Cover-Bild Tote Bosse singen nicht
Band 4 der Reihe "Biene Hagen"
9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Nentwich, Vera
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 260
  • Ersterscheinung: 29.06.2018
  • ISBN: 9783981880625
Vera Nentwich

Tote Bosse singen nicht

Ein Fall für Biene Hagen
Was tust du, wenn aus einem Unfall plötzlich Mord wird? Mörder jagen.

Beim Versuch, ihre Detektei nach Vorne zu bringen, stößt Sabine Hagen, genannt Biene, auf einen schrecklichen Verdacht. War der Tod ihrer Eltern doch kein Unfall? Als sie den Hinweisen nachgeht, werden die Zeugen auf mysteriöse Weise.ermordet. Um die Wahrheit herauszufinden bleibt Biene nur ein einziger Weg: Sie muss in die Vergangenheit eintauchen. Und das ausgerechnet jetzt, wo ihr Leben zusammen zu brechen droht und alle sie zu verlassen scheinen. Mit dem Freund Jochen gibt es nur Streit, ihr Partner Jago soll zurück nach Argentinien und sogar die Oma trägt sich mit Reisegedanken. Wird Biene es schaffen, sich der Vergangenheit und sich selbst zu stellen? Wird sie den Tod der Eltern aufklären können? Und was ist, wenn sie dann ganz alleine ist – ist das die Wahrheit wert?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2018

Mega Fortsetzung

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Tote Bosse singen nicht

ist der vierte Band der Krimi-Reihe rund um die Möchte-Gern-Detektivin Biene Hagen. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, aber ich würde jedem empfehlen die Reihe von ...

Tote Bosse singen nicht

ist der vierte Band der Krimi-Reihe rund um die Möchte-Gern-Detektivin Biene Hagen. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, aber ich würde jedem empfehlen die Reihe von Anfang an zu lesen. Ich glaube nur so kann man Bienes Handlungen verstehen und nachvollziehen warum sie so ist, wie sie eben ist.

Diesesmal muss Biene gleich an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen. Zum Einen muss sie mit Partner Jargo dafür sorgen das ihre Detektei zum Laufen kommt. Gleichzeitig erfährt sie durch mysteriöse Hinweise das der Tod ihrer Eltern vor Jahren kein typischer Autounfall gewesen sein soll. Hinweise die sie nicht einfach so im Raum stehen lassen kann, sie muss einfach mehr darüber wissen. Tja, Biene beginnt ihre Nachforschungen und sie hat noch nicht mal tief gegraben, stirbt der erste ihrer Informanten. Zufall???? Ist es auch Zufall das sie, kaum das sie mit ihren eigenen Ermittlungen im Fall ihrer Eltern angefangen hat, einen Auftrag bekommt der sie nach Polen führt? Biene hat viel um die Ohren, zumal auch in ihrem Privatleben ein kleiner Sturm aufzieht für den sie im Moment eigentlich gar keine Kraft hat.


Mir hat dieser Band wieder richtig gut gefallen, die Mischung ist einfach mega. Biene Hagen ist ein sehr spezieller Charakter, aber man muss sie einfach lieben. Dort wo sie ist, ist Chaos vorprogrammiert und wie immer gibt es genug Szenen die man sich bildlich vorstellen kann – Szenen die zu einem Schmunzeln im Gesicht führen, die einen laut heraus lachen lassen. Mir hat in diesem Band gefallen das Biene „gereift“ ist, sie erkennt was wichtig im Leben ist, aber auch was ihr die Menschen in ihrem Umkreis wirklich bedeuten und wie wichtig sie für sie sind. Das passiert natürlich nicht ohne Grund, aber ich möchte hier nicht vorgreifen. Die Detektei läuft nicht, das ist auch Biene und Jargo klar, Handlungsbedarf besteht – wird sich das Blatt für sie wenden? Ganz die Alte ist Bienes Oma – sie haut Sprüche raus bei denen Biene (!)rot wird und ich mich vor Lachen nicht mehr einkriege. Sie ist und bleibt einfach die Beste, aber auch sie hat Pläne, Pläne die Biene einerseits toll findet, aber andererseits auch klar machen das sie sich manchmal zu sehr auf die Oma verlässt. Auch wird ihr in diesem Band klar was sie an ihrem Freund Jochen hat.

Jago bekommt Besuch aus der Heimat und auch hier gibt es einige Überraschungen die Biene nicht unbedingt gelegen kommen.

Last but not least ist Jochen mit von der Partie – Bienes Freund und Retter aus brenzligen Situationen. Er liebt Biene aus ganzem Herzen, das spürt man und trotzdem ist er mit seinem Latein am Ende. Es ist sehr bewegend zu lesen was teilweise in ihm vorgeht, wie sehr er, der Polizist, unter Bienes neuem Beruf zu leiden hat. Er steht trotzallem immer hinter ihr, auch wenn es für ihn nicht einfach ist. Die beiden zusammen finde ich echt göttlich, ich verstehe sie beide und fühle auch mit beiden mit. Wie werden sie am Ende des Buches zueinander stehen und wird Jochen wieder derjenige sein der sie aus den brenzligen Situationen rettet?

Ein toller vierter Band, für mich einer der besten überhaupt denn dieses Mal ist es nicht nur spassig, fesselnd und spannend, nein diesesmal gibt es auch viele bewegende Momente die in die Tiefe gehen und bei denen man nicht abschätzen kann wie es letztendlich endet.

Mich hat dieser Band wieder komplett in den Bann gezogen und dafür gibt es eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne. Ich freue mich schon heute wenn es heißt „Biene Hagen ermittelt wieder“.

Veröffentlicht am 29.07.2018

Toller Krimi für die Badetasche

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Inhalt:
Sabine versucht ihre Detektei bekannt zu machen. Bei einer Veranstaltung trifft sie auf einen Bekannten ihres Vaters und kommt auf einen Verdacht: Was wäre wenn der Unfall ihrer Eltern in Wirklichkeit ...

Inhalt:
Sabine versucht ihre Detektei bekannt zu machen. Bei einer Veranstaltung trifft sie auf einen Bekannten ihres Vaters und kommt auf einen Verdacht: Was wäre wenn der Unfall ihrer Eltern in Wirklichkeit Mord war. Sie wollte sich mit diesem Bekannten treffen und fand ihn tot auf. Es sah nach Selbstmord aus. Biene ermittelt und die Ereignisse überschlagen sich. Denn neben den Ermittlungen ist da noch ihr Freund der beruflich Polizist ist und ihre Oma die auch Stress mit ihrem Freund hat.

Meinung:
Es war mein erstes Buch das ich von der Autorin gelesen habe und somit auch der erste Fall von Biene. Sie war mir sofort sympathisch. Ich habe dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Ich kann es nur empfehlen. Jetzt ist ja die richtige Zeit zum Lesen. So draußen in der Sonne am See: Dafür finde ich dieses Buch perfekt. 285 Seiten voller Spannung. Das war auf alle Fälle nicht das letzte Buch dass ich über Biene gelesen habe.

Veröffentlicht am 26.07.2018

Tote Bosse singen nicht

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Bei dem Grefrather Unternehmerfrühstück will Biene Hagen Kontakte knüpfen, um ihre Detektei nach vorne zu bringen. Dort erhält sie von einem Mann den mysteriösen Hinweis, dass der damalige Tod ihrer Eltern ...

Bei dem Grefrather Unternehmerfrühstück will Biene Hagen Kontakte knüpfen, um ihre Detektei nach vorne zu bringen. Dort erhält sie von einem Mann den mysteriösen Hinweis, dass der damalige Tod ihrer Eltern gar kein Unfall gewesen sein soll. Natürlich geht sie diesem Hinweis nach, doch bevor sie mit den möglichen Zeugen sprechen kann, werden diese ermordet. Biene muss nun also selbst in die Vergangenheit ihrer Eltern eintauchen. Als wenn sie damit nicht genug um die Ohren hätte, gibt es auch noch Streit mit ihrem Freund Jochen, ihr Partner Jago soll zurück nach Argentinien und auch ihre Oma plant eine Reise. Kann Biene das alles bewältigen und parallel einen Mörder jagen?

Dieser neue Fall von Biene hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich liebe diese Reihe von Vera Nentwich einfach!
Dank des flüssig zu lesenden Schreibstils war ich sofort in der unterhaltsamen Geschichte gefangen und bin regelrecht durch die Seiten geflogen.
Schon der Beginn war lustig, als Biene mit ihrer sturen Strumpfhose einen kleinen Kampf ausgefochten hat. Das war ein super gelungener Einstieg. Aber auch der weitere Verlauf war Biene-typisch, denn sie stolpert von einer Katastrophe in die nächste. Was ich an ihr mag, ist ihre Beharrlichkeit. Sie lässt sich nicht von Missgeschicken aufhalten, sondern bohrt und sucht immer weiter. Biene ist unstoppable. Ihre Ideen, wie sie zur Lösung kommen kann, sind sehr witzig und nach dem Motto “wird schon schiefgehen”. Das ist Humor nach meinem Geschmack!
Neben dem Fall darf man Biene auch wieder im Alltag begleiten. Ihre Oma, die sich wunderbar um Biene und das leibliche Wohl aller Anwesenden kümmert, darf natürlich nicht fehlen. Ich habe sie total liebgewonnen und sie ist für mich jedes Mal ein Highlight. Und in Bienes Liebesleben mit Jochen läuft es nicht ganz so, wie es sollte. Was sich da wohl noch entwickelt? Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt.

Ein humorvoller Krimi, den ich absolut empfehlen kann. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall für Biene! Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 15.07.2018

Bienes persönlichster Fall

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„...Mein Arm ist eingegipst und ich kann mich im Bett nicht drehen. Ich wünsche mir geradezu, die Bewusstlosigkeit würde mich wieder übermannen...Aber nie wird man bewusstlos, wenn man es braucht...“

Um ...

„...Mein Arm ist eingegipst und ich kann mich im Bett nicht drehen. Ich wünsche mir geradezu, die Bewusstlosigkeit würde mich wieder übermannen...Aber nie wird man bewusstlos, wenn man es braucht...“

Um ihre Detektei mehr ins Gespräch zu bringen, nimmt Biene an einem Unternehmerfrühstück in Grefrath teil. Dort spricht sie Herrn Lehmann an, der ihr mitteilt, dass er ihren Vater kannte. Er meint, sie solle sich die Umstände des Unfalls ihrer Eltern genauer anschauen und gibt ihr seine Visitenkarte. Als Biene ihn am nächsten Tag treffen will, sitzt er tot an seinem Schreibtisch. Die Polizei geht von Selbstmord aus. DAS lässt Biene natürlich keine Ruhe.
Die Autorin hat erneut einen humorvollen Krimi mit Biene und Jago geschrieben. Es ist Bienes persönlichster Fall.
Der Schriftstil wechselt zwischen ernsten und humorvollen Abschnitten. Für letzteres ist vor allem Biene zuständig, wie das Eingangszitat zeigt. Allerdings kann sie nicht ahnen, dass sie in diesem Fall in ein Wespennest sticht und sich selbst in Lebensgefahr bringt.
Dabei hat sie noch eine Reihe anderer Probleme. Ihre ansonsten resolute Oma hat Stress mit ihrem Freund Karl. Der will sie unbedingt auf eine Kreuzfahrt mitnehmen. Aber Oma will nicht.
Und dann erscheint Isabella, Jagos Schwester. Anfangs entpuppt sie sich als ziemliche Zicke. Warum sie gerade jetzt aus Argentinien nach Deutschland kommt, erfahre ich erst im Laufe der Handlung.
Bienes Freund Jochen, der Polizist ist, kann sich nur schwer mit ihrem Job anfreunden. Doch Biene möchte, dass er bedingungslos zu ihr steht. Die Dialoge arten deshalb in einen Schlagabtausch aus. Wenn Biene die Argumente ausgehen, steht sie auf, lässt Jochen sitzen und verschwindet.
Plötzlich erhält Biene einen lukrativen Auftrag für ihre Datei. Das würde aber bedeuten, dass sie sich nicht mehr um Lehmanns Tod und die Hinterlassenschaft ihres Vaters kümmern kann. Als sie von einem Auto angefahren wird, nehmen ihre Ermittlungen Fahrt auf. Jetzt fühlt sie sich persönlich herausgefordert. Natürlich tritt sie wieder in das eine oder andere Fettnäpfchen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Das liegt auch an so manchen kleinen, aber feinen Episoden, die trotz allem Ernsts eine Prise Humor enthalten.

Veröffentlicht am 10.07.2018

Der 4. Fall für Biene

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Inhaltsangabe:
Seit einiger Zeit betreiben Sabine „Biene“ Hagen und ihr Kollege Jago in Grefrath eine Detektei, aber die beiden bekommen kaum Aufträge. Doch das soll sich bald ändern. Beim Frühstück der ...

Inhaltsangabe:
Seit einiger Zeit betreiben Sabine „Biene“ Hagen und ihr Kollege Jago in Grefrath eine Detektei, aber die beiden bekommen kaum Aufträge. Doch das soll sich bald ändern. Beim Frühstück der Grefrather Unternehmer trifft Biene auf Herr Lehmann, einen ehemaligen Kollegen ihres bereits verstorbenen Vaters. Während ihres Gespräches macht Lehmann merkwürdige Bemerkungen über den Unfall, den ihre Eltern vor über 20 Jahren hatten. Biene wird hellhörig und vereinbart einen Termin mit ihm, aber zu dem Treffen soll es nicht mehr kommen: Biene findet ihn leblos in sei-nem Büro. Alles sieht nach einem Selbstmord aus, aber warum? Welche Infos hatte er für Biene? Endlich hat Biene wieder einen neuen Auftrag….

Tote Bosse singen nicht ist der neuste Krimi von Vera Nentwich und der vierte Fall für die Grefrather Detektivin Biene Hagen Nachdem ich alle drei Vorbände mit sehr großer Begeisterung gelesen habe, darf der neuste auch nicht fehlen. Der Klapptext versprach mir wieder einmal eine spannende und humorvolle Geschichte zu werden und was soll ich noch schreiben: ich wurde nicht enttäuscht.

Vera Nentwich hat einen sehr flüssigen und leichten Schreibstil, der den Leser sofort in die Ge-schichte eintauchen lässt. Wer Grefrath kennt, der weiß, wo er jeden einzelnen Handlungsort fin-den kann und fühlt sich gleich heimisch. Wer auch noch das große Glück hat, hier aufgewachsen zu sein oder sogar hier zu wohnen, der spürt auch noch die Mentalität der Einwohner. Hinzu kommt auch noch der einfließende Grefrather Dialekt. Ich bin immer wieder begeistert, wie Vera Nentwich ihre ehemalige Heimat so liebevoll und authentisch einfängt und wiedergibt.

Die Charaktere sind erneut so liebevoll mit Ecken und Kanten, aber auch mit Witz und Charme gezeichnet worden, dass sie so einfach zu Sympathieträger werden. Bei den Lesern, die die vorhe-rigen Bände schon kennen, ist es eine schöne Wiedersehensfreude. Im Laufe der Zeit sind sie mir schon richtig ans Herz gewachsen und ich freu mich immer wieder auf Biene und Co. Auch bei den neuen Figuren entsteht sofort das Gefühl, dass man diese schon seit Jahren kennen würde. Perfekt integriert.

Die Handlung ist ein leichter, aber dennoch spannender Krimi, der vor allen Dingen durch seinen Humor besticht. In Bienes aktuellen Fall geht es um den Unfalltod ihrer Eltern und vertuschten Firmenmachenschaften, diese Ereignisse liegen allerdings schon 20 Jahre zurück. Wie immer löst Biene diesen Fall auf ihre eigene unkonventionelle Art und Weise und da lässt sie ganz gerne das Gesetz Gesetz sein. Aber nicht nur, dass, denn mit ihrer Handlungsweise bringt sie ihre Mitmen-schen auch arg in die Bredouille. Trotz allem dem kann ihr keiner lange böse sein: Biene muss man einfach lieben! Dennoch kommt ihr Privatleben nicht zu kurz und das ist genauso turbulent wie ihre Ermittlungen. Vera Nentwich versteht es, ein harmonisches und perfektes Zusammenspiel zwischen Privat- und Geschäftsleben zu schaffen. Ich liebe dieses Gesamtbild.
Der Fall wurde brillant und perfekt gelöst, aber dennoch lässt er einigen Raum für Spekulationen. Wie wird es mit Biene und Jago weitergehen? Wird ihre Liebe mit Jochen eine Zukunft haben oder kommt ein neuer Mann ins Spiel?

Ein schöner Regionalkrimi, der in einer Gemeinde am Niederrhein spielt, der den Leser auf hu-morvollerweise unterhält. Schade nur, dass dieser Krimi immer sooo schnell durchgelesen ist. Ich muss hier wieder 5 von 5 Sternen vergeben und eine absolute Leseempfehlung gibt auch noch. Auch wenn es noch einige Zeit hin ist, freue ich mich jetzt schon auf den fünften Fall mit Biene und Co. Bin gespannt, um welche Art Fall es dann gehen wird…..