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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2022

Großartiger Liebesroman mit mega Charakteren

Etwas Abenteuer gehört dazu
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Dieses Buch ist der Wahnsinn. Man wird als Leser von Beginn an regelrecht in die Geschichte hineingesogen. Obwohl ich fast nur Geschichten mit Fantasy Elementen lese, haben mir diese in dieser wunderschönen ...

Dieses Buch ist der Wahnsinn. Man wird als Leser von Beginn an regelrecht in die Geschichte hineingesogen. Obwohl ich fast nur Geschichten mit Fantasy Elementen lese, haben mir diese in dieser wunderschönen Liebesgeschichte nicht eine Sekunde gefehlt. Die Geschichte ist rundum perfekt und verzaubert mit einer ganz eigenen Magie.

Ich bin seit ihrem ersten Buch ein so großer Fan von Veronica Mores Schreibstil und auch dies zeigt sich in „Etwas Abenteuer gehört dazu“. Veronica hat das Talent mit ihren Worten einzigartige Bilder in die Köpfe ihrer Leser zu malen, die man so schnell nicht mehr vergisst.

Die Protagonisten Nora und Alex haben mir sehr gut gefallen. Beiden sind so unglaublich sympathisch und ich habe mich direkt in die Beiden verliebt. Sie sind so glaubwürdig und authentisch, dass man ihnen jedes Wort, jeden Gedanken und jede Handlung glaubt und alles, was sie fühlen, nachempfinden kann. Beide haben ihre Schwächen und Ticks, wodurch sie sehr realistisch wirken und machen eine tolle Charakterentwicklung durch.

Nicht nur die Hauptcharaktere haben es mir sehr angetan. Das Buch weiß auch mit vielen individuellen Nebencharakteren zu Punkte. So habe ich besonders an Alex bestem Freund Erik sehr viel Gefallen gefunden.

Auch der Humor kommt nicht zu kurz und hat mir den ein oder anderen Lacher beschert. Besonders mit den letzten Kapiteln nimmt die Handlung richtig an Fahrt auf und hat mich so sehr mit Fiebern lassen, dass ich innerhalb von wenigen Stunden, die ganze Bandbreite meiner Gefühlspalette durch gemacht habe.

Das Buch erzählt eine schöne Geschichte über das aus den Komfortzonen heraustreten und etwas Neues wagen und hat so eine sehr inspirierende Wirkung auf den Leser. Eine schöne Geschichte für jeden Anlass und jede Jahreszeit. Egal ob im Urlaub am Strand oder mit einer Kuscheldecke an kalten Abenden vor dem Kamin, dieses Buch ist die passende Wohlfühl-Lektüre für jegliche Lebenslage.

Wieder einmal zeigt Veronica More, dass sie wirklich in jedem Genre wahnsinnig schöne Geschichten schreiben kann und ich freue mich schon sehr auf mehr Geschichten aus ihrer Feder.

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Veröffentlicht am 24.10.2022

Wunderschöne Zeichnungen und düstere Geschichte

Die Legenden von Andor: Varkurs Erwachen
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Ich habe die Graphic Novel Die Legenden von Andor Varkurs Erwachen an einem Stück durchgelesen. Das geht auch ziemlich gut, da die Seiten nicht sonderlich viel Text haben, dafür aber riesige wirklich wunderschöne ...

Ich habe die Graphic Novel Die Legenden von Andor Varkurs Erwachen an einem Stück durchgelesen. Das geht auch ziemlich gut, da die Seiten nicht sonderlich viel Text haben, dafür aber riesige wirklich wunderschöne Illustrationen. Das war mir auch als erstes direkt positiv aufgefallen. Ich bin großer Fan des Zeichenstils und konnte mich an manchen Seiten gar nicht satt sehen. Sie wurden mit so viel Liebe zum Detail gezeichnet, dass man immer noch was Neues entdeckt.
Der Schreibstil ist einfach aber solide gehalten. Was mich am Anfang ziemlich verwirrt hat, sind die Reime, in denen teilweise Dialoge geschrieben sind. Es ist eine schöne Abwechslung und die sind wirklich schön erdacht, nur kam das am Anfang doch ziemlich aus der Luft gegriffen.
Die Geschichte an sich ist ziemlich düster und brutal. Das hatte ich so echt nicht erwartet. Sonst hat mir die Storyline ganz gut gefallen. Es gibt einen schönen Spannungsbogen und die Geschichte ist geradlinig ohne viel Ausschweifen erzählt. Das Ende wiederum war mir dann doch etwas zu offen.
Die Protagonisten Varkur und Ranja fand ich auch sehr sympathisch. Ranja mit ihrer liebevollen, wissbegierigen und einfühlsamen hat muss man einfach lieben. Mit Varkur muss man einfach mitfiebern. Er wacht ohne Gedächtnis mit einem blutigen Messer am Strand auf und seine ambivalenten Gefühle, hinsichtlich des Wiedererlangens seiner Erinnerungen, sind so gut nachvollziehbar. Er tat mir schon echt leid und manchmal wollte ich ihn während des Lesens einfach nur in den Arm nehmen.
Ich persönlich kenne das Brettspiel Andor nicht, habe aber schon seit längerer Lust dazu es mal auszuprobieren und diese Graphic Novel hat mich noch mehr darin bestärkt.

Ein schönes kurzweiliges Leseerlebnis für Fans und Neuendecker von Andor, das jedoch an einigen Stellen noch etwas ausbaufähig wäre.

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Veröffentlicht am 22.10.2022

Neues aus dem Jennifer Benkau Universum

The Lost Crown, Band 1 - Wer die Nacht malt
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Mit „The lost crown – Wer die Nacht malt“ startet nun schon die dritte Dilogie aus dem Jennifer Benkau Universum. Diese fantastische und detailreiche Welt, habe ich bereits in „Her wish so dark“ lieben ...

Mit „The lost crown – Wer die Nacht malt“ startet nun schon die dritte Dilogie aus dem Jennifer Benkau Universum. Diese fantastische und detailreiche Welt, habe ich bereits in „Her wish so dark“ lieben gelernt. Dennoch viel mir der Einstieg in die neue Reihe etwas schwer. Ich fühlte mich ziemlich in die Story hineingeworfen, dadurch dass ich zu beginn so überhaupt keinen Zusammenhang zwischen den beiden Protagonisten hatte. Die ersten Kapitel fand ich auch generell etwas zäh.
Das hat sich dann aber zum Glück Kapitel für Kapitel immer mehr gelegt, so dass mich das Buch immer mehr in seinen Bann gezogen hat.
Die Grundidee mit den Farben und Runen, mit denen die Protagonistin Magie wirken kann, gefällt mir wahnsinnig gut. Ich bin sowieso ein Riesenfan von Runenmagie und das passt einfach so perfekt zur Geschichte.

Die Protagonisten Kaya und Mirulay haben mir auch von Beginn an sehr gefallen. Ich liebe es einfach, wie die Beiden nach und nach als Charaktere immer greifbarer werden und man sich als Leser mit jedem Kapitel mehr in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen kann.
Das Buch weist die ein oder andere sehr brutale und blutige Szene auf. Mir haben diese Szenen sehr gut gefallen, da sie die düstere bedrohliche Atmosphäre, die die meiste Zeit in der Geschichte mitschwingt, sehr gut untermalt.

Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die vielen Nebencharaktere. Die machen das Buch nochmal dynamischer. Nur hätte ich mir bei dem ein oder anderen noch tiefere Einblicke in die Vergangenheit und Motive gewünscht. Vielleicht kommt das ja noch in Band 2.

Nach dem sehr spannenden und rasanten Ende des ersten Bandes und den Andeutungen, wie es in Band 2 weiter gehen könnte, brauche ich unbedingt diesen zweiten Band und freue mich schon sehr drauf.
Im Großen und Ganzen ein guter Einstieg für die Reihe mit ein paar Schwachpunkten.

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Veröffentlicht am 10.10.2022

Super Mischung aus original Story und Neuerzählung

Disney. Twisted Tales: Geheimnisvolle Liebe (Cinderella)
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Twisted Tales Geheimnisvolle Liebe ist das 4. Buch der Twisted Tales Reihe, dass ich bis jetzt gelesen habe und es reiht sich direkt weit oben ein.
Obwohl ich eigentlich kein großer Fan der Aschenputtel ...

Twisted Tales Geheimnisvolle Liebe ist das 4. Buch der Twisted Tales Reihe, dass ich bis jetzt gelesen habe und es reiht sich direkt weit oben ein.
Obwohl ich eigentlich kein großer Fan der Aschenputtel Geschichte bin, da es eins der bekanntesten Märchen ist und man es so schon viele Male gehört hat, war ich sehr neugierig auf diese Neuerzählung.
Und was soll ich sagen? Sie hat mir wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte wirft einen direkt zu Beginn an den aus dem ursprünglichen Märchen bekannten Punkt Cinderella auf dem Ball. Durch diesen prompten Einstieg ohne viel Vorgeplänkel wird man als Leser direkt gefesselt. Da man den Teil der Geschichte noch kennt fühlt man sich auch nicht überrumpelt, sondern freut sich einfach nur über den rasanten Einstieg.
Nur die ersten paar Seiten sind noch, wie im originalen Märchen ab dann ist alles anders, aufregend und neu. Das ganze Buch besteht auf vielen Intrigen und noch mehr überraschenden Wendungen. Immer wieder werden der armen Cinderella Steine auf ihrem Weg zum Glück gelegt. Cinderella als Protagonistin hat mir in dieser Adaption auch sehr gut gefallen und auch den Prinzen Karl fand ich mit seiner idealistischen, revolutionären Art sehr erfrischend. Wer mir besonders ans Herz gewachsen ist, ist die Tante des Prinzen. Ein Charakter, den man so aus der Cinderella Geschichte jetzt nicht unbedingt kennt in dieser Adaption aber eine wichtige Rolle spielt.
Der Schreibstil wirkt etwas altertümlich, ist aber sehr flüssig und passt sehr gut zur Geschichte. Ich für meinen Teil wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen, da es bis zur letzten Seite spannend und abwechslungsreich bleibt.
Die Atmosphäre ist etwas düster gehalten aber die ganzen Orte im Schloss und der näheren Umgebung sind so schön beschrieben, dass man am liebsten selber dort sein und durch die Schlossgärten spazieren möchte.
Ich habe aufjedenfall wieder neue Lust auf mehr Twisted Tales Geschichten bekommen und kann diese Geschichte auch nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Spannende Idee mit ein paar kleinen Schwächen in der Ausführung

Vega 1 – Der Wind in meinen Händen
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In einer nicht allzu fernen Zukunft leiden, die Menschen unter den Folgen des Klimawandels. Besonders die Wasserknappheit fordert seinen Tribut. Und mittendrin die junge Vega, ein Mädchen mit der Fähigkeit ...

In einer nicht allzu fernen Zukunft leiden, die Menschen unter den Folgen des Klimawandels. Besonders die Wasserknappheit fordert seinen Tribut. Und mittendrin die junge Vega, ein Mädchen mit der Fähigkeit ohne technische Hilfsmittel Regen zu erzeugen. Als bei einem Einsatz etwas schief läuft gerät sie ins Visier verschiedener Gruppierungen, die nichts Gutes im Schilde führen. Als die Stadt dann auch noch von schlimmen Stürmen geplagt wird steht fest, hier geht es um mehr als nur um Vega.
Das Cover und vor allem die Leseprobe haben mich sehr begeistert, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ein top aktuelles Thema. Die Geschichte hat einen sehr spannenden Einstieg, der sofort fesselt und die ersten Seiten fliegen nur so dahin.
Leider hat der Mittelteil allerdings einige Schwächen und zieht sich ein bisschen beim Lesen. Ist die erste Aufregung erstmal vorbei, war es für mich ein bisschen zu viel sinnloses hin und her, das die Story nur so semi vorangebracht hat.
Das Ende hat dann wieder sehr an Fahrt aufgenommen und noch die ein oder andere Überraschung bereitgehalten, so dass mich das Buch doch noch überzeugen konnte.
Die vielen verschiedenen Gruppierungen, die in der Stadt operieren und ihre Finger im Spiel haben sorgen für eine gewisse Abwechslung.
Zu Vega als Protagonistin stehe ich mit geteilter Meinung. Ich weiß nicht so recht, was ich von ihr halten soll. Ich finde sie ein bisschen widersprüchlich. Einerseits ist sie vielen Situationen und Personen gegenüber sehr misstrauisch, so wie ich es in ihrer Situation und mit ihrer Geschichte auch von ihr erwarten würde, anderseits vertraut sie dann in manchen Situationen auch zu schnell und hinterfragt manches einfach nicht.
Den männlichen Protagonisten Leo, mochte ich hingegen sehr gerne. Er war mit direkt sympathisch und hat so eine schöne lockere unkomplizierte Art, die in der eher hektischen und düsteren Atmosphäre des Buches sehr erfrischend ist.
Gegen Ende hat mich das Buch, dann doch noch so sehr überzeugt, dass ich Band 2 definitiv lesen werden.
Empfehlung für alle, die eine Fantasy Dystopie mit einem aktuellen Hintergrund suchen.

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