Familie
Liebe im Anzug – Band 9Als hätte Yoshitsune mit Tsubaki, dem Haushalt und der Heimlichtuerei nicht genug zu tun, taucht auch noch sein Bruder auf, um ihn aus den Griffen seines "perversen" Chefs zu retten. Den Tumult kann weder ...
Als hätte Yoshitsune mit Tsubaki, dem Haushalt und der Heimlichtuerei nicht genug zu tun, taucht auch noch sein Bruder auf, um ihn aus den Griffen seines "perversen" Chefs zu retten. Den Tumult kann weder der Direktor, noch der Butler gebrauchen und so muss er wohl oder übel endlich wieder mit Kaoru reden. Und dann steht auch noch seine Freundin vor seiner Tür, um ein altes Versprechen einfzufordern...läuft wohl nicht ganz so rund...
Meine Meinung:
Ich weiß, ich sage das bei jedem, aber wie wild war dieser Band ? Nicht nur, dass sein Bruder ihn vor den zudringlichen Händen seines "perversen" Chefs retten wollte, so vergisst er auch noch ein altes Versprechen und hat Ärger mit Tsubaki, die auf ihre Art und Weise zurückschlägt. Es war so herrlich drüber und teilweise einfach nur verrückt, was auch viel an dem Zeichenstil lag, der mir doch so manches Mal die Tränen vor Lachen in die Augen trieb.
Die Geschichte entwickelte sich zwar grundlegend kaum weiter, aber dennoch passierten ein paar sehr wichtige Dinge, gerade in der Beziehung zwischen Tsubaki und ihrem Butler, die beinahe von ihrem Vater entdeckt worden wären. Aber wie so oft haben sie einfach Glück und bei dem Ende konnte ich einfach nicht mehr, das war zu wild, zu drüber und passte deswegen auch so gut zu der Reihe. Leider endete es recht abgehackt und ein paar mehr Seiten wären ganz gut gewesen. Yoshitunes Bruder nahm hier mehr Raum ein als in den Vorgängern, vor allem als ein Familienmitglied und ich bin schon sehr gespannt darauf, wie es zu der Entfremdung zu seiner Familie kam. Die beiden Brüder waren zusammen einfach zu herrlich und diese Szene am Tor brachte mich zum Lachen. Man merkte, wie wichtig Yoshi seinem Bruder war und es ihn nicht so ganz kalt ließ, auch wenn er äußerlich sich nichts anmerken ließ. Die Charaktere entwickelten sich schon ein Stückchen weiter, allerdings könnte Tsubaki auch gerne mal ein paar andere Wesenszüge an den Tag legen und es gab Stellen, wo sich mich auch ein wenig mit ihrer Naivität nervte. Mein Higlight bleiben aber Kaoru und Tsubakis Vater, der an der Pubertät seiner Tochter verzweifelte. Die Bonusstory am Ende mochte ich nicht so gerne und fand sie eher irritierend.
Den Zeichenstil mochte ich gerne und fühlte mich damit wohl. Klar, es wurde an manchen Stellen etwas einfach gehalten, aber das störte mich nicht, weil die Emotionen und Gedanken der Charaktere gut erkennbar waren und zu der jeweiligen Situation passten.
Fazit:
Es war nicht der stärkste Band der Reihe und war manchmal etwas zu drüber, unterhielt mich aber gerade wegen Kaoru und Tsubakis Vater, die beide so wild waren, sehr gut und ich hatte meinen Spaß damit. Nur schade, dass das Ende recht abgehackt wirkte und die Zusatzstory nicht meins war. Generell sprechen mich diese Geschichten eher nicht an und ich hätte mir stattdessen ein paar Seiten mehr Inhalt in der Hauptgeschichte gewünscht. Insgesamt mochte ich diesen Band aber durchaus und von mir gibt es:
4 von 5 Sterne