Auf der Suche nach einem neuen Kinderbuch für meine Tochter, bin ich bei dem kleinen Schnabeltier auf dem Cover hängen geblieben. Die Zeichnungen sind einfach nur wunderschön und liebevoll. Der Text ist ...
Auf der Suche nach einem neuen Kinderbuch für meine Tochter, bin ich bei dem kleinen Schnabeltier auf dem Cover hängen geblieben. Die Zeichnungen sind einfach nur wunderschön und liebevoll. Der Text ist leicht verständlich und sehr kindgerecht. Die Mitmach-Anweisungen sind sehr gut zu verstehen. Ich finde es immer schön, wenn das Kind aktiv beim Lesen miteingebunden werden kann. Ein wunderschönes Kinderbuch, welches viel Freude beim Vorlesen bringt.
Nachdem ich die Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry geradewegs verschlungen habe, habe ich mich natürlich sehr auf ein neues Buch von ihr gefreut.
Der Einstieg in dieses Buch war auch wieder sehr gut. ...
Nachdem ich die Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry geradewegs verschlungen habe, habe ich mich natürlich sehr auf ein neues Buch von ihr gefreut.
Der Einstieg in dieses Buch war auch wieder sehr gut. Der Schreibstil ist wieder sehr fließend zu lesen. Er ist sehr poetisch und Brittainy C. Cherry schafft es einfach immer zauberhafte Sätze zu kreieren, die einem einfach im Gedächtnis bleiben.
Am Anfang mochte ich die Geschichte von Kennedy und Jax sehr. Besonders mit Kennedy und ihrem Verlust, der zu Beginn nur schemenhaft erwähnt wurde, konnte ich sehr mitfühlen. Ich hatte nun die Erwartung, dass mich dieses Buch genauso wie die vorherigen sehr mitreißen würde und mich zu Tränen rühren würde.
Doch leider blieben bei mir die großen Gefühle aus bzw. ich habe sie im Laufe des Buches verloren. Denn Kennedys Verlust, der wirklich sehr tragisch und bedrückend war, wurde hier eher am Rande erwähnt und spielte im Rahmen des Buches außer in ein paar kleinen Szenen keine Rolle mehr. Was ich wirklich sehr schade finde, denn hier hätten wirklich sehr große Emotionen aufgebaut werden können. Für mich waren ihre Gefühle einfach nicht mehr fühlbar, sie haben mich gar nicht richtig erreicht.
Das Buch legt hier eher das Augenmerk auf Jax und seine Vergangenheit. Diese wird nach und nach, ganz langsam vorbereitet und erst kurz vor Schluss erfährt man die ganze Wahrheit. Das hat mir am Buch eigentlich auch am besten gefallen und war wirklich sehr gelungen.
Auch die Wendung am Ende hätte ich so nicht erwartet.
Was diesem Buch leider auch nicht so gut getan hat, waren die vielen Themen, die hier noch zusätzlich mit eingebaut wurden. Es wirkte nach einiger Zeit einrach nur zu überladen. Die Themen bekamen nicht den Raum, um sich ganz zu entfalten. Hier wäre weniger mehr gewesen.
Mein Fazit zu diesem Buch: Es gibt wieder sehr schöne Cherry-Momente, mit unglaublich starken Sätzen. Und auch wenn meine Erwartungen an dieses Buch nicht ganz erfüllt wurden, so was es dennoch eine schöne Geschichte. Sie hat zwar ein paar Ecken und Kanten, doch dafür den schönsten Schreibstil, den ich bisher gelesen habe.
Der Kuschelbär Pollo und sein bester Freund Fred erleben zusammen viele tolle Abenteuer. Als Pollo beim Spielen einen Arm verliert, sind beide sehr traurig und geschockt.
Doch zum Glück gibt es das Kuscheltier ...
Der Kuschelbär Pollo und sein bester Freund Fred erleben zusammen viele tolle Abenteuer. Als Pollo beim Spielen einen Arm verliert, sind beide sehr traurig und geschockt.
Doch zum Glück gibt es das Kuscheltier Kommando, welches Pollo hilft und ihm zeigt, worauf es wirklich ankommt.
Das "Kuscheltier Kommando" ist ein sehr liebevoll illustriertes Kinderbuch. Die Aufmachung des Buches ist auch sehr hochwertig und die Seiten sind recht dick und robust. Die Geschichte war dann wider Erwarten eher kurz und hätte für meinen Geschmack auch noch etwas länger sein können. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und für Kinder gut zu verstehen.
Ich habe mich sehr auf dieses Kinderbuch gefreut und nach dem Lesen des Klappentextes habe ich eine wundervolle Geschichte mit einer sehr wichtigen Botschaft erwartet. Leider wurden meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt.
Die Botschaft des Buches finde ich sehr wertvoll. Das Kuscheltier Kommando zeigt dem traurigen Pollo, dass auch wenn er anders ist, er trotzdem einzigartig ist.
Sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, so wie man ist, ist wirklich wichtig. Dies konnte im Buch sehr gut dargestellt werden und das hat mir auch sehr gut gefallen.
Was mir leider gar nicht gefallen hat, war die Art und Weise wie Fred mit Pollo umgeht, als dieser seinen Arm verliert. Ich hatte hier wirklich mehr erwartet, z.B. das Fred seinen Freund tröstet. Aber ich war sehr überrascht, als Fred seinen Freund in die dunkle Ecke warf.
Für mich wurde hier die Chance auf eine Sensibilisierung für den Umgang mit Menschen mit Handicap nicht richtig genutzt. Hier hätte den Kindern sehr gut aufgezeigt werden können, dass Freds ablehnendes Verhalten seinem besten Freund gegenüber falsch ist. Pollo erhält keine Unterstützung oder Trost von ihm. Er wird erst wieder geliebt, als er repariert wurde und einen neuen "coolen" Ersatz hat.
Fred spiegelt hier sehr gut die Gesellschaft wider, die auch oftmals ablehnend gegenüber Menschen mit Handicap ist.
Auch Kinder können andere schon durch ihr Verhalten verletzen und hier hätte man sehr gut darauf aufmerksam machen können, wie wichtig es ist, niemanden wegen seiner Andersartigkeit abzulehnen, sondern mit jedem respektvoll und liebevoll umzugehen. Denn jeder ist einzigartig und wertvoll.
Des Weiteren fehlt mir in dem Buch auch Freds Erkenntnis, dass er sich Pollo gegenüber falsch verhalten hat und er sein Verhalten nicht reflektiert.
Man hätte den Kindern zeigen können wie es richtig geht. Nicht ablehnend, sondern mitfühlend.
Das Buch hatte eine gute Botschaft, doch leider gefiel mir der Weg dorthin überhaupt und lies mich nach dem Lesen doch sehr ernüchternd zurück. Sehr schade.
Stay away from Gretchen ist ein sehr berührender und bewegender Roman, der es geschafft hat mich von der ersten Seite an zu fesseln.
In diesem Buch gibt es zwei Zeitebenen, die sich gekonnt abwechseln.
In ...
Stay away from Gretchen ist ein sehr berührender und bewegender Roman, der es geschafft hat mich von der ersten Seite an zu fesseln.
In diesem Buch gibt es zwei Zeitebenen, die sich gekonnt abwechseln.
In der Gegenwart lernt man Tom Monderath kennen, der ein erfolgreicher Moderator ist und nun mit der beginnenden Alzheimererkranung seiner Mutter Greta konfrontiert wird, als auch mit ihrer schweren Vergangenheit.
In der Vergangenheit, die zur Zeit des zweiten Weltkrieges bis hin in die Nachkriegszeit verläuft, begleitet man das Erwachsenenwerden von Greta, die zusammen mit ihrer Familie vor den Russen flieht, um in Heidelberg ein neues Leben zu beginnen. Dort begnet sie auch ihrer großen Liebe, die in dieser Zeit aber nicht sein darf.
Der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart haben mir sehr gefallen. Besonders Gretas Leben in Heidelberg und ihre Erlebnisse in der Nachkriegszeit haben mich sehr bewegt. Ihren Schmerz und ihre Hilflosigkeit waren spürbar. Mich hat ihre Geschichte sehr berührt und ich musste sehr oft mit den Tränen kämpfen. Das Ende emfpand ich als sehr passend, obwohl es traurig und schön zugleich war.
Ein Buch über den wohl bekanntesten Serienmörder des 19. Jahrhunderts verspricht natürlich sehr viel Spannung und grauenhafte Morde.
Elizabeth Bellamy gelingt von Anfang an, die düstere Stimmung des damaligen ...
Ein Buch über den wohl bekanntesten Serienmörder des 19. Jahrhunderts verspricht natürlich sehr viel Spannung und grauenhafte Morde.
Elizabeth Bellamy gelingt von Anfang an, die düstere Stimmung des damaligen Londons mit ihrem sehr bildhaften und detailreichen Schreibstil einzufangen.
Aus verschiedenen Perspektiven werden die Ereignisse geschildert. Die Sichtweise des Mörders war einerseits sehr interessant, andererseits auch sehr gruselig. Die Morde werden sehr genau beschrieben und hier macht sich auch die sehr gründliche Recherche von der Autorin bemerkbar. Dies ist aber wahrscheinlich nichts für schwache Nerven.
Die Spannung war sehr gut gestaltet und mir gefiel, dass sich erst nach und nach die ganze Wahrheit abgezeichnet hat und man so sehr schön mit raten konnte.
Die Auflösung am Ende hätte für mich noch etwas ausführlicher sein können, blieben bei mir hier doch noch einige Fragen offen.
Auch die LIebesgeschichte zwischen den Hauptfiguren hätte es jetzt meiner Meinung nach nicht gebraucht. Auch ging es mir mit den großen Gefühlen hier etwas zu schnell, aber das ist ja Geschmackssache.