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Veröffentlicht am 12.01.2025

Eine Liebe in tragischen Zeiten

Boone (Pittsburgh Titans Team Teil 11)
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Boone ist Band Elf rund um das Eishockeyteam der Pittsburgh Titans von Sawyer Bennett. Die Autorin hat mittlerweile drei Buchreihen rund um verschiedene Eishockeyteams geschrieben und schafft es immer ...

Boone ist Band Elf rund um das Eishockeyteam der Pittsburgh Titans von Sawyer Bennett. Die Autorin hat mittlerweile drei Buchreihen rund um verschiedene Eishockeyteams geschrieben und schafft es immer noch über jeden Spieler, jedes Paar eine individuelle Geschichte zu erzählen. Jeder Band ist in sich abgeschlossen und dreht sich um einen anderen Spieler, natürlich gibt es immer ein Wiedersehen mit den anderen Spielern und deren Frauen, teilweise auch teamübergreifend. Die Reihe um die Titans ist in meinen Augen die emotionalste, hier werden zum Teil wirklich ernste Themen aufgegriffen, die einem beim Lesen wirklich nahe gehen können. Ich bin ganz und gar nicht nahe am Wasser gebaut, aber bei diesem Buch musste ich schlucken, man sollte auch unbedingt das Vorwort von Sawyer lesen.
Der Titans-Spieler Boone verbringt einen Teil seiner Freizeit ehrenamtlich auf der Onkologie des Kinderkrankenhauses, er will den kleinen Patienten etwas Ablenkung vom Klinikalltag bieten. Zu seinen Lieblingen gehört der zwölfjährige Aiden, der tapfer gegen die Leukämie ankämpft. Während sein Vater die Angst und die Sorge um seinen Sohn in Alkohol ertränkt, ist es Lillys große Schwester Lilly, die das Rückgrat der Familie bildet. Es ist Lily, die sich um Aiden und ihren Vater kümmert, die das Familiengeschäft am Laufen hält und selbst fas unter der Last zusammenbricht. Boone ist von Lilly fasziniert und will ihr beistehen. Was als Hilfe beginnt wird zur echten Liebe.
Ein weiteres Mal hat es Sawyer Bennett geschafft eine fesselnde Liebesgeschichte rund um ihr Team der Titans zu erzählen. Der Sport nimmt hier zwar einen gewissen Stellenwert ein, es ist aber der Kampf des kleinen Aiden und der seiner Liebsten, die hier die Geschichte tragen. Die Liebesgeschichte zwischen Lilly und Boone bringt Hoffnung in die Handlung und bietet einen gewissen Trost. Wie gesagt, es ist wohl die emotionalste und tragischste Geschichte von Sawyer Bennett.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Schein und Sein des Starruhms

Starting Something Real
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Mit Starting Something Real geht die Starting Something Reihe von April Dawson weiter, sie ist auf drei Teile angelegt und dreht sich um Mitarbeiter von START Entertainment. Aber jeder Teil ist in sich ...

Mit Starting Something Real geht die Starting Something Reihe von April Dawson weiter, sie ist auf drei Teile angelegt und dreht sich um Mitarbeiter von START Entertainment. Aber jeder Teil ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig gelesen werden, zumindest im zweiten Band gab es kaum Berührungspunkte mit dem ersten Teil.
Hier dreht sich alles um die Pop-Prinzessin Nova Wells. Sie ist der Liebling Amerikas, ein Superstar der ganze Stadien füllt und Millionen verdient. Aber auch eine junge Frau die von den Paparazzi und den Fans auf Schritt und Tritt begleitet wird, deren Leben von Kindesbeinen an von der Öffentlichkeit beobachtet und beurteilt wird. Nova Wells ist halt ein Superstar. Aber Novalee Wells ist auch erschöpft und muss sich mit aller Kraft zusammenreißen, um das Bild in der Öffentlichkeit aufrecht zu erhalten. Als erst Negativschlagzeilen und Gerüchte den Umlauf machen und dann auch noch ein Autounfall passiert, bricht Novalee zusammen. Ausgerechnet ihr so verschlossener und zurückhaltender Bodyguard Thorne bietet ihr nun eine Fluchtmöglichkeit an. Auf der Farm seiner Eltern kann Nova zur Ruhe kommen und sich selbst wiederfinden und ganz neben bei findet sie auch ihre ganz große Liebe. Aber kann die dem Ruhm standhalten?

Es war faszinierend von den Schattenseiten des Starruhms zu lesen und sehr emotional Novas Gefühlsleben mitzuerleben. Es sind diese Emotionen, der Selbstfindungsprozess von Nova die im Vordergrund stehen. Die Liebesgeschichte ist nur noch das Sahnehäubchen in Novas Leben und bereichert diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Der tote Schlagersänger

Prost, auf die Gaukler
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Prost, auf die Gaukler ist bereits der sechste Fall in dem Kommissar Tischler ermittelt, jeder Band und somit jeder Fall ist in sich abgeschlossen und gut für sich alleine zu lesen. Für mich selbst war ...

Prost, auf die Gaukler ist bereits der sechste Fall in dem Kommissar Tischler ermittelt, jeder Band und somit jeder Fall ist in sich abgeschlossen und gut für sich alleine zu lesen. Für mich selbst war es der erste Fall und ich bin wunderbar mit allen Personen und den Rahmenbedingungen zurechtgekommen. Dieses Mal muss Tischler einen Mord auf dem Brunngrieser Volksfestes aufklären. Nach einer rauschenden Schlagernacht im Bierzelt wird der Volksmusiksänger Ron Goldinger tot hinter dem Zelt aufgefunden. In seinem Hals steckt der Bolzen einer Armbrust, es war also Mord! Nachdem Tischler den Abend auch im Bierzelt verbracht hat, ist er gleich vor Ort und nimmt die Ermittlungen auf. Es stellt sich schnell heraus, dass es mehr als genug Verdächtige gibt, denn der Sänger und Frauenschwarm hatte nicht nur Fans. Seine Hater und Feinde waren genau so zahlreich.
Cover und Klappentext haben mich auf einen lustigen Provinzkrimi hoffen lassen, beim dem die Unterhaltung wichtiger ist als der Krimianteil. Was soll ich sagen? Ich habe nicht nur eine äußerst amüsante, spritzige und witzige Unterhaltung bekommen, sondern auch noch einen überraschend spannenden und kniffligen Krimi, der mich bis zuletzt auf Trab gehalten hat. Natürlich lösen Kommissar Tischler und sein Kollege Fink den Fall und präsentieren eine durchaus stimmige Lösung, aber zumindest ich durfte bis zum Schluss meine kleinen grauen Zellen anstrengen und gerade das liebe ich bei einem Krimi.

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Veröffentlicht am 01.01.2025

Der tote Fleischer im Kühlhaus

Rosa Fröhlich – Der Tod wird kalt serviert
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Der Tod wird kalt serviert ist der erste Fall den Rosa Fröhlich eine wachechte Berlinerin löst. Eigentlich ist Rosa Gastronomin und ihre Tochter Marie bei der Mordkommission, aber als ausgerechnet Rosas ...

Der Tod wird kalt serviert ist der erste Fall den Rosa Fröhlich eine wachechte Berlinerin löst. Eigentlich ist Rosa Gastronomin und ihre Tochter Marie bei der Mordkommission, aber als ausgerechnet Rosas ihr Bio-Fleischlieferant tot in seinem Kühlhaus aufgefunden wird, wird sie in die Ermittlungen hineingezogen. Nicht unbedingt von ihrer Tochter, aber von ihrem verwitweten Vater Artus, einem pensionierter Kripo-Hauptkommissar. Auch Rosa hält ihre Ohren offen und als typisches Berliner Urgestein und als Wirtin kommt sie so manchen Hinweis auf die Spur. Gemeinsam schaffen es die drei Generationen den Fall zu lösen.
Die Autorin Frieda Mohn hat es in meinen Augen geschafft einen sowohl spannenden als auch witzigen Krimi zu schreiben. Der Tod wird kalt serviert ist ein Lokalkrimi der sehr charmant das Berliner Flair vermittelt und gerade Rosa mit ihrer Berliner Schnauze lockert die Atmosphäre gekonnt auf.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Kein Spannungs-Highlight für mich

Die blaue Stunde
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Die Blaue Stunde der Autorin Paula Hawkins wird als Krimi beworben und vom Klappentext her habe ich mich auch darauf eingestellt. Eine abgeschiedene Insel, der Fund von menschlichen Knochen in einem Kunstwerk, ...

Die Blaue Stunde der Autorin Paula Hawkins wird als Krimi beworben und vom Klappentext her habe ich mich auch darauf eingestellt. Eine abgeschiedene Insel, der Fund von menschlichen Knochen in einem Kunstwerk, eine geheimnisumwitterte Künstlerin, das alles ließ mich auf einen Krimi mit einer spannenden Suche nach dem wer und warum hoffen. Als Ermittler fungiert hier der Kunstexperte James Becker, der hinter das Geheimnis des Kunstwerkes und der Künstlerin Vanessa Chapman mit Hilfe von Tagebüchern, Briefen und der Verwalterin und Erbin von Vanessas Nachlass kommen will. Somit wird die Geschichte auf mehreren Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln, aber leider auch unnötig kompliziert und etwas langatmig erzählt. Ich bin vielleicht mit den falschen Voraussetzungen an dieses Buch herangegangen, aber ich habe keinen richtigen Zugang zu diesem Buch finden können. In meinen Augen war es aber kein Krimi im herkömmlichen Sinn, es war auch kein richtiger Thriller, zwar gibt es ein Rätsel zu lösen und atmosphärisch düsteres Geschehen, aber Die Blaue Stunde passte für mich in keines der genannten Schemen.

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