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Veröffentlicht am 22.08.2025

Mich konnte der Roman leider nicht überzeugen

When the Moon touches my Soul
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Skylar hat es nach dem tödlichen Flugzeugabsturz ihrer Eltern nach Los Angeles verschlagen. Sie ist eine Werwölfin, die sich jederzeit wandeln kann. Sie gehört zwar dem dortigen Clan an, arbeitet auch ...

Skylar hat es nach dem tödlichen Flugzeugabsturz ihrer Eltern nach Los Angeles verschlagen. Sie ist eine Werwölfin, die sich jederzeit wandeln kann. Sie gehört zwar dem dortigen Clan an, arbeitet auch mit der Chefin zusammen, ist ansonsten aber eher eine Einzelgängerin. Um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren arbeitet sie auch als Securitychefin in dem Nachtclub.
Eines Nachts, während sie als Wolf durch die Stadt streift findet sie eine entstellte Leiche. Das wird leider nicht die letzte bleiben. Als wäre das nicht zusätzliche Arbeit für sie bekommt sie auch ein neues Teammitglied für ihr Team im Nachtclub. Ryan ist frisch nach Los Angelas gekommen und verfolgt seine eigenen, dunklen Ziele.
Bald schon können die beiden die Anziehung zueinander nicht mehr ignorieren. Viele dunkle Geheimnisse gilt es zu überwinden und dann ist auch noch die Existenz der Nachtwesen bedroht.


Mich konnte der Roman leider gar nicht abholen.
Irgendwie hat mir von Anfang an irgendetwas gefehlt. Die Handlung und auch die Charaktere sind mir zu flach gehalten. Ich konnte mich in die beiden Hauptpersonen nicht hineinversetzen.

Die Geschichte wird aus Sicht von Skylare und Ryan erzählt.
Die Idee zu Skylar fand ich toll. So jung eine Securitychefin, da sie wohl so gut ist fand ich spannend. Leider war mir dann zu oft nicht ganz klar, warum sie in Auseinandersetzungen selbst mit Menschen unterlegen war. Ich dachte als Werwolf müsste sie da stärker sein.
Ryan fand ich sehr verschlossen, was zwar durch seinen Verlust zu verstehen ist, dann ging mir aber zu schnell wie sich alles zwischen den beiden entwickelt hat.
Das zwischen den beiden konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Das Skylar als Wölfin in der Lage ist mit Menschen zu reden war interessant.
Etwas irritiert hat mich aber, als sie als Wölfin gekämpft hat. Hände wurde erwähnt und das sie damit versucht ein Messer abzuwehren. Irgendwie stelle ich mir bei einem Kampf in Wolfgestalt da wohl eher was anderes vor, vor allem wenn sie gegen einen menschlichen Angreifer kämpft. Daher wurde ich mit den Stellen irgendwie nicht so warm.

Leider konnte mich dieser Roman bzw. diese Romanreihe der Autorin nicht überzeugen. Da ich so begeistert von der Reihe Eiskalter Verrat - Skara & Logan Band 1: Black Unit war, habe ich wohl ein ähnliches tolles Leseerlebnis erhofft, das sich hier aber leider nicht einstellen wollte.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Nicht Thriller und auch nicht Liebesgeschichte für mich

Wenn du mich findest
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Gina lebt in Roman und studiert Informatik. Sie liebt ihr Leben, das sie sich dort aufgebaut hat, auch wenn sie gerade so über die Runden kommt. Sie hat ihre Vergangenheit hinter sich lassen können und ...

Gina lebt in Roman und studiert Informatik. Sie liebt ihr Leben, das sie sich dort aufgebaut hat, auch wenn sie gerade so über die Runden kommt. Sie hat ihre Vergangenheit hinter sich lassen können und ihr Dämon hat sie nicht gefunden. Nun ist sie Mitglied in einer kleinen Gruppe von Umweltaktivisten. Ihr ganzes schönes Leben ändert sich, als sie eines morgens eine Limo schneidet und sich herausstellt das kein anderer als der Millionär Riccardo, der einen Vortrag an ihrer Uni hält, darin war.
Als sich die Wege der beiden in Venedig kreuzen und Riccardo seine Gefühle und Faszination für Gina nicht mehr verleugnen kann, diese ihn aber abblitzen lässt, löst das für beide eine Welle an Veränderungen aus. Riccardo möchte unbedingt Gina für sich haben und durch diese Verbindung wird Gina gefunden und sie muss sich ihrem Dämon stellen.


Für mich ist das keine romantische Geschichte und auch kein reiner Thriller. Ich tue mir schwer den Roman nun zu bewerten.
Die Grundidee fand ich gut, aber die Umsetzung kann mich leider nicht überzeugen.
Wie Riccardo und Gina in Venedig aufeinandertreffen finde ich heftig. Das ist für mich ein heftiger sexueller Übergriff. Ist wird damit erklärt und für mich fast abgetan mit dem Hinweis, dass es ja eine Verwechslung war. Riccardo steht auf SM Spiele bis zu dem Moment, wo er ihr begegnet, trotzdem fand ich das ganze zu heftig. Ab da hatte ich meine Probleme wie Gina und Riccardo miteinander umgehen da beide den andere erkennen, das aber nicht zugeben.

Mit Gina wurde ich nicht wirklich warm. Anfangs schon nicht, bevor klar ist was ihr alles passierte. Sie kommt tough und selbstbewusst rüber. Den Übergriff dann aber so locker wegzustecken konnte ich mir aber nicht erklären. Auch wie sie Riccardo immer weg schiebt, dann ihm erliegt und alles so wunderbar wird fand ich zu aufgesetzt.
Riccardo hat mir nicht gefallen. Eigentlich muss man Mitleid mit ihm haben, wie er als junger Mann so ausgenutzt und benutzt wurde. Damit zu erklären das er daher auf SM steht und dann unbedingt Gina möchte und bereit ist für sie alles, was er aufgebaut hat und sein Leben zu riskieren konnte mich nicht überzeugen.
Die anderen Charaktere fand ich teilweise eher anstrengend und nicht wirklich überzeugend.

Für mich wurden hier so viele Themen verarbeitet, da es für mich fast überladen ist.
Wir haben hier eine junge Frau die vor ihrer Vergangenheit flieht, Umweltaktivesten mit Aktionen, Millionär der auf SM steht und dann unbedingt eine Frau möchte und alles dafür in Bewegung setzt, Entführung, Erpressung, Missbrauch, …

Ich habe den Roman gelesen, aber richtig begeistern kann er mich leider nicht.
Am Ende alles rosarot abzurunden war mir persönlich dann zu gewollt und konnte mich nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Wenn in einer Welt nur noch magisch vererbte Talente gelten

Kiss of the Nightingale
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Einst hatten Cleodora und ihre Schwester Ann ein gutes Leben. All das änderte sich, als das Talent ihres Vaters gute Kleidung zu kreieren nicht mehr ausreicht, um sich gegen eine Konkurrentin durchzusetzen. ...

Einst hatten Cleodora und ihre Schwester Ann ein gutes Leben. All das änderte sich, als das Talent ihres Vaters gute Kleidung zu kreieren nicht mehr ausreicht, um sich gegen eine Konkurrentin durchzusetzen. Als dann eines Tages die Leiche des Vaters aus dem Fluss gezogen wird, war es das mit dem guten Leben der beiden.
Verzweifelt versucht sie einen Weg zu finden ihre sterbenskranke Schwester retten zu können. In ihrer Verzweiflung möchte sie nur ein Schmuckstück stehlen, ohne zu ahnen, was sie damit los tritt. Sie wird erwischt und zu der berüchtigten Madame Dahlia gebracht. Diese überträgt Cleo die Gabe einer Opernsängerin und über Nacht ändert sich ihr ganzes Leben. Dafür soll sie aber auch einen hohen Preis zahlen. Wenn Madame Dahlia es erwartet, soll Cloe anderen Menschen ihr Talent stehlen.


Die Idee fand ich spannend. Eine Welt in der es einst magische Steine gab und man so ein Talent bekam. Da es keine neuen Steinem mehr gibt, sind die alten Talente umso wertvoller. In dieser Welt ist man nur angesehen, wenn man ein Talent besitzt bzw. es vererbt bekommt.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen. Ich bekam einfach keinen Zugang zu Cleo. Mehrheitlich konnte ich ihr Verhalten nicht verstehen und sie war mir zu einfältig.

Cleo tat mir anfangs leid, wie schwer es für sie und ihre Schwester ist. Dann konnte ich aber nicht wirklich verstehen, wie sie sich in dieser neuen Welt so verlieren kann, wie sie ihre Schwester einfach zurück lassen kann. Sie redet sich ein alles zum Wohl ihrer Schwester zu tun, aber in Wahrheit verliert sie sich im Glanz des neuen Lebens, das sich ihr bietet. Ich fand sie auch sehr naiv. Mir was es etwas zu naiv, da mir von Anfang an klar war, das einiges nicht mit rechten Dingen zugeht bzw. wer ein falsches Spiel spielt und sie hat so lange gebraucht hinter den Schein zu blicken.
Was ich gar nicht verstehen konnte ist, dass man ihr das Gesangstalent vererbt hat, obwohl sie keinerlei Ahnung über Musik oder Gesang hatte. Dass sie ihre neue Rolle überzeugend spielen kann, hätte sie meiner Meinung nach ganz anders eingeführt werden müssen.
Auch nicht überzeug konnte mich wie angezogen sie auf der einen Seite von Dahlia war. Die hat sie nur manipuliert. Als dann noch eine Dreiecksgeschichte daraus wurde, als sie auch für ihr Opfer Vicomte Lenoir Gefühle entwickelt, fand ich es noch weniger überzeugend.

Vicomte Lenoir fand ich dagegen von Anfang ein einen tollen Charakter und er überzeugt mich sehr, da er einfach sich selbst treu bleibt. Er kommt arrogant rüber, aber in Wahrheit schert er sich wenig um Ansehen und Stand und das nur wer ein Talent besitzt hoch angesehen wird. Für ihn zählt können.

Da ich mir vom Roman einfach mehr erwartet hatte, konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen und irgendwann fing ich dann nur noch an die Handlung zu überfliegen.
Ann wie sie an ihren Überzeugungen festhält hat mir gut gefallen und als Cloe erkennt, wie falsch alles ist hat mir dann auch wieder gut gefallen. Daher fand ich das Ende dann wieder gut.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Hauptperson keinen Draht zu bekommen, Dark Romance konnte mich nicht überzeugen

Crimson Sky – Die Seelenjägerin
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Nach einem tragischen Unfall liegt das Leben der Triathletin Remy in Trümmern vor ihr. Ihre Karriere gibt es nicht mehr, ihr Sportstipendium und alle Verträge hat sie verloren. Nicht nur das sie sich nicht ...

Nach einem tragischen Unfall liegt das Leben der Triathletin Remy in Trümmern vor ihr. Ihre Karriere gibt es nicht mehr, ihr Sportstipendium und alle Verträge hat sie verloren. Nicht nur das sie sich nicht um ihre Reha kümmert, auch alles andere hat sie so schleifen lassen, das sie kurz davor ist obdachlos zu werden.
Sie ist nachts unterwegs um Geldbörsen zu klauen, um so an etwas Bargeld zu kommen als sich ihr ganzes Leben plötzlich ändert. Als sie in einer dunklen Gasse angegriffen wird, weil ein andere ihr das Geld abnehmen möchte, erwacht plötzlich etwas in ihr und eine unbändige Wut nimmt Besitz von ihr. Zwei eigenartig gekleidete Männer teilen ihr mit, dass sie nun Teil der Wilden Jagd ist und nehmen sie mit in die Anderswelt, wo sie eine gefährliche Prüfung bestehen muss.
Remy nimmt das nicht ernst und glaubt sich in einer eigenartigen Gameshow. So nimmt sie den Anführer der Wilden Jagd, den attraktiven Kronprinzen Keon, und seine Regeln nicht wirklich ernst. Als beim Kampf um Leben und Tod mit einem Ungeheuer langsam einsehen muss, das sie wohl doch in einer anderen Welt ist muss sie nicht nur lernen dort zu überleben, sonder auch der extremen Anziehung zu dem gefährlichen und unausstehlichen Keon zu widerstehen.


Der Roman war leider überhaupt nicht meins.
Die Idee fand ich spannend, aber leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt. In die Hauptpersonen konnte ich mich überhaupt nicht hineinversetzen und auch die Welt konnte mich nicht fesseln.

Ich habe mich von Anfang an schwer getan mich mit Remy anzufreunden. Eigentlich hat man nur Mitleid mit ihr, aber wie sie dann in die Anderswelt kommt, habe ich keinerlei Zugang zu ihr bekommen. Nachdem sie erkennen muss nicht in einer komischen Gameshow zu sein fragt sie mir zu wenig, wie die Welt funktioniert und was ihre Aufgabe darin ist. Sie nimmt keinerlei Regel ernst und wie sie konstant Keon contra gibt, fand ich fast schon anstrengend, weil sie auf der anderen Seite erotische Träume von ihm hat und sofort auf ihn steht.
Keon ist eigentlich spannend, was er bisher ertragen hat, welche Rolle er einnehmen muss, dass aber für die neue keinerlei Regeln gelten bzw. andere als für alle anderen, weil er auch sofort auf Remy abfährt, konnte ich nicht nachvollziehen.
Es gibt viel erotische Träume oder Begegnungen zwischen den beiden, aber mich hat es nicht überzeugt.

Da ist die Handlung leider dann zu sehr in den Hintergrund für mich getreten, da ich weder mir der Hauptperson klar
kam, noch mit der hier genannten Enemies to Lover Geschichte. Keon ist für mich kein Enemie für Remy, da sie einfach mit viel zu viel durch kommt. Dark Romance mit den erotischen Szenen konnte mich auch nicht überzeugen.
Das hat dazu geführt, das ich nach 40% des Romans einfach nur noch überflogen habe, worum es in diesem Band geht, weil ich dann schon ausgestiegen war.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Mich konnte die Geschichte nicht abholen

The Stars are Dying
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Die Geschichte hört sich mega spannend an und ich habe mich sehr auf den Roman gefreut.
Selbst nach über 600 Seiten ist mir diese Welt und ihre Zusammenhänge immer noch nicht wirklich klar. Worldbuilding ...

Die Geschichte hört sich mega spannend an und ich habe mich sehr auf den Roman gefreut.
Selbst nach über 600 Seiten ist mir diese Welt und ihre Zusammenhänge immer noch nicht wirklich klar. Worldbuilding kam mir hier zu kurz um die Rassen, wie alle zueinander stehen, warum es Regeln gibt, … wirklich begreifen zu können. Generell fand ich vieles einfach sehr vorhersehbar, auch wenn bis zum Ende im Raum stand wer Astraea und Nyte in Wahrheit sind, war mir es von Anfang an klar und das es so lange gedauert hat, bis sie es endlich begriffen hat, habe ich als anstrengend empfunden.
Auch die Charaktere konnten mich überhaupt nicht überzeugen. Sie sind mir viel zu flach und man hat keine Entwicklung. Kann daran liegen, da sie teilweise kurz auftauchen, dann wird für zig Seiten kein Wort und kein Gedanke mehr an sie verschwendet und dann werden sie wieder in die Handlung eingebunden.
Die Prüfungen die hier bestanden werden müssen fand ich sehr einfach gehalten und konnten mich im Vergleich zu anderen Romanreihen mit so einem Thema nicht überzeugen.
Hier wurden gegen Ende dann noch unglaublich viele Aspekte, die man von anderen Fantasyreihen kennt, mit hineingeworfen, das es mir zu übertrieben vorkam. Plötzlich haben wir Gestaltenwandler, Personen mit Flügel, Drachenei, …

Astraea hat keine Erinnerungen mehr, was vor fünf Jahren passiert ist. Man möchte Mitleid und Nachsicht mit ihr haben, aber sehr bald ging sie mir einfach nur auf die Nerven. Sie macht sich auf der einen Seite extrem klein, kann keine Prüfung selbständig bestehen und dann kommt kurz durch das sie stark ist, wechselt aber fast im selben Moment dann wieder in eine Jungfrau in Nöten. Sie wurde psychische und psychisch in von Hector der sie fand und vor einem Vampir rettete missbraucht in den letzten fünf Jahren, ihr ist das auch bewusst, aber dann will sie daran glauben das er sie geliebt hat. Damit hatte ich extreme Probleme.
Nyte kommt dunkel und düster rüber, der aber immer für sie da ist, sie rettet, wenn es nötig ist. Richtig überzeugen konnte er mich aber auch nicht.
Die erotischen Szenen der beiden habe ich oft eher als unpassend in der Handlung empfunden und so wie die beiden miteinander umgegangen sind, fand ich sie auch nicht überzeugend.

Die Idee hört sich spannend an, Potential ist auch da, aber leider kann mich diese Umsetzung nicht überzeugen.

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