Queer in Köln
Ich habe Inkas TikToks schon öfters in meine Timeline gespült bekommen, dabei jedoch irgendwie nie gerafft, dass sie auch Bücher schrieb.
Erst bei "All the Things (s)he said" wurde ich auf auf ihre schriftstellerische ...
Ich habe Inkas TikToks schon öfters in meine Timeline gespült bekommen, dabei jedoch irgendwie nie gerafft, dass sie auch Bücher schrieb.
Erst bei "All the Things (s)he said" wurde ich auf auf ihre schriftstellerische Karriere aufmerksam und was soll ich sagen? Ich MUSSTE es lesen.
Eine Mittzwanzigerin, die in Köln wohnt und nicht weiß, was sie werden will, während alle anderen schon etwas geworden sind? Dazu noch die ersten Schritte mit Frauen, obwohl man schon seit Jahren weiß, dass man auch auf Frauen steht? Da konnte ich mich sofort identifizieren.
Ich wurde nicht enttäuscht. Man wird in ein Slice of Life geworfen, das für Genreverhältnisse richtig realistisch ist! Einzig die Gaypanic anbetracht der heißen WG nebenan, die einen natürlich zumindest teilweise sofort aufnimmt, war mir etwas zu viel, aber irgendwoher muss man ja auch eine Story bekommen, also ist darüber hinwegzusehen.
Ansonsten liebe ich Skye und ihre Hunde, sowie ihre Suche nach sich selbst. Jeder Schritt war so wundervoll nachvollziehbar, dass es richtig erfrischend war!
Die Sprecherin dazu war ein absoluter Traum. Sie passte wie die Faust aufs Auge, hat den Humor des Buches hervorragend wiedergespiegelt und ließ keinen Wunsch offen.
Gerne mehr davon!