Cover-Bild Postkartengeschichten

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19,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Chemnitzer Verlag und Druck
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 180
  • Ersterscheinung: 15.09.2018
  • ISBN: 9783944509525
Michael Kellner

Postkartengeschichten

Werdau damals und heute
Manche Orte sind kaum wiederzuerkennen: Die Ronneburger
Straße zum Beispiel. Von den Fachwerkhäusern,
die die Postkarte aus den 1920er Jahren zieren,
stehen nur noch wenige. Die Fabriken am Rande des
Grünangers sind verschwunden. Wo früher freie
Flächen waren, wachsen heute Baume, breiten sich
Grünanlagen aus, etwa am Schützenhausberg. Ein
Gasthof in Leubnitz steht schon seit vielen Jahren
nicht mehr, die Spinnereien in Langenhessen hauchten
nach 1990 ihr Leben aus; ein Teil der Bebauung der
Ferdinandstraße fehlt…
Vieles aber ist geblieben und schön wie eh und je: Das
Gymnasium, die frühere Bürgerschule; das einstige
Amtsgericht; das Museum; die Brunnengrotte am
Stadtpark; die Diesterweg-Schule, die früher Knabenschule
war; die frühere Schule in Langenhessen
und und und…
Alte Gebäude wurden erhalten, restauriert, umgenutzt
– Werdau hat sich in den vergangenen hundert Jahren
sehr verändert.
Dies dokumentierte eine Reihe von „Postkartengeschichten“,
die Michael Kellner zwei Jahre lang in der
Freien Presse erzählt hat. Die meisten Beitrage aus
dieser Serie sind nun in diesem Buch zusammengefasst.
Postkarten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die
1960er Jahre hinein zeigen alte Ansichten von Werdau
und seinen Ortsteilen. Die alten Karten künden
vom Stolz der Werdauerinnen und Werdauer auf ihre
Stadt, die sich wirtschaftlich gut entwickelt hatte, sich
neue Schulen leistete und in der der Sport zu Hause
war. Selbstbewusst knüpften die Postkarten Fäden in
die Welt, wie auch Textil- und andere Fabriken von
Werdau aus weltweit handelten.
Thomas Michel fotografierte von den damaligen Standorten
aus die heutigen Werdauer Ansichten – was gar
nicht immer leicht war.
Die Entwicklung zwischen den Zeitpunkten
dieser Aufnahmen hat der Autor Michael Kellner
gründlich recherchiert. Welche Hauser wann die Besitzer
wechselten, welche Geschäfte einander ablösten,
was zu DDR-Zeiten verfiel, wann ein Gebäude abgerissen,
umgebaut oder restauriert wurde.
So sind die Postkartengeschichten auch eine kleine
Stadt-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Ortes
geworden, ein Buch für alle früheren, heutigen und
künftigen Werdauerinnen und Werdauer.

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