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Veröffentlicht am 16.05.2025

Zwei Fremde. Eine Gemeinsamkeit. Und der Beginn einer FUNNY STORY.

Funny Story
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Inhalt:
Daphne steht vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Verlobter Peter verlässt sie kurz vor der Hochzeit – ausgerechnet für seine Kindheitsfreundin Petra. Zurück bleibt Daphne in Peters Heimatort, ohne ...

Inhalt:
Daphne steht vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Verlobter Peter verlässt sie kurz vor der Hochzeit – ausgerechnet für seine Kindheitsfreundin Petra. Zurück bleibt Daphne in Peters Heimatort, ohne Familie, ohne Freundeskreis – aber mit einem neuen Mitbewohner: Miles, Petras ebenfalls frisch verlassener Ex. Zwei gebrochene Herzen in einer Zweck-WG, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch aus vorsichtiger Distanz entwickelt sich eine Freundschaft, und bald auch mehr – begleitet von einem kleinen Plan, der ihre Ex-Partner eifersüchtig machen soll. Nur: Was, wenn aus dem Spiel plötzlich echte Gefühle werden?

Meinung:
Dieses Buch hat mich mit einem Augenzwinkern angelockt – und mit leiser Tiefe überrascht. Emily Henry gelingt es einmal mehr, Figuren zu erschaffen, die trotz (oder gerade wegen) ihrer Eigenheiten sofort nahbar wirken. Daphne war für mich von Anfang an greifbar: verletzt, überfordert, aber nicht bereit, sich unterkriegen zu lassen. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin Daphnes emotionale Entwicklung schildert – sie ist nicht einfach „die Verlassene“, sondern eine Frau, die ihr Leben reflektiert, sich neu sortieren muss und sich zaghaft wieder öffnet. Miles ist dabei nicht nur ein charmanter Love Interest, sondern ein vielschichtiger Charakter, der seine eigene emotionale Geschichte mitbringt. Anfangs wirkt er wie das Gegenteil von Daphne – ein bisschen verplant, leicht melancholisch, ein Mensch, der in Lovesongs Trost sucht. Doch nach und nach zeigt sich, wie feinfühlig er ist, wie er Daphne zuhört, sie sieht – und wie ihre Gegensätze nicht trennen, sondern verbinden. Die Friends-to-Lovers-Dynamik ist wunderbar erzählt. Es ist kein „Knall und alles ist anders“-Moment, sondern eine stille, langsame Annäherung, bei der jede gemeinsame Szene leise knistert. Besonders gut hat mir gefallen, wie natürlich sich die Gefühle zwischen ihnen entwickeln – nicht trotz, sondern wegen ihrer emotionalen Altlasten. Ja, der Anfang ist gemächlich. Und ja, einige Nebenhandlungen hätten straffer erzählt werden können. Aber vielleicht ist genau das auch ein Teil des Charmes: Diese Geschichte nimmt sich Zeit, um sich zu entfalten. Der Humor ist nicht vordergründig laut, sondern oft subtil – ein sarkastischer Gedanke, ein schräger Dialog, ein unausgesprochener Blick. Waning Bay als Setting fühlt sich dabei fast wie eine Figur an – ruhig, mal ein bisschen langweilig, aber voller kleiner Momente, die das Herz berühren. Die Ausflüge, die Gespräche im Halbdunkel, die kleinen Schritte aufeinander zu: Das alles ergibt eine romantische Geschichte, die mehr ist als ein bloßer Zeitvertreib.

Fazit:
Emily Henry beweist mit „Funny Story” erneut ihr Gespür für tiefe Gefühle, leisen Witz und fein gezeichnete Figuren. Die Friends-to-Lovers-Romanze zwischen Daphne und Miles ist zart, berührend und trotz aller melancholischer Untertöne auch einfühlsam witzig. Zwar hat die Geschichte kleine Längen und bleibt etwas ruhiger als mancher Vorgänger, aber sie trifft dafür genau die Zwischentöne, die oft übersehen werden. Für Fans von gefühlvoller Romantik mit Herz und Humor. Von mir gibt es 4 von 5 Sternchen.

Lieblingszitate:
„Auf die besten Dinge im Leben lohnt es sich zu warten.“ (S. 10)
und
„Das Leben ist wie eine Drehtür. Die meisten Dinge, die hereinkommen, bleiben nicht allzu lange.“ (S. 27)
und
„Er hat dir gesagt, du sollest ihm vertrauen, und das hast du getan. Das ist es, was man bei Leuten, die man liebt, auch tun sollte. Aber sie können dem manchmal eben nicht gerecht werden.“ (S. 104 f.)
und
„Das Kribbeln in meiner Brust verschwindet, stattdessen ist jetzt Blei drin.“ (S. 179)
und
„Verlass dich auf Handlungen, nicht auf Worte.
Liebe niemanden, der nicht bereit ist, dich zurückzulieben.
Lass die Menschen los, die nicht an dir festhalten.
Warte nicht auf Menschen, die sich für dich nicht beeilen.“ (S. 195 f.)
und
„Lass mich nicht fallen. … Niemals.“ (S. 345)
und
„Es ist leicht, mit Leuten zusammen zu sein, die dich nicht kennen. Aber sobald jemand anfängt, dich zu durchschauen – sobald du nicht mehr perfekt sein kannst -, ist es einfacher, weiterzuziehen. Jemand Neuen finden, für den du wieder der coole, lustige, entspannte Typ sein kannst.“ (S. 356)
und
„Du, mein Mädchen, bist, was auch immer du sein willst. Aber ich hoffe, dass du dir immer ein Stück von dem Mädchen erhältst, das am Fenster gesessen und auf das Beste gehofft hat. Das Leben ist zu kurz, um uns jede Hoffnung auszureden und den Versuch zu machen, jedem schlechten Gefühl auszuweichen. Manchmal muss man Unangenehmes aushalten, anstatt davonzulaufen.“ (S. 394)
und
„Wie sich herausstellt, ist eine Überraschung etwas anderes, wenn sie von jemandem kommt, der einen kennt und liebt.“ (S. 429)

Veröffentlicht am 16.05.2025

Zwei Fremde. Eine Gemeinsamkeit. Und der Beginn einer FUNNY STORY.

Funny Story
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Inhalt:
Daphne steht vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Verlobter Peter verlässt sie kurz vor der Hochzeit – ausgerechnet für seine Kindheitsfreundin Petra. Zurück bleibt Daphne in Peters Heimatort, ohne ...

Inhalt:
Daphne steht vor den Trümmern ihres Lebens: Ihr Verlobter Peter verlässt sie kurz vor der Hochzeit – ausgerechnet für seine Kindheitsfreundin Petra. Zurück bleibt Daphne in Peters Heimatort, ohne Familie, ohne Freundeskreis – aber mit einem neuen Mitbewohner: Miles, Petras ebenfalls frisch verlassener Ex. Zwei gebrochene Herzen in einer Zweck-WG, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch aus vorsichtiger Distanz entwickelt sich eine Freundschaft, und bald auch mehr – begleitet von einem kleinen Plan, der ihre Ex-Partner eifersüchtig machen soll. Nur: Was, wenn aus dem Spiel plötzlich echte Gefühle werden?

Meinung:
Dieses Buch hat mich mit einem Augenzwinkern angelockt – und mit leiser Tiefe überrascht. Emily Henry gelingt es einmal mehr, Figuren zu erschaffen, die trotz (oder gerade wegen) ihrer Eigenheiten sofort nahbar wirken. Daphne war für mich von Anfang an greifbar: verletzt, überfordert, aber nicht bereit, sich unterkriegen zu lassen. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin Daphnes emotionale Entwicklung schildert – sie ist nicht einfach „die Verlassene“, sondern eine Frau, die ihr Leben reflektiert, sich neu sortieren muss und sich zaghaft wieder öffnet. Miles ist dabei nicht nur ein charmanter Love Interest, sondern ein vielschichtiger Charakter, der seine eigene emotionale Geschichte mitbringt. Anfangs wirkt er wie das Gegenteil von Daphne – ein bisschen verplant, leicht melancholisch, ein Mensch, der in Lovesongs Trost sucht. Doch nach und nach zeigt sich, wie feinfühlig er ist, wie er Daphne zuhört, sie sieht – und wie ihre Gegensätze nicht trennen, sondern verbinden. Die Friends-to-Lovers-Dynamik ist wunderbar erzählt. Es ist kein „Knall und alles ist anders“-Moment, sondern eine stille, langsame Annäherung, bei der jede gemeinsame Szene leise knistert. Besonders gut hat mir gefallen, wie natürlich sich die Gefühle zwischen ihnen entwickeln – nicht trotz, sondern wegen ihrer emotionalen Altlasten. Ja, der Anfang ist gemächlich. Und ja, einige Nebenhandlungen hätten straffer erzählt werden können. Aber vielleicht ist genau das auch ein Teil des Charmes: Diese Geschichte nimmt sich Zeit, um sich zu entfalten. Der Humor ist nicht vordergründig laut, sondern oft subtil – ein sarkastischer Gedanke, ein schräger Dialog, ein unausgesprochener Blick. Waning Bay als Setting fühlt sich dabei fast wie eine Figur an – ruhig, mal ein bisschen langweilig, aber voller kleiner Momente, die das Herz berühren. Die Ausflüge, die Gespräche im Halbdunkel, die kleinen Schritte aufeinander zu: Das alles ergibt eine romantische Geschichte, die mehr ist als ein bloßer Zeitvertreib.

Fazit:
Emily Henry beweist mit „Funny Story” erneut ihr Gespür für tiefe Gefühle, leisen Witz und fein gezeichnete Figuren. Die Friends-to-Lovers-Romanze zwischen Daphne und Miles ist zart, berührend und trotz aller melancholischer Untertöne auch einfühlsam witzig. Zwar hat die Geschichte kleine Längen und bleibt etwas ruhiger als mancher Vorgänger, aber sie trifft dafür genau die Zwischentöne, die oft übersehen werden. Für Fans von gefühlvoller Romantik mit Herz und Humor. Von mir gibt es 4 von 5 Sternchen.

Lieblingszitate:
„Auf die besten Dinge im Leben lohnt es sich zu warten.“ (S. 10)
und
„Das Leben ist wie eine Drehtür. Die meisten Dinge, die hereinkommen, bleiben nicht allzu lange.“ (S. 27)
und
„Er hat dir gesagt, du sollest ihm vertrauen, und das hast du getan. Das ist es, was man bei Leuten, die man liebt, auch tun sollte. Aber sie können dem manchmal eben nicht gerecht werden.“ (S. 104 f.)
und
„Das Kribbeln in meiner Brust verschwindet, stattdessen ist jetzt Blei drin.“ (S. 179)
und
„Verlass dich auf Handlungen, nicht auf Worte.
Liebe niemanden, der nicht bereit ist, dich zurückzulieben.
Lass die Menschen los, die nicht an dir festhalten.
Warte nicht auf Menschen, die sich für dich nicht beeilen.“ (S. 195 f.)
und
„Lass mich nicht fallen. … Niemals.“ (S. 345)
und
„Es ist leicht, mit Leuten zusammen zu sein, die dich nicht kennen. Aber sobald jemand anfängt, dich zu durchschauen – sobald du nicht mehr perfekt sein kannst -, ist es einfacher, weiterzuziehen. Jemand Neuen finden, für den du wieder der coole, lustige, entspannte Typ sein kannst.“ (S. 356)
und
„Du, mein Mädchen, bist, was auch immer du sein willst. Aber ich hoffe, dass du dir immer ein Stück von dem Mädchen erhältst, das am Fenster gesessen und auf das Beste gehofft hat. Das Leben ist zu kurz, um uns jede Hoffnung auszureden und den Versuch zu machen, jedem schlechten Gefühl auszuweichen. Manchmal muss man Unangenehmes aushalten, anstatt davonzulaufen.“ (S. 394)
und
„Wie sich herausstellt, ist eine Überraschung etwas anderes, wenn sie von jemandem kommt, der einen kennt und liebt.“ (S. 429)

Veröffentlicht am 16.05.2025

Ein spannender und warmherziger Reihenauftakt

Princess Mysteries – Krone, Küsse und andere Katastrophen
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Inhalt:
Liara besucht ein traditionsreiches Internat in den schottischen Highlands – ein Ort, den sie bisher mit schönen Erinnerungen verbindet. Doch seit ihre beste Freundin ins Ausland gegangen ist, ...

Inhalt:
Liara besucht ein traditionsreiches Internat in den schottischen Highlands – ein Ort, den sie bisher mit schönen Erinnerungen verbindet. Doch seit ihre beste Freundin ins Ausland gegangen ist, fühlt sie sich dort fremd und allein. Als dann auch noch die neue Mitbewohnerin Viola einzieht, ist das Chaos perfekt: Viola ist hochnäsig, herrisch und scheint sich für etwas Besseres zu halten. Aber hinter der Fassade verbirgt sich mehr. Liara entdeckt, dass Viola tatsächlich eine echte Prinzessin ist – auf der Flucht vor einem alten Fluch, der bald auch Liaras Leben auf den Kopf stellt. Zwischen Geheimnissen, einer aufkeimenden Freundschaft und ersten Gefühlen für ihren Schwarm Tom muss Liara lernen, dass manche Dinge nicht immer das sind, was sie scheinen.

Meinung:
Das Buch hat mich sofort durch seine Mischung aus Internatsleben, royalen Geheimnissen und leiser Magie angesprochen. Der Einstieg gelingt locker, ohne viel Vorgeplänkel, und der Schreibstil ist flüssig, klar und altersgerecht – aber auch für ältere Lesende durchaus charmant. Die Geschichte wird komplett aus Liaras Sicht erzählt, was ihre Gefühle und Gedanken sehr greifbar macht. Ihre Unsicherheit, ihr Wunsch nach Zugehörigkeit und die ersten zarten Anflüge von Verliebtheit werden authentisch und mit viel Feingefühl beschrieben. Viola ist anfangs schwer zu ertragen – ihre arrogante Art wirkt überzogen, fast komisch. Aber gerade das macht ihren Wandel im Laufe der Geschichte glaubwürdig. Je mehr man über sie erfährt, desto mehr versteht man ihr Verhalten. Die wachsende Freundschaft zwischen den beiden Mädchen ist für mich das emotionale Herz des Buches. Es geht nicht nur darum, zusammen ein Rätsel zu lösen, sondern auch darum, sich gegenseitig zu sehen und zu akzeptieren. Der Fluch bringt Spannung und ein wenig Mystery, ohne dass das Buch zu düster wird. Es bleibt stets leichtfüßig und unterhaltsam – manchmal fast zu sehr. Einige Konflikte werden schnell gelöst oder eher oberflächlich behandelt. Besonders gegen Ende hätte ich mir mehr Tiefe und Überraschung gewünscht. Trotzdem: Die Geschichte macht Spaß, hat Witz, Herz und ein wunderbar atmosphärisches Setting. Kelpie Castle ist lebendig beschrieben und erinnert ein wenig an klassische Internatsgeschichten, aber mit einem modernen, magischen Twist.

Fazit:
„Princess Mysteries: Krone, Küsse und andere Katastrophen“ von Marliese Arold ist ein spannender und warmherziger Reihenauftakt, der Freundschaft, erste Liebe und ein kleines bisschen Magie zu einer unterhaltsamen Geschichte verbindet. Die Figuren sind lebendig und entwickeln sich auf glaubhafte Weise weiter, auch wenn nicht alle Handlungsstränge voll ausgereizt werden. Trotzdem: Das Buch macht neugierig auf mehr, besonders auf das, was Viola und Liara im nächsten Band noch erwartet. Ich vergebe sehr gute 4 von 5 Sternchen und freue mich auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 07.05.2025

Sie will ein ganz normales Leben führen. Er will in die Elite Oslos aufsteigen.

Golden Heritage (Crumbling Hearts, Band 2)
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Inhalt:
Ellinor Skogen ist die Erbin des renommierten Osloer Keksunternehmens KOSGEN, doch sie hat sich immer hinter einer falschen Identität versteckt, um ein normales Leben zu führen. Bei ihrem Einstieg ...

Inhalt:
Ellinor Skogen ist die Erbin des renommierten Osloer Keksunternehmens KOSGEN, doch sie hat sich immer hinter einer falschen Identität versteckt, um ein normales Leben zu führen. Bei ihrem Einstieg in die Firma, nach Jahren der Abgeschiedenheit und des Versteckens, trifft sie unerwartet auf ihren ehemaligen besten Freund Lucas. Dieser hatte sich damals von ihr abgewendet, als er ihre wahre Herkunft herausfand. Nun schlägt er ihr einen Deal vor: Er hilft ihr, in der Unternehmenswelt Selbstbewusstsein zu entwickeln, wenn sie ihm im Gegenzug Zugang zur High Society Oslos verschafft. Doch die Spannung zwischen den beiden ist unübersehbar und weckt alte Gefühle, die sie nicht so einfach ignorieren können.

Meinung:
„Golden Heritage“ ist für mich eine herrlich unterhaltsame und emotional geladene Geschichte. Besonders die Charaktere, Ellinor und Lucas, haben mich sofort für sich gewonnen. Ellinor ist ein Charakter, den man nur mögen kann – sie ist schüchtern, zurückhaltend, aber gleichzeitig voller Herz und so authentisch, dass ich mit ihr mitfühlen konnte. Ihre Entwicklung, wie sie sich Schritt für Schritt selbstbewusster und stärker durch die Herausforderungen kämpft, war ein echtes Highlight für mich. Ich habe ihre Reise zur Selbstfindung sehr geschätzt und fand es spannend, sie dabei zu begleiten. Lucas war anfangs eher der unnahbare Typ, der seine Emotionen hinter einer harten Fassade verbarg. Doch mit der Zeit zeigte sich auch bei ihm eine weiche Seite, die die Chemie zwischen den beiden noch intensiver machte. Die Liebesgeschichte zwischen Ellinor und Lucas war unglaublich intensiv. Die Funken flogen zwischen den beiden, und ich konnte ihre Spannungen und Gefühle richtig spüren. Was ich besonders mochte, war die Tatsache, dass sich ihre Beziehung langsam und organisch entwickelte. Es war nicht sofort alles perfekt, sondern sie mussten erst ihre Vergangenheit und ihre eigenen Unsicherheiten überwinden, bevor sie wirklich zueinander fanden. Für mich war das ein wesentlicher Bestandteil des Buches, der die Geschichte so authentisch machte. Das Setting in Oslo und das exklusive Umfeld der High Society waren gut gewählt, um die Dramatik und den Glanz zu unterstreichen. Ich konnte mich wunderbar in die Atmosphäre hineinversetzen und genoss die aufregenden Momente bei Gala-Events und in der Welt der Reichen und Schönen. Die Nebenfiguren haben der Geschichte zusätzliche Tiefe verliehen, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, dass diese Beziehungen noch weiter ausgebaut worden wären.

Fazit:
„Golden Heritage“ von Carolin Wahl ist eine spannende und emotionale Geschichte über Selbstfindung, Liebe und Vertrauen. Die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere, Ellinor und Lucas, hat mich besonders berührt. Die Geschichte ist wunderbar erzählt, der Schreibstil ist angenehm und flüssig, und die Liebesgeschichte ist intensiv und glaubwürdig. Zwar gab es kleinere Schwächen, etwa bei der Ausarbeitung der Nebenfiguren und einem offenen Ende, aber insgesamt hat das Buch mein Herz erobert. Ich gebe diesem zweiten Band der „Crumbling Hearts“-Reihe 4 von 5 Sternchen.

Veröffentlicht am 07.05.2025

Er will seinem Erbe entfliehen. Sie will ihres finden.

Skogen Dynasty (Crumbling Hearts, Band 1)
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Inhalt:
Aleksander Skogen lebt in einer Welt des Luxus und der Öffentlichkeit – mit Pferderennen in Ascot, einem Studium in Cambridge und Formel 1 in Monaco. Doch nach einem Skandal muss er untertauchen, ...

Inhalt:
Aleksander Skogen lebt in einer Welt des Luxus und der Öffentlichkeit – mit Pferderennen in Ascot, einem Studium in Cambridge und Formel 1 in Monaco. Doch nach einem Skandal muss er untertauchen, um dem Medienrummel zu entkommen. So wird er auf eine Trekkingtour in die Wildnis Norwegens geschickt – geführt von Norah Svendsen. Norah lebt ganz anders: Sie führt mit ihren Großeltern ein kleines Wanderunternehmen und ist in ihrer eigenen Welt verwurzelt. Die beiden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen aufeinander und sind gezwungen, sich miteinander auseinanderzusetzen. Während der Tour entwickeln sich tiefe Gefühle zwischen ihnen, doch Norah ist skeptisch, da Aleksander bald wieder in sein Leben als Erbe der Kosgen-Keksdynastie zurückkehren wird.

Meinung:
„Skogen Dynasty“ ist eine Geschichte, die mich in vielerlei Hinsicht berührt hat. Besonders die langsame und authentische Entwicklung der Beziehung zwischen Norah und Aleksander hat mich gefesselt. Die Charaktere sind tiefgründig und menschlich – Aleksander, der hinter der Fassade des verwöhnten Erben einen verletzlichen jungen Mann verbirgt, und Norah, die sich nach dem Verlust ihrer Eltern und der Verantwortung für das Unternehmen ihrer Großeltern kämpferisch zeigt, aber gleichzeitig von Selbstzweifeln geplagt wird. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Art und Weise, wie die Autorin die verschiedenen Welten, in denen die beiden leben, miteinander verbindet: die Idylle der norwegischen Wildnis und der Luxus der High Society. Der Slow-Burn-Aspekt der Geschichte passt perfekt zu den beiden Protagonisten. Es war kein schneller Sturz in die Liebe, sondern eine Entwicklung, die mit Rückschlägen, Missverständnissen und persönlichen Auseinandersetzungen einherging – was die Geschichte so realistisch und emotional gemacht hat. Besonders die Wechselwirkung der beiden Charaktere, ihre Gespräche und die tiefere Auseinandersetzung mit ihren eigenen Ängsten und Hoffnungen, fand ich sehr ansprechend. Die Landschaftsbeschreibungen Norwegens haben mich ebenfalls sehr angesprochen und eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Allerdings gab es Momente, in denen mich Norahs Verhalten etwas frustriert hat. Ihre wiederholte Zurückhaltung, sich den eigenen Gefühlen zu stellen, wirkte an einigen Stellen etwas zu langwierig. Doch gerade dieser Konflikt, den sie mit sich selbst ausfechtet, trägt zur Charakterentwicklung bei und zeigt ihre innere Zerrissenheit. Es war auch schön zu sehen, wie sich Aleksander von einem scheinbar arroganten „reichen Jungen“ zu einem Menschen entwickelt, der Verantwortung übernimmt und für seine Gefühle kämpft.

Fazit:
„Skogen Dynasty“ von Carolin Wahl ist ein starker Auftakt der „Crumbling Hearts“-Reihe, der mich mit einer authentischen Slow-Burn-Romance, emotionalen Höhen und Tiefen sowie einer faszinierenden Kulisse in Norwegen überzeugt hat. Die Charaktere sind sympathisch und vielschichtig, auch wenn Norah mich zum Ende hin etwas enttäuscht hat. Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch, die Liebesgeschichte entwickelt sich realistisch und einfühlsam. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen der Reihe und die Geschichten der anderen Charaktere. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternchen.