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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.05.2025

Guter Auftakt für die Reihe

The Lies We Hide (Brouwen Dynasty 1)
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"Kinder, seid so lieb und schenkt mir für einen winzigen Moment eure Aufmerksamkeit", sagt die Erzieherin und ich sehe mich nach ihr um. Vivi steht mit zwei gleich aussehenden Mädchen in der Tür. Es sind ...

"Kinder, seid so lieb und schenkt mir für einen winzigen Moment eure Aufmerksamkeit", sagt die Erzieherin und ich sehe mich nach ihr um. Vivi steht mit zwei gleich aussehenden Mädchen in der Tür. Es sind Zwillinge, so wie Finn und Lukas. - 1%

"The Lies We Hide" hat meine Aufmerksamkeit mit dem hübschen Cover direkt auf sich gezogen. Die Story klang auch richtig gut und das Setting in den Niederlanden mochte ich so gerne.

In dem Buch geht es um Leenard Brouwer, den Erben einer bekannten Gin Marke, und Nika, die sich anonym als Miss Cocktailery einen Namen als Gin-Influencerin gemacht hat. Doch nicht nur der Gin verbindet sie, im Kindergartenalter wurden die beiden zu besten Freunden, als sie Teenager waren, haben sie den Kontakt jedoch abgebrochen. Leenard will von seiner Familie nichts mehr wissen und verlässt die Niederlande, doch als sein Vater verunglückt und sein Bruder spurlos verschwindet, kommt er zurück und muss das Unternehmen in seine Hände nehmen. Allerdings ist die Firma nicht mehr so erfolgreich, wie sie es einmal war. Um das Image aufzupolieren, engagieren sie Miss Cocktailery, doch Leenard ahnt nicht, dass sich Nika dahinter verbirgt. Zwischen ihnen herrscht sofort eine Anziehung, die man nicht leugnen kann.. kann die Zusammenarbeit so funktionieren?

Ich muss sagen, dass mir "The Lies We Hide" auf den ersten Seiten noch nicht soo gut gefallen hat. Die Story setzt sehr weit in der Vergangenheit der beiden Hauptfiguren Leenard und Nika an, im Kindergartenalter mit ungefähr 5 Jahren, springt dann alle paar Absätze ein paar Jahre weiter und auch die Perspektive, aus der erzählt wird, wechselt dabei ständig zwischen den beiden. Das ging ein paar Seiten so, bis wir in der Gegenwart landen. Ab da fing es dann an, mir langsam immer besser zu gefallen. Kate Corells Schreibstil las sich flüssig und gefühlt bin ich irgendwann durch die Seiten geflogen.

Erzählt wird auch in der Gegenwart abwechselnd aus der Perspektive von Nika und Leenard im Ich-Erzähler. Nika mochte ich direkt sehr, ich finde ihre Art ziemlich cool. Influencerinnen gab es ja schon öfter mal als Hauptfiguren, eine Gin-Influencerin ist mir dabei aber noch nie begegnet und das hat mir richtig gut gefallen. Sie war mir sehr sympathisch und auch die Hausgemeinschaft, in der sie lebt, habe ich sehr gemocht.
Leenard.. mit ihm musste ich ehrlich gesagt etwas warm werden aber auch ihn mochte ich später. Ich konnte mit beiden mitfühlen und fand sie gut dargestellt.

Die Story mochte ich richtig gern. Es geht hier nicht nur um das Gin-Unternehmen von Leenard und Nikas Erfolg als Gin-Influencerin und wie sie nach Jahren der Funkstille wieder aufeinander treffen - es gibt auch eine relativ spannende Story rund um Leenards Vater, der verunglückt ist. Hier hätte ich mir aber tatsächlich ein wenig mehr Spannung gewünscht, das war alles eher unterschwellig und rückte erst gegen Ende mehr in den Vordergrund.
Die Story um Leenard, Nika und den Gin fand ich gut zu lesen. Ihre Beziehung besteht aus aufs und abs und konnte mich gut unterhalten. Die "gehörige Portion spice" habe ich zwar ehrlich gesagt ein bisschen vermisst, aber zwischen den beiden knistert es deutlich spürbar.

"The Lies We Hide" ist der erste Band einer Reihe und die Bände bauen aufeinander auf, es gibt aber wohl trotzdem einen Wechsel der Hauptfiguren. Ich bin richtig gespannt, wie es im zweiten Teil weitergehen wird - das Ende vom ersten Band ist ein gemeiner Cliffhanger!

Ein cooles Detail: Die Kapitel sind benannt nach den Cocktails, die Nika aka Miss Cocktailery kreiert. Unterm Kapitelnamen gibt es auch die verschiedenen Komponenten des jeweiligen Cocktails und am Ende sogar 9 Rezepte. Mag ich mega gerne, passt super zur Story!

Mein Fazit:
"The Lies We Hide" ist ein echt guter Auftakt für die Reihe. Die Story ist schön unterhaltsam, ein kleines bisschen spicy (eher knisternd) und es wird auch etwas Spannung reingebracht, die aber eher unterschwellig ist. Ich bin gespannt, auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 12.05.2025

Tolle Fortsetzung

Ein mysteriöser Gast
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Meine geliebte Großmutter alias Gran arbeitete ihr gesamtes Leben als Dienstmädchen, und ich bin in ihre Fußstapfen getreten. Das ist nur eine Redewendung. Ich konnte gar nicht im Wortsinn in ihre Fußstapfen ...

Meine geliebte Großmutter alias Gran arbeitete ihr gesamtes Leben als Dienstmädchen, und ich bin in ihre Fußstapfen getreten. Das ist nur eine Redewendung. Ich konnte gar nicht im Wortsinn in ihre Fußstapfen treten, weil sie keine hinterlässt, nicht mehr. - Seite 9

Vor ein paar Jahren konnte mich Nita Prose mit ihrem ersten Krimi rund um das Zimmermädchen Molly Gray überraschenderweise sehr überzeugen. Ich bin eigentlich kein großer Krimi Fan und greife eher zu anderen Genre, doch ich konnte mich wunderbar in Molly hineinversetzen und fand die Story nicht nur spannend, sondern auch sehr unterhaltsam.

Als dann "Ein mysteriöser Gast" angekündigt wurde, habe ich mich sehr gefreut, noch mehr von Molly und dem Regency Grand Hotel, in dem sie arbeitet, zu lesen. Molly ist mit ganzem Herz Zimmermädchen, sie liebt ihren Beruf und versetzt mit Hingabe die Hotelzimmer in einen Zustand der Perfektion. Eigentlich sollte es ein besonderer Tag werden, als der berühmte Krimiautor J. D. Grimthorpe im gerade neu eröffneten Teesaal des Hotels eine Ansprache halten will. Nun.. besonders kann man den Tag nennen, doch auf andere Weise, als gedacht. Denn gerade als er mit seiner Rede beginnt, fällt er tot von der Bühne und dem Hotel steht eine erneute Mordermittlung bevor. Schon bald gibt es die ersten Gerüchte und Molly muss tief in ihre Vergangenheit hinabtauchen - denn sie kannte J. D. Grimthorpe..

Nita Prose erzählt die Geschichte erneut im Ich-Erzähler aus der Sicht von Molly, was einfach perfekt zu der Geschichte passt. Immer wieder taucht sie in die Vergangenheit unserer Protagonistin, da diese mit dem verstorbenen Autor zusammenhängt.

Ich war total gespannt, was es mit all dem auf sich hat und wie genau alles zusammenhängt. Die Autorin konnte mich schnell in den Bann der Geschichte ziehen und wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich das Buch vermutlich in einem Rutsch verschlungen. "Ein mysteriöser Gast" strotzt zwar nicht vor Action und fesselte mich auch nicht atemlos an die Seiten, ist aber auf seine ganz eigene Art unheimlich spannend und sehr unterhaltsam - so wie es bei Cozy Crime halt der Fall ist.

In Molly konnte ich mich richtig gut hineinversetzen und sie war mir, wie schon im ersten Band, sofort sehr sympathisch. Ihre Art ist einfach.. ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Sie ist gründlich, nimmt alles ganz genau und achtet wirklich auf jedes kleinste Detail. Ich mochte sie hier fast schon mehr als im ersten Teil. Sie ist wunderbar dargestellt und auch die vielen anderen Charaktere überzeugten mich, wobei mir diese zum Teil erneut ein klein wenig zu blass blieben.

Molly unterstützt in diesem Band die Ermittlungen aktiv, schließlich hat das Hotel einen Ruf zu verlieren und sie will ihrer Kollegin helfen, die unter Verdacht geraten ist. Im Verlauf erfährt man einiges über Mollys Vergangenheit und natürlich wie diese mit der Gegenwart zusammenhängt. Oft wird Molly unterschätzt, doch ihre Fähigkeiten sind eine entscheidende Hilfe. So kommen ein paar wirklich überraschende Details ans Licht, anderes fand ich persönlich weniger überraschend, was mich bei diesem Buch aber überhaupt nicht gestört hat.

Der Fall rund um den Mord an J. D. Grimthorpe wurde gut abgeschlossen. Am Ende des Buches bekommt Molly ein Angebot, das mich hoffen lässt, dass es noch weitere Bücher mit ihr in der Hauptrolle geben wird. Ich würde mich zumindest sehr darüber freuen.

Mein Fazit:
"Ein mysteriöser Gast" ist eine spannende und sehr unterhaltsame Fortsetzung rund um das ermittelnde Zimmermädchen Molly Gray, die dieses Mal den Mord an einem Krimiautor aufklären muss. Wenn ihr Cozy Crime mögt, solltet ihr euch die Reihe unbedingt genauer ansehen!

Veröffentlicht am 11.04.2025

Packender Auftakt

Blackwood Hall - Dirty Little Liars
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Du bist so schön. So traurig schön. Die Dunkelheit haftet an dir wie ein Schatten, der dich umhüllt. Deine Schönheit noch weiter unterstreicht. - 3%

Als ich "Blackwood Hall: Dirty Little Liars" beim Stöbern ...

Du bist so schön. So traurig schön. Die Dunkelheit haftet an dir wie ein Schatten, der dich umhüllt. Deine Schönheit noch weiter unterstreicht. - 3%

Als ich "Blackwood Hall: Dirty Little Liars" beim Stöbern entdeckt habe, wusste ich, dass ich es so schnell wie möglich lesen muss. Die Story klang sooo gut und irgendwas hatte dieses Buch an sich, dem ich nicht widerstehen konnte.

Seraphina Collins leidet schon seit einiger Zeit an etwas, was sie kaum einem Menschen anvertraut. Sie hat dunkle Fantasien, die ihr bisher ein ganz normales Leben unmöglich gemacht haben, sich wie ein Albtraum für sie anfühlen. Um endlich Hilfe zu bekommen, geht sie nach Blackwood Hall, einer Nervenheilanstalt. Dort trifft sie auf Dr. Zachary Caldwell, einem Psychiater, der sich von der Dunkelheit in ihr sofort angezogen fühlt. Als wäre ein Mann nicht schon genug, ist da auch noch der Pfleger Xavier und der Musiker Alec. Alle 3 Männer und auch Blackwood Hall selbst haben düstere Geheimnisse..

"Blackwood Hall: Dirty Little Liars" hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Ich mochte Aspen Skyes Art zu schreiben sehr, ihr Schreibstil las sich sooo gut und ich fand es toll, dass es zwischen den Kapiteln immer Auszüge aus einem Tagebuch gab.

Erzählt wird hauptsächlich im Ich-Erzähler aus Sicht von unserer Hauptfigur Seraphina, zwischendurch gibt es aber auch Kapitel aus Sicht von (ich glaube) allen 3 Männern. Das passte perfekt und gefiel mir richtig gut.

In Seraphina konnte ich mich wunderbar hineinversetzen. Ich habe mich sofort mit ihr verbunden gefühlt, konnte ihre Gedanken die meiste Zeit sooo gut nachvollziehen, habe ihre innere Zerrissenheit und diese Anziehung schon fast am eigenen Leib gespürt. Auch die 3 Männer haben auf mich eine dunkle Faszination ausgeübt und man hat das Knistern beinahe in der Luft gesehen.

Bei Blackwood Hall: Dirty Little Liars" handelt es sich um ein Dark Romance Buch. Es ist düster, es wird spicy und behandelt Themen, die potentiell triggern könnten. Informiert euch da vor dem Lesen und passt auf euch auf!

Die Story.. hier muss ich ehrlich sagen, dass ich am Anfang nicht so recht wusste, ob ich das Buch mag oder nicht. Trotzdem hat es mich von der ersten Seite gepackt, so dass es mir sowieso unmöglich gewesen wäre, das Buch wieder zur Seite zu legen - der Gedanke kam mir nämlich ehrlich gesagt schon kurzzeitig.

Da ich nicht weiß, inwiefern es spoilern würde, genauer darüber zu sprechen, gehe ich an dieser Stelle nur sehr oberflächlich darauf ein. Mir hat es am Anfang nicht ganz so gut gefallen, wie eine bestimmte Sache dargestellt wurde. In gewisser Weise konnte ich das zum Teil schon ein klein wenig nachvollziehen, aber gleichzeitig auch nicht.. falls das Sinn ergibt. Glücklicherweise entwickelte sich das aber in eine andere Richtung, als ich erst befürchtet hatte.

Weiter oben habe ich ja schon geschrieben, dass mich das Buch von Anfang an nicht mehr losgelassen hat, dass es wie einen Sog auf mich ausgeübt hat. Entsprechend habe ich die Story auch richtig schnell verschlungen, wenn es mir zeitlich und von der Konzentration möglich gewesen wäre, hätte ich das Buch vermutlich sogar in einem Rutsch gelesen. Es gefiel mir sooo gut, es wird soo spannend, so schön düster und stellenweise spicy. Die Szenen sind toll geschrieben und wunderbar in die Geschichte eingeflochten.

Besonders die Entwicklungen gegen Schluss haben mich fast atemlos an den Reader gefesselt und ich war ein klein wenig sprachlos, als ich dann die letzten Seiten gelesen habe. Was ist das bitte für ein fieser Cliffhanger? Mittlerweile ist der zweite Band zum Glück schon erhältlich.

Mein Fazit:
"Blackwood Hall: Dirty Little Liars" hat von Anfang an einen Sog auf mich ausgeübt, dem ich nicht widerstehen konnte - obwohl ich in den ersten Kapiteln sogar noch unsicher war, ob ich das Buch wirklich mag! Aber es entwickelte sich soo gut, so schön düster, spannend und spicy und nach dem Cliffhanger kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen.

Veröffentlicht am 26.03.2025

Spannender Auftakt

Amanda Black – Die Mission beginnt
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Ich bin zwölf Jahre alt, und morgen schreibe ich einen Test in Sozialkunde, für den ich noch nicht wirklich viel gelernt habe. Aber das ist gar nicht mein größtes Problem. - Seite 7

"Amanda Black: Die ...

Ich bin zwölf Jahre alt, und morgen schreibe ich einen Test in Sozialkunde, für den ich noch nicht wirklich viel gelernt habe. Aber das ist gar nicht mein größtes Problem. - Seite 7

"Amanda Black: Die Mission beginnt" habe ich beim Stöbern entdeckt und war direkt richtig gespannt. Es ist der Auftakt zu einer Action-Abenteuer-Reihe, die richtig gut klingt.

Hier geht es um die 12-jährige Amanda Black, die bei ihrer Tante aufwächst, da ihre Eltern kurz nach ihrer Geburt gestorben sind. Durch einen mysteriösen Brief erfährt sie aus heiterem Himmel, dass sie die Nachfahrin einer Schätzjäger-Familie ist, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Menschheit vor gefährlichen magischen Artefakten zu schützen. Um herauszufinden, wer sie wirklich ist, und ihr Erbe anzutreten, muss sie tief in die Geheimnisse der Villa Black eintauchen.

"Amanda Black: Die Mission beginnt" wird aus Sicht von Amanda im Ich-Erzähler erzählt und las sich einfach rasend schnell. Innerhalb von weniger Stunden hatte ich die rund 200 Seiten verschlungen und hätte am Ende am liebsten direkt mit dem zweiten Band weiter gemacht.

Die Story gefiel mir von Anfang an richtig gut. Schnell kam Spannung auf und ich war so neugierig, was Amanda alles herausfinden wird - denn ihr Leben soll sich nun vollkommen verändern. Es ist eine wirklich richtig spannende Agenten-Action Story, die mich kaum losgelassen hat, man fiebert richtig mit und es ist wirklich ein tolles Abenteuer. Auch Freundschaft spielt eine große Rolle, was mir wirklich gut gefallen hat.

Am Ende bleiben einige Fragen offen. "Amanda Black: Die Mission beginnt" ist, wie man vermutlich auch schon am Titel erkennen kann, der Auftakt einer Kinderbuch-Reihe ab ungefähr 9 Jahren. Insgesamt sind bisher vier Bände angekündigt und ich freu mich schon sehr auf den zweiten Teil.

Mein Fazit:
"Amanda Black: Die Mission beginnt" ist ein toller Auftakt für die Reihe. Die Story bringt viel Spannung und ein tolles Abenteuer mit sich und macht richtig neugierig auf mehr.

Veröffentlicht am 15.11.2024

Gelungener Auftakt

How To Catch A Magical Light (New York Magics 1)
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Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute Verkleidung oder plausible Geschichten. - Seite 9

"How To Catch ...

Unsichtbarkeit hat einen großen Vorteil: Wenn ich mir Zutritt zu gesicherten Gebäuden verschaffen will, brauche ich weder Charme noch gute Verkleidung oder plausible Geschichten. - Seite 9

"How To Catch A Magical Light" ist direkt auf meiner Wunschliste gelandet, als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe. Nicht nur das Cover hat meine Aufmerksamkeit sofort auf sich gezogen, auch die Geschichte klang richtig toll und ich war so gespannt, was mich hier erwartet.

Es geht um Arlyn Dorell, die beste Diebin in New York. Sie ist ein Irrlicht und hat die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, was bei ihrem Job ein natürlich ein riesiger Vorteil ist. Doch bei ihrem Auftrag in eine Bank einzusteigen und etwas aus den Schließfächern zu stehlen, verliert ein Drachenwandler die Kontrolle über seine magischen Fähigkeiten und verwüstet die Umgebung. Special Agent Marlon Heaton, der es schon lange auf sie abgesehen hat, konnte sie deshalb fast erwischen. Als wär das nicht schon Pech genug, ist irgendein Unbekannter hinter ihre Identität gekommen und erpresst sie nun. Sie soll ein wertvolles Buch aus dem Archiv des Magical Bureau of Investigation stehlen.. wofür sie sich als Agentin ausgeben muss und ausgerechnet die Partnerin des dämonischen Special Agent wird.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Von der ersten Seite an mochte ich das Buch richtig gern und Lily S. Morgans Schreibstil las sich einfach nur toll und unfassbar schnell - ich glaube, ich habe gerade einmal 3h reine Lesezeit für das Buch gebraucht. Wär ich nicht so krank, hätte ich es in einem Rutsch verschlungen.

Die Autorin erzählt die Geschichte ausschließlich aus der Perspektive von Arlyn im Ich-Erzähler, die sich unter falschen Namen beim MBI einschleicht, um ihr Geheimnis zu wahren. In Arlyn konnte ich mich sehr gut hineindenken und ich fand sie sympathisch. Der Dämon Special Agent Marlon Heaton war ebenfalls richtig gut dargestellt und mir gefiel seine Art sehr.
Bei den anderen Figuren hätte ich mir manchmal ein bisschen mehr Tiefe gewünscht, aber insgesamt konnten auch sie mich überzeugen.

Die Story beginnt mit viel Action, in den ersten Kapiteln geht es Schlag auf Schlag. Das hat mich natürlich direkt noch mehr gepackt und nur so durch die Seiten fliegen lassen. Nach knapp 100 Seiten wurde es dann ruhiger, aber nicht weniger spannend. Die Story ist eine Mischung aus Fantasy und einer Agentenstory, was ich toll fand. Das war richtig interessant und ich habe die ganze Zeit gerätselt, was wohl als nächstes ans Licht kommt und wie alles zusammenhängt. Je weiter ich im Buch kam, desto mehr baute sich die Spannung auf, es wurde wieder actionreicher, das Buch war für mich echt ein Pageturner und am liebsten hätte ich es in eins durchgelesen. Im Verlauf passierten ein paar Dinge, die mich überraschen konnten, anderes fand ich allerdings vorhersehbar, was beim Lesen aber nicht weiter gestört hat.
Besonders zum Schluss wurde es immer spannender und spannender und jede Lesepause war eigentlich zu viel. "How To Catch A Magical Light" ist der erste Band einer Dilogie und das merkt man auch, das Ende ist ein fieser Cliffhanger, der noch einmal eine riesige Bombe platzen lässt und in mir den Wunsch weckt, sofort weiterzulesen.

Das Buch wird als "Romance Fantasy" beworben und ich bin ehrlich... hier hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Es gibt zwar eine Lovestory, also stimmt diese Bezeichnung genau genommen, aber die ist so zart im Hintergrund, dass sie kaum erwähnenswert ist. Ich habs gefühlt, so ist es nicht, aber ich hätte mir einfach ein bisschen mehr in der Richtung erhofft. Hoffentlich im zweiten Band.

Mein Fazit:
"How To Catch A Magical Light" ist ein gelungener Auftakt der Dilogie. Die Story ist richtig spannend, ließ mich kaum los und ich bin durch die Seiten gerast! Nur bei der Romance hätte ich mir ein klein wenig mehr gewünscht. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil!