Cover-Bild Amerikanische Erfindungen
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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Rowohlt
  • Themenbereich: Belletristik - Kurzgeschichten
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 16.12.2016
  • ISBN: 9783498025298
Rivka Galchen

Amerikanische Erfindungen

Grete Osterwald (Übersetzer), Thomas Überhoff (Übersetzer)

Die Erzählungen der kanadisch-amerikanischen Autorin Rivka Galchen, «Amerikanische Erfindungen» verbinden Psychologie, Philosophie und Naturwissenschaften und führen ihre Protagonisten wie Leser immer wieder auf neues Terrain. So geht es, wenn man lernt, der eigenen Wahrnehmung nicht zu trauen.

In einer dieser blühend phantasievollen Storys laufen einer Frau ihre Möbel davon. In einer anderen nimmt die Erzählerin eine Bestellung für Knoblauch-Huhn entgegen, ohne dem hungrigen Anrufer zu sagen, dass sie gar keine Imbiss-Bude ist. In einer dritten Erzählung geht es um Ehe, Beziehung und Einsamkeit. Eine Frau ignoriert beharrlich, dass ihr Mann einen Blog mit dem Namen Ich-hasse-meine-Frau-Dot-Blogspot-Dot-Com betreibt.

All diese Storys, die zunächst so tun, als entstammten sie unserem realistischen Alltag, öffnen jählings verborgene Pforten in Schicksale und Welten, die uns nicht so vertraut sind. Ob die davonlaufenden Möbel, die Mysterien des Tunguska-Ereignisses, ein durch Geräusche sprechendes Haus oder die Finessen des Zeitreisens – das Phantasierte und das Erlebte, das Banale und das Erhabene sind in Galchens Welt nur durch eine zart irisierende Wahrnehmung getrennt. Wundersames geschieht, und zugleich stehen die Storys in geheimem Austausch mit kanonischen Erzählungen der Weltliteratur, von Gogols «Nase» über Keats «Ode an eine griechische Urne» bis hin zu Borges' «Aleph».

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Susi in einem Regal.
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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2021

langweilig

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Ich sollte echt aufhören (Kurz)-geschichten zu lesen. Immer wieder falle ich auf die Buchkritiken rein und denke, das klinge interessant. Und ich bin jedesmal enttäuscht. So auch hier.

Hoch gelobte Autorin, ...

Ich sollte echt aufhören (Kurz)-geschichten zu lesen. Immer wieder falle ich auf die Buchkritiken rein und denke, das klinge interessant. Und ich bin jedesmal enttäuscht. So auch hier.

Hoch gelobte Autorin, von Witz und Scharfsinn ist die Rede, aber ich habe mich durch das Buch gequält. Das lag nicht am Schreibstil, sondern am Inhalt. Auch wenn eine Geschichte halbwegs interessant anfing, plätscherte sie bald darauf seicht vor sich hin und man wartete vergebens auf eine Pointe, auf den versprochenen Humor, auf etwas Spannung, auf interessante Wendungen oder sprachliche Genüsse. Und genauso seicht hörte sie dann auch auf. Nichts, was einen innehalten lies, nachdenklich machte oder auch nur im Gedächtnis haften blieb. Langweilig, öde und nichtssagend. Zumindest mir hat es nichts gesagt. Vielleicht ist sie ja eine großartige Schriftstellerin und ich bin nur zu doof, aber das Buch war so gar nicht mein Fall.

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