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Veröffentlicht am 01.07.2025

Schöne Story

One song apart - London Hearts 1
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Das Buch "One Song Apart" konnte mich durch seinen Klappentext ansprechen. Ein Popstar und eine Journalistin, klingt erstmal nach nichts neuem. Ich war dennoch neugierig und gespannt auf die Story. Man ...

Das Buch "One Song Apart" konnte mich durch seinen Klappentext ansprechen. Ein Popstar und eine Journalistin, klingt erstmal nach nichts neuem. Ich war dennoch neugierig und gespannt auf die Story. Man lernt auch gleich am Anfang Quinn kennen. Sie ist nach London gezogen, um dort ihren Traum Journalistin zu werden zu erfüllen. Sie macht dabei eine Ausbildung bei Celebritian. Ist zwar nicht ihre erste Wahl, da sie gerne für etwas anderes schreiben möchte. Dennoch gibt sie nicht auf. Allerdings macht sie schon am ersten Tag einen Fehler und schreibt eine negativ Schlagzeile über Milo Bricks. Er ist der Popstar über den man bisher nichts negatives geschrieben hat. Um Quinns Fehler wieder gerade zu biegen, muss sie ein Interview über Milo schreiben und begleitet ihn dabei. Dabei lernt sie den wahren Milo kennen und wächst über sich selbst hinaus.

Quinn war mir sofort sympathisch. Für ihren Traum ist sie extra nach London gezogen, obwohl sie dort niemanden kennt. Sie hat sehr viel Mut bewiesen, war total freundlich und hat manchmal ein paar Dinge einbisschen zu viel überdenkt. In Sache Liebe hatte sie allerdings keine guten Vorbilder, weshalb man sie doch einbisschen verstehen konnte. Durch Quinn lernt man auch ihre WG Mitbewohnerinnen kennen. Gemma, Neve und Pippa waren so herzlich. Das sind Mitbewohnerinnen die man sofort ins Herz schließt. Sie haben Quinn geholfen und auch wenn ihr erster Tag in der WG nicht so toll war, haben sie sie doch noch bebührend willkommen geheißen. Man lernt auch noch Cleo kennen. Sie ist im zweiten Ausbildungsjahr in Celebritian und steht Quinn mit Rat und Tat zur Seite. Auch sie wurde zu einer guten Freundin von Quinn. Cole ist schon ein langjähriger bester Freund von Quinn. Er ist derjenige der Quinn die Augen öffnet und ihr mal den Kopf wäscht. Ich habe alle sehr ans Herz geschlossen.
Man lernt aber auch Milo kennen. Am Anfang begleitet man ihn durch sein Popstar Leben. Nach und nach lernt man ihn besser kennen. Ich fand Milo total süß. Er hat sein wahres Ich hinter seiner Popstar Fassade gezeigt. Vorallem liebt er seine Familie sehr. Seine Mutter, sein Bruder und seinen Stiefvater Ethan waren aber auch sehr herzlich.
Es gibt noch ein paar mehr Nebencharakter die authentisch waren. Außer einen einzigen. Er hatte zu vorschnell geurteilt und war nur auf seine eigenen Interessen bedacht. Ihn mochte ich gar nicht.

Der Schreibstil war dabei wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest zum Großteil die Story aus Quinns Sicht und ab und zu mal aus der Sicht von Milo. Anfangs war die Story toll, hatte seine Spannung und war Vorallem interessant. Erst im letzten Drittel gab es ein paar Sachen die mich gestört haben. Es gab keine richtige Aussprache, da beide Charakter ihre Zweifel hatten, sondern es ging sofort zum ersten Kuss. Nur ein Kapitel weiter ging es zum zweiten Date, welches sofort im Bett geendet ist. Das ging mir einbisschen zu schnell. Es gab zwar schon vorher eine Kennenlern Phase, trotzdem gab es eine Szene die im Kopf geblieben ist und eine Aussprache wert wäre. Zum Ende hin gibt es einen dramatischen Moment der alles zum Wanken bringt. Für mich war es vorhersehbar und ich konnte mir auch schon denken wer dahinter steckt. Das Ende selbst hätte auch noch einen Ticken länger sein können. Ein großen Pluspunkt konnte sich aber noch das Setting holen. Die WG wurde so bildhaft beschrieben, auch das Hausboot von Milo oder andere Sehenswürdigkeiten. Es war alles bis aufs kleinste Detail beschrieben. Ich war total neidisch auf die WG mit ihrer Dachterrasse und ihrem Wintergarten. Zum gesamten Buch kann ich sagen, dass es ein schöner Auftakt war. Es ist lesenswert und man hat schon so eine Vermutung wer die Protagonisten im zweiten Band werden. Für mich hat das Buch eine Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Schöne Geschichte

Leaving Was The Hardest Part (Hardest Part 3)
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"Leaving was the hardest Part" ist mein erstes Buch der Reihe. Erst später habe ich herausgefunden das es sich um den dritten Band handelt. Vorher war ich nichts ahnend und der Klappentext hatte mich angesprochen. ...

"Leaving was the hardest Part" ist mein erstes Buch der Reihe. Erst später habe ich herausgefunden das es sich um den dritten Band handelt. Vorher war ich nichts ahnend und der Klappentext hatte mich angesprochen. Aber ich habe auch herausgefunden das man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann. Jedes Buch soll wohl eine Geschichte behandeln. Dieses Buch behandelt die Geschichte um Nehir und Atlas. Nehir möchte ihr Traum erfüllen und Modedesign studieren. Dabei zieht sie wieder nach Berlin zu ihrem Vater. Allerdings hat sie überhaupt keine Bindung zu ihrem Vater. Einzig ihr Traum, dass sie sich endlich erfüllt, hält sie dort. Ihr Vater ist herrisch und lässt es Nehir immer wieder spüren. Sie versteckt sich mittlerweile immer in einem Töpfershop. Dort findet sie Ruhe und kann frei atmen. Sie trifft auf Atlas, der Jura studiert und sein Leben besser im Griff hat als sie. Nehir kann ihn nicht leiden und beide geraten immer wieder aneinander. Aber je näher sie sich kennenlernen desto deutlicher wird es für beide, dass jeder für sich ein Päckchen mit sich trägt. Beide verbindet diese eine Gemeinsamkeit und wollen sich gegenseitig helfen.

Mir war Nehir sofort sympathisch. Ich konnte ihren Zwiespalt verstehen, Vorallem das sie keine Bindung zu ihrem Vater hat. Man erfährt auch wieso das so ist. Ihr Vater ist herrisch und kontrollsüchtig. Er möchte alle Schritte genauestens von ihr wissen und kontrollieren. Nehir tat mir sogar sehr Leid. Sie ist aber auch tapfer und stark. Das Modedesign ist ihr Traum, welches sie nicht einfach aufgibt. Sie hat aufjedenfall durchhalte Vermögen.
Mit Atlas wurde ich nicht sofort warm. Er schien der perfekte Jurastudent. Äußerlich hat er sich arrogant gezeigt, doch in seinem Inneren war er verletzlich. Je näher man ihn kennenlernt, desto mehr versteht man es. Auch er wurde mir sympathisch. Er ist schon lange auf der Suche nach seiner familiären Wurzeln und das belastet ihn auch sehr. Beide Charakter waren so vielschichtig, hatten ihre Ecken und Kanten. Sie wollen sich gegenseitig helfen sich selbst wieder zu finden.

Der Schreibstil war dabei auch flüssig zu lesen. Manchmal hatte ich so das Gefühl, dass es sich doch in die Länge gezogen hat. Es war eine Slow Burn Lovestory, das hat man deutlich gemerkt. Aber ich konnte die Lovestory nicht ganz so greifen. Die Gefühle waren aber aufjedenfall da. Das was mir noch gefallen hat, waren die Themen die in diesem Buch angesprochen wurden. Diese wurden gut behandelt, vorallem das toxische Thema hat seinen Raum bekommen. Auch die Kulturen haben mir gefallen. Auch diese wurden einfach toll ausarbeitet. Das Ende war dann wieder etwas zu schnell, obwohl es auch stimmig war. Da hätte es ruhig etwas länger gehen können. An sich war die Story toll, konnte mich gut unterhalten, wenn man von der Lovestory absieht. Das was mich wirklich begeistern konnte, waren die Charakter, die Themen und die Kultur. Für den dritten Band war es ein guter Abschluss, der mich neugierig auf die ersten beiden Bücher gemacht hat.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Toller zweiter Band

Love will happen
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Mit "Love will Happen" sind wir schon bei dem zweiten Band der "Mountain Dreams" Reihe aus der Feder von Isabell Bennett. Nachdem mir der erste Band schon so gut gefallen hat, war ich natürlich auch neugierig ...

Mit "Love will Happen" sind wir schon bei dem zweiten Band der "Mountain Dreams" Reihe aus der Feder von Isabell Bennett. Nachdem mir der erste Band schon so gut gefallen hat, war ich natürlich auch neugierig auf Band zwei. Dabei kann ich jetzt schon sagen das die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind. Dabei geht es um Nova. Sie weiß nicht was sie machen soll, sieht keinen festen Standpunkt in ihrer Zukunft. Kurzerhand bricht sie ihr Studium ab um ein Work & Travel durch die USA zu machen. Ihr erstes Ziel ist Berryfield. Sie hat sich auf eine aufregende Zeit in einer Großstadt gefreut und als sie hörte das sie nach Berryfield kommt, war ihre Laune nicht so berauschend. Doch schnell merkt sie das Berryfield mehr zu bieten hat. Dabei lernt sie auch Hudson kennen. Er ist Kletterlehrer in einer Kletterhalle und Nova hat es sich zum Ziel gesetzt, ihrer Höhenangst den Kampf anzusagen. Dabei unterstützt sie Hudson und schnell wird mehr daraus. Allerdings stellen beide klar das es nichts verbindliches sein soll, sondern nur Spaß. Wären da nicht die Gefühle die beiden ein Strich durch die Rechnung ziehen.

Nova war mir nicht sofort sympathisch. Sie hat schon so oft ihren Standort gewechselt und wusste einfach nicht was sie machen sollte. Das einzige wofür sie absolut brennt war Yoga. Sie war eine hilfsbereite und freundliche Protagonistin, die auch nicht auf den Mund gefallen ist. Doch manche Handlungen konnte ich nicht ganz so nachvollziehen. Sie hat sich Hals über Kopf in die Idee gesetzt, ihrer Angst den Kampf anzusagen und hat deshalb auch unüberlegte Sachen gemacht, die sie in Gefahr gebracht hatte. Bei anderen Aktivitäten war sie voll dabei und hatte überhaupt keine Angst. Sie hat nicht Mal einen Gedanken daran verschwendet, was alles passieren könnte. Nova wurde mir tatsächlich erst später sympathisch, als ihr einiges klar geworden ist.
Hudson kenne ich schon aus dem ersten Band. Er war mir sofort sympathisch, auch wenn er ein Frauenheld war. Es gab keine Frau die er nicht angemacht hat, nicht Mal Urlauberinnen. Durch ihn kam es zu witzigen und peinlichen Momenten. Ich habe bei einigen Situationen herzlich gelacht. Auch so ist er ein freundlicher und hilfsbereiter Charakter. Ihn mochte ich am meisten. Daneben gibt es auch noch einige Nebencharakter, die man auch schon aus dem ersten Band kennt. Es hat mich absolut gefreut auch wieder von ihnen zu lesen.

Der Schreibstil war dabei auch wieder wunderbar flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Nova und Hudson, wobei Nova den größten Teil in Anspruch nimmt. Die Story hatte an sich nichts spannendes, war eher eine Cozy Kleinstadt Romance. Dabei baut sich die Lovestory auch erstmal auf und es dauert ein wenig, bis sich beide Charakter ihre Gefühle im klaren sind. Schön fand ich dabei die Offenheit. Beide Charakter haben klar und deutlich kommuniziert, nur am Schluss hat es etwas gebraucht bis sie sich ausreden konnten. Das ganze spielt in Berryfield ab, was auch wieder wunderbar bildhaft beschrieben wurde. Ich hatte die Landschaft sofort wieder vor Augen, sogar die mir liebgewonnene Alpaka Farm. Das Ende war ein schönes Happy End. Ich bin auch sehr gespannt auf den dritten Band und weiß schon, wer zumindest ein Protagonist ist. So ein kleines bisschen hat sich die Story in die Länge gezogen und war trotzdem schön. Doch der erste Band bleibt bisher mein Favorit. Trotzdem kann ich für diesen Band eine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Friends to Lovers

Drive Me Wild
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Da ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Diesesmal dreht sich die Story um Josie und Theo. Beide Charakter kennt man schon aus dem ersten Band als Nebencharakter. ...

Da ich den ersten Band gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Diesesmal dreht sich die Story um Josie und Theo. Beide Charakter kennt man schon aus dem ersten Band als Nebencharakter. Da war allerdings Josie noch in einer Beziehung. Nun ist sie wieder Single und konzentriert sich nur noch auf ihre Arbeit bei dem Formel 1 Team. Das McAllister ist wie eine Familie für sie und lenkt sie von ihrem Kummer ab. Dann wäre da noch Theo, der Weltmeister im Flirten ist. Er lässt keine Gelegenheit aus zu flirten, selbst bei Josie nicht. Dabei hat Theo ein riesiges Problem. Theo und Josie verbindet eine Freundschaft, dadurch erzählt Theo ihr auch von seinem Problem. Beide kommen sich näher und bei Josie kommen mehr Gefühle auf. Doch sie weiß das Theo nichts ernstes sucht und verheimlicht ihre Gefühle. Gleichzeitig will sie die Freundschaft zwischen ihm und ihr nicht gefährden.

Josie mochte ich im ersten Band schon gerne. Auch hier war sie mir absolut sympathisch. Sie ist schlagfertig und trägt ihr Herz auf der Zunge. Ihre Gefühle und Ängste sind dabei total greifbar und vorallem auch ihren Traum, mal mehr zu erreichen. Ich konnte mich gut in ihr hineinversetzen und sie absolut verstehen. Das sie sich Anfangs auch einsam gefühlt hat und sich nach etwas gesehnt hat, hat man deutlich gespürt.
Theo war mir auch schon im ersten Band sympathisch. Er ist ein Frauenheld und lässt nichts anbrennen. Seine Flirtversuche haben mich oft zum lachen gebracht. Auch er trägt sein Herz auf der Zunge. Allerdings wird seine offene Art ihm zur Verhängnis. Obwohl er klar stellt, das er an nichts ernstes interessiert ist, hat er sich Feinde in Form von Väter gemacht. Er hat sich aber durch gekämpft und nicht aufgegeben. Aber auch er hat eine Verletzliche Seite.

Der Schreibstil war wieder wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Theo und Josie. Somit kann man sich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinzuversetzen. Die Story hat mir einen Riesen Spaß gemacht. Obwohl ich auch zugeben muss, dass es sich an paar Stellen etwas in die länge gezogen hat. Es war trotzdem sehr humorvoll und auch gefühlvoll. Man erlebt wieder alles hinter den Kulissen eines Formel 1 Rennens. Dabei hilft auch sehr die detaillierte Beschreibung dazu. Obwohl ich immernoch kein Fan von Formel 1 bin, hat mich die Story sehr interessiert und mir das Formel 1 einbisschen näher gebracht. Trotzdem muss ich zugeben daß der erste Band einen ticken stärker war. Man kann aber auch die Bücher unabhängig voneinander lesen, da jedes in sich abgeschlossen ist. Für mich hat das Buch eine Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Historisch meets Rivals to Lovers

Hearts & Falcons. Im Herzen wild und frei
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Bei diesem Buch hat mich ganz besonders der Klappentext angesprochen. Ein historischer Roman mit Rivals to Lovers Vibe, hatte mich dann endgültig gepackt. Man lernt die junge Hedwig kennen. Sie ist Falknerin ...

Bei diesem Buch hat mich ganz besonders der Klappentext angesprochen. Ein historischer Roman mit Rivals to Lovers Vibe, hatte mich dann endgültig gepackt. Man lernt die junge Hedwig kennen. Sie ist Falknerin und möchte mit ihrem Habicht am Jagdturnier teilnehmen. Wäre da nicht der Adlige Konrad. Hedwig hasst die adligen und will denen beweisen, zu was eine Frau im Stande ist. Doch Konrad erpresst sie um selbst das Jagdturnier zu gewinnen. Hedwig lässt sich auf den Deal ein, gleichzeitig lässt sie Konrad eine schwierige Zeit durchmachen. Sie merkt sofort das Konrad im Wald verloren ist. Aber Konrad gibt nicht so schnell auf. Er hat immer alles bekommen was er wollte und den Sieg lässt er sich auch nicht entgehen. Mit der Zeit kommen sich beide näher. Sie lernen sich kennen und das Knistern ist deutlich zu spüren. Wären da nicht die Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden.

Hedwig war mir sofort sympathisch. Sie hat noch eine jüngere Schwester um die sie sich kümmert. Gleichzeitig liebt Hedwig ihr Selbstbestimmtes und freies Leben. Sie ist stark, mutig und setzt sich Vorallem durch. Aber auch sie hat einige Schwächen. Ihre größte Schwäche ist ihr Dickkopf und ihr loses Mundwerk. Dadurch bringt sie sich so manchmal in schwierige Situationen. Allerdings hat man durch sie auch ein paar humorvolle Momente und auch Momente, bei denen man nur mit dem Kopf schütteln kann.
Mit Konrad musste ich mich erst anfreunden. Anfangs wirkte er wie der hochnäsige Adlige. Er hat sich auch gegenüber Hedwig sehr unsympathisch verhalten und vorallem überlegen. Aber nach und nach lernt man eine andere Seite von ihm kennen, bei dem mehr in ihm steckt. Er möchte sein Ziel erreichen und dafür tut er auch alles. Das Hedwig ihn so schwer dran nimmt, interessiert ihn nicht. Er hält durch bis er sein Ziel erreicht hat. Auch wenn er sich weiterentwickelt scheint in ihm trotzdem manchmal noch der hochnäsige Adlige durch.

Der Schreibstil war dabei auch sehr flüssig zu lesen. Die Story liest man abwechselnd aus der Sicht von Hedwig und Konrad. Dabei muss ich sagen das ich die meiste Zeit nicht so das Gefühl hatte, als würde ich einen historischen Roman lesen. Es war durch und durch New Adult mit einem historischen Setting. Man merkt aber in dieser Story, dass die damalige Rolle der Frau festgelegt war und daran nichts zu rütteln gab. Deswegen hat sich Hedwig zur Aufgabe gemacht, der Männerwelt zu beweisen was eine Frau noch so kann. Es gab ein paar Szenen die etwas langatmig waren und durchhalte Vermögen braucht. Aber es gab auch Szenen die spannend waren, gefüllt mit Intrigen. Es war eine gute Mischung. Den ein oder anderen Lacher mit einbezogen. Das Setting wurde auch bildhaft beschrieben, wobei man sich die meiste Zeit im Wald aufhält. Die Lovestory hat sich auch erst langsam entwickelt, nachdem sich beide Charakter näher kennengelernt haben. Das Buch hat Spaß gemacht und war auch erfrischend. Für mich hat das Buch eine Leseempfehlung verdient.

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