Cover-Bild Das Spital zu Jerusalem
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Acabus Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 07.03.2022
  • ISBN: 9783862827671
Sven R. Kantelhardt

Das Spital zu Jerusalem

Ein historischer Roman über Seefahrt, Krieg, Handel und den Ursprung des Johanniterordens
Man schreibt November 1095: Papst Urban ruft zum Kreuzzug ins "Heilige Land". Ein Heer von Bauern und Tagelöhner sammelt sich in Frankreich, italienische Kaufleute gründen die erste "Compagnia", um die Kreuzfahrer von See zu unterstützen. Ein junger Mainzer Jude, ein verliebter Patrizier und die fromme Tochter eines amalfitanischen Kaufmanns werden vom Strudel der Ereignisse mitgerissen und treffen unverhofft aufeinander im "Spital zu Jerusalem".
Sven R. Kantelhardt, der Autor von "Der Schmied der Franken" und "Mönchsblut," nimmt uns mit in die frühe Geschichte dieses außergewöhnlichen Ortes und lässt uns eintauchen in die Zeit der großen Kreuzzüge und Eroberungen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei lielo99 in einem Regal.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2022

Spannend

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Das Buch spielt im Jahre 1095, einer Zeit der Kreuzzüge ins heilige Land, aber auch eine Zeit, in der sich verschiedene Menschen treffen und vereinen und der Grundstein des Johanniterordens. Ich fand das ...

Das Buch spielt im Jahre 1095, einer Zeit der Kreuzzüge ins heilige Land, aber auch eine Zeit, in der sich verschiedene Menschen treffen und vereinen und der Grundstein des Johanniterordens. Ich fand das Buch vom geschichtlichen Aspekt her sehr interessant, aber auch von der Story an sich. Die historischen Hintergründe werden gut durchleuchtet und die Figuren sind lebendig und stark. Auch der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Das Cover hat mich gleich interessiert. Ich hatte sehr viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 02.04.2022

So anschaulich kann Geschichtsunterricht sein

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Immer wieder gab es Christen, die ins „gelobte Land“ zogen. Sie wollten in Palästina für ihr Recht kämpfen und „Ungläubige“ bekehren. Dazu zählten Ritter, Bauern, Tagelöhner und einfache Leute.
"Das Spital ...

Immer wieder gab es Christen, die ins „gelobte Land“ zogen. Sie wollten in Palästina für ihr Recht kämpfen und „Ungläubige“ bekehren. Dazu zählten Ritter, Bauern, Tagelöhner und einfache Leute.
"Das Spital zu Jerusalem" berichtet davon. Die Hauptpersonen des Romans sind ein Jude, der inkognito reist und eine junge Frau, die als Tochter eines reichen Kaufmanns stets unter strenger Beobachtung steht.

Der Jude stammt aus Mainz und musste mit ansehen, wie seine Lieben von brutalen Christen niedergemetzelt wurden. Um nicht alleine zu bleiben schloss er sich einer Schar von Christen an, die gen Jerusalem zogen. Das war gefährlich und immer wieder hatte ich die Befürchtung, dass er als Jude erkannt wurde. Die Tochter des Kaufmanns hatte zwar ihren Starrkopf, konnte sich aber am Anfang der Geschichte kaum gegen ihren strengen Vater durchsetzen.

Dieser Historische Roman besticht durch intensive Recherche. Es dauerte zwar eine Weile, bis ich mit den vielen Namen und Orten des Geschehens zurecht kam. Meine Ausdauer wurde belohnt und ich tauchte ein in die Zeit um 1095. Es ist für mich undenkbar, welche Mühen Menschen auf sich nahmen, um ihren angeblich „einzig wahren“ Glauben zu verteidigen. Aber dann frage ich mich, ob es nicht heute auch so ist? Gibt es nicht genug Auseinandersetzungen, die mit Glaubensfragen im Zusammenhang stehen?

Die Geschichte der Johanniter war interessant und spannend zu lesen. Es gefällt mir, wenn Romane wesentliche Fakten gut verpackt und anschaulich darstellen. Das ist dem Autor bei diesem Buch gelungen.

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