Sehr gelungener Auftakt eines Zweiteilers
Der gemächlicher Anfang von „Das Erbe von Eis und Rauch“ lässt uns in Myrras Welt eintauchen. Die Welt, die die Autorin Jenny Pieper erschuf, wird beherrscht von Magie und Flüchen, von Magiern und Hexen, ...
Der gemächlicher Anfang von „Das Erbe von Eis und Rauch“ lässt uns in Myrras Welt eintauchen. Die Welt, die die Autorin Jenny Pieper erschuf, wird beherrscht von Magie und Flüchen, von Magiern und Hexen, aber auch solchen, die völlig „normal“ erscheinen.
Die Hauptdarstellerin Myrra, die in der Kampfschule ihrer Großeltern aufwächst, belastet ein fluchbeladenes Bein. Da es wie ein eigenes Lebewesen agiert, hat es sogar einen eigenen Namen: Bestie.
Bestie scheint Schuld daran, dass sich Myrra der magischen Zeremonie entzieht, die ausweist, wer welche Magie wirken kann. Myrra möchte sich nicht noch ein Zeichen aufhalsen.
Und muss es doch tun, als ihr Großvater krank wird und nur ein Trank des Braumeisters helfen kann. Kontakt zum Braumeister bekommt Myrra jedoch erst, wenn sie bei der Zeremonie teilnimmt, die ihr weiteres Leben bestimmen wird und ihr Leben in der Kampfschule somit aufgeben muss.
Der erste Teil einer Dilogie, der durch Runen und einem ausgeklügeltem Magiesystem geprägt ist, entwickelt sich sehr komplex und packend, mit für mich unerwarteten Wendungen und einem Ende, dass mich sofort ans Lesen des zweiten Bandes gezwungen hat.