Atmosphärische Detektivgeschichte
Mit der Pendragon-Legende schafft Antal Szerb eine wirklich atmosphärische Geschichte, die im Wales des frühen 20. Jahrhunderts spielt. Die Landschaftsbeschreibungen sind so gut gelungen, dass man sich ...
Mit der Pendragon-Legende schafft Antal Szerb eine wirklich atmosphärische Geschichte, die im Wales des frühen 20. Jahrhunderts spielt. Die Landschaftsbeschreibungen sind so gut gelungen, dass man sich als Leser*in sofort in den Schauplatz hineingezogen fühlt.
Mit dem Schreibstil konnte ich zu Beginn nur wenig anfangen. Ich habe nur sehr schwer ins Buch gefunden; die ersten 50 Seiten haben sich gezogen. Danach wurde es zum Glück immer besser. Die Detektivgeschichte fand ich tatsächlich ganz unterhaltsam, das Ende mit Szerbs Ausflug in die Fantastik hingegen fand ich absolut unpassend für den Roman. Hier hat Szerb mich dann doch wieder verloren. Außerdem negativ hervorzuheben ist die Rolle der Frau in diesem Werk. Maximal Nebenfiguren, sollen schön aussehen und am besten nicht zu intelligent sein. Fragwürdig...
Ein paar mehr Absätze hätten dem Buch sicher auch gut getan und zu einem besseren Lesefluss beigetragen.