alias Toshizo ?

Meine Meinung:
Das war ein echt wilder Band, im positiven, wie auch negativen Sinne. Nach dem Ausflug in Hakone erwischte Tsubaki ihren Liebsten beim Bordellbesuch, aus dem er sich wie üblich herausreden konnte. Und so blind, wie sie war, sah sie auch dieses Mal darüber hinweg. Aber auch danach kehrte keine Ruhe ein, denn Swan, ihr Kindheitsfreund kehrte zurück und machte ihr prompt einen Heiratsantrag, was für alle Anwesenden recht unangenehm wurde. Zwar mochte ich den vierten Band recht gerne und fand es wieder so herrlich drüber, aber manchmal wirkte es auch ein wenig zu übertrieben und es gab ein paar Längen. Dafür konnten mich aber die Shorts wieder sehr begeistern.

Die Geschichte las sich flott und bot einige sehr unterhaltsame Momente wie ihre Mutter Ran, die ich jedes Mal so sehr feier, weil die Frau einfach genau weiß, was sie will und zu sich steht. Aber auch ihr Vater sorgte immer wieder für Lacher und auf der einen Seite tat er mir ja Leid, weil er so an seiner Tochter hing, aber dieses Mädchen ist auch viel zu überbehütet und wirkt immer noch recht naiv, was man immer wieder sah. Ich meine, dass sie auch jetzt noch nicht versteht, wer hinter ihrem Freund "Toshizo" steckt, ist eine Sache, aber dass sie ihm jeden Ausrutscher in seinem Verhalten mehr oder weniger immer abhnahm, wirkte doch recht schräg. Dennoch muss ich auch sagen, dass sie sich veränderte und die Dinge mehr hinterfragte oder zu ihrer Meinung stand und nicht gleich wegen jeder kleinen Sache ein Theater veranstaltete. Im Gegensatz zu Swan, dessen affektierte Art mich ziemlich nervte. Wie auch Tsubaki war er sehr verwöhnt, hielt sich aber auch für etwas besseres und sein Verhalten ging absolut gar nicht. Bei ihm bin ich sehr gespannt, ob und wie eine Veränderung vorkommt.

Den Zeichenstil mochte ich gerne und fühlte mich damit wohl. Klar, es wurde an manchen Stellen etwas einfach gehalten, aber das störte mich nicht, weil die Emotionen und Gedanken der Charaktere gut erkennbar waren und zu der jeweiligen Situation passten.

Fazit:
Dieser Band konnte mich nicht mehr so begeistern wie die Vorgänger, weil er recht abgehackt wirkte, aber dennoch unterhielt er mich sehr gut, was vor allem an Tsubakis Eltern und ihrem Kindheitsfreund Swan lag, der so affektiert wirkte. Die Geschichte las sich recht flott und es war sehr interessant, wie sie Toshizo irgendwie dann doch alles erneut abnahm, auch wenn ich es kritisch sehe, wie er sich verhält. Ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird und von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2025

Alles oder Nichts

Zauber der Leidenschaft
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Rydstrom versucht seit Jahrhunderten sein Königreich zurückzuerobern und als er sich auf der richtigen Spur wähnt, wird er von der mächtigen Sorceri Sabine entführt. Sie will ihn zwingen, einen Erben mit ...

Rydstrom versucht seit Jahrhunderten sein Königreich zurückzuerobern und als er sich auf der richtigen Spur wähnt, wird er von der mächtigen Sorceri Sabine entführt. Sie will ihn zwingen, einen Erben mit ihr zu zeugen, damit die Prophezeiung ihres Bruder Omort wahr werden kann. Allerdings rechnen beide nicht mit der wachsenden Anziehung zwischen ihnen und müssen wählen, was ihnen wichtig ist.

Meine Meinung:
Die Geschichte von Rydstrom und Sabine habe ich damals sehr geliebt und fand sie bis auf kleinere Längen richtig packend und interessant. Nun war ich gespannt, wie sie mir beim erneuten re-read gefallen würde, da sich mein Geschmack doch ein wenig geändert hat und ich mit meinen früheren Rezensionen zu dem Buch nicht mehr ganz übereinstimme. Dennoch konnte es mich auch dieses Mal sehr gut unterhalten und es gab einige Stellen, wo ich breit grinsen oder lachen musste, weil es einfach so herrlich trashig war. Allerdings gefiel mir dieser Band ein wenig mehr als der Vorgänger, da es trotz ausschweifender Szenen wesentlich mehr Handlung aufwies und ich die Romanze zwischen der Zauberin und dem Dämonenkönig spannender fand. Beide hatten trotz ihrer anfänglichen Situation eine tolle Chemie und ich fand es herrlich, wie sich bekämpften, vor allem ihre Gefühle.

Das Buch begann mit einer Vorstellung von Sabine und ihrer Schwester Melanthe, die wie sie auch eine Sorceri war. Beide hatten es faustdick hinter den Ohren, während Lanthe noch die Zurückhaltendere von ihnen war und man bekam einen guten ersten Eindruck von Sabine, ihren Kräften und ihrem Leben. Ich war wieder sehr gespannt darauf, wie sie sich entwickeln würde und fand ihre genervte Art zu herrlich. Zuerst trat das Geschehen ein wenig auf der Stelle, aber spätestens ab der Flucht gab es viele Wendungen, die das Interesse wach hielten und bei denen ich mit ihnen mitfieberte. Dennoch überschlug es sich auch nicht und den Charakteren wurde genügend Raum zum Atmen und Weiterentwickeln gegeben, sodass man vor allem bei Sabine andere Seiten kennenlernen durfte. Cole konzentrierte sich stark auf die langsam wachsende Zuneigung zwischen Rydstrom und der Zauberin, was mir gut gefiel und es gab auch genügend Lügen, Intrigen und Halbwahrheiten zwischen ihnen, die die emotionale Spannung bis zum Schluss aufrecht erhielten. Die Chemie war schön spürbar gewesen und ich mochte ihre Liebesgeschichte sehr gerne, weil sie sich in gewissen Dingen recht ähnlich waren und so verbohrt sein konnten. Eine Wandlung war durchaus bei beiden spürbar, aber ich fand es gut, dass sie keine komplette Kehrtwende machten und im Kern sich treu blieben.

Die vielen Handlungen wurden gut miteinander kombiniert und die mit Omort und seinen finsteren Plänen war sehr spannend. Ich fand es nur schade, dass sich das Finale zu sehr überschlug und innerhalb weniger Seiten beschrieben wurde. Zuvor ließ sich die Autorin viel Zeit mit ihrer Welt, der Liebesgeschichte und den Hintergrundgeschichten von ihrem Paar, aber der Endkampf mit Sabines Halbbruder Omort geriert definitiv zu kurz, da hätte sie gerne ein wenig die Prioritäten verschieben dürfen. Und dabei fand ich gerade seine Geschichte so herrlich widerlich und abstoßend, dass sie ein wenig mehr Potenzial enthielt.

Dennoch fand ich ihn als Charakter sehr interessant, auch wenn es mich oft an Games of Thrones erinnerte und mich seine Aussagen, Gelüste und Taten mehr als einmal etwas fassungslos machten. Die vielen Nebenfiguren wurden gut mit in das Geschehen eingebaut und gerade Puck fand ich so niedlich. Mein Highlight waren definitiv die feierwütigen Hexen, die mit den Sorceri keine Freundschaft hegten und Hettiah, die mich wie Omort einfach nur fertig machte. Zwar gab es dieses Mal keine Verweise auf den nächsten Band, aber dennoch war es super, wie viele Wesen aus der Mythenwelt auftauchten und endlich wurden auch mal die Sorceri ins Licht gerückt, über die es in den Vorbänden nur leichte Andeutungen gab.

Das Buch ließ sich dank des flüssigen Schreibstils schnell lesen und zog mich in seinen Bann. Es machte Spaß und ich liebte ihren unterschwelligen Humor, die Wortgefechte und die Spannung. Die trashige Note passte einfach perfekt und unterhielt mich bestens. Nur manche Begriffe wie Grotte, Liebeshöhle und ähnliche fand ich einfach nur furchtbar. Da läuft es mir immer ein wenig eiskalt den Rücken runter.

Fazit:
Die Geschichte von Rydstrom und Sabine war ein auf und ab, nicht nur, was ihre Gefühle füreinander anging. Es hatte ein paar Längen und ich fand es schade, dass der Endkampf innerhalb weniger Seiten erzählt wurde, aber mir gefiel der sechste Band der Immortals After Dark Reihe gerade wegen seinem Paar und der leicht trashigen Note so gut. Trotz der gewissen Langatmigkeit war es auch turbulent und spannend, die Hintergrundgeschichten der Protagonisten zu erfahren. Die Liebesgeschichte wurde bis auf kleinere Schwächen schön ausgebaut und die Chemie zwischen ihnen stimmte. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Ein neuer Erlöser, was nun ?

Mein Buchcafé in einer anderen Welt 03
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Endlich herrscht wieder Frieden in der Welt und nachdem die Probleme mit der Erlöserin aus dem Schloss geklärt wurden, sollte es doch eigentlich wieder ruhiger ablaufen für Tsukina, oder ? Durch die Spannungen ...

Endlich herrscht wieder Frieden in der Welt und nachdem die Probleme mit der Erlöserin aus dem Schloss geklärt wurden, sollte es doch eigentlich wieder ruhiger ablaufen für Tsukina, oder ? Durch die Spannungen mit Orthels Nachbarland, Bedrohungen durch die Monster und merkwürdigen Erschinungen sieht es nicht danach aus. Zudem scheint auch der neue Erlöser mehr zu straucheln als gedacht...

Meine Meinung:
Ehrlich gesagt war ich schon ein wenig irritiert, als der Handlungsstrang mit der Erlöserin aus dem Schloss so plötzlich beendet wurde. In meinen Augen verschenkte Izumi sehr viel Potenzial und ich fand es schade, dass nicht mehr daraus gemacht wurde. Dennoch war ich gespannt auf die weiteren Entwicklungen in Orthel, denn schließlich gab es einen neuen Erlöser und Tsukina musste umso mehr aufpassen, dass ihr Geheimnis nicht aufflog. Insgesamt konnte mich auch der dritte Band der Reihe gut unterhalten, es gab ein paar tolle Wendungen, sowie Actionsequenzen, aber leider sprang der Funke nicht mehr so rüber wie bei den Vorgängern.

Es ist eine schöne Reihe, die wunderbar cozy und und dennoch auch eine interessante Handlung bietet. Den Mix fand ich immer sehr gelungen, aber hier war schon zu spüren, dass es nicht mehr ganz so gut funktionierte. Manche Erzählstränge wirkten abgehackt und trotz der interessanten Entwicklung der Geschichte fehlte mir ein bisschen Spannung. Irgendwie hätte man aus dem vorhandenen Potenzial mehr machen können, sei es, in dem sich mehr auf eine Handlung konzentriert oder man mehr Spannung reingebracht hätte. Denn die fehlte auch bei der Beziehung zwischen Tsukina und Il. Die Beiden sind ein sehr süßes Pärchen, aber wie bei der Geschichte vermisste ich die emotionale Spannung. Vieles lief mir etwas zu glatt, bzw. zu hastig ab und das war bei der Entwicklung zwischen ihnen leider spürbar. Da hätten gerne ein paar mehr Kanten, Konflikte oder Einblicke echt gut getan. Dennoch versprach gerade das Ende wieder mehr davon und ich bin schon gespannt, wie es zwischen ihnen weitergeht.

Der Zeichenstil gefiel mir erneut sehr gut und gerade bei der Umgebung der aktuellen Szene wurde stets sehr detailliert gezeichnet. Die Mimik der Charaktere ließ immer gut erkennen, was sie fühlten und dachten, wurden aber nie zu genau, was ich super fand.

Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung, die viele interessante Ideen und Möglichkeiten bot, diese aber nur zum Teil auch gut umsetzen konnte. Es gab eine schöne Entwicklung und der neue Erlöser war sehr interessant, nur fehlte mir auch eine gewisse Spannung, die die Vorgänger besser unsetzen konnten. Die Beziehung zwischen Tsukina und Il war niedlich, dennoch fehlte mir auch hier eine emotionale Spannung, ein paar Konflikte oder ähnliches wären definitiv interessant gewesen. Insgesamt wurde ich gut unterhalten und bin auf die verbleibenden zwei Bände gespannt. Von mir gibt es:

4 von 5 Sterne

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