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Veröffentlicht am 13.11.2016

Der zweite Fall für Reitmeyer

Wintergewitter
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Kommissär Reitmeyer ist 1920 aus dem Krieg zurückgekehrt und versucht die erlittenen Traumata zu verarbeiten und vor allem vor seiner Umwelt zu verbergen. Die Polizei hat in dieser Zeit schon mit dem Nahrungsmangel ...

Kommissär Reitmeyer ist 1920 aus dem Krieg zurückgekehrt und versucht die erlittenen Traumata zu verarbeiten und vor allem vor seiner Umwelt zu verbergen. Die Polizei hat in dieser Zeit schon mit dem Nahrungsmangel und den Folgen der Geldentwertung viel zu tun als auch noch Cilly Ortlieb tot im Keller einer Gastwirtschaft gefunden wird. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus, doch es war Mord. Kommissär Reitmeyer beginnt zu ermitteln und sucht nach einem mehrfachen Frauenmörder.

Das Cover ist schlicht und stimmig gestaltet und hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Die handelnden Personen sind sehr gut beschrieben und ich konnte mir von ihnen und von den Handlungsorten und der damaligen Zeit ein gutes Bild machen.
Der Schreibstil von Angelika Felenda hat mich gleich angesprochen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der historische Hintergrund des Buches spielt, wie schon im ersten Teil, wieder eine große Rolle und das macht es zusätzlich sehr lesenswert.
Für mich ein sehr lesenswerter historischer Krimi.

Veröffentlicht am 13.11.2016

Langatmig und mit wenig Spannung

Mord in der Provence
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Das Cover dieses Debütromans von Sandra Aslund ist sehr ansprechend und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf den Inhalt des Buches.

Die Kommissarin Hannah Richter reist im Rahmen eines ...

Das Cover dieses Debütromans von Sandra Aslund ist sehr ansprechend und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf den Inhalt des Buches.

Die Kommissarin Hannah Richter reist im Rahmen eines EU-Austauschprogramms in die Provence. Für sie geht damit ein Traum in Erfüllung und sie freut sich sehr auf diese neue Herausforderung. Der erste Fall, mit dem sie zu tun hat ist allem Anschein nach ein Selbstmord, doch der Kommissarin kommen Zweifel an dieser Theorie. Doch die Kollegen vor Ort glauben nicht daran und so beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und macht noch mehr Entdeckungen.

Die Kommissarin wirkt sehr sympathisch und ist auch gut beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihr machen konnte. Auch die Handlungsorte sind sehr bildhaft beschrieben, für meinen Geschmack schon zu sehr. Durch die vielen detaillierten Beschreibungen bleibt die Spannung auf der Strecke und das Buch hat es nicht geschafft mich so richtig zu fesseln. Viele Zwischenerzählungen und Handlungen hätte man sich sparen können und beim Kern der Geschichte bleiben, vielleicht hätte das die Spannung noch erhört.

Für einen Debütroman ist es okay, aber auch nicht mehr.

Veröffentlicht am 13.11.2016

Spannung mit tollem Ermittlerteam

Dunkle Marsch
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Das Cover ist schön gestaltet, wenn es auch nicht unbedingt nach einem Krimi aussieht. Die Sterne auf dem Cover bekommen aber im Buch noch eine besondere Bedeutung.
Dies war mein erstes Buch von Heike ...

Das Cover ist schön gestaltet, wenn es auch nicht unbedingt nach einem Krimi aussieht. Die Sterne auf dem Cover bekommen aber im Buch noch eine besondere Bedeutung.
Dies war mein erstes Buch von Heike Denzau und dadurch ist mir bisher eine sehr gute Krimiautorin entgangen. Der Schreibstil ist fesselnd von der ersten bis zu letzten Seite. Toll waren die Rückblicke mit denen nach und nach mehr über die Geschichte von Klara aufgedeckt wurde. Es gab Szenen die sehr spannend waren, dann aber auch wieder eine gute Mischung aus Erzählung und lustigen Zeilen. Über das Privatleben der Ermittler erfährt man einiges und das macht sie sehr sympathisch.

Für mich ein sehr gelungener Krimi und sicherlich nicht mein letztes Buch von Heike Denzau. Klare Leseempfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 13.11.2016

Leider überhaupt nicht spannend

Zerbrochene Puppen
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Der Klappentext und das Cover haben mich sehr neugierig gemacht auf das Buch. Aber leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Mir fehlte im gesamten Buch die Spannung und auch der rote Faden der ...

Der Klappentext und das Cover haben mich sehr neugierig gemacht auf das Buch. Aber leider konnte es meine Erwartungen nicht erfüllen. Mir fehlte im gesamten Buch die Spannung und auch der rote Faden der Geschichte und die Zusammenhänge wurden erst sehr spät klar. Die Geschichte an sich war gut, aber man hätte hier mehr daraus machen müssen. Vielleicht gelingt das ja in einem nächsten Band, denn die Ermittler, allen voran Sunja, haben durchaus Potential und waren auch sympathisch dargestellt.
Von mir leider keine Leseempfehlung für dieses Buch.

Veröffentlicht am 23.10.2016

Spannender Krimi mit Bezug zur Vergangenheit

Im Wald
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Ein Wohnwagen, in dem ein Mensch eingeschlossen war, geht mitten in der Nacht in Flammen auf. Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln wieder einmal gemeinsam, erst wegen Brandstiftung, doch schon ...

Ein Wohnwagen, in dem ein Mensch eingeschlossen war, geht mitten in der Nacht in Flammen auf. Oliver von Bodenstein und Pia Sander ermitteln wieder einmal gemeinsam, erst wegen Brandstiftung, doch schon bald wegen Mordes. Weitere Morde folgen und von Bodenstein kannte alle Opfer aus seiner Kindheit in Ruppertshain. Im Laufe der Ermittlungen spielt ein ungeklärter Fall aus dem Jahr 1972 eine immer größere Rolle, damals verschwand von Bodensteins bester Freund spurlos. Die Ermittlungen der beiden decken immer mehr auf worüber ein ganzes Dorf am liebsten schweigen würde.

Das Cover ist schlicht, aber schön gestaltet und auch der Fuchs, den man auf dem Cover sieht, wird im Laufe des Buches noch eine Rolle spielen. Die beiden sympathischen Ermittler haben wieder jede Menge aufzuklären und zu ermitteln. Aber auch wer die beiden nicht aus den Vorgängerbüchern von Nele Neuhaus kennt, findet sich im Buch zurecht und hat keine Verständigungsschwierigkeiten. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen. Der Schreibstil von Nele Neuhaus ist wie immer großartig und das Buch lässt sich trotz seines Umfanges flüssig und locker lesen.

Der Spannungsbogen baut sich gleich zu Beginn auf und verliert sich bis zum Ende nicht mehr. Im Zwischenteil des Buches sind einige Passagen, die nicht ganz so spannend sind, aber das stört den gesamten Spannungsbogen nicht.
Für mich ein guter Krimi, der die Spannung bis zum Ende hält und einige Überraschungen, auch aus der Vergangenheit des Dorfes, aufdeckt.